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  1. #1
    Das merkt Otto Normal leider stark.
    Ich kann mir auch nicht mehr, wie früher, jede Ausgabe von Computer Fachzeitschriften leisten.
    Online ist der Wahn mit am schlimmsten, imo.
    Gut Taschengeld hab ich auch nie wirklich bekommen, aber besser als gar nichts..
    Man bekommt durch diese neuen Preisklassen ein völlig anderes Gefühl für Geld, so ist ein MP3 Player für 50€ für die ältere Generation mMn deutlich "teurer" als für die jüngeren.
    Ich sag mal, solange wir uns noch versorgen können und solange auch für uns gesorgt wird, jaja, Gesundheitsreform >_>, sollten wir relativ zufrieden sein obwohl hier sicher keiner von uns auch nur annähernd "zufrieden" mit der Gesamtsituation ist.
    Droggelbecher.

  2. #2
    Zitat Zitat von Samogas Beitrag anzeigen
    sollten wir relativ zufrieden sein obwohl hier sicher keiner von uns auch nur annähernd "zufrieden" mit der Gesamtsituation ist.
    Und das ist eigentlich genau der springende Punkt, auf den ich hinaus wollte. Ich will nicht sagen das die Steuererhöhungen gut sind, oder das ich sie toll finde - denn das tue ich nicht. Aber ich möchte fragen, ob es nicht im Grunde darum geht, dass einfach unsere KonsumSUCHT eingeschränkt wird, dass wir damit ein Problem haben, weil wir - im Vergleich zu anderen - das Gefühl haben "nicht_mehr_mithalten" zu können. Gerade da heutzutage (natürlich auch bei den jüngeren) alles nur noch über Geld läuft. Bei den Klamotten angefangen über die Videospiele bis hin zu den Zeitschriften usw usf.

    VIELLEICHT(?) ist diese Einschränkung aber eben auch eine Chance, sich über sein Konsumverhalten und seine grundsätzlichen Einstellungen mal Gedanken zu machen, dass es eben NICHT darauf ankommt, wer_was_anhat oder was_wer_besitzt, sondern (achtung schwüllstig ) auf die inneren Werte - wert gelegt wird. Aber jeder tut so, als ob er bald kein Essen mehr auf den Tisch bekommen würde, obwohl es uns wirklich verdammt gut geht im Vergleich zu anderen.
    "Du findest eSport gay, weil die Asiaten da nicht gemalt sind" (Medivh VS Don Cuan)

  3. #3
    @Samogas: "deutlich teurer" ist so ne Sache, ein Junge von vor 40 Jahren oder so hatte in seinem Zimmer keinen Computer, Stereoanlage, eigenen Fernseher, Walkman, eigenes Auto et cetera
    Dass mehr Güter mehr kosten is ja irgendwo logisch. (ne ich hab das Zeuch nich alles, brauch ich nech ^^ aber kommt vor... allgemein, überleg dir einfach mal, welches extremes Entertainment das Internet bietet, das gabs damals nicht in dem Ausmaß, da hatte man nen Commodore 64 und 1 MB war eine gigantische Speichermenge - dementsprechend sind schnelle Verbindungen wie DSL auch nech grad was selbstverständliches mit 10Mbit/s-WLANs)
    Geändert von Dhan (07.10.2006 um 12:22 Uhr)

    class Dog { //(...)
    boolean getBuddha() { throw NullPointerException; } }
    Spielt Hero-Chan!

  4. #4
    Zitat Zitat von Whitey Beitrag anzeigen
    dass es eben NICHT darauf ankommt, wer_was_anhat oder was_wer_besitzt, sondern (achtung schwüllstig ) auf die inneren Werte - wert gelegt wird.
    Nur was nützen die inneren Werte, wenn man nichts hat, um sich zu unterhalten? Und selbst wenn es keine High Tech Anlagen wie heute sind, selbst früher brauchte man Brettspiele oder Bücher, um sich einen verregneten Sonntag-Nachmittag bei Laune zu halten, ohne sowas nützen die besten inneren Werte nicht, ausser man kann sich mit einem Spaziergang im Regen abfinden. Doch sowas macht man doch lieber bei schönem Wetter.

    Und was für Klamotten man trägt, ist heute ziemlich von Bedeutung, mit meinen kaputten Turnschuhen und alten, durchlöcherten, verbleichten T-Shirts mache ich nunmal weniger Eindruck als wenn ich was besseres anhätte.
    Electrodynamics:

  5. #5
    @ TheBiber
    Du willst mir jetzt nicht im Ernst erzählen, dass du dir (bist glaub ich sowieso aus der Schweiz) also das sich jemand nach so einer Steuererhöhung jetzt keine Bücher o.ä. mehr kaufen kann. Früher haben die Leute die Bücher untereinander getauscht, und dann muss man sich eben nicht die teure Hardcover Version des Buches kaufen, sondern die Taschenbuchversion, die nicht mal die Hälfte kostet. Außerdem kann man Bücher und Brettspiele auch mehr als einmal konsumieren, ergo hat man bei einem guten Brettspiel das Geld vielleicht nicht wieder drin, aber sicher einige Zeit etwas davon.

    Und das mit den Klamotten war auch nur ein Beispiel. Es geht auch nicht um zerlöchterte Kleidung, sondern darum, dass viele sich dann eben keine teuren Sachen mehr kaufen können bzw. nicht mehr in dem Maße. Freundinnen von mir rennen jeden Monat min. 2-3 Mal Klamottenshoppen in die Stadt und kriegen jetzt die Flatter, aber dann geht man halt nur noch einmal pro Monat sich was kaufen (sofern das überhaupt so oft sein muss bei Kleidung). Aber anstatt sich einmal was vernünftiges zu kaufen, zahlen die Leute für H&M Mist lieber doppelt und dreifach weil der Kram kaum taugt.

    Und da ist auch wieder der Punkt. Die Leute BRAUCHEN gar nicht soviel neues wie sie kaufen. Meine Freundinnen Schränke sind randvoll, aber es wird immer mehr rangeschaufelt. Kaufen um des Kaufens willen, um sich ein "gutes Gefühl" zu kaufen, deshalb wird "Shoppen" gegangen, nicht weil man etwas braucht. Und jetzt wenn dies eben reduziert wird, kann man sich eben seltener ein "gutes Gefühl" kaufen - that´s the Problem.
    Geändert von Whitey (07.10.2006 um 19:13 Uhr) Grund: Fehler verbessert
    "Du findest eSport gay, weil die Asiaten da nicht gemalt sind" (Medivh VS Don Cuan)

  6. #6

    Marcel 70 Gast
    Soll ich euch was sagen? Ich werde einfach reich dann sind alle Probleme gelöst! Ich hatte vor 2 Jahren keinerlei Geld! Und jetzt hab ich es! Einfach gesagt: "Das Geld liegt auf der Straße, du brauchst es dir nur zu nehmen"! Und das ist so! Was habt ihr? Wen man Geld will kann man es einfach verdienen! Von nix kommt nix! Strengt euch an und ihr habt es! Ganz einfach! Und deswegen streng ich mich auch in der Schule an, weil ich reich werden will! Dann brauch ich auch keine Angst für hohen Preisen zu haben! Und ich hab es einfach kapiert! Von nix kommt nix! Ich hab nix gemacht und hatte kein Geld, jetzt mach ich was und hab genug Geld für "Luxus"! Warum jammern? Ich kann alles schaffen!
    Geändert von Marcel 70 (07.10.2006 um 19:52 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat von Whitey
    @ TheBiber
    Du willst mir jetzt nicht im Ernst erzählen, dass du dir (bist glaub ich sowieso aus der Schweiz) also das sich jemand nach so einer Steuererhöhung jetzt keine Bücher o.ä. mehr kaufen kann. Früher haben die Leute die Bücher untereinander getauscht, und dann muss man sich eben nicht die teure Hardcover Version des Buches kaufen, sondern die Taschenbuchversion, die nicht mal die Hälfte kostet. Außerdem kann man Bücher und Brettspiele auch mehr als einmal konsumieren, ergo hat man bei einem guten Brettspiel das Geld vielleicht nicht wieder drin, aber sicher einige Zeit etwas davon.
    Was heisst da "früher wurden Bücher getauscht"? Das Tauschgeschäft ist heute gerade bei DVDs und Videospielen schon längst gang und gäbe, jedenfalls bei uns. Und was heisst da, ich bin sowieso aus der Schweiz, ich wage mal zu behaupten, dass wir von grund auf schon um einiges teurer leben als ihr Deutschen. Ich kaufe nicht ohne Grund höchstens zwei mal im Jahr ein neues Spiel oder ein Buch, einfach weil ich das Geld für andere Dinge brauche.

    Zitat Zitat
    Und das mit den Klamotten war auch nur ein Beispiel. Es geht auch nicht um zerlöchterte Kleidung, sondern darum, dass viele sich dann eben keine teuren Sachen mehr kaufen können bzw. nicht mehr in dem Maße. Freundinnen von mir rennen jeden Monat min. 2-3 Mal Klamottenshoppen in die Stadt und kriegen jetzt die Flatter, aber dann geht man halt nur noch einmal pro Monat sich was kaufen (sofern das überhaupt so oft sein muss bei Kleidung). Aber anstatt sich einmal was vernünftiges zu kaufen, zahlen die Leute für H&M Mist lieber doppelt und dreifach weil der Kram kaum taugt.

    Und da ist auch wieder der Punkt. Die Leute BRAUCHEN gar nicht soviel neues wie sie kaufen. Meine Freundinnen Schränke sind randvoll, aber es wird immer mehr rangeschaufelt. Kaufen um des Kaufens willen, um sich ein "gutes Gefühl" zu kaufen, deshalb wird "Shoppen" gegangen, nicht weil man etwas braucht. Und jetzt wenn dies eben reduziert wird, kann man sich eben seltener ein "gutes Gefühl" kaufen - that´s the Problem.
    Mit anderen Worten, die erwähnte Steuererhöhung würde euch also ganz gut tun. Dass, was du mir da erzählst, können bei uns nur solche, die reiche Eltern haben und verwöhnt sind wie Sau, doch der normale Durchschnittsbürger kauft vielleicht einmal in zwei Monaten etwas.

    Zitat Zitat von Marcel70
    Soll ich euch was sagen? Ich werde einfach reich dann sind alle Probleme gelöst! Ich hatte vor 2 Jahren keinerlei Geld! Und jetzt hab ich es! Einfach gesagt: "Das Geld liegt auf der Straße, du brauchst es dir nur zu nehmen"! Und das ist so! Was habt ihr? Wen man Geld will kann man es einfach verdienen! Von nix kommt nix! Strengt euch an und ihr habt es! Ganz einfach! Und deswegen streng ich mich auch in der Schule an, weil ich reich werden will! Dann brauch ich auch keine Angst für hohen Preisen zu haben! Und ich hab es einfach kapiert! Von nix kommt nix! Ich hab nix gemacht und hatte kein Geld, jetzt mach ich was und hab genug Geld für "Luxus"! Warum jammern? Ich kann alles schaffen!
    Wie alt bist du?
    Nur so nebenbei, im Normalfall geht bei einem normalen Durchschnittslohn bei uns etwa zwei Drittel bis drei Viertel alleine für Steuern, Mieten, Autounterhalt bzw. Bahnabo, Versicherungen, etc. drauf und mit dem Rest kann man sich Essen, Hygieneartikel, Kleider usw. leisten. Da bleibt für Luxus gerade mal noch das allernötigste. Wenn man Familie hat, kommt man nicht drumherum, 150% zu Arbeiten und das ist verdammt viel, da bleibt nicht mehr viel übrig für Freizeit und somit wird auch der Luxus langsam hinfällig.
    Electrodynamics:

  8. #8

    Marcel 70 Gast
    Zitat Zitat
    Wie alt bist du?
    Nur so nebenbei, im Normalfall geht bei einem normalen Durchschnittslohn bei uns etwa zwei Drittel bis drei Viertel alleine für Steuern, Mieten, Autounterhalt bzw. Bahnabo, Versicherungen, etc. drauf und mit dem Rest kann man sich Essen, Hygieneartikel, Kleider usw. leisten. Da bleibt für Luxus gerade mal noch das allernötigste. Wenn man Familie hat, kommt man nicht drumherum, 150% zu Arbeiten und das ist verdammt viel, da bleibt nicht mehr viel übrig für Freizeit und somit wird auch der Luxus langsam hinfällig.
    15...! Ich mein nur! Die Lehrer haben mich (im Ernst) ausgelacht als ich gesagt habe das ich von der Hauptschule auf die Real will! Und ich habs geschafft! Bin schon 2 Jahre drauf und hab gute Noten! Also kann ich alles schaffen was ich will, wen ich mich nur anstrenge, oder?

  9. #9
    Zitat Zitat von Marcel 70 Beitrag anzeigen
    15...! Ich mein nur! Die Lehrer haben mich (im Ernst) ausgelacht als ich gesagt habe das ich von der Hauptschule auf die Real will! Und ich habs geschafft! Bin schon 2 Jahre drauf und hab gute Noten! Also kann ich alles schaffen was ich will, wen ich mich nur anstrenge, oder?
    Kenn ich, ich wurde damals auch ausgelacht, als ich ins Gymnasium wollte.
    Anstrengen ist das eine, das andere ist, dass du das findest, was dir gefällt, mehr oder weniger unabhängig vom Geld.
    Electrodynamics:

  10. #10
    Der Luxus ist nötig, weil wir momentan nicht ohne Wirtschaftswachstum leben können. Das wird zwar irgendwann zusammenbrechen, weil es natürliche Grenzen (z.B. die beschränkten Ressourcen) gibt oder die globalen Unterschiede irgendwann zu groß werden, aber das muss uns heute zum Glück nicht kümmern ...

    Zitat Zitat von Whitey
    Wenn man weniger Taschengeld bekommt ...
    Kinder/Jugendliche haben heute mehr Geld und können sich mehr kaufen als jemals zuvor. o_O

    Zitat Zitat von Whitey
    Vielle Leute geben ihr Geld (auch wenn sie kaum welches haben) allerdings lieber für Zigaretten aus, oder für einen unnützen Urlaub
    Da fällt mir gerade eine Werbung ein, die derzeit im Fernsehen öfter mal zu sehen ist. Die Postbank versucht, die Leute dazu zu bewegen, ihren Urlaub über Kredit zu bezahlen. Man macht also Urlaub und bezahlt hinterher. Das Problem ist nur, dass ein Urlaub wirklich das Ideal eines Konsumgutes ist. Es bleibt hinterher nichts materielles übrig, was eventuell noch einen Restwert hätte. Und wenn es der Postbank gelingen sollte, das angeworbene Denken zu etablieren, dann könnten viele Leute Probleme bekommen. Selber schuld, könnte man natürlich sagen, aber schön ist es trotzdem nicht.

  11. #11
    Bezüglich dem Leben in der Schweiz:

    Ich bin der König des Konsumguts und lebe in der Schweiz:
    • Ich habe einen höchstens 10% Job, der allerhöchstens in Ferien (wie jetzt) zu 100%. [Stundenansatz gerademal 13 Franken]
    • Ich esse täglich auswärts, weil ich (wie Biber) eigentlich viel zu faul bin, etwas von zu Hause mitzunehmen.
    • Ich kaufe mir jede Woche neues Studienmaterial; bspw. Bücher für das Privatstudium (bspw. einen Roman von Gilles Rozier, um im Französisch fit zu bleiben)
    • Ich kaufe mir regelmässig Teenachschub; 100g kosten hierbei locker 20 Franken (vllt. etwa 15 €)


    Soll ich euch das Geheimnis verraten?
    ...so lange wie möglich zu Hause wohnen. ^_~

    Noch etwas konstruktives @ Topic:
    Ich muss demBenny Recht geben. Die grössten finanziellen Probleme entstehen bekanntlich aus Kleinkrediten. Die sind so schnell aufgenommen, aber wenn man sie zurückzahlen soll scheint es plötzlich erschlagend.
    Aber ehrlich: wer ist denn so dämlich, Urlaub auf Kredit zu machen?! Ich für meinen Teil fühle mich wesentlich wohler, wenn ich bereits budgetiert habe, was ich für Hotel und Reise zahlen muss, um dann den Rest verschleudern zu können.
    Auf Kredit ist das ja eine rollende Summe... Angenommen, ich ginge auf Kredit in den Urlaub, ich würde garantiert an den Schulden zugrunde gehen. Und ich bin ein sehr geiziger und finanziell aufmerksamer Mensch. In meinen Ferienbudgets belasse ich immer 10% Freiraum.

    Mir erscheint das absurd, aber zugleich ist es nicht selten, wenn nicht sogar markant häufig, dass Menschen plötzlich ohne Geld dastehen, weil sie sich einen Fernseher kaufen wollten. (Der übrigens in unserer heutigen Gesellschaft IMO als Lebensstandard gewertet wird, nicht als Luxusgut)

    Um hierbei auch auf die Schweiz zurückzukommen:

    Wem das System unbekannt ist, dem will ich es kurz erklären:
    In der Schweiz basieren die Sozialversicherungen auf einem Drei-Säulen-Modell. Die erste Säule dient der Existenzsicherung. Sie muss dringendst erbracht werden.
    Die zweite Säule gilt als Fortsetzung der Lebenserhaltung. Die dritte wiederum ist nur als Individuelle Ergänzung gedacht.

    Jetzt gab es kürzlich ja in der Schweiz eine Gesetzesänderung bezüglich der Asylanträger.
    Bisher war es der Fall, dass Menschen, die kein Asyl zugestanden bekommen haben, aber die keine Papiere vorweisen konnten, von der ersten Säule am Leben erhalten wurden. (Weil sie ja nicht arbeiten dürfen)
    Die neue Regelung - die angeblich vor Illegalität schützen soll - bestimmt jetzt allerdings, dass nicht einmal die erste Säule diesen Menschen zugesprochen werden soll, sondern eine sogenannte Notfallkasse.
    Ihr könnt euch vorstellen, dass ein Leben auf dem Existenzminimum, also mit der ersten Säule, nicht so das Wahre ist. Darunter sieht es dann aber schon düsterer aus. Ohne echte Chance auf Arbeit und mit keinerlei Geld - was bleibt einem da anderes übrig, als die Illegalität?

    Übrigens: die Schweiz beherrbergt einen Grossteil der humanitären Organisationen dieser Welt.
    Egal ob links oder rechts - ich bin nicht regierbar!

  12. #12
    Zitat Zitat von Dhan Beitrag anzeigen
    [*]Ich kaufe mir regelmässig Teenachschub; 100g kosten hierbei locker 20 Franken (vllt. etwa 15 €)[/list]
    [/size]
    Ha, da kann ich mithalten, mein Lieblings-Oolong kostet 10€ auf 50 g ^^ (ist aber auch absolut hochwertiges Zeuch, Silver Leaf, First Bud, First Flush)





    Zu den Brettspielen, wenn man kein Geld für Brettspiele hat, also dann kauft man sich ein wenig Sperrholz, Schleifpapier und einfache Farbe und bastelt sich halt was. Das Spiel der Könige hat immer noch den gleichen taktischen Gehalt wenn die Figuren aus Sperrholz sind wie wenn sie perfekt geschnitzte Kunstwerke aus Jade sind. (woa nen Jadeschachspiel besitzen... ich spiel zwar kein Schach aber sieht cool aus so nen Brett ^^)
    Von daher hat man auch als absolut armer eine gewisse Unterhaltungsmöglichkeit ^^ (es sei denn, man ist ständig damit beschäftigt, am Leben zu bleiben)
    Davon abgesehen kostet ein Satz Skatkarten im Laden einen Euro.




    Ansonsten, man nennt die heutige Gesellschaft nicht ohne Grund Konsumgesellschaft. Wir konsumieren in enormen Ausmaßen und merken das nichtmal. (na ich scho ^^)
    Außer jemand will uns den Konsum einschränken. Dann werden wir böse. Sehr böse. Grrrrrrrr!


    @Benny: Der erste Satz ähm joa das ist der Denkfehler der heutigen Welt.
    Das Wirtschaftswachstum ist ein INDIKATOR.
    Unser Vorgehen ist ungefähr so wie das eines Wissenschaftlers, der einen Säureindikator hat, der bei Säure blau wird, und dessen Ziel es ist, Säure herzustellen und der, um dieses Ziel zu erreichen, blaue Farbe herstellt.
    Wirtschaftswachstum ungleich Lebenskomfort! Dem kleinen Mann nützt es nichts, wenn die Chefs eines Multikonzerns durch die Entlassung von zahlreichen Arbeitskräften mehr Gewinn (= "Wirtschaftswachstum") einfahren

    Zum Luxus, wenn die Ressourcen genutzt werden, um allen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen oder um nachhaltig Ressourcen zu sichern, warum sollte das benachteiligt sein zu dem Konzept, schnell massig Zeuch herzustellen, das keiner wirklich braucht und das man mit einfacheren Dingen ersetzen könnte? Man muss das Ganze mal an Eingang und Ausgang betrachten. Wir ham Ressourcen und Arbeitskraft. Aktiengesellschaften und moderne Pseudowirtschaft sind eine Perversion der Wirtschaft.

    Zu der Postbank, boah ja wenn ich sowas schon höre in der Werbung... der letzte Scheissdreck.
    Bei einem Haus, ok, das bekommt man nicht einfach so bezahlt, selbst bei nem Bausparvertrag macht man ja Schulden, der ist ja sogar dafür da, den Zinssatz gering zu halten.
    Nen Auto ok, wenn man zur Arbeit fahren muss und nicht sparen kann.
    Aber jedwedes anderes Luxusgut auf Pump zu kaufen, wie kurzsichtig muss man sein... Geld leihen heißt Zinsen zahlen! Zinsen zahlen heißt, weniger Geld als hätte ich gespart! Weniger Geld heißt, weniger Luxusgüter!
    Geändert von Dhan (08.10.2006 um 01:20 Uhr)

    class Dog { //(...)
    boolean getBuddha() { throw NullPointerException; } }
    Spielt Hero-Chan!

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