Nie wieder soll ein Stück Fleisch seine Lippen passieren
Soll er sofort zur Vernunft kommen und sich ein Wurstbrot schmieren
Was interessiert es mich, was der Schwabe isst und was nicht?!
Ich persönlich steh voll auf Fleisch und gehe regelmäßig in den Wald um mal hier und da ein Reh zu reißen.
Solange es deiner ...wunderbaren... Gesangsstimme nicht schadet, werde halt Vegetarier. Eröffnet vielleicht auch neue Wege für.. äh... diverse Dinge.
Ein Aspekt: Soll das arme Tier umsonst gestorben sein? :(Zitat von Rina
Nun, der Mensch ist halt ein Allesfresser, ich denke aber dass sehr sehr viele Menschen auf sowas verzichten würden wenn sie wüssten wie so Tiere gelebt haben. Unabhängig davon ob es nicht möglicherweise irrelevant ist ob man ein Tier verspeist welches unter unwürdigenen Bedingungen gehalten wurde oder sich ein paar Jahre fröhlich des Lebens erfreuen durfte. Denke einfach dass das ein sehr wichtiger Punkt ist, nur solange man einfach eine Packung in den Einkaufswagen schubbert, kratzt das viele halt gar nicht.
Umgekehrt denke ich aber auch dass einige Veganer ihre strikte Abneigung überdenken könnten wenn sie unter entsprechenden Voraussetzungen leben würden wo dann die ganze Familie nach Tagen des Hungerns sich auf ein schweren Herzens zu schlachtendes Tier freut.
Sorry wenn ich grade klinge als wolle ich die Weltgeschichte in einen Satz packen, aber ihr wisst was ich meine. Zu der Frage: Es ist tot. Ich denke niemand der das Tier beobachtet hätte würde es nun gerne verspeisen, aber siehe oben, es wird halt zu Nahrung verarbeitet werden und dann verspeist. Und wer würde dann einem darbenden Hund sein Fressie Fressie wegnehmen wollen
?
Ich könnte ohne Fleisch echt nicht leben (genau so wenig wie ohne Internet, ohne Fernseher, ohne Wi... ärm ich glaub diesen Punkt lassen wir aus).
Ich wollte mal Vegetarier werden. Habs keine 5 min ausgehalten.
Aber ich finde, Vegatarier habens echt schwer: In sehr vielen Produkten ist z.B. Gelantine enthalten, das ja aus Tiergeweben gewonnen wird.
Und in vielen Süßigkeiten und anderen Nahrungsmittel ist irgendetwas vom Tier, obwohl wir es garnicht wissen. Man weiß es erst wenn man auf die Zutaten schaut. Und jedesmal einen Blick drauf zu werfen ist mir echt zu blöd.
Meine Meinung: Manche Tiere wurden dazu erschaffen, dass man sie killt und dann verspeißt. (Das heißt jetzt nicht das ich was gegen Kühe, Schaffe, etc. habe.)
Aber Hunde könnte ich echt nie essen. (Siehe die Chinesen).![]()
Ess doch einfach wodrauf du Lust hast. o.O
Wenn du Lust auf Salami-Pizza hast iss sie halt und wenn du sonst keine Lust auf Fleisch hast ist es doch auch ok ..du kannst dich dann zwar nicht Vegetarier nennen, aber ist doch egal.
Ich selber bin ja momentan ziemlich Vegan am leben ...allerdings nicht wirklich aus irgendwelchen extremen Prinzipien (die meisten Veganer sind Idioten), sondern weil ich mal Lust hatte es auszuprobieren (und mir zumindest Fleisch nicht so wirklich fehlt ..). xD
Man kann so zumindest eigentlich ganz gut leben ..einzige was als Veganer stört ist das Sojamilch in Kaffee gerinnt. xD
Jedenfalls hab ich sonst auch immer gedacht, dass man nicht ohne Fleisch leben kann, aber es geht erstaunlicherweise ziemlich gut ...zumindest wenn man alleine lebt und sein Essen selber machen muss/darf. ^^
*schmunzeln muss*
also ob ich an deiner Stelle meine Entscheidung wirklich von diese Leuten hier abhängig machen wuerde... ;-) Naja, glaub ich eh nicht von daher
also ich hab fuer meinen Teil 5 Monate kein Fleisch gegessen und hatte damit eigentlich nur insofern n Problem dass ich mir wirklich jeden Abend was selber machen musste oder aber das Fleisch ausm Essen was meine Mutter gemacht hat pulen musste was schon nervig war... aber sonst *Schultern zuck*
Bei mir hat's sich dann egtl nur durch n Festival und durch Georgs Chili wieder geändert Oo weiß auch nicht... ist vllt ne gute Idee Mal wieder kein Fleisch zu essen... esse eh immernoch nur wenig aber halt... immernoch etwas... aber wie du schon sagst... die Salami oder der Schinken aufer Pizza... das waer schon schade Oo Und auf Fisch könnt ich auch nicht verzichten ^^'
Halte nix vom strikten befolgen des.. Vegetarismus? ôÒ
Keine Ahnung wie man das nennt..
Sich jedoch gemüseorientiert zu ernähren find ich lobenswert.
Und die Salami, bzw. Chickenwings, kannst du dir ja auch in Maßen gönnen ; ).
Ich denke es ist Sache des Einzelnen...
Der Fleischfresser denkt sich: Boah warum isst der kein Fleisch, seltsam schmeckt doch soooooo....!!
Der Vegetarier hingegen: Shit, der frisst Tiere, seltsam, warum nur?
Jeder soll tun wie er denkt!
Kann dem Jungen mal wer nen Duden schenken. Ich hab heut keine Lust mich damit auseinander zusetzen.
Aber danke für die Mail![]()
Danke, diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Letztendlich laufen viele Diskussionen im Endeffekt darauf hinaus, dass die den Vegetarismus kritisierende Fleischesser nur allzuhäufig lediglich aus egomanischen Gründen nicht auf den Fleischkonsum verzichten wollen, so sehr sie auch versuchen, dies zu objektivieren. Viele fallen (teilweise unbemerkt) in die Schiene, Fleischkonsum mit Selbstbewusstsein, sozialer Stärke und Durchsetzungsvermögen zu verbinden bzw. es als eine Art Statussymbol anzusehen.Zitat von Dennis
Insofern bin ich liebend gern ein Heuchler beim Versuch, einen Teil dazu beizutragen, den Spezizismus und die Massentierhaltung mit den mir möglichen Mitteln zu boykottieren und werde mir dies wohl auch weiterhin von Leuten anhören müssen, die selbst zu keinerlei Verzicht in der Hinsicht bereit sind, aber nur allzu bereitwillig auf jede kleine Ungereimtheit hinter dieser Ideologie treten.
Störend ist da leider nur, dass eine derartige Oberflächlichkeit im Gegensatz zu einer tiefergehenden Beschäftigung mit dem Thema weitgehend mehr Zustimmung findet. Die gesundheitlichen Gründe für die Entscheidung zum Vegetarismus sind bei mir eher zweitrangig. Egal ob Fleischkonsument oder Vegetarier/Veganer, gesunde Ernährung ist mit beiden Ernährungsweisen möglich, eine entsprechende Beschäftigung mit dem Thema Ernährung vorausgesetzt. Letztendlich ist es eben hauptsächlich eine - leider nur allzu häufig belächelte - ideologische Entscheidung.
Geändert von The Judge (28.02.2014 um 09:45 Uhr)
Zitat
Also erstens müssen Kohlehydrate ja gar nicht in Zucker umgewandelt werden weil das schon Zucker sind. Darum machen sie ja auch dick weil überschüssiges Glykogen(das sind mehrfache Zucker aus Glucose = einfacher Zucker) in der Leber abgespeichert werden und bei Bedarf angebaut werden. und der Körper braucht auch überhaupt keine Kohlehydrate von außen zu geführt bekommen weil er Kohlehydrate selber herstellen kann als Ketokörper. Googel mal Gluconeogenese....
Sag ich doch :c aber.......Zitat
......das hier stimmt leider alles nicht (das meiste)Zitat
<> du brauchst kein Zucker oder Kohlehydrate von außen weil es der Körper selber herstellen kann also kannst du das auch von der Zufuhr her minimal halten. Der Körper wandelt es dann schon selber aus Fett um wenn er will oder wenn er es eben braucht.
<> Eiweiß = Protein wird wohl verwertet. ich glaub sogar dass der Weg zur Umwandlung in Fett auch gegeben ist. Also die Umwandlung von Eiweiß in Fett als Energieträger müsste gehen.
Zur Heuchlersache: ja ich find es halt echt komisch wie man sagt man isst keine Tiere oder kein Fleisch und Fische da nicht berücksichtigt und munter weiter gegessen werden.
Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Danke sehr nett von dir(ich mach das schon ewig)
lies mal rein: http://www.atkins-diaetplan.de/atkin...anleitung.html
geht alles gut mit Arbeiten und Bewegung und für Sport hast du auch genug Energie :3
Ich finde es gerade total verblüffend, wie ähnlich diese Gruppen doch klingen, die du in den beiden Absätzen beschreibst, so von wegen Egomanie und Statussymbol.Zitat
Also, das bloß am Rande, ich hab immer noch nix gegen selbstauferlegten Essenskram.
Ich denke, der Schwenk wird auch noch kommen. Fleisch ist momentan noch der Standard, und deshalb besteht im Alltag nicht mal die Notwendigkeit, irgendwas zu objektivieren oder zu erklären. War mit Zigaretten ja auch mal so, hat sich aber enorm geändert in den letzten beiden Jahrzehnten. Das sind einfach die Umstände, die mit der Zeit gehen, und je weniger notwendig oder "bequem" Fleisch ist, umso mehr wird auch der Konsum zurückgehen (nicht zuletzt, weil egomane Gruppe 2 ihren Status aufpeppeln möchte). So sehr sich die Nahrungsmittelbranche noch dagegen wehrt, auf lange Sicht gesehen haben sie ja was davon, trotz mittelfristiger Einbußen.
Ich muss hinzufügen, dass hinter der "Überzeugung", Fleisch zu essen in der Regel keine ideologischen Gründe stehen, die einen (hoffentlich) moralischen Verbesserungsgedanken tragen. Beim Verzicht auf Fleisch jedoch häufig schon. Ich verzichte also nicht, weil ich egoistisch oder egomanisch bin, sondern eher im Gegenteil, weil ich für eine Überzeugung einstehe, dass das massenhafte Züchten und Schlachten von Tieren nicht mehr zeitgemäß ist und die dazu verwendeten Praktiken einfach schwer verdaulich (Ha, dat Wortwitz!) sind.
Dadurch habe ich ja persönlich keinen Vorteil, nur den ideologischen Gedanken und als Statussymbol nutzt einem diese Haltung auch eher wenig - eher im Gegenteil.
Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich kein Hardcore-Veganer bin, der jedem zu jeder Gelegenheit seine Meinung aufdrückt, aber spätestens bei diversen gesellschaftlichen Ereignissen, zu denen selbstverständlich Fleisch serviert wird, kommt mein Verzicht ans Tageslicht und eben daraus entstehen die oben erwähnten Diskussionen. Ich bin es einfach nur relativ leid, dass man sich als Vegetarier/Veganer bis ins kleinste Detail für seine Haltung rechtfertigen muss, um einigermaßen verstanden zu werden, während auf der Gegenseite ein "Weil's mir schmeckt!" ausreicht, um mehr Zuspruch zu finden.
Geändert von The Judge (28.02.2014 um 12:20 Uhr)
Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
In saaarländischen und pfälzischen Gefilden/bei Familien mit osteuropäischem Hintergrund führt das auch gerne irgendwann zu "Bist du krank?" und/oder "Bist du magersüchtig?"
Oh sorry, korrekterweise: "Bisch' dau krank? Hasch' dau dir wat weggehol'? Siehschd aach ganz schleschd aus, glasische Augen un' alles."
Ich finde einfach, es soll jeder selber wissen, was er essen möchte und was nicht. Mir persönlich geht dieses militantische Verhalten auf den Sack, was man auf beiden Seiten finden kann. Ich hab mal einen Vegetarier kennengelernt, der gleich das gesamte Obst weggeschmissen hat, nur weil daneben ein Stück Fleisch lag. Das Obst wurde ja vom Fleisch kontaminiert ...
In meinem Freundeskreis habe ich auch ein paar Vegetarier, und im Sommer grillen wir auch gerne zusammen. Jeder bringt was mit und es wird auch geteilt, und gerne probiere ich auch mal die vegetarischen Produkte. Einiges schmeckt mir und einiges weniger. Jeder akzeptiert und respektiert die Meinung der Anderen. Es werden auch keine Diskussionen darüber geführt, was nun gesünder wäre, obder wieso man nun Vegetarier ist, oder nicht. Es waren bis jetzt immer harmonische Abende.