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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Squaregamer
    ich soll nicht bewerten, aber trotzdem meine meinung äußern...schwierig
    Ne, das habe ich nur auf mich selbst bezogen, ich wollte hier nichts werten, sondern die Beispiele einfach mal lapidar in den Raum werfen.

    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little
    Muss man differenziert betrachten - ich persönlich von dem her, was moralisch in Ordnung ist und was ich lustig finde.
    Eigentlich denke ich das auch, nur manchmal fällt mir das etwas Schwer, vor allem wenn ich dann denke, dass andere Leute eben nicht so differenzieren können.

    Zitat Zitat
    Wo du letzteres gelesen hast, würde mich interessieren.
    Hier hast du einen Bericht dazu.

    Zitat Zitat
    Als Konzept ist die Idee toll, sobald man sie in die Tat umsetzt und den Hund konsequenterweise noch sterben lässt, wird das Ganze ziemlich untoll.
    Da gehe ich mit dir konform. Ausserdem war ich über den genauen Hintergrund anscheinend auch nicht aussreichend informiert, die Pendlerzeitung in der ich das gelesen hatte, schrieb, dass die Besucher dazu aufgefordert worden seien, das Tier weder zu füttern noch ihm zu trinken zu geben. Aber generell finde ich es bei solchen Aktionen immer fragwürdig, ob dabei jetzt eine Sozialkritik dahinter steckt, oder ob es im Endeffekt doch nur um den Rummel und die Selbstprofilierung geht.

    Zitat Zitat
    Was für eine Kritik soll das bitte gewesen sein, und wieso müssen Kühe dafür sterben? Würde mich auch interessieren, wo du das her hast. Nicht, weil ich dir nicht glaube, sondern weil ich mehr darüber wissen will.
    Hmm, ich habe das während eines Gesprächs aufgeschnappt, habe jetzt aber noch ein bisschen nachgeforscht und das hier dazu gefunden. Wahrscheinlich ging es um das hier, obwohl ich gemeint hatte, der Kontext sei ein anderer. Nun ja, das rückt das ganze natürlich ein bisschen in ein etwas anderes Licht, etwas makaber scheint es trotzdem zu sein.

    Zitat Zitat
    Wie weit so etwas gehen könnte lässt sich im Roman "Reality-Show" von Amélie Nothomb nachlesen
    Danke für den indirekten Tipp

    Ich quote zu viel :/
    Geändert von qed (22.08.2008 um 15:06 Uhr)
    There are no shortcuts. No do-overs. What happened, happened. Trust me. I know. All of this matters.

  2. #2
    Zitat Zitat von qed Beitrag anzeigen
    Hier hast du einen Bericht dazu.
    Danke. Nun ja, ich kann nicht gerade sagen, dass ich dagegen moralische Einsprüche hätte. Die künstlerische Idee finde ich recht gut (wenn auch nicht überragend), solange alles im Einverständnis des Sterbenden passiert, kann ich "Morddrohungen" und dergleich kein Stück nachvollziehen. Jeder darf mit seinem Leben schließlich anfangen, was er möchte - wenn sich jemand dazu entscheidet, in einem Museum als Kunstobjekt zu sterben, soll er das auch dürfen, ungeachtet allen Moralaposteln, die ja eh wieder die üblichen Verdächtigen sind.

    Zitat Zitat
    Da gehe ich mit dir konform. Ausserdem war ich über den genauen Hintergrund anscheinend auch nicht aussreichend informiert, die Pendlerzeitung in der ich das gelesen hatte, schrieb, dass die Besucher dazu aufgefordert worden seien, das Tier weder zu füttern noch ihm zu trinken zu geben. Aber generell finde ich es bei solchen Aktionen immer fragwürdig, ob dabei jetzt eine Sozialkritik dahinter steckt, oder ob es im Endeffekt doch nur um den Rummel und die Selbstprofilierung geht.
    Nun ja, die Frage ist: was heißt "aufgefordert"? Ich nehme mal an, dort war eine Art Schild montiert, die dies verlautbarte - hält ein Schild einen davon ab, ein Leben zu retten? Ich denke, genau das wollte der Künstler auch damit ausdrücken - einerseits dass das Schicksal eines Hundes den meisten Menschen egal ist, andererseits dass sie sich lieber an irgendwelche vorgegebenen Regeln zu halten, anstatt das zu tun, was richtig ist.

    Zitat Zitat
    Hmm, ich habe das während eines Gesprächs aufgeschnappt, habe jetzt aber noch ein bisschen nachgeforscht und das hier dazu gefunden. Wahrscheinlich ging es um das hier, obwohl ich gemeint hatte, der Kontext sei ein anderer. Nun ja, das rückt das ganze natürlich ein bisschen in ein etwas anderes Licht, etwas makaber scheint es trotzdem zu sein.
    Stimmt, vor allem - in meinen Augen -, dass dafür eine Kuh geschlachtet werden muss. Auch verstehe ich die Intention des Künstlers nicht ganz. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass der Umgang mit Fleisch etwas Absonderliches oder Seltsames wäre - annähernd jeder isst mindestens einmal in der Woche etwas davon und bei den meisten Gerichten lässt sich auch noch gut erkennen, dass es sich dabei mal um etwas Lebendiges gehandelt hat.

    Zitat Zitat
    Danke für den indirekten Tipp :)
    Gerne. :D Die Geschichte an sich ist aber nicht so berauschend, zumindest das Ende hat mich doch stark enttäuscht. Aber die ersten paar Seiten sind wirklich so geschrieben, dass man sich nur noch "unfassbar" denkt und sich gleichzeitig fragt, ob diese Dystopie eigentlich gar nicht so fern ist.

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