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Thema: OT-Geplauder XCIV - Von Bücherwürmern und Gift im Essen

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  1. #1
    Zitat Zitat von Glannaragh Beitrag anzeigen
    Ich mir auch . Und ich fühl mich nicht angegriffen - natürlich hab ich hier einen krassen Gegensatz in der schieren Art der Tätigkeit konstruiert, aber irgendwelche Berufe in höher und niedriger einzuteilen mag ich persönlich gar nicht, von daher ists schon ziemlich blöd, wenn das jetzt so rüberkam. Genaugenommen ärgern mich solche Einteilungen so sehr, daß ich am Liebsten weggehe, wenn die Sprache auf sowas kommt.
    Dieses krasse Beispiel war aber zutreffend. Leider geschieht die Unterteilung in höhere und niedere Berufe immer noch ziemlich oft. Zumindest kann ich das von meiner Erfahrung her sagen. Allein der Gedanke ist schon mies, aber so sind Menschen nunmal.

    @sims
    Aua, das ist nicht schön. Meinen Respekt das du Haltung bewahrt hast.
    Wir mögen dich trotzdem.

  2. #2
    Zitat Zitat von Skyter 21 Beitrag anzeigen
    Dieses krasse Beispiel war aber zutreffend. Leider geschieht die Unterteilung in höhere und niedere Berufe immer noch ziemlich oft. Zumindest kann ich das von meiner Erfahrung her sagen. Allein der Gedanke ist schon mies, aber so sind Menschen nunmal.
    Was du sagst. Schlimm genug, daß es so ist. Ich empfinde es als Luxus "beide Seiten" kennen zu dürfen: Ich bin in einer Zechenkolonie im Ruhrgebiet geboren und teilweise aufgewachsen, mitten unter lauter deutschen und polnischen Kumpels, habe in der Familie einen Elektriker, der auf einem Kohlekraftwerk malocht hat, bin später auf einen Bauernhof in Westfalen gezogen, leiblicher Vadder ist Ingenieur mit Doktortitel, Bruder Landwirt, Mutter und Schwester sind Hebammen, also in der Pflege. Mein Liebster ist gelernter Zimmermann und arbeitet als Haustechniker. Ich selbst, nach einem Haufen Irrungen und Wirrungen Student der Geschichte, nebenbei Arbeiterin. Da wirds praktisch unmöglich, arrogant zu sein. Ich sehe das als großen Vorteil. Ich habe Einblick in die verschiedensten Bereiche und kann mal bei der Ernte, auf Baustellen und der Pferdezucht nebenbei mit anpacken neben dem ganzen intellektuellen Kram. Vieles davon ist Handlangerkram (weil ungelernter Trottel), und das gibt eine Bodenhaftung, die ich echt nicht missen will.

    Mit diesem Wissen mag ich echt keine Einteilungen in edle und unedle Arbeit mehr vornehmen. Das ist, meiner Meinung nach, einfach Müll. Wie du vorher schon so überspitzt gesagt hast mit Nagel in die Wand schlagen können oder nicht: Der Theoretiker kann ohne den Praktiker nicht leben und umgekehrt.

  3. #3
    Zitat Zitat von Glannaragh Beitrag anzeigen
    [...]Vieles davon ist Handlangerkram (weil ungelernter Trottel), und das gibt eine Bodenhaftung, die ich echt nicht missen will.
    Diese Bodenhaftung würde manch einem wirklich gut tun. Dann sieht man vieles auch wieder anders.
    Zitat Zitat
    Der Theoretiker kann ohne den Praktiker nicht leben und umgekehrt.
    Das trifft den Nagel auf den Kopf.

  4. #4
    Moin Moin

    Was mich immer wieder wundert, ist das ich mit denen die die "unedleren" Berufe haben meist besser klar komm. Mag an meiner Erziehung liegen (ich musste immer beim Umbau des Hauses helfen, heißt Eimer und Zement schleppen) aber mir kommt es so vor das die mit höherer Bildung meist ein wenig Abseits der Realität sind. Geht nur mir das so? Oh und bevor da irgend was kommt: Ich will es bis zum Prof bringen, ich kritisier mich sozusagen grade selbst. Ich hoffe nur das ich nicht abhebe.

  5. #5
    Zitat Zitat von Bolg Beitrag anzeigen
    Was mich immer wieder wundert, ist das ich mit denen die die "unedleren" Berufe haben meist besser klar komm. Mag an meiner Erziehung liegen (ich musste immer beim Umbau des Hauses helfen, heißt Eimer und Zement schleppen) aber mir kommt es so vor das die mit höherer Bildung meist ein wenig Abseits der Realität sind. Geht nur mir das so? Oh und bevor da irgend was kommt: Ich will es bis zum Prof bringen, ich kritisier mich sozusagen grade selbst. Ich hoffe nur das ich nicht abhebe.
    Ob du abhebst, hängt ganz allein von dir ab.
    Während meines freiwilligen Jahres hatte ich mit einer Person zu tun, die auf ihrem Gebiet der Archäologie sehr bewandert war. Sein Problem war einzig das er oft 3 Dinge gleichzeitig erledigen wollte und auch gerne mal sich widersprechende Anweisungen gegeben hat. Das kann dir auch passieren.
    Ich bezweifle allerdings das man selbst erkennt wenn man die Bodenhaftung verliert. Ich denke es kommt darauf an, wie viel du dir auf deinen Posten als Prof. einbildest. Ob du glaubst du bist die Weisheit in Person oder ob du dir bei anderen Dingen, von denen du nicht so viel oder keine Ahnung hast, auch von anderen Menschen Rat geben lässt, die es in betreffendem Fall wirklich besser wissen.
    Ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend....

  6. #6
    Zitat Zitat von Skyter 21 Beitrag anzeigen
    Während meines freiwilligen Jahres hatte ich mit einer Person zu tun, die auf ihrem Gebiet der Archäologie sehr bewandert war. Sein Problem war einzig das er oft 3 Dinge gleichzeitig erledigen wollte und auch gerne mal sich widersprechende Anweisungen gegeben hat. Das kann dir auch passieren.
    Sag mal, gibts eigentlich schon einen Grabungsbericht von deinem Projekt online? Ich war so fasziniert auf dem TT, am Liebsten hätte ich dir die ganze Nacht zugehört .Wir Historiker kriegen eher selten die Sachkultur mit, von daher ists immer besonders spannend für mich zu sehen, was jemand ausgebuddelt hat . Wenn du was hörst, sag mir doch bitte bescheid,ich würde mich unheimlich freuen .
    (Oder wir treffen uns bei dir oder bei mir, damit ich die Schilderungen aus erster Hand bekommen kann XD. Besser bei dir, dann könnte ich vielleicht eine echte Schwenker-Grillsession miterleben )
    Zitat Zitat
    Ich bezweifle allerdings das man selbst erkennt wenn man die Bodenhaftung verliert. Ich denke es kommt darauf an, wie viel du dir auf deinen Posten als Prof. einbildest. Ob du glaubst du bist die Weisheit in Person oder ob du dir bei anderen Dingen, von denen du nicht so viel oder keine Ahnung hast, auch von anderen Menschen Rat geben lässt, die es in betreffendem Fall wirklich besser wissen.
    Ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend....
    So aus der Erfahrung: Wers zum Prof geschafft hat, hat eine Lebenserfhrung, von der andere Leute nur träumen können. Die Einzige, die ich da je hab abheben sehen, war ne Spanierin, deren Namen ich mir nicht gemerkt hab. An der ach so bedeutenden Uni Paderborn .
    Der Weg zum Lehrstuhl oder auch nur zum Dozenten ist so steinig, daß da meistens jede Arroganz auf der Strecke bleibt. Das sind oft verständnisvolle Leute, die reinbuttern ohne Ende. Und die wissen genau, welche Studenten wirklich hart bocken um was zu leisten und welche spätestens im dritten Semester wieder verschwunden sein werden. Und auch und gerade wenn jemand Probleme oder Ängste hat - die haben das alles selbst schon durch. Auf meine Profs laß ich nix kommen .

  7. #7
    Zitat Zitat von Glannaragh Beitrag anzeigen
    Sag mal, gibts eigentlich schon einen Grabungsbericht von deinem Projekt online? Ich war so fasziniert auf dem TT, am Liebsten hätte ich dir die ganze Nacht zugehört .Wir Historiker kriegen eher selten die Sachkultur mit, von daher ists immer besonders spannend für mich zu sehen, was jemand ausgebuddelt hat . Wenn du was hörst, sag mir doch bitte bescheid,ich würde mich unheimlich freuen .
    (Oder wir treffen uns bei dir oder bei mir, damit ich die Schilderungen aus erster Hand bekommen kann XD.
    Online wird es davon nichts geben. Ich kann dir höchstens mein größtenteils ordentlich geführtes Berichtsheft und eine Besichtigung des Varuswaldes sowie des keltischen Ringwalls anbieten(sowie diverse andere keltische und römische Überreste). Wenn ich den Kram organisieren kann, sogar ein paar Fotos von bedeutenden Funden. Also wäre es gut wenn du runter ins Saarland kommst.^^
    Wenn du dich etwas informieren willst: Hier und hier.
    Zitat Zitat
    Besser bei dir, dann könnte ich vielleicht eine echte Schwenkersession miterleben )
    Fixed.
    Saarlänner grille net, mir schwenge. Unn nää mir schwenge kää Gemies.
    Zitat Zitat
    So aus der Erfahrung: Wers zum Prof geschafft hat, hat eine Lebenserfhrung, von der andere Leute nur träumen können. Die Einzige, die ich da je hab abheben sehen, war ne Spanierin, deren Namen ich mir nicht gemerkt hab. An der ach so bedeutenden Uni Paderborn .
    Der Weg zum Lehrstuhl oder auch nur zum Dozenten ist so steinig, daß da meistens jede Arroganz auf der Strecke bleibt. Das sind oft verständnisvolle Leute, die reinbuttern ohne Ende. Und die wissen genau, welche Studenten wirklich hart bocken um was zu leisten und welche spätestens im dritten Semester wieder verschwunden sein werden. Und auch und gerade wenn jemand Probleme oder Ängste hat - die haben das alles selbst schon durch. Auf meine Profs laß ich nix kommen .
    Du hast da natürlich Erfahrungswerte, die mir noch fehlen. Aber ich kann mich ja bald selbst davon überzeugen.
    Wobei ich davon ausgehe, das da auch wieder schwarze Schafe unter den Professoren gibt.

  8. #8

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars5
    Morgähn...
    *Kaffee und Tee koch*
    Zitat Zitat von Rosebud Beitrag anzeigen
    die Tavernen-Familie mag dich so wie du bist.
    Danke.
    Zitat Zitat von Skyter 21 Beitrag anzeigen
    @sims
    Aua, das ist nicht schön. Meinen Respekt das du Haltung bewahrt hast.
    Wir mögen dich trotzdem.
    Haltung bewahren... naja, man hat es mir schon angesehen das ich *not amused* war. Ich bin nun mal ein guter Reinfresser und nix Anmerker.
    ... und danke auch dir.
    Zitat Zitat von Glannaragh Beitrag anzeigen
    Ob jetzt Schreibtisch- oder Feldarbeit, wen kümmerts?
    Ihn. Also meinen Vater... wobei ich ihn schon seit Ewigkeiten nicht mehr so nenne.
    Er war auch der Grund warum ich nicht weiter in die Schule gegangen bin sondern eine Lehre gemacht habe. Nicht wegen der Ausbildung sondern weil ich dann nicht mehr von ihm finanziell abhängig bin. Ich hab mir meine Autos und den Führerschein selbst finanziert.
    Fakt ist einfach - wir mögen uns nicht. Ich war nie sein Sohn und er ... egal.
    Zitat Zitat
    es gibt nichts, wofür du dich schämen müßtest.
    Ich schäm mich nicht - er schämt sich für mich. Das ist ein großer Unterschied.
    Zitat Zitat
    Aber das sollte für dich kein Grund sein, dich schlecht zu fühlen.
    Ich fühl mich nicht schlecht weil ich eine geistige Arbeit mache.
    Zitat Zitat
    Es ist natürlich scheiße, daß dir niemand den Rücken gestärkt hat auf der Feier. Extrem scheiße.
    Das stimmt. Andererseits - was hätten sie den machen sollen? Meine Mutter lebt als einzige mit ihm unter einem Dach. Da wird sie über so eine Kleinigkeit hinwegsehen und nicht einen Streit vom Zaun brechen - und das schon gar nicht auf seinem Ehrentag.
    Zitat Zitat
    Wenns möglich ist, rede mit deinem Papa und deiner Mama darüber, wie sehr dich das verletzt hat.
    Sie würdens nicht verstehen, mich auslachen oder - was am ehesten passiert, mich ignorieren.
    Sie sehen da kein Problem. Rein Biologisch haben sie ja recht - er hat nur 2 Kinder. Für viele bin ich nicht sein Kind, ich trag ja nichtmal seinen Namen sondern den meiner Mutter (bevor sie ihn geheiratet hat).
    Zitat Zitat
    aber manchmal mag es helfen, Tacheles zu reden.
    Haben wir schon öfter gemacht und nie ist etwas gute dabei rausgekommen. Krönung war einmal als ich ihm während einem Streit mitten ins Gesicht gesagt habe das er nicht mein Vater ist und mir nichts vorschreiben kann. Ich weiß nicht einmal mehr warum es in dem Streit ging. Ich weiß nur noch das er so gut wie gar nicht darauf reagiert hat - gerade so als ob ihm das egal wäre.

    Egal, jedenfalls hat sich das ganze in letzter Zeit eh schon stark verbessert. Beim letzten Streit ging es darum das ich mich über den Kirchenbeitrag geärgert habe und aus Spaß gesagt habe das ich aus dem Verein austrete. Das war vor 2-3 Jahren, seitdem streiten wir nicht mehr wenn wir uns sehen sondern haben so eine Art Waffenstillstand. Bei der Feier kam diese Meldung ja nicht von ihm.
    Vielleicht hat mich das wegen dieser langen Pause so getroffen...
    Zitat Zitat
    Niemand hat das Recht dir vorzuschreiben, wie dein Leben zu verlaufen hat.
    Doch - meine Freundin.
    Zitat Zitat
    Du kannst dich versorgen und liegst keinem auf der Tasche, wer will dir denn was?
    Ich kann (theoretisch) nicht nur mich sondern eine ganze Familie versorgen... Hab ich eigentlich schon erwähnt das ich bis zu meinem Geburtstag ein Ziel habe? Ich will bei meinem 29er Millionär sein - zwar nur in ATS und nicht in €, aber immerhin.
    Zitat Zitat
    Laß dich von solchen engstirnigen Kommentaren nicht runterziehen. Das hast du nicht nötig .
    Danke.

    So genug gejammert, danke fürs zulesen.
    *mit Kaffee auf die Couch werf*
    Geändert von sims (18.09.2012 um 09:29 Uhr)

  9. #9

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars5
    Mahlzeit!

    Was denn... keiner da? Jetzt hab ich extra bis Mittag gewartet aber keiner scheint hier zu sein.

    Bei mir gibt es auch nichts neues. Es regnet schon den ganzen Tag, ich bin fast immer alleine im Büro und heute morgen ist mir mein Wecker unters Bett gefallen... übrigens eine sehr effektive Art geweckt zu werden. Hm - vielleicht sollte ich generell einen Wecker unters Bett stellen.
    Oder doch früher schlafen gehn. Gestern war es wieder 1 Uhr als ich das Licht abgedreht habe... ich musste unbedingt noch Band 4 fertig lesen - heute fang ich mit 5 an.
    Übrigens ist das echt interessant wie gut gelaunt ich bin wenn neben der Arbeit ein Radio läuft. Mein Kollege mag das ja gar nicht und deswegen gibt es bei uns ein Radioverbot.
    Wie ist das bei euch? Hört ihr während der Arbeit Radio? Oder hört ihr lieber Musik die ihr selbst bestimmt?

  10. #10
    Moin Taverne,

    Radio aufe Arbeit? Nee, danke, das geht bei uns eh nicht. Erstens sind wir 10 Leute im Büro, d.h. die Hintergrundgeräusche sind zu hoch und zweitens habe ich fast ausschliesslich Arbeit, bei der man sich stark konzentrieren muss, da würde Musik ziemlich stören. Schade eigentlich.

  11. #11
    Mahlzeit...

    Nachdem wir hier auch zu fünft sitzen, wirds mit Musik schwer, wenn aber mal wieder Telko oder so ist, kanns sein dass ich meinen mp3-player auspacke, aber normal arbeite ich lieber wenns leise ist. Radio geht bei mir sowieso nicht, ich hasse es wenn dauernd jemand am Sabbeln ist, weil ich dann immer mit dem halben Hirn zuhören muß und nicht mehr genug kapazitäten für den Rest frei habe Wenn dann also nur Musik die ich idealerweise kenne, auch vom Text her.

    @spät ins Bett wg lesen: Ich lese zur Zeit "Der Übergang", und obwohl das irgendwie bis jetzt so keine wirkliche zusammenhängende Handlung hat imo, bin ich trotzdem schon bei Seite 500, und komm seit letzter Woche konsequent ne halbe Stunde zu spät ins Bett. Es plätschert irgendwie so vor sich hin, aber losreißen kann man sich auch nicht so wirklich.... Irgendwo hab ich gelesen dass der Typ 4 Jahre an den 1000 Seiten getippt hat, man hat auch beim lesen den Eindruck als hätte er immer mal wochenlang Pause gemacht... Ich bin ja mal gespannt ob sich das noch alles zusammenfügt.

  12. #12
    Moorjen!

    @ Allgemeinbildung/ -wissen:

    Ich denke, das was in unserer heutigen Gesellschaft als Allgemeinbildung bezeichnet wird, definiert sich über eine gewisse Menge an unterschiedlichen Kenntnissen. Wobei das entscheidende Wort 'unterschiedlichen' lautet. Wer zu vielen Themen etwas weiß, dem wird gern eine 'gute' Allgemeinbildung attestiert. Leute, die zum Beispiel Kreuzworträtsel in der Regel zu 90% vollbekommen oder viele Antworten in Quiz-Shows kennen. Ich meine, der Punkt ist, sich Informationen merken und dann abrufen zu können, wenn man sie braucht. Wahrscheinlich hat jeder schon mal gehört oder gelesen, wie viele Bundesländer Deutschland hat, ob Erdbeeren Obst oder Gemüse sind, wie der weltliche Name des Papstes lautet oder ob eine Giraffe mehr Halswirbel als eine Maus hat. Dennoch wird es nicht jeder auch noch wissen. Wo sich eigentlich gleich die nächste Frage anschließt, nämlich ob Allgemeinbildung und Allgemeinwissen das Gleiche sind.. aber wir wollen ja keine Erbsen zählen.

    So gesehen möchte ich das Wissen um Deckhengste und Stammlinien bei Araberpferden nicht als Allgemeinwissen bezeichnen. Das halte ich für zu fachbezogen. Ich denke, Allgemeinwissen ist Wissen, das jeder haben kann, wobei die Grenzen zwischen Allgemein- und Fachwissen sicher fließend sind. Ist es Allgemeinwissen genug, den längsten Fluss der Welt zu kennen? Oder sollte man auch wissen, wie lang er ist? Oder durch welche Länder er fließt? Jeder weiß, dass Metall Wärme besser leitet als zum Beispiel Holz. Aber wer weiß, ob Gold oder Kupfer Wärme besser leitet? Ich denke ihr versteht was ich meine.

    Heißt für mich unterm Strich dann wohl, sicher vereinfacht: Allgemeinwissen = viel Verschiedenes wissen oder (man achte auf Details ) viel verschiedenes Wissen.

    @ Bewertung eher körperlicher oder geistiger Berufe oder Tätigkeiten:

    Ich tue mich mit den Begriffen 'körperlich' und 'geistig' in diesen Zusammenhängen schon schwer. Ich kenne ja nun viele Seiten und kann da wirklich mitreden. Ich habe meine handwerkliche Ausbildung, mehr als 10 Jahre praktische Erfahrung in diesem Beruf, sowohl angestellt als auch selbstständig, diverse andere Branchen als Selbstständiger, wie zum Beispiel Gastronomie, Vertrieb diverser Bedarfsgüter, einiges an Finanzdienstleistungen, alles was mir im Moment nicht einfällt und mittlerweile auch über 10 Jahre Praxiserfahrung als Dozent diverser Fachrichtungen, Schwerpunkt EDV. Einiges davon hab ich auch parallel gemacht.

    Wie das Eine oder Andere gesellschaftlich bewertet wird, hängt zu einem großen Teil von der Gesellschaft ab. In sims' Dunstkreis werden Kopfarbeiter offenbar geringer geschätzt als Muskelarbeiter. In Deutschland wird den Schülern seit Jahren vermittelt: Abitur muss es schon sein, ansonsten fälltst du hinten runter kannst 'nur noch' ein Handwerk oder gar 'noch weniger' lernen. Beides ist gleichermaßen bescheuert, wir, und zwar die ganze Gesellschaft, könner weder ohne die Einen noch ohne die Anderen. Man sollte endlich damit aufhören, wen auch immer aus solchen Gründen geringzuschätzen. Ich habs ja hier schon mal erzählt, glaub ich: mein Bruder ist letztlich aus diesem Grund ausgewandert. Er ist Elektroinstallateurmeister und jetzt seit fast fünf Jahren in Australien. Ehrlicherweise muss man zwar sagen, dass es dort auch obere und untere Ränder in der Gesellschaft gibt, klar, aber bei weitem nicht so ausgeprägt wie hier bei uns, zumindest was Deutschland betrifft. Jedes Mitglied der Gesellschaft leistet an dieser seinen Dienst, sei es ein Handwerker oder ein Arzt. Und genau so werden sie dort auch (an)gesehen.

    @ Radio bei der Arbeit:

    Kommt drauf an. Früher auf Baustellen schepperte der Ghettoblaster schon mal aus allen Rohren. Aber heute, wenn ich am PC sitze, egal ob in meinem Büro oder beim Kunden: undenkbar! Würde ich nix auf die Reihe bekommen.

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