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Thema: OToZ 9# - Es ist wie #6, nur umgedreht

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Pantoffelninja Beitrag anzeigen
    Dazu muss du erstmal erklären können, dass Zeit "regenerativ" ist. (ka, wie ich es erklären soll... Ich stelle mir das wie eine Linie vor, was aber zu simpel wäre.)
    "Man landet in einer Art Universum ohne physische Existens und landet danach wenn man will irgendwo zeitlich und physisch wieder im nächstgelegenen Universum als eine Art Wirt in einem neugeboreren (bzw. schon davor) Körper."

    Man befindet sich also nach dem Tod nicht in der "Zeit".
    Zitat Zitat von Pantoffelninja
    Andere Planeten mit Lebensformen, kann man auch sagen, aber irgendwann sind alle Sonnen explodiert und nirgendwo ist Leben möglich. Was dann? Wobei die in meinen Augen "Unkorrektheit" deiner Antwort auch meine Schuld war, denn ich habe wohl nur die Sonne dieses Sonnensystems benannt und nicht alle Sonnen.
    Ähm Pech wenn alle Sonnen weg sind...? Eventuell gibt es andere Universen oder man landet eben in einer früheren Version des Universums. Das ist ja auch mit ein Grund dafür warum das nicht so blödsinnig klingt (hoffe ich mal "), warum sollte man als Mensch grade in den wenigen Millionen Jahren auf der Erde landen in denen es möglich ist? Gott? Zufall? Oder ist das nicht der Grund warum man existiert?
    Zitat Zitat von Pantoffelninja
    Deine Freunde werden alt und sterben, während du jung bleibst und weiterlebst. Deprimierend, nicht wahr? Das ganze Leben würde aus den Tod deiner Freunde bestehen. Da hat man automatisch nach einer längeren Zeit kein Bock mehr, auch wenn man noch lohnenswerte Ziele hat, denn man verliert immer wieder eine Generation von Freunden, Kollegen und guten Nachbarn. Und das haftet im Gedächnis, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Wenn der Mensch rein rational und nicht emotional ist, wäre es aber dennoch möglich, ohne Depression ewig weiterzuleben, wenn die Möglichkeit der totalen Unsterblichkeit besteht.
    *klick*
    Die Figur in Lost Odyssey lebt halt auch "1.000" Jahre, und denkt sich halt irgendwann (soweit ich weiss) "sch... was mach ich hier überhaupt" (und rettet vermutlich am Ende die Welt oder so was). Aber wie gesagt wenn man so in den Tag hineinlebt dann fällt es mir auch schwer zwischen 2 und sagen wir mal 4 Jahren zu unterschieden. Das ganze aber auf 1.000 hochzurechnen, du hast schon recht, das nervt vermutlich irgendwann. Nur, das können weniger als 1.000 Jahre auch. Aber so ist das halt, Menschen leben maximal ~120 Jahre, Schildkröten 300, und das nimmt man irgendwo als gegeben an, wenn man also über 200 werden würde, wäre es ja für einen selbst "normal" und man arrangiert sich irgendwie damit (wobei die Vorstellung dass man irgendwann eine Großfamilie haben könnte und mehrere Generation überlebt, wäre meiner Meinung nach noch schlimmer als Freunde die ja unter Umständen auch so mal vom Radar verschwinden aber dennoch weiterleben...)

    P.S.: Man kann doch auch mit Depression weiterleben
    Zitat Zitat von Pantoffelninja
    ... Irgendwie suckt es jetzt ein wenig, etwas zu essen oder zu trinken, was aus Tier oder Pflanze besteht bzw. davon kommt. Wer weiß, ob etwas davon nicht mal ein Artgenosse aus meinen früheren Leben war, falls Reinkarnation wirklich betrieben wird?
    Du sagst es

    Stellt sich nur die Frage: Was wäre jetzt für dich anders wenn es kein Artgenosse gewesen sein könnte, und warum ?

    Zitat Zitat von Marth
    Für eine weile wäre es vielleicht sogar ein Segen, aber auf dauer wäre das ganz schön langweilig denke ich.
    Wobei man dann wieder den berühmten Schlafzustand anführen könnte, das heisst man existiert einfach so vor sich hin, wie im Schlaf oder Koma nur eben mit einem undefinierbaren Bewusstsein. Aber wie du schon sagst darüber kann man ewig diskutieren aber selbst wenn man es erleben würde denke ich halt dass sich einige Menschen in ihrer Vorstellung von Himmel oder Hölle bestätigt fühlen würden, mal ganz abgesehen davon dass ich das eher als fliessenden Zustand sehe...

    Zitat Zitat von Arkain
    Ich stelle es mir zutiefst erotisch vor, ein Eichhörnchen in Hyrule zu sein. Ja, wirklich.
    Und als präventive Vorsichtsmaßnahme: Das war nicht ernst gemeint, sondern ist einfach nur unglaublich trockener, schlechter Humor.
    ".__.

  2. #2
    Zitat Zitat von Rina Beitrag anzeigen
    "Man landet in einer Art Universum ohne physische Existens und landet danach wenn man will irgendwo zeitlich und physisch wieder im nächstgelegenen Universum als eine Art Wirt in einem neugeboreren (bzw. schon davor) Körper."

    Man befindet sich also nach dem Tod nicht in der "Zeit".
    Das bedeutet demnach, dass man sich seine nächste Existenz frei aussuchen kann nach seinen Tod. Warum gibt es dann Leute, die mit ihren Leben total unzufrieden sind oder, um extremer zu sein, Selbstmörder?

    Zitat Zitat von Rina Beitrag anzeigen
    Ähm Pech wenn alle Sonnen weg sind...? Eventuell gibt es andere Universen oder man landet eben in einer früheren Version des Universums. Das ist ja auch mit ein Grund dafür warum das nicht so blödsinnig klingt (hoffe ich mal "), warum sollte man als Mensch grade in den wenigen Millionen Jahren auf der Erde landen in denen es möglich ist? Gott? Zufall? Oder ist das nicht der Grund warum man existiert?
    Den Satz mit Pech entnehmend kann man sagen, dass du keine Erklärung dafür hast, ergo deine Theorie widerlegt ist.
    Amsonsten... nya, deine Argumentation ist nicht so schlüssig.

    Zitat Zitat von Rina Beitrag anzeigen
    Die Figur in Lost Odyssey lebt halt auch "1.000" Jahre, und denkt sich halt irgendwann (soweit ich weiss) "sch... was mach ich hier überhaupt" (und rettet vermutlich am Ende die Welt oder so was). Aber wie gesagt wenn man so in den Tag hineinlebt dann fällt es mir auch schwer zwischen 2 und sagen wir mal 4 Jahren zu unterschieden. Das ganze aber auf 1.000 hochzurechnen, du hast schon recht, das nervt vermutlich irgendwann. Nur, das können weniger als 1.000 Jahre auch. Aber so ist das halt, Menschen leben maximal ~120 Jahre, Schildkröten 300, und das nimmt man irgendwo als gegeben an, wenn man also über 200 werden würde, wäre es ja für einen selbst "normal" und man arrangiert sich irgendwie damit (wobei die Vorstellung dass man irgendwann eine Großfamilie haben könnte und mehrere Generation überlebt, wäre meiner Meinung nach noch schlimmer als Freunde die ja unter Umständen auch so mal vom Radar verschwinden aber dennoch weiterleben...)

    P.S.: Man kann doch auch mit Depression weiterleben
    Wir halten erstmal Fiktion und Wirklichkeit auseinander, deshalb ignoriere ich die Figur aus Lost Odyssey.
    Du gehst danach übrigens an der Theorie, was bei Unsterblichkeit mit den Menschen emotional passiert, vorbei, weil du eine limitierte Zeit vorgibst.

    Und ja, mit Depressionen kann man weiterleben, vorausgesetzt, es gibt eine Hoffnung darauf, dass die Depressionen zu Ende gehen. Das ist in der späten Phase der Unsterblichkeit nicht der Fall. Der Mensch stirbt bei hoffnungsloser Dauerdepression, das ist Fakt.

    Zitat Zitat von Rina Beitrag anzeigen
    Du sagst es

    Stellt sich nur die Frage: Was wäre jetzt für dich anders wenn es kein Artgenosse gewesen sein könnte, und warum ?
    Easy: Kein Artgenosse gewesen, Nahrung, man muss zum Überleben töten, das kann man auch nicht unterbinden, denn Lebewesen haben einen Lebenswillen, der nebenbei aus rein rationaler Sicht gesehen im Grunde überflüssig und verwerflich ist, da das Leben bis heute keinen bewiesenen Sinn hat (nach der Leitfrage "Was ist der Sinn des Lebens?").

  3. #3
    Zitat Zitat von Pantoffelninja Beitrag anzeigen
    Das bedeutet demnach, dass man sich seine nächste Existenz frei aussuchen kann nach seinen Tod. Warum gibt es dann Leute, die mit ihren Leben total unzufrieden sind oder, um extremer zu sein, Selbstmörder?
    Naja, aber das weiß man doch nicht vor der Geburt bzw. überhaupt wie sich ein Mensch entwickelt (selbst wenn man es selber ist). Woher sollte man das wissen?
    Zitat Zitat von Pantoffelninja
    Den Satz mit Pech entnehmend kann man sagen, dass du keine Erklärung dafür hast, ergo deine Theorie widerlegt ist.
    Amsonsten... nya, deine Argumentation ist nicht so schlüssig.
    Nein, man bleibt halt im "Jenseits" die Frage ist nur ob man dann endgültig tot ist oder nicht. Das ist nicht unschlüssig, sondern grade die Erklärung warum so viele Individuen um unsere Sonne versammelt sind ^^
    Zitat Zitat von Pantoffelninja
    Und ja, mit Depressionen kann man weiterleben, vorausgesetzt, es gibt eine Hoffnung darauf, dass die Depressionen zu Ende gehen. Das ist in der späten Phase der Unsterblichkeit nicht der Fall. Der Mensch stirbt bei hoffnungsloser Dauerdepression, das ist Fakt.
    Naja, nennen wir es mal Melancholie

    Und was du als Fakt hinstellst ist doch eher eine Hypothese.

    Abgesehen davon ging es darum wie du ja schon sagtest gar nicht, denn ein solcher Zustand ist schon mal biologisch limitiert und selbst unendliches (wie zum Beispiel Sonnen die irgendwann verschwinden, die aber theoretisch auch unednlich existieren könnte wenn es keine Sonne wäre, soweit ich weiss) macht irgendwann Platz für neues.


    Zitat Zitat von Inearthed
    gerüchten zufolge muss ein deutscher einen nazi-test machen, wenn er in amerika ne waffe kaufen will.........
    Man muss nur gegen arabische Terroristen sein, und schon hat man den amerikanischen Waffenhändler (=Verkäufer an einer x-beliebigen Tankstelle) auf seiner Seite und plötzlich ist man sozusagen ein Allierter


    Zitat Zitat von Pantoffelninja
    China und USA bestreiten aber diese Tatsachen sehr gerne und wollen davon nicht hören. Und nur weil wir da ehrlicher sind, werden wir als verlogen, faschistisch und mies angesehen.
    Hmm ja, aber diese Länder haben es halt irgendwie geschafft diese Kapitel ihrer Geschichte in der Aussendarstellung zu verdrängen. Zumal werden "Kriegshandlungen" (leider) schnell als etwas normales abgestempelt, während das was die Nazis Anfang/Mitte des letzten Jahrhundert taten sich immer noch davon abhebt, da es kein politischer Krieg war, es nicht um Rohstoffe ging, um auch nicht um Land (während die Amerikaner ihren Irakkrieg z.B. noch als etwas bedingungslos "gutes" verkaufen, selbst wenn das nur in einem Funken der Wahrheit entspricht). Ich denke einen normalen Krieg wenn die deutschen Armeen der damaligen Zeit z.B. ("nur") Russland eingenommen hätten, wären aus heutiger Sicht schon wieder fast "vergessen" (natürlich nicht wirklich vergessen, aber ihr wisst was ich meine...) worden, das Militär an sich also normale Soldaten die am Ende nur noch ihr Land verteidigt haben (wer würde zu dem Zeitpunkt und zu diesen Umständen nicht gegen eine "Invasion" kämpfen?), also da muss man schon ein bisschen differenzieren. Natürlich, die Ideologie einiger politischer Führer der damaligen Zeit und deren Auswirkungen und Auswüchse... ich weiss nicht, ihr wisst worauf ich hinaus will, das war einfach Mist ... und das wurde eben zu einem "Welt"krieg.

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