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Kein Leben
Du schreibst primär über die Kriminalität und Kriminalisierung von Sprayern, scheint mir und fast gar nicht über die Kunst. Du hast den Kunstbegriff nicht wirklich erläutert. Hast du dich mal mit Graffiti auseinander gesetzt? Mit den stilistischen Eigenheiten, den technischen Grenzen, ect?
Bei der Legalität ist die Frage nämlich klar - die Wände gehören dem jeweiligen Besitzer, das Copyright auf die Form dem Architekten und Styles, Tags und Throw-Ups aufsprühen ist dasselbe wie Hitlerbärte auf Statuen im Park malen. Man kann es natürlich auf die Frage ausdehen, inwiefern die Öffentlichkeit denn noch mit den Füßen über den Öffentlichen Raum abstimmen kann? Denn auf Beton sind Trampelpfade eben nur Beschädigungen im Untergrund.
Was die Legalität angeht, gab es schon seit Anfang der 90er eine Reihe legalisierten bespraybaren Flächen und die existeren vermutlich immer noch. Die "Wenn"-Form ist da 20 Jahre hinter der Realität.
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