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  1. #1

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Wir warten.
    Jetzt interessiert mich deine Spielzeit, wollte nach Berseria nämlich mit PoE weitermachen.
    Und wie hat dir am Ende das Kampfsystem gefallen?
    Auf mich wirkt das ein wenig hektisch, bin zugegeben aber noch nicht richtig drin.
    Wollte den Bericht erst morgen schreiben, aber wenn der Bedarf so groß ist...

    Ich hab heute Pillars of Eternity mit einer Spielzeit von 41 Stunden abgeschlossen.

    [Story]

    Die Story in PoE ist gut, aber stellenweise einfach viel zu unterrepräsentiert. Das ist eine recht typische Krankheit von großen RPGs, bei denen man mit Sidecontent extrem viel Zeit verbringen kann. Die Geschichte an sich ist gut und ich find den Antagonisten und seinen Charakter sowie Motive eigentlich wirklich gut, aber weil das alles erst so spät wirklich an Relevanz gewinnt war mir das alles relativ gleichgültig. Ziemlich schade, weil ich die Welt und das Worldbuilding sehr gelungen finde. Jeder Text ist spannend zu lesen, gerade die Dialoge mit den Partymitgliedern haben mir sehr gut gefallen. (Ich hab nur diese vorgefertigten Charaktere genutzt, weil die als einzige ja zur Story beitragen.) Edér, Kana und Sagani sind mir hier besonders ans Herz gewachsen. Die hatten alle ihre eigenen Motive und haben regelmäßig darüber geredet. Ihre Companion Quests (man denke hier an Mass Effect) sind auch alle recht cool gewesen, gerade weil sich die über das ganze Abenteuer hinweg strecken und man die nicht einfach mal so erledigen kann.

    Wäre der Antagonist mit seinen Plänen etwas direkter vorgestellt und besser in den Rest des Spiels eingewoben worden wäre ich eigentlich ziemlich zufrieden gewesen. So bleibt ein fahler Nachgeschmack, weil man das Potenzial sieht, es aber nicht genutzt wird. Schade!

    [Gameplay]

    Das Gameplay ist denk ich recht Hit or Miss. Mir persönlich hat die Charakterentwicklung gut gefallen, weil es viele verschiedene Rassen, Klassen und Fähigkeiten gibt und da bestimmt für jeden was dabei ist. Dann noch die Tatsache, dass man selbst entscheiden kann für welche Waffenart man sich spezialisieren möchte und welche Skills pro Level Up gelehrt werden. PoE glänzt definitiv in der Individualisierung. Das Kampfsystem ist eigentlich recht ähnlich von dem in Dragon Age und Final Fantasy XII (minus Gambitsystem, welches DA btw auch in gewisser Form hatte). DIe Charaktere haben in PoE ebenfalls eine KI Einstellung, die allerdings sehr karg ausfällt. Bei den meisten begrenzt es sich auf Offensiv, Defensiv, Support. Je nachdem welche EInstellung man wählt benutzt der Charakter halt nur darauf zugeschnittene Fähigkeiten (und davon auch nicht alle!)

    Das ist irgendwie mein größter Kritikpunkt an dem Spiel. Auf Dauer war es mir, gerade mit einer vollen Truppe von 6 Leuten, zu mühsam jedem Einzelnen die Befehle zu geben. Das war ganz schlimm bei dem Druiden, weil der bei jeder Skillstufe irgendwie 7 Fähigkeiten hat, die sich auch noch alle ähneln. Ab einem gewissen Punkt hab ich einfach allen Charakteren außer meinem die KI angestellt und die halt selbst machen lassen. Dabei merkt man allerdings, dass die immer auf die selbe Art und Weise reagieren und das macht die Kämpfe vorhersehbar und langweilig. Andererseits sind die Kämpfe langweilig, wenn man dauernd für jede Kleinigkeit pausieren muss um einen Befehl auszuführen. Den Kompromiss stellt hier der Slow Mode dar, wo der Kampf weitergeht, aber man genug Zeit hat Befehle spontan zu erteilen. Richtig schlimm war auch die Tatsache wie unübersichtlich das Kämpfen ist. Man weiß stellenweise gar nicht was passiert, wenn all die kleinen Figuren da auf einem Haufen hocken und mit Zaubern um sich schmeißen. Seht euch mal folgenden Screenshot an, könnt ihr mir erklären, was da im Einzelnen alles passiert?



    Was richtig schlecht war, war allerdings das Pathfinding und die Tatsache, dass man sich selbst ins Bein schießt, wenn man mehr als 2 Nahkampfspezialisten nutzt. Es ist mir so oft passiert, dass ich in engen Passagen gekämpft habe, wo 2-3 meiner Charaktere einfach nicht zu den restlichen Gegnern vorstoßen konnten, weil es keinen Platz gab (oder sie zu doof waren um die Blockade drumherum zu laufen). Ich empfehle jedem maximal 2 Nahkämpfer zu nehmen und den Rest auf Fernkampf (Bogen, Flinte, Magie) zu spezialisieren. Spart euch bestimmt eine Menge Nerven! Gegen Ende fand ich das Kampfsystem zwar nicht schlecht, aber ich hab bewusst versucht Kämpfe zu vermeiden (weil ich auch das Maximallevel von 12 was VIEL ZU NIEDRIG ANGESETZT IST, unlängst erreicht hatte). Die Bosskämpfe sind dann aber doch ganz nett, gerade weil es da auch oft um Positionierung und Micromanagement geht. Davon gab es allerdings viel zu wenige, als dass ich das als sehr positiv ansehen würde.

    [Grafik, Sound und Technik]

    Zur Grafik brauch ich eigentlich gar nichts sagen: Das Spiel ist wunderschön. Jeder Screen ist mit so viel liebe und Detail gezeichnet, die Charakterportraits sind auch super und alles wirkt lebendig und interessant. Der Sound ist nicht schlecht, aber relativ unspektakulär. Er trägt gut zur Stimmung bei, aber es gab da kein Lied was besonders rausgestochen hat. Technisch fand ich das HUD für die Kämpfe etwas zu mühsam, da muss man viel zu sehr mit der Maus wandern um endlich Befehle erteilen zu können. Es gibt zwar die Möglichkeit Hotkeys zu verwenden, aber die hab ich unter anderem dafür benötigt zwischen meinen Charakteren schnell zu wechseln also hätte ich da eh keinen Platz gehabt. Ladezeiten waren okay, angesichts der Tatsache, dass ich nicht mehr den besten PC habe. Etwas umständlich war das Inventar, gerade weil Buffs bei der Ausrüstung nicht stacked. (Z.B.: Ich habe Handschuhe, die meine Kraft um 3 erhöhen und einen Helm der meine Kraft um 5 erhöht. Die Handschuhe sind nun nicht mehr wirksam, weil nur der höchste Wert jeweils gezählt wird.) Das Problem hierbei ist, dass das erst im Charakterscreen gezeigt wird und nicht im Inventarsystem beim Ausrüsten. So muss man mühsam zwischen den Screens wechseln um seine Charaktere ideal auszurüsten.

    [Fazit]

    Pillars of Eternity ist ein gutes Spiel. Die großen Stärken sind die Charaktere und deren Lore, sowie die Grafik. Die Hauptstory hat Potenzial, kommt aber leider zu kurz. Das Kampfsystem ist von der Idee her gut, würde aber gewisse Quality of Life Veränderungen benötigen um den Umgang etwas zu erleichtern.

    Spielzeit: 41 Stunden
    Wertung: 7.5/10


  2. #2
    Zitat Zitat
    Das ist irgendwie mein größter Kritikpunkt an dem Spiel. Auf Dauer war es mir, gerade mit einer vollen Truppe von 6 Leuten, zu mühsam jedem Einzelnen die Befehle zu geben. Das war ganz schlimm bei dem Druiden, weil der bei jeder Skillstufe irgendwie 7 Fähigkeiten hat, die sich auch noch alle ähneln. Ab einem gewissen Punkt hab ich einfach allen Charakteren außer meinem die KI angestellt und die halt selbst machen lassen. Dabei merkt man allerdings, dass die immer auf die selbe Art und Weise reagieren und das macht die Kämpfe vorhersehbar und langweilig. Andererseits sind die Kämpfe langweilig, wenn man dauernd für jede Kleinigkeit pausieren muss um einen Befehl auszuführen. Den Kompromiss stellt hier der Slow Mode dar, wo der Kampf weitergeht, aber man genug Zeit hat Befehle spontan zu erteilen. Richtig schlimm war auch die Tatsache wie unübersichtlich das Kämpfen ist. Man weiß stellenweise gar nicht was passiert, wenn all die kleinen Figuren da auf einem Haufen hocken und mit Zaubern um sich schmeißen. Seht euch mal folgenden Screenshot an, könnt ihr mir erklären, was da im Einzelnen alles passiert?
    Ohne moderne Entwicklungen wie PoE damit verteidigen zu wollen: Das ist tatsächlich Tradition bei den Infinity-Engine-Spielen. Deshalb spiele ich in solchen Spielen auch nur noch Klassen und Zusammenstellungen, die darauf ausgelegt sind, möglichst wenige Befehle verteilen zu müssen. Meistens kommt man bspw. sehr gut mit einigen kämpfenden Charakteren und einem Supporter oder Healer zurecht. Die schlagen dann einfach alles zusammen, egal ob es Goblins oder Magier mit Schutzzaubern sind. Aber kA ob das in PoE auch funktioniert. ^^
    Das war damals eine der inhärenten Schwächen der D&D-Adaption. Ich muss aber sagen, dass es mir durchaus Spaß gemacht hat, nachdem ich es durchschaut habe – die Taktik wird dann nämlich von den Kämpfen auf die Charakterentwicklung und -zusammenstellung verlegt, und das mag ich deutlich mehr.


    Ein klassisches Rollenspiel, reduziert auf den Zauber des alten Genres: Wortgewaltige Sprache. Fordernde Kämpfe. Drei, die einen Drachen töten – und was sie dazu führen mag ...
    Jetzt für 2€ auf Steam, werft mal einen Blick drauf! =D

  3. #3

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ohne moderne Entwicklungen wie PoE damit verteidigen zu wollen: Das ist tatsächlich Tradition bei den Infinity-Engine-Spielen. Deshalb spiele ich da auch nur noch Klassen und Zusammenstellungen, die darauf ausgelegt sind, möglichst wenige Befehle verteilen zu müssen. Meistens kommt man bspw. sehr gut mit einigen kämpfenden Charakteren und einem Supporter oder Healer zurecht. Die schlagen dann einfach alles zusammen, egal ob es Goblins oder Magier mit Schutzzaubern sind. Aber kA ob das in PoE auch funktioniert. ^^
    Das war damals eine der inhärenten Schwächen der D&D-Adaption.
    In PoE sah meine Truppe am Ende so aus:

    Mein Charakter - Cipher - Zweihänder, Damage und Crowd Control
    Edér - Fighter - Schild und Schwert, Tank
    Durance - Druid - Schlegel und Schild, Support
    Sagani - Hunter - Bogen - Damage
    Grieving Mother - Cipher - Säbel Dual Wield, Damage und Crowd Control
    Kana - Chanter - Flinte, Damage und Buffs

    Da mein Charakter, Edér, Durance und Grieving Mother alle Nahkämpfer waren, war es sehr schwer in engen Räumen alle sinnvoll kämpfen zu lassen. Glaub die besten Charaktere sind sowieso eine Gruppe von Magiern oder Jäger (weil die ja auch alle jeweils ein Companion Pet haben, was bedeutet, dass man insgesamt 12 Einheiten im Kampf hat). Ich wusste aber natürlich nicht welche Zusammenstellungen die besten sind und ich fühle mich fast schon bestraft in meinem Unwissen, weil mir die Kämpfe aufgrund der Engine schwerer gemacht wurden.


  4. #4
    Ist es noch so wie früher, dass die Erfahrung aufgeteilt wird? In BG2 hab ich immer nur drei Charaktere benutzt, die dafür völlig überlevelt waren.


    Ein klassisches Rollenspiel, reduziert auf den Zauber des alten Genres: Wortgewaltige Sprache. Fordernde Kämpfe. Drei, die einen Drachen töten – und was sie dazu führen mag ...
    Jetzt für 2€ auf Steam, werft mal einen Blick drauf! =D

  5. #5

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ist es noch so wie früher, dass die Erfahrung aufgeteilt wird? In BG2 hab ich immer nur drei Charaktere benutzt, die dafür völlig überlevelt waren.
    Jo, ich glaub die Erfahrung wird tatsächlich aufgeteilt. Level Ups kamen immer in recht langgestreckten Intervallen, aber dafür leveln natürlich alle gleichzeitig auf.

    Gibt sogar ein Achievement wo man das Spiel nur mit dem Hauptcharakter durchspielt... wer auch immer das machen möchte.


  6. #6
    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Ziemlich schade, weil ich die Welt und das Worldbuilding sehr gelungen finde.
    Das war aber vermutlich auch der Hauptfokus damit sie erstmal dieses Setting und damit die Franchise an sich etablieren können anstatt direkt eine geniale Geschichte zu erzählen. Ist dementsprechend aber Baldur's Gate sehr ähnlich, wo der erste Teil auch mehr von seinen Sidequests als von der eigentlichen Story lebt. Erst der zweite Teil hat einen größeren Fokus drauf gelegt, wenngleich man trotzdem viele Stunden einfach nur durchs Land reisen und alle möglichen Quests erledigen kann. Pillars of Eternity hat dafür den Vorteil dass es schon ein bisschen Party Banter gibt, auch wenn ich persönlich keins der Partymitglieder wirklich interessant fand. Baldur's Gate 2 hat mir da besser gefallen.

    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Auf Dauer war es mir, gerade mit einer vollen Truppe von 6 Leuten, zu mühsam jedem Einzelnen die Befehle zu geben. Das war ganz schlimm bei dem Druiden, weil der bei jeder Skillstufe irgendwie 7 Fähigkeiten hat, die sich auch noch alle ähneln. Ab einem gewissen Punkt hab ich einfach allen Charakteren außer meinem die KI angestellt und die halt selbst machen lassen. Dabei merkt man allerdings, dass die immer auf die selbe Art und Weise reagieren und das macht die Kämpfe vorhersehbar und langweilig.
    Idealerweise sollte man auch nicht jeden einzelnen Charakter mikromanagen müssen, außer vielleicht Magier oder Heiler. Dass die per KI immer gleich reagieren ist bei normalen Gegnern ja eigentlich egal, weil mit denen will man sich ja nicht unbedingt ewig herumschlagen. Einzig bei Bosskämpfen oder größeren Gegnergruppe sollte ein bisschen mehr Taktik gefragt sein.

    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    weil ich auch das Maximallevel von 12 was VIEL ZU NIEDRIG ANGESETZT IST, unlängst erreicht hatte
    Bei dem Level haben sie sich halt an Dungeons & Dragons orientiert, wo so ein Level ganz in Ordnung ist um sein erstes Abenteuer zu beenden. Mit 20+ würde man schon epische Level erreichen ... was man in Baldur's Gate 2 gerade so schaffen kann (Throne of Bhaal nicht mitgerechnet). Bei Baldur's Gate 1 konnte man dafür nur so Level 10 erreichen, und das mit Erweiterung.

  7. #7

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Zitat Zitat
    Idealerweise sollte man auch nicht jeden einzelnen Charakter mikromanagen müssen, außer vielleicht Magier oder Heiler. Dass die per KI immer gleich reagieren ist bei normalen Gegnern ja eigentlich egal, weil mit denen will man sich ja nicht unbedingt ewig herumschlagen. Einzig bei Bosskämpfen oder größeren Gegnergruppe sollte ein bisschen mehr Taktik gefragt sein.
    Problematisch war das bei Grieving Mother. Die hat einen Maximalwert bei Focus von 90~100. Sie benutzt aber immer sobald sie 35~50 Focus hat einen mittelmäßigen Zauber, statt ihr Focus für die richtig guten Zauber aufzuheben. Sowas muss man schon dauernd micromanagen, was ich nervig empfand. Hier wäre ein Gambitsystem wirklich hilfreich gewesen.

    Zitat Zitat
    Bei dem Level haben sie sich halt an Dungeons & Dragons orientiert, wo so ein Level ganz in Ordnung ist um sein erstes Abenteuer zu beenden. Mit 20+ würde man schon epische Level erreichen ... was man in Baldur's Gate 2 gerade so schaffen kann (Throne of Bhaal nicht mitgerechnet). Bei Baldur's Gate 1 konnte man dafür nur so Level 10 erreichen, und das mit Erweiterung.
    Ich fand's schade, weil ich schon zu Beginn von Act III Level 12 erreicht habe und meine Ausrüstung so ziemlich auch schon gemaxed war. Daher hatte ich überhaupt keine Motivation mehr am Ende Sidequests zu machen, oder zu kämpfen.


  8. #8
    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Das ist irgendwie mein größter Kritikpunkt an dem Spiel. Auf Dauer war es mir, gerade mit einer vollen Truppe von 6 Leuten, zu mühsam jedem Einzelnen die Befehle zu geben. Das war ganz schlimm bei dem Druiden, weil der bei jeder Skillstufe irgendwie 7 Fähigkeiten hat, die sich auch noch alle ähneln. Ab einem gewissen Punkt hab ich einfach allen Charakteren außer meinem die KI angestellt und die halt selbst machen lassen. Dabei merkt man allerdings, dass die immer auf die selbe Art und Weise reagieren und das macht die Kämpfe vorhersehbar und langweilig. Andererseits sind die Kämpfe langweilig, wenn man dauernd für jede Kleinigkeit pausieren muss um einen Befehl auszuführen. Den Kompromiss stellt hier der Slow Mode dar, wo der Kampf weitergeht, aber man genug Zeit hat Befehle spontan zu erteilen. Richtig schlimm war auch die Tatsache wie unübersichtlich das Kämpfen ist. Man weiß stellenweise gar nicht was passiert, wenn all die kleinen Figuren da auf einem Haufen hocken und mit Zaubern um sich schmeißen. Seht euch mal folgenden Screenshot an, könnt ihr mir erklären, was da im Einzelnen alles passiert?
    Vielleicht könnte ja dann Tyranny vom selben Entwickler was für dich sein, dort rennt man nämlich mit einer überschauaren Gruppe von 4 Mitgliedern rum, ich finde die Kämpfe dort ein wenig schneller, action-orientierter und irgendwie geordneter.
    Spiele durchgespielt - Jahresreviews: 2021, 2022, 2023

    Sega Mega Drive Challenge 2020+2021

    JRPG-Challenges: Klunky's JRPG Challenge 2018 feat. Superman 64

    Gamingblog: Ulterior_Audience

  9. #9
    Zitat Zitat von Ave
    Das ist irgendwie mein größter Kritikpunkt an dem Spiel. Auf Dauer war es mir, gerade mit einer vollen Truppe von 6 Leuten, zu mühsam jedem Einzelnen die Befehle zu geben. Das war ganz schlimm bei dem Druiden, weil der bei jeder Skillstufe irgendwie 7 Fähigkeiten hat, die sich auch noch alle ähneln. Ab einem gewissen Punkt hab ich einfach allen Charakteren außer meinem die KI angestellt und die halt selbst machen lassen. Dabei merkt man allerdings, dass die immer auf die selbe Art und Weise reagieren und das macht die Kämpfe vorhersehbar und langweilig. Andererseits sind die Kämpfe langweilig, wenn man dauernd für jede Kleinigkeit pausieren muss um einen Befehl auszuführen. Den Kompromiss stellt hier der Slow Mode dar, wo der Kampf weitergeht, aber man genug Zeit hat Befehle spontan zu erteilen. Richtig schlimm war auch die Tatsache wie unübersichtlich das Kämpfen ist. Man weiß stellenweise gar nicht was passiert, wenn all die kleinen Figuren da auf einem Haufen hocken und mit Zaubern um sich schmeißen. Seht euch mal folgenden Screenshot an, könnt ihr mir erklären, was da im Einzelnen alles passiert?
    Vielleicht könnte ja dann Tyranny vom selben Entwickler was für dich sein, dort rennt man nämlich mit einer überschauaren Gruppe von 4 Mitgliedern rum, ich finde die Kämpfe dort ein wenig schneller, action-orientierter und irgendwie geordneter.
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς

    41 Stunden klingt wenig.
    Hast du nach diesen 15 Stunden Sidequests-Marathon stumpf die Haupthandlung gefolgt oder ist das Spiel generell nicht so lange?
    Habe vor Jahren in den Reviews nämlich von 80+ Stunden Spielzeit gelesen.
    Aber klingt an sich alles ganz gut und willkommen im Club der Gottähnlichen.
    Ich habe für das Spiel am Ende so um die 100 Stunden gebraucht, habe so ziemlich alles gemacht, wobei der "Superdungeon" auch definitiv seinen Anteil zu der Spielzeit trägt.
    Ich selbst bin jedoch ein eher langsamer Spieler, weswegen ich eine Zeit von 60-80 Stunden auch schon akkurat finde. Viel Zeit ging auch wegen misslungenen Kämpfen drauf weil ich auf der schwierigsten Schwierigkeitsstufe gespielt habe.
    Geändert von Klunky (22.02.2018 um 22:48 Uhr)
    Spiele durchgespielt - Jahresreviews: 2021, 2022, 2023

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  10. #10
    @Ave

    Okay, beim Fastmode wundert mich dann gar nichts mehr.
    Habe den gestern ausgetestet, aber wurde mir dann alles zu hektisch und die Kämpfe wurden gleich danach verlangsamt.

    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Ich habe für das Spiel am Ende so um die 100 Stunden gebraucht, habe so ziemlich alles gemacht, wobei der "Superdungeon" auch definitiv seinen Anteil zu der Spielzeit trägt.
    Ich selbst bin jedoch ein eher langsamer Spieler, weswegen ich eine Zeit von 60-80 Stunden auch schon akkurat finde. Viel Zeit ging auch wegen misslungenen Kämpfen drauf weil ich auf der schwierigsten Schwierigkeitsstufe gespielt habe.
    Warum überrascht mich das jetzt nicht?
    Rechne bei mir so mit ca. 80 Stunden, da ich vermutlich wie in Divinity: Original Sin 2 jede Kiste und jede Pflanze anklicken werde.
    Now: Dragon Quest Treasures / Done: Sand Land
    Now: Doctor Who Staffel 14 / Done: X-Men ’97 Staffel 1
    Now: Dead Dead Demon's Dededede Destruction 01 / Done: Sandman, Band 4 - Die Zeit des Nebels
    RPG-Challenge 2024 / Now: Akira Toriyama-Sommer-Challenge

  11. #11

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Zitat Zitat
    Okay, beim Fastmode wundert mich dann gar nichts mehr.
    Habe den gestern ausgetestet, aber wurde mir dann alles zu hektisch und die Kämpfe wurden gleich danach verlangsamt.
    Die langsamen Animationen gehen mir auf Dauer halt doch auf die Nerven...


  12. #12

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Kurzes Update: Da ich mich maßlos übernommen habe und gefühlt jeden ECTS-Punkt, den es dieses Semester zu ergattern gibt, verdienen will, bleibt nicht viel Zeit für ein langatmiges RPG. (Oder für sonstige Freizeitaktivitäten. ) Darum hab ich jetzt auch lange nichts mehr gepostet. Hab aber heute LiEat angefangen. Ein RPG-Maker(ish) Spiel auf Steam. Kann noch nicht viel dazu sagen außer, dass die Grafik recht nett ist. Mal sehen ob ich es noch schaffe es bis Ende März durchzuspielen...


  13. #13
    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Mal sehen ob ich es noch schaffe es bis Ende März durchzuspielen...
    Die Spiele (beziehungsweise hier die Episoden) sind allesamt sehr kurz, also sollte das kein Problem sein. Und als nett würde ich sie insgesamt auch bezeichnen. Mehr aber auch nicht^^
    Geändert von ~Jack~ (17.03.2018 um 20:29 Uhr)

  14. #14

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Die Spiele (beziehungsweise hier die Episoden) sind allesamt sehr kurz, also sollte das kein Problem sein. Und als nett würde ich sie insgesamt auch bezeichnen. Mehr aber auch nicht^^
    Okay, nach 80 Minuten hatte ich Episode 1 tatsächlich schon durchgespielt. War echt ganz nett! Ich schreib einen Gesamtbericht nachdem ich alle Episoden beendet habe.


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