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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Im Vergleich mit anderen Tales ist es auf jeden Fall im Stile von Destiny, Graces etc. und ich wage zu behaupten, wer Gefallen an diesen hatte, wird auch Zestiria mögen.

    Insbesondere verglichen mit Xillia hat sich einiges am Mapdesign getan. Dungeons sind größer und gefühlt abwechslungsreicher. Ich bin auch auf Schatztruhen und Hindernisse gestoßen, wo man erst später hinkommt.

    Und viel wichtiger, diese eintönigen 3 Maps zwischen Städten ohne Inhalt, die alle gleich sind, gehören der Vergangenheit an. Die Welt scheint wohl in verschiedene Regionen (die man "befreit" und Bonuseffekte freischalten kann) aufgeteilt zu sein, jede mit einigen großen Maps, die zu Städten/Dungeons führen. Xenoblade-artig, aber kleiner.

    Designmäßig war der Grundsatz wohl lieber größere Areas mit verschiedenen Objekten und dafür weniger Hochglanzpolitur. Etwa wie auch Sen no Kiseki. Nicht so groß wie Xenoblade, aber mapdesignmäßig ähnlich.

    Gerenderte Schatten werden ungesmoothed dargestellt und teilweise kann man Pixelschatten von Baumblättern bestaunen, ab und zu sieht man eine Low-Res-Tex, aber insgesamt nichts Tragisches. Es hat nicht den Glanz von FF13, aber das muss es ja auch nicht. Die teilweise fehlenden Animationen von NPCs in Cutscenes finde ich da störender.

    Story bzw. charaktermäßig finde ich bisher Xillia aber etwas besser. Im Durchschnitt waren Xillia's Dialoge und die Story etwas ernster. Zestiria versucht imo zwar, sich etwas von (J)RPG-Storyclichees zu lösen (NPCs fürchten den Helden, nachdem er eine Brücke mit Superkräften repariert; die Begleiter raten Helden ab, mit seinen Superkräften einem NPC zu helfen [item delivery], da dann alle Hilfe von ihm wollen etc.), aber die Charaktere sind dafür eher stereotypartig (insbesondere Edna: emotionslos, trockene Witze; Lyla/Laila: tennen-boke).

    Plotmäßig ist es sehr fantasy-based. Es gibt zwar (bisher) auch einige politische NPCs, aber mit kaum Relevanz. Und



    Das Setting, nur du als Held kannst die Hälfte der Bevölkerung sehen und erhälst die Kräfte als Auserwählter, die Welt zu retten und begibst dich auf die Reise, mag ich persönlich und es weckt abenteuerlust, die Welt zu erkunden.

    Naja, ich weiß noch nicht, wie lang es wird, aber ich bin wohl noch nicht allzuweit (auf Hard gibt es weniger Exp, aber vom Gegnerlevel gesehen sollte ich wohl ~Lv25 sein) und meine Meinung kann sich noch ändern. Das ich den Humor in den Gesprächen nicht so witzig fand, liegt vlt. auch daran, dass ich etwas mehr Schlaf benötigen könnte, also mal sehen.
    Geändert von Sensenmann5 (11.02.2015 um 23:59 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Sensenmann5 Beitrag anzeigen
    Naja, ich weiß noch nicht, wie lang es wird, aber ich bin wohl noch nicht allzuweit (auf Hard gibt es weniger Exp, aber vom Gegnerlevel gesehen sollte ich wohl ~Lv25 sein) und meine Meinung kann sich noch ändern. Das ich den Humor in den Gesprächen nicht so witzig fand, liegt vlt. auch daran, dass ich etwas mehr Schlaf benötigen könnte, also mal sehen.
    Der Gegnerlevel könnte nichts mit deinem zu tun haben. In Graces F ging der Level z.B. auch durch höhere Schwierigkeitsgrade hoch, ganz einfach, weil der Level Teil der Schadensberechnung ist. (Je niedriger dein Level im Vergleich zum Gegner, desto mehr Schaden macht der Gegner und desto weniger machst du am Gegner) Das war kein Maß für deinen eigenen Level. So viel grinden kann man eh nicht. Kann mir gut denken, dass es hier genau so ist. Weil warum sonst überhaupt den Gegnern Level geben.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Kann mir gut denken, dass es hier genau so ist. Weil warum sonst überhaupt den Gegnern Level geben.
    Tatsache. Habe mal auf Einfach runter gestellt, das hat die Level beinahe halbiert. Im Vergleich zu Normal bin ich also nur ein paar Lv niedriger, was sich durch etwas reduzierte Exp erklärt. Party jetzt Lv 20.

    Schwierigkeitsgrad Hard:
    Zitat Zitat
    戦闘に手応えが欲しい人のための難易度です。経験値が下がりますが獲得ガルドが増えます。

  4. #4
    @Sensenmann5:
    Danke für deine Eindrücke. Irgendwie freue ich mich dann doch etwas mehr auf das Spiel, denn Graces habe ich gerne gespielt, während ich Xillia höchstens okay fand. Nachdem ich es bestellt und dann die ganzen Kritiken gesehen hatte, war ich einen Moment lang nicht begeistert.

    Aber da Sen no Kiseki ja auch keine Dungeons in dem Sinne hat (außer dieses lange Ding am Ende des ersten Teils), kann ich wohl nicht auf Rätsel hoffen. Größer und abwechslungreicher klingt aber schonmal gut.


    Übrigens hatte Narcissu recht (finde deinen Beitrag auf die Schnelle nicht) und diese Bonus-Episode musste erst noch erscheinen, was jetzt passiert ist. Bis zum 16.2. oder so ist sie noch umsonst zu haben.
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  5. #5
    Nachdem ich ToZ nun durch habe, hiermal noch meine abschließende Meinung.

    Zusammenfassung: Kein schlechtes Spiel, aber auch nicht besonders gut. Story etwas kurz. Musik in Ordnung. Ins Gameplay kann man Zeit investieren. Etwas weniger Konzentration auf das Investion/Gewinn-Verhältnis wäre schon. Das nächste Tales werde ich wohl nicht direkt zum Release holen.

    - Amazonwertungen

    Auf Basis anderer Tales waren Fans enttaeuscht. Es gibt aber schlechtere Spiele. Bei Zestiria hatte ich Spass und habe es durchgespielt. Tokitowa habe ich 20 Minuten gespielt, ausgeschaltet und seitdem sammelt es Staub. Wenn das 1 Stern ist, liegt Zestiria irgendwo in der Mitte bei 3.

    Bei den ersten beiden 5-Sterne Review bei Amazon (bei mir), wenn man sie liest, haben sich die Autoren wohl vertan und wollten vermutlich 1/2-Sterne klicken. Und das dritte 5-Stern Review (by じょなさん) ist einfach nur herrrlich sarkastisch:

    "So realistisch!" "Was für ein RPG so wichtig ist - Verzweiflung - das spürt man hier realitätsecht!" "Geld zu bezahlen und es unglaublich zu beräuen - an dem kann man sich hier realitätsnah erfreuen!"

    Das vierte 5-Sterne Review: "Ich weiß nicht, warum alle das so schlecht finden. Bei uns zu Hause taugt es hervorragend als Frisbeescheibe für unseren Hund!" Das fünfte: "Waren sich die Fans schon jemals so einig?" Beim sechsten bin ich mir nicht sicher, wie es gemeint ist, aber es endet auf (怒). Das siebte ist auch sarkastisch. Das achte genauso. Das neunte: "Es ging mir so gut als ich die Disc zweiteilte!". Beim zehnten wohl so schlecht, dass es schon wieder gut ist.

    Das achtzehne ist das erste ernstgemeinte Review. Was vermutlich daran liegt, dass der Großteil derjenigen, die es schlecht fanden, die sarkatischen Review als hilfreich markiert haben. Wenn man dann den Rest mal überfliegt, ist der größte Teil auch ernst gemeint.

    Im folgenden gebe ich mal meine Meinung zu einigen oft gehörten Punkten ab.
    Spoilers ahead!

    Geändert von Sensenmann5 (19.02.2015 um 23:04 Uhr)
    Zurzeit von Heldenlegenden angetan.

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