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  1. #1
    Zitat Zitat von Leon der Profi Beitrag anzeigen
    johanniskraut ist eher ein placeboeffekt, weil man nicht so eine große menge davon nehmen könnte, dass es auch wirklich auswirkungen zeigt. aber es soll wie baldrian eine ganz leichte wirkung haben, auch wenn es vielleicht nur einbildung ist, das resultat zählt.
    Das deckt sich auch ungefähr mit meinen Erfahrungen - ich habs auch vor geraumer Zeit genommen und war nicht plötzlich fröhlicher oder so, aber es hat sich gut angefühlt, seine Psyche etwas zu "unterstützen" (bzw. zu denken, man tut es)
    Ich habe dann damit aufgehört, weil es der AntiBabyPille entgegenwirkt, aber das sollte ja nicht dein Problem sein

    Wie schon u.a. Trial sagte ersetzt imo kein Antidepressiva der Welt eine Therapie oder eine Änderung der Störungsfaktoren in deinem Leben.
    Eigentlich machen die meisten Antidepresiva auch nicht fröhlicher sondern eher ruhiger/gelassener, vielleicht sogar leerer. (Und den anderen stehe ich sehr misstrauisch gegenüber - das sind so viel ich weiß meist ziemliche Keulen...) Sie können aber hilfreich bzw. notwendig sein, wenn man seine Probleme vor lauter Kummer gar nicht richtig in Angriff nehmen kann.
    Was auch helfen kann sind ein bewusst genossenes Bad etc. so was soll man nicht unterschätzen
    Trial erwähnte ja bereits den Kaffee...

    Zitat Zitat von Dhan
    Prüf mal deine Lebensumstände. Oftmals kann schon eine recht simple Veränderung der Umgebung das Gemüt lockern, so wie eine aufgeräumte Wohnung, mehr Licht oder mehr Luft (also öfters lüften) und dergleichen
    Guter Punkt ^^
    In einer Zeit, in der es mir einmal so richtig dreckig ging habe ich fast jeden Tag meine Möbel umgestellt. Hab mich danach immer leichter und freier gefühlt. Und so als ob ich etwas mehr Einfluss auf mein Leben hätte.
    Geändert von Ty Ni (26.04.2009 um 21:10 Uhr)

  2. #2

    Leon der Pofi Gast
    Zitat Zitat von Ty Ni Beitrag anzeigen
    Das deckt sich auch ungefähr mit meinen Erfahrungen - ich habs auch vor geraumer Zeit genommen und war nicht plötzlich fröhlicher oder so, aber es hat sich gut angefühlt, seine Psyche etwas zu "unterstützen" (bzw. zu denken, man tut es)
    Ich habe dann damit aufgehört, weil es der AntiBabyPille entgegenwirkt, aber das sollte ja nicht dein Problem sein

    Wie schon u.a. Trial sagte ersetzt imo kein Antidepressiva der Welt eine Therapie oder eine Änderung der Störungsfaktoren in deinem Leben.
    Eigentlich machen die meisten Antidepresiva auch nicht fröhlicher sondern eher ruhiger/gelassener, vielleicht sogar leerer. (Und den anderen stehe ich sehr misstrauisch gegenüber - das sind so viel ich weiß meist ziemliche Keulen...) Sie können aber hilfreich bzw. notwendig sein, wenn man seine Probleme vor lauter Kummer gar nicht richtig in Angriff nehmen kann.
    Was auch helfen kann sind ein bewusst genossenes Bad etc. so was soll man nicht unterschätzen
    Trial erwähnte ja bereits den Kaffee...


    Guter Punkt ^^
    In einer Zeit, in der es mir einmal so richtig dreckig ging habe ich fast jeden Tag meine Möbel umgestellt. Hab mich danach immer leichter und freier gefühlt. Und so als ob ich etwas mehr Einfluss auf mein Leben hätte.
    guter punkt. sport und bewegung ist eine gute alternative. besonders im sommer, kopfhörer anschließen und im wald rennen. oder einfach nur spazieren gehen. geht mir persönlich dann besser. soll nicht heissen, dass ich depressiv bin, ich bin eher melancholisch und oft ne getrübte stimmung, was sich mit lustigen und hellen momenten abwechselt. aber als grundstimmung eher ruhig und nachdenklich, eher an der schweren stimmung angelehnt
    Geändert von Leon der Pofi (26.04.2009 um 21:19 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von 2364. Beitrag anzeigen
    Was mir auch immer hilft, ist Malen / Zeichnen. Aber ich nehm an, das hängt vom Charakter des Betroffenen ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass andere das Gefühl haben könnten, irgendeine Beschäftigungsterapie für Minderbemittelte zu machen und darauf noch depressiver werden würden
    Zeichnen? Bei Depressionen? Okay.

    Als ich, vor gut einem Jahr, sehr starke Depressionen hatte, half bei mir eigentlich nur über die aktuelle Situation nachzudenken. Was anderes war auch in der damaligen Situation auch nicht möglich. Aber gut, kommt immer auf die, äh... Situation... an. As said, bei bestimmten Sachen hilft nur darüber sich einen Kopf zu machen und dieses Kapitel abzuschließen.
    Bei anderen Sachen muss an halt selber eingreifen. Erinnert mich an meine derzeitige Lage, in der ich schon seit Ewigkeiten hänge. Obwohl das weniger mit einer leichten Depression zusammenhängt.
    " Bis dass die Massen jubeln 'Friss oder stirb' und ich antworte dann 'Schickt die Kakadus in den Ring' "

  4. #4
    Zitat Zitat von Ty Ni Beitrag anzeigen
    Wie schon u.a. Trial sagte ersetzt imo kein Antidepressiva der Welt eine Therapie oder eine Änderung der Störungsfaktoren in deinem Leben.
    Aus diesem Grund bekommst du im Normalfall ja nicht auch einfach so Antidepressiva, sondern nur in Verbindung mit einer Psychotherapie - was auch der beste Weg bei einer echten Depression (also keiner depressiven Verstimmung) ist.

    Hört auf Leon, der scheint sich auszukennen, auch wenn ich seine Ansichten über Homöopathie nicht teile.

  5. #5
    Erneutes Danke von mir.
    Nunja, ich packe hier jetzt nicht alles aus, was mich den lieben langen Tag so quält, aber ich denke, ich werde einfach mal zum Arzt gehen.
    Das Problem habe ich ja vor Augen, nur die Überwindung fällt mir mehr als schwer (andere sagen, dass es das Problem so gar nicht gibt, nur ich sehe es so, weil ich, wie sooft, nur das Negative wahrnehme).
    Wie gesagt, man wird sehen, trotzdem danke (vor allem an Dich Leon).

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