Zuallererstmal: ich bin eher unter als übergewichtig

Dar problem ist doch, für Sport gibt es Noten. Und diese werden, wenn sie den Anschein von objektivität wahren sollen, auch nach "objektiven" Kriterien wie "Zeit für 1km laufstrecke" u.ä. ermittelt. Ein Dickes Kind hat 2 möglichkeiten: Es strengt sich an, überanstrengt sich vielleicht noch, schadet durch die (ungewohnte) Belastung enorm seinem Körper, und bekommt trotzdem ne 5. Man kann nunmal nicht in 2,5 Min nen Kilometer laufen, wenn man 120Kg wiegt. Effekt: Kind gefrustet, Körper hat viel mehr schaden genommen, als die paar verbrannten Kalorien irgend einen positiven effekt hätten usw. Außerdem schürt es den Hass auf alle Sportlichen Aktivitäten, und verhindert effektiv, dass das dicke Kind jemals wieder irgend einer Sportlichen betätigung nachgeht (ok, Außnahmen gibts immer, aber furchtbar häufig sind diese nicht)

die zweite möglichkeit ist, es lässt es von vorhinein bleiben. so hat es auch ne 5, ist auch gefrustet, bleibt (auch) fett usw. Aber es ist eventuell noch besser für die Gelenke. oO

Damit (schul) Sport wieder irgend einen Sinn ergibt, müsste er völlig umstrukturiert werden. Selbst ich als absoluter Sport-Muffel sehe das ein. Es müsste regelmäßiger sein, mehr auf die Individuellen Bedürfnisse der Schüler abgestimmt, nicht benotet (dass man die schüler dann ca ab der 8ten klasse dann nicht mehr dazu bringt, da hin zu gehen, sehe ich selbst. aber was soll man machen?) und generell mehr auf "Fittnes" ausgelegt. Dass dann keiner mehr freiwillig mitmachen würde, dass ist ja nicht mein problem.