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Thema: [Meine Uni] brennt! - Bildungsstreik

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  1. #1
    Zitat Zitat von Blade_ss Beitrag anzeigen
    Keine Ökonomisierung von Bildung!
    Demokratisierung der Universitäten!
    ... http://unsereuni.at/?p=383

    sind wohl, jene Forderungen, gegen die ein klar denkender Mensch nicht sein kann.
    Würd ich jetzt mal nicht so sagen. Kommt immer drauf an, was man unter "Ökonomisierung von Bildung" sieht, aber wenn Universitäten ein arbeitsmarkttaugliches Angebot anbieten, das etwa von Staat und Unternehmen co-finanziert wird, ist das doch nicht unbedingt was Schlechtes - wer darüber hinausgehend Bildung will (also etwa Nischenfächer belegen), kann dann ja selbst dafür aufkommen.

    "Demokratisierung" ist ja auch so eine Sache - ich finde ehrlich gesagt schon die Existenz einer ÖH zu viel, die ja nicht viel macht außer sich wichtig und Gebühren einzutreiben. Den "Service", den ich dort angeblich bekomme, krieg ich genauso gut etwa bei StudentPoint der Hauptuni oder halt bei der Studienservicestelle.
    Ansonsten denke ich nicht, dass Studierende allzuviel bei der Gestaltung der Universitäten mitbestimmen sollten, da diese a) dazu neigen, sehr maßlos mit dem Geld anderer umzugehen und b) immer noch Kunden und nicht etwa Angestellte sind. Das sollte man niemals vergessen.

  2. #2
    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little Beitrag anzeigen
    Ansonsten denke ich nicht, dass Studierende allzuviel bei der Gestaltung der Universitäten mitbestimmen sollten, da diese [...] immer noch Kunden und nicht etwa Angestellte sind. Das sollte man niemals vergessen.
    nton:
    Wenn das Verhältnis von einem Studenten zu seiner Universität bereits zu einem bloßen Kundenverhältnis verkommen ist, dann wundert es mich überhaupt nicht, dass so viele Studenten gegen eine Ökonomisierung der Bildung protestieren.

    Degradiert zu bloßen Kunden - so sollte das Verhältnis zwischen Uni und Studenten sicher nicht aussehen. Die Studenten selbst sind ein Teil der Uni, und zwar ein ganz entscheidender.

  3. #3
    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little Beitrag anzeigen
    Würd ich jetzt mal nicht so sagen. Kommt immer drauf an, was man unter "Ökonomisierung von Bildung" sieht, aber wenn Universitäten ein arbeitsmarkttaugliches Angebot anbieten, das etwa von Staat und Unternehmen co-finanziert wird, ist das doch nicht unbedingt was Schlechtes - wer darüber hinausgehend Bildung will (also etwa Nischenfächer belegen), kann dann ja selbst dafür aufkommen.

    gerade WENN Unternehmen Studiengänge finanzieren wirds schlimm. dann gehts nur mehr um die Interessen der Unternehmen. Projekte werden gratis von den Studenten gemacht (Uni oder FH bekommen keinen extra Organisationsaufwand), der Horizont wird einfach extrem eingeschränkt. durch den enormen einfluss der unt. wird es einseitig, starr und unflexibel.
    das ist nicht im Sinn von BILDUNG!
    Ein Student muss frei sein von den Wertvorstellungen der Konzerne.

    ich sehs schon kommen:
    Pepsi University of California
    VW Technische Universität Wolfsberg
    McDonalds Master of Business Administration
    ...
    zum kotzen!

  4. #4
    McDonalds bietet schon Restaurant-Ausbildungen an, die man mit einem Bachelor abschließen kann. Selbst während des Studiums ist man im Restaurant. Das heißt, man kann dort das Klo putzen und sich am Grill verbrennen und an der Kasse angeschnautzt werden und was weiß ich nicht alles, was passierte, als ich dort arbeitete.

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