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Ritter
Die Frage danach ob das klappt, wurde mir zweimal gestellt. Einmal von einer aus unserer Schule mit der ich recht gut klarkomme (eher kollegial) und einmal von jemandem, mit der ich genau vor diesem Problem stehe. Beide Male habe ich mich zuversichtlich gezeigt, dass das funktioniert und ich bin immer noch überzeugt davon.
Ironischerweise lief bei mir die Sache umgekehrt ab. Hätte ich mich nicht irgendwann hoffnungslos in meine beste Freundin verliebt (auch wenn zwischen uns nie etwas in die Richtung lief, weil ich während der ganzen Zeit einfach nie den Mut aufgebracht habe, ihr das offen zu sagen), hätte ich mir wahrscheinlich nie die Mühe gemacht, sie näher kennenzulernen. So aber stellte ich in unzähligen und meist recht tiefgründigen Gesprächen fest, dass sie fast genauso tickt wie ich und lernte damit einen der zwei Menschen kennen, die ich wirklich von tiefsten Herzen aus als Freund bezeichnen würde.
Mittlerweile ist sie in einer festen Beziehung und weiß was ich für sie die ganze Zeit empfunden habe und wohl immer noch ein Stück weit empfinde. Allerdings sind wir uns auch einig, dass wir die Freundschaft zwischen uns deswegen nicht abrechen werden, Beziehung hin oder her. Das uns diese ganze Geschichte jetzt einen gewaltigen Keil zwischen uns treibt und wir deswegen erst mal auf Abstand gehen sollten, daran will keiner von uns beiden so recht glauben und dafür ist uns unsere "geistige Verwandschaft" auch viel zu teuer, als das wir sie deswegen aufs Spiel setzen würden.
Mit Frauen kollegial auszukommen und mit ihnen so ähnlichen Unsinn wie Aldynsis zu unternehmen war für mich nie wirklich ein Problem oder ein Thema. Dabei denke ich mir auch nie was ernstes, wobei ich einige kenne, für die hier schon die Probleme losgehen würden. Aber für solche Leute wäre Theater mit einem Geschlechterverhältnis von 20:1 definitiv der falsche Ort
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