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  1. #1
    Zitat Zitat
    Es ist eben eine traurige Welt in der wir leben. Und ich werd mich auch weiterhin aufregen, denn sobald wir anfangen wirklich jeden Mist der uns vorgeworfen wird ohne Wiederworte (entschuldige, ich meinte ohne jede aggressive Anti-Einstellung) zu schlucken ist es echt aus mit uns
    Ich weiß überhaupt nicht, worüber sich viele hier so aufregen: Traurige Welt, Kritik an FF 7-Ablegern, obwohl nach sowas verlangt wurde, seit das Spiel Ende der 90er erschienen ist, weil die Story einfach soviel Stoff bot. Schlechte Spiele hier und da, dass die Firmen in eigenem Interesse und Interesse der Spieler das beste draus machen, um gesund zu bleiben und uns ihr Angebot zu sichern, was ist dagegen zu sagen?

    Ich werde nie im Leben die Zeit haben, alle erscheinenden RPG's zu spielen, weil ich sowas einfach nicht schaffe. Also kann ich selektieren, mir das auswählen, was mich interessiert und anderes weglassen, was mich vielleicht auch interessieren würde, aber wozu ich überhaupt nicht komme.

    Spielen ist für mich zu einem wichtigen Lebensinhalt geworden, aber es ist nicht alles, es gibt ja noch einiges mehr zu tun. Und wenn das geliebte Hobby das Leben zu einem "traurigen Leben" macht, dann sollte man vielleicht bei den anderen Tätigkeiten das Leben wieder erfreulicher gestalten oder sich dem Großen Frust des Spielens überhaupt nicht mehr hingeben.

    Ich habe den Eindruck, dass viele hier einfach nicht wissen, was sie eigentlich wollen.

    @ Coincidence
    Toller Beitrag, ich muss Dir einfach zustimmen.

  2. #2
    Hehe, is ja bloß meine Meinung, weiter nichts.
    Irgendwie muss man ja den Frust loswerden xD

  3. #3
    Zitat Zitat von invincible Lilly Beitrag anzeigen
    Ich weiß überhaupt nicht, worüber sich viele hier so aufregen: Traurige Welt, Kritik an FF 7-Ablegern, obwohl nach sowas verlangt wurde, seit das Spiel Ende der 90er erschienen ist, weil die Story einfach soviel Stoff bot. Schlechte Spiele hier und da, dass die Firmen in eigenem Interesse und Interesse der Spieler das beste draus machen, um gesund zu bleiben und uns ihr Angebot zu sichern, was ist dagegen zu sagen?

    Ich werde nie im Leben die Zeit haben, alle erscheinenden RPG's zu spielen, weil ich sowas einfach nicht schaffe. Also kann ich selektieren, mir das auswählen, was mich interessiert und anderes weglassen, was mich vielleicht auch interessieren würde, aber wozu ich überhaupt nicht komme.

    Spielen ist für mich zu einem wichtigen Lebensinhalt geworden, aber es ist nicht alles, es gibt ja noch einiges mehr zu tun. Und wenn das geliebte Hobby das Leben zu einem "traurigen Leben" macht, dann sollte man vielleicht bei den anderen Tätigkeiten das Leben wieder erfreulicher gestalten oder sich dem Großen Frust des Spielens überhaupt nicht mehr hingeben.

    Ich habe den Eindruck, dass viele hier einfach nicht wissen, was sie eigentlich wollen.
    Den gesamten Beitrag würde ich bedenkenlos unterschreiben.

    Square hat eigentlich nichts weiter getan, als den vielen FF7-Fans das zu geben, wonach es sie verlangt hat. Dass sowas natürlich die Lager spaltet, war abzusehen.

    Dass es etwas ärgerlich ist, dass solchen Ausnahmeperlen wie Okami der große Erfolg verwehrt bleibt, kann ich allerdings auch gut nachvollziehen. Dadurch wird natürlich die Möglichkeit verringert, dass solche Ausnahmetitel weiterhin entwickelt werden. Jedoch bleiben es in diesem Fall wirklich "Ausnahmetitel", an die man sich erinnert. Und es hindert mich keiner daran neben Spin-offs von FF7 auch noch Okami zu zocken.

    Wie schon von Lilly gesagt, ich habe die Wahl. Innerhalb der Compilation kann ich somit auch wählen und daher schätze ich eigentlich die bestehende Vielfalt. Vielfalt schadet mir als Spieler nicht. Im Gegenteil!

  4. #4
    Mich stört es überhaupt nicht,das es soviele Spin-offs zu FF 7 oder auch zu anderen Spielen gibt.Dann schon eher,das es auf zig verschiedenen Konsolen oder Handhelds stattfindet.Wie viele auch schon meinten,jeder kann für sich selbst entscheiden,ob er sich so ein Spiel holt oder nicht.Wenn einem die Spinn-offs absolut gegen den Strich gehen,dann soll man sie halt links liegen lassen und nicht kaufen.Aber oft werden diese Spiele auch von den Leuten gekauft,die daran rumnörgeln-und das widerspricht sich dann für mich.Es gibt Menschen oder auch Fans von FF oder anderen Spielereihen,die finden es toll,das es mehrere Ableger,Fortsetzungen und Spinn-offs gibt.Und mir gefallen auch einige....ich steh sogar dazu und sage: FFX-2 war für mich ein klasse Spiel.Jedes Spiel hat schöne Dinge an sich und auch Sachen,die einem nicht gefallen...ein Perfektes gibt es meiner Meinung nach nicht,denn nichts ist Perfekt.Ob nun alles einen Sinn und einen Zweck hat,es Herzustellen keine Ahnung.Das werden wohl die Hersteller und weiß der Geier,was für Leute da alles Mitwirken,besser Wissen.Man muß es ja nicht kaufen.Klar,sind das Verkaufsstrategien,es läuft etwas gut,also gibts mehr davon.Aber das gibt es überall.

  5. #5
    Allein schon das Ende von Final Fantasy 7 hat genügt, wieso also noch weiter Salz in die kalte Suppe hinzugeben?
    Remake ja, Spin Off's nein!
    Wieso sollte ich mir ein Spiel kaufen und dann anschließend den Film, um die ganze Geschichte zu erfahren?!
    Hoffe es gibt dann auch ein Remake, was alles klärt.
    Mich nervt das Gehype um FF7, weil es für viele das erste Final Fantasy war.
    Immer nur FF7 hier, FF7 da...Was war so toll? Kenn viel bessere Storys, ehrlich. Es war ein gutes Spiel,....aber...
    lasst es mal ruhen SQ, danke.
    Good boy. Sometimes.


  6. #6

    Stellungnahme

    Ich finde schon, dass auch bei Final Fantasy künstlerische Ambitionen sehr wohl eine Rolle spiel(t)en. Hironobu Sakaguchi war es schließlich, der gesagt hat, es gehe darum eine wunderschöne, einzigartige Geschichte zu erzählen. Klar war die Firma auch vom kommerziellen Erfolg abhängig - allerdings war Final Fantasy schon immer eine Marke mit der man Geld verdienen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass Squaresoft noch zu PSone - Zeiten wirklich darum ging wunderschöne Geschichten in lebendigen Welten zu erzählen und einzigartige Spiele zu schaffen. In gewisser Weise waren das Kunstwerke mit natürlichen Einschränkungen, deren primäres Ziel es nicht war, Geld einzuspielen.

    Das kann man mittlerweile aber getrost vergessen. Squaresoft ist ja gewachsen und damit auch die kommerziellen Ansprüche. Es gibt nun viel mehr Entwicklerteams. Ich glaube, im Gegensatz zu früher entscheiden die Entwicklerteams selbst aber nicht mehr welches Spiel sie entwicklen wollen (so wie z.B. Final Fantasy um Hironobu Sakaguchi, oder Seiken Densetsu um Ishii, oder Chrono Trigger um Aoki, der das Team für dieses Spiel nach seinen Wünschen zusammengestellt hat,) sondern sie bekommen von oben die Projekte aufgebrummt. Das merkt man wenn man die neueren Spiele spielt. Denn diesen Spielen fehlt der Esprit und die Detailfülle der früheren Teile. Sie werden einfach nur noch als Produkt programmiert, wie Coincidence gesagt hat. man merkt einfach, dass man immer mehr ein Spin-Off in der Hand zu halten scheint, selbst wenn man ein Originalspiel in den Händen hält. So gut wie ich FF XII auch finden mag, aber Begeisterungsstürme kann es bei mir nicht mehr auslösen. DENN FRÜHER war die Atmosphäre der Spiele einfach das Wichtigste, man hat am meisten Wert darauf gelegt und auf andere Sachen, wie Gameplay z.T. sogar geschissen. Das ist aber nicht so schlimm. Ich spiele kein Final Fantasy wegen dem Kampfsystem - nur das 12er. Und da merkt man es: Atmosphäre, Story und Charaktere sind zwar noch vorhanden, aber man macht alles trivialer. Deshalb ist klar, dass es sich bei neueren FF Episoden nicht mehr um Kunst handelt - sie sind nur noch dazu da, dass eine möglichst breite Masse viel Zeit damit verbringen kann und dann ein neues Spiel des Publishers kauft.

    --> Man merkt, dass sich die Entwicklerteams nicht mehr mit dem Spiel identifizieren, was früher noch ganz normal war.

    Und das finde ich sehr schade. Die Frequenz der Veröffentlichungen ist gestiegen. Das will nicht heißen, Squaresoft hätte damals keine kommerziellen Gründe gehabt. Sie haben auch damals schon mit Ehrgeiz und den ersten FF Remakes kommerz-orientierte Spin-Offs veröffentlicht. Das nimmt ihnen aber keiner übel, schließlich ist nun mal das Geldverdienen wichtig und andererseits kamen sehr wenige Spin-Offs raus und die darf man sehr wohl akzeptieren, da sie aufgrund ihrer geringen Zahl weder die Qualität der Originalspiele mindern und dabei selbst als nette Experimente gesehen werden können. Auch die ersten Remakes sind vollkommen in Ordnung. Das man die alten Klassiker spielen kann, mit dem GBA sogar für unterwegs. Aber mittlerweile sind die Entwickler dermaßen dreist geworden, dass es sogar ein PSP - Remake gibt und zudem noch weitere Remakes geplant sind. Die wievielte Auflage von Final Fantasy I war das wohl so. Und so verhält es sich mit den Spin-Offs. Die Qualität sollte man dabei getrost aussen vor lassen. Die Frequenz ist zu groß. Zudem wird nun auch die Hauptserie angetastet und vornherein als Compilation (Nova Crystallis Dingsbums) ausgelegt, was aber auch ziemlich in die Hose gehen kann.

    Die aktuellen Compilationspiele kann man eigentlich in der Pfeife rauchen, Dirge Of Cerberus wirkt wenig interessant, die Handlung wurde einfach dazugedichtet und passt irgendwie nicht zum Hauptplot. Ähnliches Gefühl hatte ich auch bei Advent Children. F III DS wirkt lieblos und erinnnert mich von der Machart an die nicht vorhandene Spieleatmosphäre von Golden Sun und FF IV -Der Hintern, darüber wollen wir erst gar nicht reden. Das kenne ich zwar nicht, allerdings habe ich eine japanischen Kollegen, der dieses Spiel, da Teil 1 kostenlos, geladen hatte und meinte, dass Square-Enix eigentlich nur noch Zeitverschwendungen produziert: Das heißt: Zu gut, um es einfach links liegen zu lassen, aber nach dem Durchspielen bereut man die dafür vergeudete Zeit.

    Ich hoffe allerdings auf die Nova Crystallis Dingsbums Compilation. Die Vorstellungen der Spiele sehen im Gegensatz zur stinklangweiligen Ivalice Alliance sehr interessant aus. Außerdem bestehen die Teams aus sehr vielen Neulingen und Visionären, die motiviert genug erscheinen um wieder ein wahres Spielerlebnis fernab von der aktuell so verbreiteten Trivialität kreieren zu wollen. (Ähnlichen Antrieb hatte auch Peter Jackson, dessen Herr der Ringe Triologie Kunst und Kommerz zu gleich war.) Vielleicht haben wir ja Glück und sie schaffen es, den Spielen wieder einen Spirit einzuhachen, den ich seit dem zehnten Teil schmerzlich vermisse.

    Greetz, Cuzco

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