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Thema: Klavier Anfänger Fragen (Klavier, Piano, E-Piano)

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Also meinen beiden Vorgängern kann ich mich leider ganz und gar nicht anschließen.
    Und ich spreche da aus Erfahrung, da ich selber zuerst Keyboard gespielt habe, bevor ich Klavier angefangen hab.

    Als ich dann das erste mal an einem richtigen Klavier saß, war das echt was ganz neues für mich. Da bringen auch gewichtete Tasten nichts, da diese nicht das Gefühl der Mechanik vermitteln können, die hinter einem Druck auf eine Klaviertaste liegt.
    Auch Pedale am E-Piano können die Mechanik eines richtigen Pedals nicht originalgetreu wiedergeben und meiner Meinung nach ist es immer leichter von Klavier auf elektrische Umzusteigen, bzw. so wie ich als Ergänzung zu nutzen.

    Der Faktor Transport wäre für mich auch kein Grund mit einem elektrischen Gerät anzufangen, außer du willst nach einer Woche Unterricht gleich losdüsen und ein paar Konzerte spielen.
    Und selbst wenn, ein Klavier steht heutzutage fast überall rum, was aber natürlich ein bisschen davon abhängt was für eine Musikrichtung du dann spielen wirst.

    Das ein normales Klavier nach einer Zeit verstimmt ist passiert halt, kann man nix gegen machen, aber stimmen lassen ist nicht so teuer und so schnell verstimmt sich ein Klaver auch nicht.
    Außerdem wird es nie und nimmer ein elektrisches Klavier geben, das den Klang eines richtigen Klavieres originalgetreu wiedergeben wird.
    Bei einem richtigen Klavier schwingen immer die Saiten der Obertonreihe mit, was den Klang stark beeinflusst.
    Die elektronische Kopie ist zwar auf diesem Gebiet schon weit fortgeschritten, aber eben nocht nicht an der Vorlage dran.
    Hier kommts natürlich drauf an was man lieber mag: einen Natürlichen Klang oder einen leblosen elektronischen Klang.

    Soviel dazu...

    Mir ist noch eingefallen, dass du auch erstmal ein Klavier mieten könntes im Musikgeschäfft. Ist zwar nicht ganz billig, aber auf jeden Fall weitaus billiger als die Anschaffung einen Klavieres und du hättest Zeit dich an ein Klavier zu gewöhnen.
    Und vielleicht merkst du ja nach zwei Monaten oder so, dass du das Klavier spielen vielleicht doch nicht durchziehen willst und dann wärs schade viel Geld für ein Klavier ausgegeben zu haben.

    War bei mir ein bisschen so mit Posaune. Ich hatte grad viel Geld, hab mir gleich ein gutes Ding gekauft, aber viel spielen tu ich Heute nicht mehr.
    Es ist nicht so, dass ich gar nicht mehr spiele, aber ich ärger mich schon ein bisschen, dass ich nicht erstmal ein billiges Anfängermodell gekauft hab.

  2. #2
    Zitat Zitat von Tao Beitrag anzeigen
    Hier kommts natürlich drauf an was man lieber mag: einen Natürlichen Klang oder einen leblosen elektronischen Klang.
    genau deshalb wollt ich mal anfragen >< hab aber auch von einem freund gehört, dass ein e-Piano klanglich ein meisterwerk ist und ganz nah an ein echtes klavier rankommt.
    weiß jetzt weniger als ich zurvor gewusst hab xD

    hum, hum, hum
    war selten so hin und her

    vorteile ePiano:
    + Transport
    + Kopfhörer
    + kein nach-stimmen
    (+ günstiger als Klavier)

    vorteile klavier:
    + druckpunkte
    + klang
    + design^^

    ausgeglichen. ich zieh ende jänner in ne neue wohnung, mitten in der stadt. wohnung ist super isoliert und gedämmt, dennoch... wenn es mich um 2 Uhr früh reizt zu spielen, dann möchte ich auch spielen und das ordentlich
    und das E-Piano kann ich auch mal anderswo verstauen, wenn ich 15+ Gäste bekommen sollte.
    glaub ein echtes piano kommt dann, wenn ich wirklich schon weiter fortgeschritten bin und ich auch die räumlichen und finanziellen Ressourcen abgesichert habe(Klavier ~3000 hmhm E-Piano ~1000)


    Ziel ists mal in 2 Jahren Keith Jarrets "Köln Konzert" einigermaßen hinzubekommen xD ist hoch aber realistisch.

    ninja edit: e-piano = keyboard? .... ne oder?

    Geändert von Blade_ss (19.12.2007 um 13:49 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von Blade_ss Beitrag anzeigen
    ninja edit: e-piano = keyboard? .... ne oder?
    Naja... keyboard ist ja sowieso schonmal ein sehr ungenauer begriff, da es ja übersetzt Tastatur heißt und die hat ja nunmal jedes Klavier, ob elektrisch oder akustisch.
    Aber ich gebrauche die Begriffe heutzutage etwa so:

    -Keyboard
    ist für mich eher Spielzeug.
    Also keine gewichteten Tasten, 128 MIDI standard sounds in schlechter qualität und dazu noch verschiedene Rhythmen zur Begleitung die allesamt beschissen Klingen und in der Regel überhaupt nicht dem entsprechen, was sie darstellen sollen.
    Außerdem haben Keyboards meistens nur ca. 5 Oktaven, sodass man viele Stücke gar nicht spielen kann.
    Teilweise gibts sogar Keyboards ohne Anschlagdynamik, aber ich glaub nicht, dass sowas heutzutage noch gebaut wird.

    -e-Piano oder Stage Piano
    ist für mich dann schon die professionellere Variante.
    Gute Sounds, keine albernen begleitrhythmen, interner MIDI controller, 88 gewichtete Tasten.
    Dazu kommt noch, dass Stage Pianos in der Regel keine eigenen Lautsprecher haben, was viele als Nachteil empfinden.
    Aber da kann ich nur sagen, auf der Bühne sollte man eh über ne Anlage spielen weil interne Lautsprecher qualitativ einfach nix bringen und zu Hause kann man ja auch über Kopfhörer spielen, oder so wie ich das ganze am Rechner angeschlossen haben.

  4. #4
    Bei der Frage ob es nun ein echtes Klavier oder ein E-Piano sein soll, finde ich es auch wichtig, welche Ansprüche man spieltechnisch an sich selber hat. Wenn man eher in die klassische oder Jazz-Richtung spielen will, ist die Dynamik eines echten Klaviers durch nichts zu ersetzen.

    Allerdings gibt es wirklich gute E-Pianos, die preiskategorisch ca. ab 1.500€ schon zu haben sind, bei mir zu Hause steht eins von Roland, das ich eben auch dafür benutze, um Musik zu produzieren bzw. aufzunehmen, weil die analoge Abnahme meines Flügels eher nicht so toll funktioniert (klangtechnisch).

    Vom Kauf eines, ich nenn's jetzt mal, Standard-Keyboards mit 61 Tasten würde ich dir abraten, im schlimmsten Fall (der muss nicht eintreten, ich will hier jetzt nichts heraufbeschwören...) kannst du dir damit deine Fingertechnik so vermiesen, dass du plötzlich nicht mehr auf nem richtigen Klavier spielen kannst. Zumindest wenn du gerade erst damit anfängst, zu lernen. Später, wenn sich die Vorgänge "automatisiert" haben, ist es nicht mehr so schlimm.
    (An dieser Stelle einen kleinen Wink an alle Pianisten, die jahrelang Klavier gespielt haben und dann anfangs immer auf den laschen Keyboardtasten "ausgerutscht" sind, so gings mir nämlich )

    Und nebenbei bemerkt, ein halbwegs vernünftiger Fingersatz bzw. Technik kommt auch zum tragen, wenn man Pop/Rock-Musik spielen will, ohne stößt man irgendwann an seine Grenzen. Es muss ja net gleich Chopin sein

    Ich hoffe, ich konnte dir ebenfalls ein bisschen behilflich sein sonst frag ruhig nochmal nach, falls du dich noch nicht entschieden hast...

    P.S.:@Squall2k Ein Keyboard, das besser klingt, als ein Flügel? Ist mir noch nicht untergekommen. Ich spiele einen Schimmel-Flügel, mittlere Salongröße, der Klang ist wirklich super. (hab ZWÖLF Jahre dafür gespart, geerbt, und mein Auto verkauft, aber das musste eh weg...) Aber mein größter Traum ist ein Bösendorfer Grand Concert Imperial. Der ist so riesig, dass ich ein neues Haus drumrum bauen müsste

    Geändert von Sephia (08.01.2008 um 02:46 Uhr)

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