Ja, damit solltest du nicht rechnen.
Die letzte Nachricht zum Spiel war glaube ich, dass die erste Entwicklungsphase / Vorentwicklungsphase abgeschlossen ist. Was natürlich vieles heißen kann. Mittlerweile hat ATLUS ja von allen Persona-Spiele Remakes gemacht, von daher hoffe ich, dass es bald mal Neues zu P5 gibt. ^^
Die sollten lieber noch Persona 2: Eternal Punishment in den USA auf UMD veröffentlichen, damit die Reihe wenigstens endlich mal komplett ist. Sowieso unverständlich, wieso das Game noch nicht raus ist.
Ja, das wünsche ich mir auch noch. Unverständlich finde ich es aber dennoch nicht, da die Lebenszeit der PSP im Westen zum Zeitpunkt des Releases schon länger abgelaufen war. Dass Innocent Sin überhaupt hierher gekommen ist, fand ich schon keine Selbstverständlichkeit.
@Kiru:
Bei P4 konnte man es sich auch gut so aufteilen, dass man abwechselnd Zeit in Dungeons und außerhalb verbracht hat, denn die Zeitlimits für die Rettungen waren meistens recht großzügig gesetzt. Ich habe die Dungeons natürlich trotzdem meist so schnell wie möglich gemacht. Bei P3 übrigens auch, da war ich im Moment häufig nicht öfter als zwei- bis dreimal drinnen. Und dann auch mal drei Wochen gar nicht. Von daher ist das keine wirklich berechtigte Kritik, weil man in beiden Spielen eine gewisse Freiheit hat, wobei die in P3 natürlich etwas größer ist. Ich kann aber verstehen, dass es dich stört, dass in P4 dafür ein ganzer Tag drauf geht.
Und so viele Stunden am Stück saß man in P4 auch nicht in den Dungeons. Die waren alle nicht unglaublich lang, man musste nicht Grinden und sie haben im Vergleich zu anderen Aktivitäten nur einen recht kleinen Teil der Spielzeit ausgemacht, jedenfalls wenn man es mit anderen RPGs vergleicht.
Und Persona 3 und 4 beim ersten Durchgang mit der Motivation zu spielen, möglichst alles perfekt zu machen, ist meiner Meinung nach die schlechteste Art und Weise, zu spielen. Da verpasst man sehr viel von dem lockeren Spielgefühl, weil man an einen recht strikten Zeitplan gebunden ist. Vor allen Dingen hat man auch keinen riesigen spielerischen Vorteil, wenn man so spielt. Und einige Social Links mag man wohl eh nicht, die kann man dann weniger stark priorisieren.
Wo hast du denn ein Game Script zu P4 gefunden, wo die Verteilung der Events auch aus einer Übersicht abgelesen werden kann?Zitat von Kiru
Ähm... doch? Gerade in Persona 3 wusste man alles Spieler schon von Anfang an, dass die wichtigsten Ereignisse des Spiels fast das gesamte Spiel lang jeweils bei Vollmond stattfinden. Das ist sehr, sehr viel absehbarer als in Persona 4, und ich persönlich habe unter Anderem deshalb in P3 auch viel stärker auf die Zeit geachtet als in P4. In P4 war das wetterabhängig, das konnte man nicht so offensichtlich voraussehen, aber im unmittelbaren Zeitpunkt vor dem Ereignis war klar, dass es bald passieren würde.Zitat
Bezgl. Persona 5: Kann mir kaum vorstellen, dass ATLUS die Social Links abschafft, immerhin haben P3 und P4 die Persona-Spiele zu ATLUS' beliebtester Serie gemacht. Warum es noch kein Persona 5 gibt, ist aber echt eine gute Frage, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das so aufwändig zu entwickeln wäre, wenn es nach dem Vorbild der Vorgänger gestaltet wäre. Da ist die Anzahl der Schauplätze ja relativ begrenzt gewesen. Na klar, Catherine und die Persona-Remakes sowie P4A haben ATLUS beschäftigt, aber da stellt sich mir die Frage, warum sie das so priorisiert haben. War ja nicht nur ein Remake.
Das liegt einfach nur daran, dass ATLUS USA suckt und sich noch mehr als NISA versucht, beim westlichen Mainstream anzubiedern. Und erst dadurch wird sowas wie Lebenszyklus einer Konsole überhaupt zum Thema.
XSEED und Aksys machen schließlich auch immer noch munter weiter damit, PSP-Spiele zu lokalisieren. Denn da weiß die Zielgruppe noch das Spiel zu schätzen; und nicht die Konsole, auf der es läuft.
Wie gesagt, wenn man es halbwegs effizient machen wollte, war man einmal im Monat drin. In P3 konnte man sehr sehr oft rein, ohne sich groß was mit S-Links zu verbauen. Man musste nicht, aber man konnte. Das ist der große Unterschied.
Man muss nicht grinden, man will aber eventuell alle Chars auf dem selben Level haben, oder die Ausrüstung alle kaufen können, wodurch man viele drops benötigt. Das zieht sich. SEHR.
Es geht nicht darum es perfekt zu machen. Es geht nur darum, das zu machen, was einen interessiert. Und schon hierbei ist Persona sehr strikt. Da wissentlich Tage zu verballern ist einfach Dummheit und ineffizient, auch wenn man nicht auf 100% spielt. Ich hab Persona auch nie versucht perfekt zu spielen, aber absichtlich blöd anstellen mag ich mich dann doch nicht.
Ich brauch kein Game Script zu P4, weil es da doch klar ist, dass jeden Monat einmal 14 Tage lang Pause ist, wo das Opfer sich erholt. Da passiert eben nüx, weil andere Spieler ja noch im Dungeon sein könnten.
Das hast du komplett falsch verstanden. Ich meine Storyszenen, ganz generell, mit den Chars. Nicht "wir haben jetzt ein großes Event mit Bosskampf und co.". Quasi das, was auch alle paar Tage in P4 passiert, wenn sich mal kein Opfer erholt. Besprechungen über das Geschehene. Oder auch einfach nur ein Event, wo was nicht so wichtiges passiert, mit der Gruppe (oder Chars aus der Gruppe), was aber kein S-Link ist. In anderen Worten: Storyevents. Die bleiben bei P4 jeden Monat für 14 Tage aus, während man Zeit für einen Dungeon hat. Immer. In P3 sind die besser über den ganzen Monat verteilt.
Dass die größeren Sachen in P3 voraussehbar waren, hatte zudem seinen Grund. Schließlich musst du Tartarus bis dahin am besten beendet haben. Planung. Hätte man auch so machen können, wie das in P4 mit Nebel war, aber das ist auch etwas blöd, da schaut man eh schnell durch, dass man immer exakt x Wochen oder was auch immer hat. Sie wollten halt wieder irgendeine Erklärung. In P3 wars der Vollmond, in P4 Nebel.
Ich fands aber einfach nicht so toll in P4 immer zu wissen "ok, jetzt darf ich 14 Tage lang S-Links machen und krieg rein gar nichts anderes". In P3 gibts logischerweise auch viele Passagen ohne richtige Szenen, aber keine so langen (und auch noch regelmäßigen auftauchenden) wie in P4. Und man kann zur Abwechslung noch in den Dungeon.
Genau das sollte man übrigens in Persona 4 auch machen während dieser "14 Tage". In jedem Dungeon gibt es dann ja einen neuen optionalen starken Boss und afaik immer eine starke Waffe, wenn man ihn besiegt. Außerdem gibts in Persona 4 genug Nebenquests durch NPCs, man kann Angeln gehen, mit der Katze spielen...also auch wenn man mal keinen Bock hat während dieser Zeit Social Links zu machen gibts einiges zu tun...die effizienteste Variante mag das nicht sein, man wird keine 100% erreichen aber Spaß hatte ich immer.
Ansonsten hast du in dem Punkt recht, dass es häufiger Durststrecken gibt in denen sich die Story nicht weiterentwickelt. Aber das emfpand ich in Persona 3 genauso. mag sein, dass es da auch unter dem Monat mal Zwischensequenzen gab, aber die waren kaum bedeutetend, nette Szenen zwischen den Charakteren aber die Hauptstory ging da eigentlich nie weiter.
In Persona 4 ist es außerdem auch mal so, dass nachdem man einen Dungeon abgeschlossen hat, es eine ganze Weile dauert bis sich der nächste auftut und in dieser Zeit immer mal wieder Story Events auftauchen, ohne dass es darum geht gleich die nächste Person zu retten...
Das was ich an P3 geschätzt habe, war die sehr nette Verbindung von Gameplay in Dungeons, der Geschichte und S-Links. Damit meine ich: Am Tag hat man teilweise eine Storyszene, ob was kommt oder nicht weiß man vorher nicht. Dann meistens S-Link, und Abends gehts dann nach Tartarus oder aber eine der wenigen Nachtaktivitäten. Es stimmt zwar, dass man auch Abends Attribute steigern kann, aber das empfand ich nie als super wichtig, im Gegensatz zu S-Links. Der Zeitplan ist so knapp, dass man ne Faq braucht, wenn man alle maxen will. Und wenn nicht, dann sollte man trotzdem effektiv spielen oder man maxt nicht einmal die, die einem wichtig sind.. Bei Attributen ists weniger wichtig. Müdigkeit kann man zudem komplett umgehen oder sogar für Attributssteigerung nutzen. (Wer krank war, konnte Medizin nehmen was Courage stark steigert)
S-Links alleine waren nie die Stärke von Persona. Die sind ehrlich gesagt ziemlich langweilig, wie thickstone das schon zu P4 gesagt hat. Wenn sie aber im Mix vorkommen, ist das ok und simuliert das Leben recht nett.
Die Story selbst war nett, später sogar teilweise fesselnd.
Insofern, es war ein guter Mix. Und es war auch nur gut, weil es so schön zusammen war. Man hatte nie elendig lange Dungeonparts oder elendig lange Parts ohne Dungeon. Das hat P4 komplett übern Haufen geworfen. Wer hier effektiv spielen will, der darf Stunden am Stück im Dungeon hocken, und Stunden am Stück außerhalb. Das ist schlecht. Wers casual mäßig spielt, und es nicht interessiert effektiv bei S-Links zu sein, der hat das Problem weniger stark, das ist aber keine Entschuldigung. Ist es ja bei Atelier Rorona auch nicht für die miese Request-Balance. Es ist nicht gut gelöst.
Und zum Schluss noch einmal zur Eventdichte: Ein kurzer Blick ins Gamescript gibt mir schon Recht. Die wichtigsten Events sind dort direkt via Datum als Inhaltsverzeichnis versehen, daran sieht man sehr leicht, dass es besser verteilt ist. Und selbst wenn es nur ein Gefühl wäre, das käme eben davon, dass es in P4 immer vorhersehbar ist, wenn 14 Tage lang NICHTS passiert. In P3 weiß mans nicht und zählt deshalb auch nicht die Tage bis mal wieder was passiert.
Zu P5 hoffe ich btw., dass die S-Links wieder abgeschafft werden, der Kalender ebenso. Zeit für ein neues System. Aber ich lass mich da überraschen. Wer weiß ob Atlus die "Tradition" überhaupt weiterführt, oder P5 genau wie P4 macht. Irgendwie bezweifle ich das aber. Zugegeben nur ein Gefühl. Ein weiterer rehash wäre definitiv drin gewesen, aber den hätte ich schon vorher erwartet. Fast die selbe Grafik, nur in HD auf Ps3, dazu neue Geschichte und fertig wärs. Wenig Arbeit.![]()