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Thema: Zeichnung zum Film

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Nein ich glaube, ihr versteht nicht, was ich meine...
    Nehmen wir Dragonball als Beispiel. Es hat 42 Mangas. Und über 300 Folgen.
    Das kann ja net alles Bild für Bild gemacht worden sein...
    Es muss ja Programme geben

  2. #2
    schau dir mal flash an zb auf newgrounds.com, das sind mit flash erstellte Werke mit dem Aufwand von einigen Wochen/Monaten.

    Klar heutzutage zeichnet man in Zeichentrick/Anime nicht mehr alles rein von Hand, dennoch ist das der größte Teil der Arbeit, und an jeder einzelnen Folge sitzen mehrere Dutzend Leute um diese schnellstmöglich durchzubringen.

    Software wie schon gesagt Flash,Silverlight oder Swishmax dürfte deinem Vorhaben am ehesten entsprechen.

  3. #3
    Der gute Zeichner hatte sicherlich Unterstützung von ein paar Hilfszeichnern aber im großen und ganzen ist das alles elbst gemalt. EIne Maschine, die eine Geschichte malt, die man vorher eingibt, sowas gibts noch nicht.

    Ninja

  4. #4
    oO also Dragonball als beispiel herzunehmen.
    Ja es gibt Programme. Aber doch wurde alles von Hand gezeichnet.
    Bitte die haben riesige Studios, mit viele viele Mitarbeiter, wo jeder einzelne nur für ein paar Schritte zuständig ist, und wie gesagt 24 Bilder in der Sekunde - die Veränderungen sind minimal.
    Aber das kannst du jetzt nun bei Gott nicht damit vergleichen, wenn du als Einzelperson nen Movie machen willst.
    Selbst wenn es Programme gibt, sind die wahrscheinlich sauteuer, und helfen einem wahrscheinlich auch nicht dabei, das per Zauberhand eine ganze Animation entsteht, da muss trotzdem noch Handarbeit her. Von alleine macht sich sowas nicht, Programme erleichtern es eventuell nur.
    Und Dragonball kannst du da wirklich nicht als beispiel hernehmen, da steckt sehr viel Arbeit drinnen.
    Als Einzelperson würde ich mich nie an elendslange und aufwändige Movies wagen. Kurze Animationen, ok. Aber ein Programm, dass alles von alleine macht gibts nicht, wie auch, ein Programm kann keine Animation erfinden die nicht da ist.
    Das einzige, was ich von Kommerziellen Animationsfilme noch weiss ist, dass die evtuell Motion capture (ich glaub so heiss es) verwenden um sich die Arbeit zu erleichtern, d.h. die nehmen echte Menschen her, die die Bewegungen simulieren und das wird dann digitalisiert, aber das kannst du wohl auch kaum realisieren.
    Mach doch Events im Maker ...


    Edit:

    @ The_Burrito
    Ich hab hier nur von Dragonball geredet, da dass ja oben erwähnt wurde ^^. Und die hatten viele Mitarbeiter. Jedoch selbst wenn es nur eine Handvoll Mitarbeiter ist, kann man es mit einer Einzelperson wirklich nicht vergleichen. Die verdienen ja doch ihr Geld damit ^^.


    Achja ... Wens interessiert, kann sich ja das hier mal anschauen, etwas weiter unten : http://www.jasms.de/d_bank/cell01.html
    Ein paar Bilder zur Entstehung eines Animes. :)

    Geändert von _Mika_ (03.02.2008 um 20:03 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von Asphalt Rapper Beitrag anzeigen
    Nehmen wir Dragonball als Beispiel. Es hat 42 Mangas. Und über 300 Folgen.
    Das kann ja net alles Bild für Bild gemacht worden sein...
    Es muss ja Programme geben
    Bis zu einem gewissen Grad hast du unrecht. Dragonball und alle anderen TV-Anime werden in der Tat Bild für Bild handgezeichnet (oder auch am PC, aber trotzdem Bild für Bild). Allerdings bestehen TV-Anime üblicherweise nicht aus 24 Bildern pro Sekunde. Normalerweise reichen auch 12 Bilder pro Sekunde, welche jeweils dopptel gezeigt werden um auf die 24 Bilder zu kommen. TV-Anime haben jedoch haben TV-Anime oftmals nichteinmal so viele Bilder. Es wird viel mit Zooms und "Kameraschwenks" gearbeitet um darüber hinwegzublenden, dass hier Animationsframes gespart wurden. Außerdem gibt es oft Phasen wo sich wenig bis gar nichts bewegt. Außerdem haben TV-Anime oft ungewöhnlich viel Sprechtext, da sich Mundbewegungen leicht recyclen lassen, und man hat oft nur Bilder wo nicht der ganze Körper zu sehen ist, so dass man nicht den ganzen Körper animieren muss. Hier gilt das Prinzip, je weniger Dinge im Bild sind die sich bewegen, desto besser.
    Im vergleich dazu stehen große Kinoproduktionen wie die von Studio Ghibli, welche eher aufwendig produziert wurden und hier wirklich alles "richtig" animiert wurde. Hier hat man auch meist wesentlich mehr animierte Objekte im Bild wie in TV-Anime. Hier gilt das Prinzip, je mehr sich bewegt, desto schöner.

    Ein Programm mit dem du nur wenige Bilder zeichnen musst, die du dann auf einfache Art und Weise bewegen kannst, gibt es nicht wirklich. Das hätte die Zeichentrickfilm Welt schon komplett revolutioniert, und würde Anime-Produzenten viel Zeit und Geld sparen.

    Zitat Zitat von _Mika_ Beitrag anzeigen
    Aber doch wurde alles von Hand gezeichnet.
    Bitte die haben riesige Studios, mit viele viele Mitarbeiter, wo jeder einzelne nur für ein paar Schritte zuständig ist, und wie gesagt 24 Bilder in der Sekunde - die Veränderungen sind minimal.
    Viele Produzenten von TV-Animes wären froh, wenn dem wirklich so wäre. IdR arbeiten an TV-Anime gar nicht so viele Mitarbeiter wie man meinen würde, da sich viele Studios das auch gar nicht leisten können. Wie gesagt, hier wird eher mit Tricks gearbeitet. Was jetzt aber nicht bedeutet, dass nicht dennoch viele Bilder handgemalt werden müssen, und es für eine einzelperson ein riesen Aufwand ist.

    Zitat Zitat von _Mika_ Beitrag anzeigen
    @ The_Burrito
    Ich hab hier nur von Dragonball geredet, da dass ja oben erwähnt wurde ^^. Und die hatten viele Mitarbeiter. Jedoch selbst wenn es nur eine Handvoll Mitarbeiter ist, kann man es mit einer Einzelperson wirklich nicht vergleichen. Die verdienen ja doch ihr Geld damit ^^.
    "Viele" im Vergleich zu "mehr als eine Handvoll": Ja.
    "Viele" im Vergleich zur Anzahl der Mitarbeiter einer typischen Disney oder Studio Ghibli Produktion: Wohl kaum.
    Vergiss nicht, bei TV-Anime muss jede Woche knapp 20 Minuten stoff her. Da sind selbst mehr als "ein paar" nicht genug. Mal abgesehen davon, können sich die meisten Produzenten viele Mitarbeiter gar nicht leisten, da mit den Anime selbst kaum Geld zu verdienen ist. Das meiste Geld kommt von den Sponsoren und deren Merchandise, und weil das eine ziemlich unsichere Angelegenheit ist (verkauft sich der kram nicht mehr sind die Sponsoren weg), kann man nicht im Vorfeld viele Zeichner anstellen.

    Geändert von The_Burrito (04.02.2008 um 00:43 Uhr)

  6. #6
    Na na so habe ich es auch nicht gemeint...
    Ja halt Programme die es erleichtern^^
    dass es programme gibt die alles allein machen, weiss ich schon^^

  7. #7
    Zitat Zitat
    Na na so habe ich es auch nicht gemeint...
    Ja halt Programme die es erleichtern^^
    dass es programme gibt die alles allein machen, weiss ich schon^^
    ...giebts nöch ^.-

    Bzw, Flash biete da eine erleicheterung, da es bis zu einem gewissen grad, den übergang zwischen 2 bildern "dazudichten" kann. Aber natürlich nur bein einfachen und dann auch nicht realistischsondern irgendwie ^^

    o.O

    @Cell´s muss man dan JEDE einzelne Cell ausmahlen? da säße man ja... 2-3 Tage für 1 sec film o.O

  8. #8
    Ich sehe gerade, dass du noch gar keinen Avatar hast. Ich würde den hier vorschlagen:


  9. #9
    meinst du mich oder was

  10. #10
    Naja es gibt sehr wohl ein Tool, das in der Pro Version allerdings recht teuer ist und bestimmt für deine RM2k-Hobby Zwecke etwas zu kostenaufwändig ist.
    Mit der Standard Version (60€) wärst also ganz gut beraten. Ist soviel ich weiß relativ komplex aber dafür, wenn man sich einmal eingefunden hat sehr Zeitsparend.
    Anime Studio heißt das gute Teil http://www.software3d.de/anime_studio_5_standard.html

    Also von wegen es gibt keine Tools, die es den Profis erleichtern jeden Frame einzeln zu zeichen. Mit dem Tool hat man zB schon die Möglichkeit eine Figur mit einem Knochengerüst auszustatten, was sich dann dynamisch verändern lässt und so ganz einfach ne Menge Posen ermöglicht ohne jeden Framne neumalen zu müssen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Asphalt Rapper Beitrag anzeigen
    Na na so habe ich es auch nicht gemeint...
    Ja halt Programme die es erleichtern^^
    dass es programme gibt die alles allein machen, weiss ich schon^^
    Also das einzgie was du dir theoretisch erleichtern kannst wäre das colorieren ... wenn du nur die Umrisslinien vorzeichnest, dann einscannst und dann am Pc colorierst sieht es zwar für meinen Geschmack nich allzu schön aus, aber du kannst damit halbwegs arbeiten ...

    Ansonsten kannst du nur eines machen, nämlich das was die Japaner machen. Möglichst wenig Animationen pro Sekunde, geschickte Standbilder einbauen usw.

    Beispiele:
    Du könntest leicht Standbilder machen, z.B. irgend ne Figur mit wallendem Haar und Umhang die sich ansonsten nicht bewegt. So hast du Bewegung durch den Umhang und die Haare, sparst aber ansonsten Animationen ...

    Charaktere sprechen lassen geht auch ganz gut, da du dann quasi nur die Mundbewegungen zeichnen müsstest ...

    Ebenfalls gut funktionieren Landschaftsszenen. Die Schöne und das Biest ist da z.B. ein gutes Beispiel. Am Anfang sieht man einen zoom auf das Schloss durch einen Wald hindurch. Guckt man genauer hin, dann sieht man das mehrere Waldbilder einfach nur nach links und rechts aus dem Bildschirm verschwinden und so die Illusion eines Zooms entsteht ...

    Fazit:
    Wenn du das wirklich durchziehen willst mit Animationen etc., dann solltest du dir ZEichentrickproduktionen angucken und dir versuchen Tricks abzugucken, die dir die Arbeit erleichtern könnten ...

    Ein Programm das dir die Zeichnungen vor macht etc. gibt es nicht, da musst du selbst ran. Du könntest bestenfalls versuchen die Hilfe von ein paar Freunden zu bekommen, aber auch da würd ich mir erstma keine allzu große Hoffnung machen ... Von einer Hilfeanfrage hier im Forum würd ich auch abraten, ich bezweifel das das irgendwer machen würd ...

  12. #12
    Es hilft ungemein, wenn man ein Programm benutzt, welches Ebenen beherrscht, wie zB Gimp oder Photoshop.

    Die erste Ebene ist der Hintergrund, darüber kommen die Bewegungen. Alles, was sich bewegt, wird in seine Bestandteile aufgelöst. Will man zB einen Mann auf einem Stuhl zeichnen, der mit dem Fuß wippt, zeichnet man zuerst den Raum mit dem Stuhl. Auf die nächste Ebene dann den Mann ohne Fuß, auf die darüberliegenden Ebenen dann jeweils die einzelnen Bewegungsphasen des Fußes.

    Geändert von Das'O' (05.02.2008 um 13:21 Uhr)

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