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Thema: [ZOOOOOmmxBIES! ] Station 1 - Die Flucht aus dem Flughafen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Der weißhaarige Mann hielt die hinübergereichte Stahlstange wie einen Baseballschläger und probehalber holte er ein-, zweimal aus und man erkannte, dass er genau wusste, wie man ein solches Gerät zu schwingen hatte.
    "Ha, das erinnert mich an meine Zeiten als wir die Aboriginiggers so richtig aufgemischt haben.", bellte er und grinste Ellen an. "Die machen euch im Outback doch auch immer solche Probleme, hu?"

    Ellen schüttelte nur den Kopf und gab die letzte Stange nach drüben. "Lieber ein lebender Aborigine auf unserer Seite als ein toter Weißer auf Deren.", erwiderte sie bissig und schenkte ihm ihr boshaft-süßes Lächeln mit dem sie sonst ihre Klienten auf Hochspannung hielt die furchtsam-lüstern zu ihr aufschauen durften.
    Der Angesprochene räusperte sich verärgert und winkte ab, von hinten rollte Sarah - für Ellen bestimmt - deutlich mit den Augen.

    Schließlich rief der Weißhaarige nochmal Helena heran und nickte ihr zu.
    "Also Miss, wenn es losgeht sind wir bereit. Und verdammt will ich sein, hier sind Ihre 200 Dollar. Auch wenn Sie wissen, Mädchen, dass ich bei dieser Frage in eher anderen Dimensionen gerechnet habe. Und Ihr Köter wird seinen Weg finden wenn die Türen aufgehen, richtig?"
    Helena nickte bestimmt und voller Zuversicht, den Blick auf den Hund gerichtet, der sie mit treuen und furchtlosen Augen ansah und immer wieder um sie herumstrich.

    "Dad...", kam es leicht entnervt von der Seite und Sarah schob ihren Vater sanft weg.

    "Wie heißt Ihr Hund, Miss?", fragte sie mit sanfter Stimme und sie streckte die Hand durch das Loch um Machete zu berühren der ihr die Finger schleckte.
    "Machete.", antwortete Helena tonlos, da ihr mit einem Mal klar wurde, dass sie vielleicht die letzten Augenblicke mit ihrem Hund, ihrem geliebten Machete, verbringen würde.
    "Miss, ich verspreche Ihnen dass ich auf Ihren Hund aufpassen werde wenn Sie...", sie stockte kurz und sah sich scheu um "...auf den Gefangenen genausogut aufpassen und ihn vielleicht freilassen wenn die Armee hier alles bereinigt hat, ja?" Hoffnung, ein zartes Pflänzchen, ein aufkeimendes Licht, stahl sich in ihren Blick und die entschlossene Zollbeamtin und das schüchtern dreinblickende Mädchen tauschten einen langen Blick, fassten einander Vertrauen und Hoffnung und zwischen ihnen blickte Machete hin und her, das Nackenfell gesträubt, als könne er es nicht erwarten, sich gegen den untoten Feind zu werfen.

    -----

    Als Ellen sich dann schließlich an den Computer setzte und die Suchbegriffe von Travis durchforstete, kam ihr die Idee, die Suchpräsenz auf "Nationalgarde" auszuweiten. Doch so erfahren die Domina in sicherlich vielen Dingen war - ihr schien nicht aufzufallen, dass sie sich mitnichten nicht im Internet bei Google befand und stattdessen die Archive der Flughafensicherheit durchsuchte.

    Und sie bekam einiges zu lesen. Die Buchstaben verschwammen vor ihren Augen, so schnell ratterten diese an ihr vorbei. Endlich stoppte sie und mit einem ihrer rotlackierten Fingernägel tippte sie auf den Schirm. "Hab' ich dich..."

    Intelligenz - unbekannt.
    Ergebnis:

    Zitat Zitat
    Hintergrundwissen Station 1
    Der erste Ausbruch war in Japan. Am dortigen Flughafen in Tokyo wurde ein Mann mit Tollwutverdacht eingeliefert und in eine Spezialklinik in Sydney geflogen. Auf dem Flug ist der Mann verstorben, sein Sarg wurde im bürokratiefreien Schnellabfertigungsverfahren durch die Zollabfertigung geschleust, da der Mann ein hochrangiger Diplomat war. Eine Eskorte der Nationalgarde nahm den Sarg in Empfang um die Rücksendung einzuleiten.


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    Als Robert sich nach dem Vater des Mädchens erkundigte, stutzte der alte Weißhaarige kurz.
    "Hölle noch eins, der Name kommt mir irgendwie bekannt vor."
    Er drehte den Kopf nach hinten und brüllte: "Reeeed! Komm ma' her."

    Der Angesprochene war ein klassischer Vertreter des Outbacks, Blaumann, Karohemd, Baseball-Cap und eine vom Koksen rote Nase.
    "Hast du denn nicht vorhin so einen Mexikaner erwähnt der Medizin verkauft?"

    Der Angesprochene überlegte deutlich zu lange und es war ihm anzusehen wie er die Information in schöne Worte packen könnte.
    "Jaaa...'dizin...richtig...", nuschelte er. "D'warn Mexikaner auf'm Pott, verkaufte mir 'Spirin. Als ich weg war un' hierher gin' kamen die Bullen rein und er verschloss sich hin'a so'na Klotür damit'se ihn nich' find'n."
    Er nickte sich selbst stolz zu.

    Geändert von Daen vom Clan (10.08.2012 um 19:46 Uhr)

  2. #2
    Michail hatte die Zeit damit verbracht, allein an den Panoramascheiben eigene Feldstudien zu betreiben und sich dabei darauf beschränkt, den allgemeinen Funk zu lauschen.
    Der Tenor jedoch, sich mit den unbewaffneten Nachbarn zu verbünden konnte der Russe nicht nachvollziehen, und als dann immer mehr Stimmen in seinem Headset vor sich hinschwafelten, hielt er es nicht mehr aus und riss sich den Knopf aus dem Ohr. Das erträgt ja kein Schwein, schlimmer als alle Foltermethoden, die ich kenne, und das waren verdammt viele.

    Gerade betrachtete er einen Zombie hinter der Glasscheibe, der simultan seinen Bewegungen folgte und sich dabei wie ein Gaffer an das Fenster eines Striplokals drückte, als ihn jemand am Arm berührte und ansprach.
    "Ich glaub der da hinten braucht Hilfe. Du sprichst zumindest die gleiche Sprache, vielleicht beruhigt ihn das ja etwas? Und vielleicht passt du wegen den Beruhigstropfen auf, der wollte vorhin schon kein Gras, immerhin hat er ne Waffe und muß uns verteidigen...".
    Eine Frau (Dani) sprach ihn an, und er entsann sich vage, dass er sie schonmal gesehen hatte, allerdings nur beiläufig. Süß, schoss ihm durch den Kopf, und er wunderte sich über diesen Gedanken sogleich. Aber allzu lange hatte er keine Zeit darüber zu sinnieren, denn schon zog sie ihn mit, und nun stand er vor einem alten Bekannten.
    Nikita machte einen schlechten Eindruck, und Dani hatte auch etwas von Beruhigungsmitteln erzählt, und in Anbetracht der Stimmung, die hier herrschte, sah dieser Kerl alles andere als einsatzbereit aus. Nicht war mehr zu sehen von dem entschlossenen kerl, der noch vor kurzer Zeit energisch eine Waffe gefordert hatte.
    Вставай, солдат (Vstavaĭ, soldat/Hoch mit dir, Soldat)!", herrschte Michail das Nervenbündel vor sich an, packte ihn am Kragen, zog ihn auf die Beine und starrte ihn hart in die Augen.
    Жить или умереть, солдат (Zhitʹ ili umeretʹ , Soldat/Leben oder Sterben, Soldat), flüsterte er ihm bedrohlich zu und der harte Ton des Russen traf anscheinend genau die richtigen Nerven Nikitas. Das Leben kehrte in seinen Blick zurück, aber noch erkannte der Fallschirmjäger letzte Zweifel im Gesicht des Weißrussen.
    Страх? (Strakh/Angst)?", bemerkte Michail in einem sehr zynischen Tonfall, und jetzt war der Bann gebrochen. Sein Gegenüber riss sich los und schleuderte die Limonade in hohen Bogen von sich.
    Никогда! (Nikogda!/Niemals)!", schrie er plötzlich und verpasste Michail einen leichten Stoß gegen die Brust.
    "Zufrieden?", fragte er in Richtung von Dani und zeigte einen leichten Anflug vom Lächeln. Was genau in dem Weißrussen vorgegangen war, konnte Michail nicht sagen; seine Worte hatten gewirkt, nur das zählte.
    Sie beide, Nikita & Michail, waren bereit, loszulegen. Und wenn sich zwanzig Türen öffnen würden.

    Geändert von Van Tommels (10.08.2012 um 19:39 Uhr)

  3. #3
    "Im übrigen wäre es Sünde nicht beide Tore zu öffnen. Wir dürfen unsere Nächsten nicht ihrem Schicksal überlassen." Die Worte des Priesters hallten in ihrem Kopf, während sie weiter in die Tasten hämmerte. Eine kleine Träne lief ihre Wange hinab, als sie mit dem Einwählen ins System unter der Anweisung von Travis begann.

    Der Rucksack war auf ihrem Rücken festgeschnallt, Tess Körper war von Adrenalin aufgeputscht und sie fühlte sich wach wie nie. In einer stillen Sekunde, der Laptop surrte grade und summte warm auf ihrem Schoß und der Mauszeiger drehte sich ununterbrochen als Sanduhr im Kreis, würgte sie ein paar Schlucke Wasser hinunter. Dann flogen ihre Finger wieder über die Tasten um das aufgebrochene Sicherheitssystem zu ihren Gunsten und denen der Personen in D53 zu manipulieren. Sie hoffte das alles gut gehen würde, die Türen beider Hallen sich öffneten und ihre 5 Verteidiger und der alte Mann, der den Gepäckwagen bedienen würde, ihnen dann das Leben retten würden. Und das D53 ebenfalls die Hölle auf die Untoten niederregnen lassen würde. Wenn sie versagte...

    Du versagst nicht. Du versagst nie. Konzentrier dich auf das was du willst.

    Dann bemerkte sie, das auf Travis Laptop immer noch die Ordner mit den Daten offen vor ihr lagen. Und sie dachte daran, was weitere Informationen für sie alle bedeuten konnten. Nicht nur D53 konnte eventuell davon abhängen – sondern sogar viel mehr. Ihre Hand zuckte kurz hinüber, aber dann hörte sie den Applaus aus D53 hinüberwehen. „Der Engel von D53“ also. Dann hoffen wir einmal, das der Himmel eine Option für uns alle ist – und nicht nur von Anfang an nur die Hölle zur Wahl stand. In diesem Moment umwehte sie eine wohlriechende Wolke. Die rothaarige Frau (Ellen), die sie nur einmal kurz gesprochen hatte, setzte sich neben sie und griff nach dem Notebook das vor Travis stand. „Es ist gut das sie hier sind.“ Sie meinte das ehrlich, denn die Frau schien zu wissen, was sie tat.

    Wenn sie die Türen jetzt unter ihre Kontrolle bringen und entsichern konnte, würde sie sie nachträglich manuell öffnen sobald ihr die Verteidiger das Signal gaben. Sie hoffte ihr Versuch das System unter Kontrolle zu bringen, würde klappen. „Okay Leute, ich bin gleich soweit. Wer gibt mir nachher das Signal, wann ich die Türen öffnen kann?“


    (Aufgabe ZETA (beide Türen werden auf das Signal einer Kontaktperson hin manuell geöffnet) wird von Tess mit Sicherheitskarte (die Travis für Hintergrundwissen genutzt hat) durchgeführt.)

    Geändert von Viviane (10.08.2012 um 19:46 Uhr)

  4. #4
    Für eine Sekunde atmete er erleichtert auf, vielleicht war er das ja tatsächlich. Können sie ihn dann mal bitte Fragen ob er eine Tochter namens Leo hat wen möglich und falls ja, das er bitte kurz her kommt? bat er den weißhaarigen.

    Danke an alle die ihr leben für uns und die anderen in D 53 riskieren und auch an Tess die uns dabei hilft obwohl sie dagegen war, ich denke das wir gut zusammen arbeiten werden können wenn wir uns etwas besser kennen auch wenn wir jetzt noch unsere Differenzen haben. Ich denke mal wir werden uns dann alle wie ich hoffe später wieder sehen sprach er über Funk. Sobald die Sache mit Leos Vater halbwegs geklärt war würde er seine Sachen nehmen und sich fertig für die Flucht machen.

    Geändert von wusch (10.08.2012 um 19:55 Uhr)

  5. #5
    Dani stand wartend neben Nikita und Michail und lauschte dem Klang der Sprache. Russisch hatte ihr immer schon gefallen, wesentlich besser als das weichgespülte Französisch zu dem sie in der Schule neben Englisch eine zeitlang genötigt worden war. Das hatte sie auch sofort wieder verdrängt, soweit sie dafür überhaupt was gelernt hatte. Als sich Michail wieder an sie wandte, nickte sie nur, und aus einem Impuls heraus stellte sie sich auf die Zehenspitzen und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. "Viel Glück", sagte sie nur zu beiden. Von Nikita hielt sie lieber noch etwas Abstand, versuchte ihm aber wenigstens aufmunternd zuzulächeln, was ihr allerdings nicht wirklich glückte, da sie schon wieder mit den Tränen kämpfte.

  6. #6
    Tess tippte und klickte wie wild und dennoch hochkonzentriert auf dem Laptop herum. Hier noch, und da noch... Sie blickte auf und sah die hoffnungsvollen Gesichter um sie herum, die sich genau jetzt auf sie verließen.

    Und in diesem Moment konnten sie sich auf Tess verlassen. Nach dem nächsten Klick lag sie vor ihr: Die Kontrolle der Sicherheitstüren zu D52 und D53.

    Tess wartete nur noch auf das Zeichen, dass Sie die Türen öffnen sollte. Dann gab es kein zurück mehr.

    Geändert von Layana (10.08.2012 um 20:12 Uhr)

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