Ergebnis 1 bis 20 von 1000

Thema: Skizzen, Schmierereien und Zeichnungen #13.5

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    @Glannaragh

    Das ist ne neuinterpretation von einem Bild was ich vor 1 1/2 Jahren mal mit Vorlage erstellt habe. Hab das Original leider nicht mehr und habe keine Ahnung wie das Ausgesehen hat. Ich mag es allerdings auch einfach nicht wenn alles so glatt gebürstet ist. Es gibt halt nicht nur Topmodels. Daher ist das schon so gewollt Freut mich dass es dir gefällt. Ursprünglich war das nur ein Versuch um zu schauen wie ich mich in der Zeit verbessert habe.

    @Dauganor

    Irgendwie check ich es nicht die weiteren Ausarbeitungen zu machen. Ich komm eigentlich nie weiter als die groben Licht und Schattenspiele. Müsste vielleicht mal Materialstudien machen. Ich muss allerdings sagen dass das Bild mit dem Zentauer erst mein drittes Digitales Bild ist. Mir fehlt absolut der Workflow für sowas. Muss mich mal dazu zwingen das ganze auszuarbeiten. Custombrushes nutze ich prinzipiell nicht da mir diese ein Können Vorspielen welches ich garnicht besitze. Dadurch demotiviere ich mich selbst. Wenn ich das nötige können habe werde ich mich damit aber mal auseinandersetzen. (Also so in 5-10 jahren ). Danke für die Tipps. Du hast absolut recht. Ich hoffe ich kann diese Kritik umsetzen.

    Skizze von vorhin. Ist der Destiny Charakter von nem Freund. Wollte das vielleicht ausarbeiten und dann als Geburtstaggeschenk auf Leinwand ausdrucken. Mal sehen.


  2. #2
    Zitat Zitat
    Dann würde ich dir raten - wenn du schon keine Custombrushes nutzen willst, was sehr, sehr schade ist - nicht zu sehr mit dem weichen Pinsel zu arbeiten.
    Bei deinen Bildern fällt sehr stark auf, dass es sich eher um matschige Texturen und Schattenkonturen handelt. Zudem solltest du beim Einfügen von Licht und Schatten nicht mit schwarz und weiß in niedriger Deckkraft arbeiten, sondern selbstständig den Tonwert aussuchen und mit 100% übermalen.
    Sehr nützliche Hinweise, danke dafür. Welche Custombrushes würdest du denn nicht missen wollen? Hab bisher noch keine genutzt, würd aber ganz gerne mal.

  3. #3
    Zitat Zitat von Sphynx Beitrag anzeigen
    Sehr nützliche Hinweise, danke dafür. Welche Custombrushes würdest du denn nicht missen wollen? Hab bisher noch keine genutzt, würd aber ganz gerne mal.
    Zur Zeit freunde ich mich mit den Custombrushes von Concept Artist Jonas de Ro an.
    Wenn man damit gescheit umgehen kann (wenn man sich mal seine Arbeiten und die mitgelieferte Anleitung anschaut), ist das schon sehr praktisch.
    Dann habe ich noch ein Brushpack von einem Freund, welches ich auch empfehlen kann.

    Ansonsten habe ich noch haufenweise kleine Brushpacks für so Kram wie Regen, Feuerwerke, Texturen, Wolken, Rauch etc, was ich als Grafiker für Compositing und Manipulationen nutze.
    Kommt aber beim Malen recht wenig zum Einsatz.

    Bei dem Rest schließe ich mich BDraw an (der sowieso mehr digital Erfahrung hat als ich). Mit der notwendigen Erfahrung kann man auch mit Photoshops Standard-Brushes mehr rausholen und das Nutzen von custombrushes will auch gelernt sein.
    Die Pinseleinstellungen sind zahlreich und sollte man sich auch mal anschauen. Hat man davon und von seinen Brushes Ahnung, lassen sich Haare, Sommersprossen, Hauttexturen, Stoffe etc. (ach, eigentlich Alles!) viel besser umsetzen.

  4. #4
    @BDdraw

    Danke fürs Kopfwaschen Ich werde es die Tage mal mit dem Pinselset von Jonas de Ro versuchen. Vielleicht ergeben sich mir ja wirklich neue möglichkeiten

  5. #5

    Mal wieder ne Übung in 80s Charadesign

  6. #6
    @DerZocker:
    Sieht gut aus, auch wenn der Stil nicht so meins ist. Ich glaube für die Haare würde mir die Geduld fehlen.
    Mag dem Stil geschuldet sein, aber der mittlere Bereich des Gesichts wirkt sehr lang. Das würde ich vielleicht etwas nach oben hin kürzen und dafür ein bisschen mehr vom Kinn zeigen, um nochmal zu verdeutlichen, dass sie nach oben guckt. Momentan wirkt es, als würde zwar das Gesicht hochschauen aber der Kopf noch nicht ganz.

    __________

    Kritzelei beim Zocken die Tage (und der Versuch, von den Strichnasen wegzukommen):


    Und eine späte Skizze von gerade eben um mir zu beweisen, dass ich den Umgang mit dem Tablet noch nicht verlernt habe und um mal zu versuchen, nicht nur mürrisch-apathische Leute zu zeichnen:


    Ich muss langsam mal dringend wieder aus meiner 3/4-Kopf-Ansicht-Komfortzone raus, aber da is' so bequem~ Wenigstens wird das langsam mit den Händen was.

    Geändert von BDraw (05.04.2015 um 03:57 Uhr)

  7. #7
    @BDraw:

    Die Hand im unteren Bild ist tatsächlich super geworden. Da würde ich ja sowas von dran scheitern. ^^
    Das mit der Komfort-Perspektive kenne ich...ich zeichne Gesichter am liebsten frontal, da ich mit Perspektive, der Verkürzung etc. auf Kriegsfuß stehe. ._.

    Hat jemand Motivation für mich? Wenn ich mich mal ernst mit Studien beschäftigen würde, könnte ich mich sicherlich verbessern.

  8. #8
    Ich hab mir für schwierigere Sachen einen Spiegel auf den Schreibtisch gestellt, das klappt ganz gut. Nachteil dabei ist nur, dass der "Trick" vom Schlüsselbein abwärts nicht mehr funktioniert, weswegen ich immer noch ziemliche Probleme habe, Schultern perspektivisch richtig darzustellen (und das sich meist auf den kompletten Torso überträgt). Meist wird das zu schmal. Ist aber auch so etwas, wo man sich vermutlich einfach mal auf den Hosenboden setzen und Studien machen müsste. Bloß irgendwie mangelt es mir an ansprechenden Vorlagenbildern - die Perspektive, die ich zeichnen möchte, finde ich aus Prinzip nie. Und die liebe Motivation.

    Ich muss mir einfach irgendwann mal einen größeren Spiegel anschaffen - oder mal gewissenhafter mit Hilfslinien und -formen arbeiten *hust* Mit denen ist das mit der Perspektive nämlich auch eigentlich ganz gut machbar. Wenn man sich merkt, dass ein erwachsener Mensch im Schnitt ~8 Köpfe groß ist und davon die hälfte die Beine und die oberen vier praktisch Markierungen für Kinn, Brustbein, Bauchnabel und Schritt sind, kann man mit Fluchtpunkten da ganz gut abschätzen, wo was hingehört. Das hilft aber leider nur frontal, wenn es darum geht, Körpern auch Tiefe zu verleihen, fängt es an bei mir zu haken.
    Ich müsste eigentlich auch mal ein paar Muskelstudien machen um die groben Anatomiefehler zu beheben, bloß das ist mit der Referenzsuche noch blöder.

    Was die Motivation angeht habe ich das selbe Problem. Ich schaue mir dann meist Bilder von Künstlern an, die ich toll finde - loika kann ich da sehr empfehlen, oder tumblr im Allgemeinen. Man muss ja nicht den komischen Leuten folgen, da sind auch sehr viele tolle Künstler. Wenn es weniger um Komposition, Farben und Landschaften geht, finde ich es auch immer sehr inspirierend, sich Charakterentwürfe von Spielen o.ä. anzusehen. Ansonsten goldene Regel: Die Motivation ist immer dann am größten, wenn eigentlich absolut keine Zeit ist. :P

    Geändert von BDraw (05.04.2015 um 14:04 Uhr)

  9. #9
    Von wegen Anatomie und Referenzsuche - guck mal hier:

    http://www.posemaniacs.com

  10. #10
    Zitat Zitat von Carnys Beitrag anzeigen
    Von wegen Anatomie und Referenzsuche - guck mal hier:

    http://www.posemaniacs.com
    Kenne ich schon, muss ich aber noch mal näher anschauen. Ich kann mich mit diesen Anatomie-Darstellungen (und der Sortierung/Filterung auf der Seite) nie ganz anfreunden... Ich versuche nach Möglichkeit immer von "echten" Fotos zu zeichnen, da ich dort die Formen irgendwie besser "lesen" kann.
    Etwas dickere Modekataloge sind auch oft sehr hilfreich, vor allem der Unterwäsche-Teil. Da hat man idealerweise Ganzkörperansichten und sehr eindeutiges Licht, was es recht leicht macht, größere Muskelpartien zu erkennen und wenn man keine Lust mehr auf bloße Anatomie hat, kann man Faltenwurf super üben :P Leider sind das eben auch nur die Standardposen und gerade bei Männern habe ich den Eindruck, dass da meist weniger Modelle abgedruckt sind.
    Außerdem habe ich praktisch nie solche Kataloge hier rumfliegen. uu

    Geändert von BDraw (05.04.2015 um 14:45 Uhr)

  11. #11


    Endlich mal wieder Motivation gefunden etwas Malen zu üben. Ich denke, es ist ganz gut geworden, aber zufrieden bin ich natürlich trotzdem nie

  12. #12
    Hui, das sieht ja klasse aus! Schöner Einsatz von Texturen (:
    Die Frau ist klasse geworden, auch wenn sie nicht sehr freundlich guckt ^^° Ist sie auf einem Auge blind? Sieht etwas milchig aus, und das darunter wie eine Narbe. Gibt's da eine Geschichte zu?
    Der Hals wirkt btw ein wenig zu breit - ich dachte erst, der Körper wäre zu dünn, aber der passt schon, aber wenn du mal bei der vom Betrachter aus linken Achsel schaust, ist die fast direkt in einer Linie zum Halsansatz. Das kommt mir etwas komisch vor, als wäre der Brustkorb gerade mal so breit wie der Hals. Das ist aber das einzige was ich bemängeln kann, der Rest (vor allem Licht&Schatten sowie der Faltenwurf) sind dir super gelungen!

    __________

    Da ich ja letztens erst was von wegen Komfortzone schrieb... Die erste Hälfte eines kleinen Bildes, dessen fertigstellung davon abhängt, wie die Woche weiterverläuft. Pseudo-Selbstporträt, btw (womit das Geheimnis um die default-Frisur auch geklärt wäre...)



    Insgesamt ca. 1h Arbeit, ausnahmsweise mal komplett frei Hand und ohne irgendwelche Vorlagen oder Referenzen (was man den Händen auch prompt ansieht, lol). Die Sache mit den no-custom-brushes und Bloody hat mich irgendwie dazu gebracht, mal mehr mit dem harten, runden Standardbrush rumzuspielen und ich muss sagen, das geht doch besser als ich noch letzte Seite getönt habe. Lineart und Shading ist beides mit demselben Standard-Brush gemacht.

    Ich hab hier letztens übrigens ein Bild von mir von 2013 wiedergefunden. Alte Werke anschauen ist eine gute Sache wenn man mal denkt, man entwickelt sich nicht weiter ^^°

    Geändert von BDraw (07.04.2015 um 00:26 Uhr)

  13. #13
    Zitat Zitat von Sphynx Beitrag anzeigen
    Welche Custombrushes würdest du denn nicht missen wollen? Hab bisher noch keine genutzt, würd aber ganz gerne mal.
    Um mal meine 5ct in den Raum zu werfen: einen schlichten Viereck-Brush mit wenig Abstand und stiftdruckabhängiger Größe. Damit bekommt man viel schärfere Striche hin als mit den Standard-Brushes in Photoshop.

    Ansonsten ist natürlich die Frage, was du unter "custom" verstehst - nur die Pinselspitzen oder auch die dazugehörigen Einstellungen? Gerade so Sachen wie Fluss, Härte, Brushgröße sowie die Kopplung dieser Sachen an den Stiftdruck können enorm viel ausmachen. Das hat auch nichts mit cheaten zu tun (was ja gerne in dem Kontext vorgeworfen wird) sondern ist einfach eine Art, natürliche Werkzeuge bzw. Arbeitsweisen digital "nachzubauen". Für's Shading finde ich es bspw. angenehmer, die Mindestgröße des Brushes recht groß anzugeben und dafür die Deckkraft komplett über den Stiftdruck zu steuern. Zusammen mit niederigem Fluss* und geringer Härte ist das super für sanfte Übergänge, man muss bloß aufpassen, dabei nicht die härteren Schatten zu vernachlässigen (was mir gerne passiert).
    Am besten ist es da einfach mal mit den Einstellungen rumzuspielen bis man ein Gefühl dafür hat, welches Häkchen und welcher Wert für was zuständig ist.

    ...das war jetzt vermutlich viel mehr als gefragt war, aber oh well. ^^°

    Zitat Zitat von bloody Beitrag anzeigen
    Custombrushes nutze ich prinzipiell nicht da mir diese ein Können Vorspielen welches ich garnicht besitze.
    Das hat aber etwas damit zu tun, was für Brushes du nimmst, nicht mit den Brushes im Allgemeinen. Custom-Brushes benutzen heißt nicht unbedingt auf fancy Effekte zurückgreifen, die dir automatisch coole Wiesen, Blätter, Ketten, Lichter, etc. machen (was so eh nicht funktioniert), sondern auch, einfach ein anderes Zeichenwerkzeug zu benutzen, durchaus vergleichbar mit dem Unterschied zwischen verschiedenen Bleistifen, Markern, Copics, etc.
    Und selbst bei diesen fancy Pinselspitzen, die einem Vorgaukeln, die halbe Arbeit für einen zu machen: Das sind auch nur dann gute Abkürzungen, wenn man weiß, wie sie funktionieren und es theoretisch auch "selbst" hinbekäme. Dann ist es eine Möglichkeit, Zeit zu sparen. Wenn man aber nicht weiß, was man da tut, sieht man das hinterher, genau wie mit Ebeneneinstellungen. Von daher: Auch diese über-Brushes sind am Ende nur so gut wie der, der mit ihnen malt.

    Momentan beschränkst du dich im übertragenen Sinne darauf, alles nur mit einem Flizstift zu machen. Es gibt aber keinen Grund, weswegen du nicht auch mal Bleistifte, Fineliner, Textmarker, Wasserfarben, oder sonstwas ausprobieren solltest. Der Vorteil von digitalem Zeichnen ist ja gerade, dass du so eine breite Auswahl hast, ohne dauernd im Künstlerbedarf Unsummen zu lassen. Brushes imitieren diese Auswahl nur bzw. erweitern sie.
    Wenn du trotzdem Bedenken hast kannst du auch das "custom" wörtlich nehmen und die Brushes ganz selbst machen, dann hast du keine Sorgen wegen des geistigen Eigentums aus der Richtung und weißt, dass du das im Zweifelsfall auch alles selbst von Hand zeichnen kannst.

    Du kannst aber natürlich auch bei den Standard-Brushes bleiben, ich will dir damit bloß sagen, dass du etwas schief an die ganzen Brush-Sache herangehst.

    _____
    *Bzgl. Fluss: Ich weiß nicht, was genau Fluss macht, aber ich habe mal eine Erklärung gelesen die sagte, man müsse sich vorstellen, dass der Flusswert angibt, wie viel Farbe der Pinsel abgibt. Ein niederiger Flusswert macht es daher leichter, weiche und saubere Übergänge zu machen und gibt einem mehr Kontrolle über die Farbe. Ist im Gegenzug Käse, wenn man klare, opake Striche möchte, da sollte der Wert hoch sein.

    Geändert von BDraw (30.03.2015 um 02:17 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •