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Thema: Reviewforum?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @Caine Luveno
    Öh, was denn nun? Die Gesellschaft oder das Individuum? Versteh ich nicht ganz. Die Gesellschaft hat sicherlich noch keine Gesetze für Reviews festgelegt und wenn es das Individuum macht, sind wir ja gerade wieder bei den subjektiven Reviews.

    @real Troll
    Genau das meine ich ja. Bei einer "Bauchentscheidung" sind's meine persönlichen Kriterien und so ist es auch richtig. Nach anderen Kriterien kann und will ich mich nicht richten.

    Deiner These kann ich jedenfalls nicht zustimmen, denn man kann nicht voraussetzen, dass die Spiele ganz oben auch in allen Kategorien ausgezeichnet sind. So ist z.B. VD 2 kein gutes Vorbild was Geschichte und Charaktere angeht und auch Grafik und Musikuntermalung werden von anderen Spielen locker übertroffen. Auf der Gegenseite gibt es viele gute, aber unbekannte Spiele, die mit so einer Methode unter den Tisch fallen gelassen werden würden.

  2. #2
    Das Individuum ist ein Teil der Gesellschaft. Und daraus ergibt sich der Rest. Jeder der in der besagten Gesellschaft als Individuum teil hat, wird sich zwangsläufig wnen auch zu einem kleinen Teil einbringen können. Entweder um Standardkonform mitzugehen, doer etwas anderes zu tun als alle anderen um so ggf. einen neuen Standard zu schaffen oder etwas Neues, genauso wie das alte zu Standartisieren.

  3. #3
    @ Kelven
    Der Witz ist ja, dass es nicht Deine persönlichen Kriterien sind. Hohe Rätseldichte und selbstgemachte Grafiken sind Spielelemente, die auch unabhängig von Dir existieren. Du magst sie halt und baust sie bei Deinen Projekten ein.
    Alle Spieler, denen abwechslungsreiche Rätsel als Gameplayelement gefallen, sehen das als Kriterium für ein gutes Spiel an (Schon wieder: Eine einfache Additionsaufgabe gibt Aufschluss, was jeweils "objektiv gut" ist).
    Dasselbe Spielchen lässt sich bei der Frage, was eine "objektiv gute" Grafik sei, wiederholen.
    Das sind alles keine endgültigen Weisheiten. Aber wieso auch? Es geht nur um überprüfbare Kriterien für das Hier und Jetzt.
    Natürlich hast Du Deinen eigenen Geschmack. Aber der lässt sich eben messen, gewichten, zuordnen und nach solchen Schlüsseln bewerten; und sei es das Simpelschema der Normalitätstauglichkeit und des Mehrheitsbehagens.

    @ Caine Luveno
    Genau. Als Teil einer Gesellschaft richten wir uns auch an ihr aus. Das beginnt ja schon damit, dass wir in den von unserer Kultur vorgegebenen Bahnen denken (wir denken auf deutsch) und Sinneseindrücke aufnehmen (weiß als Symbol der Reinheit).
    Da ist es leichter, sich auf gemeinsame Standards zu verständigen (was man ohnehin schon von einer gemeinsamen Basis aus tut) als sich unter Mühen abzukapseln.

  4. #4
    @Caine Luveno und real Troll
    Ich verstehe immer noch nicht so recht, wie das mit der Objektivitäts-Frage verbunden ist. Dass ich nicht der einzige bin, der meine Meinung vertritt stimmt schon, aber die Mehrheit wird trotzdem eine andere haben. Wie soll man für die ganze Makercommunity Kriterien finden, mit denen jeder einverstanden ist? Sich einfach nach der Mehrheit zu richten führt mMn in die falsche Richtung, denn die Masse leidet oft unter geistiger Umnachtung. Das ist natürlich auch nur eine sehr subjektive Einschätzung von mir. Für die Extrembeispiele wird man leicht eine einheitliche Meinung finden (selbst wenn es da auch schon einige Strittigkeiten gibt), aber bei allem was zwischen sehr gut und sehr schlecht liegt, wird man niemals auf einen Nenner kommen.

  5. #5
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    @Caine Luveno und real Troll
    Ich verstehe immer noch nicht so recht, wie das mit der Objektivitäts-Frage verbunden ist. Dass ich nicht der einzige bin, der meine Meinung vertritt stimmt schon, aber die Mehrheit wird trotzdem eine andere haben. Wie soll man für die ganze Makercommunity Kriterien finden, mit denen jeder einverstanden ist? Sich einfach nach der Mehrheit zu richten führt mMn in die falsche Richtung, denn die Masse leidet oft unter geistiger Umnachtung. Das ist natürlich auch nur eine sehr subjektive Einschätzung von mir. Für die Extrembeispiele wird man leicht eine einheitliche Meinung finden (selbst wenn es da auch schon einige Strittigkeiten gibt), aber bei allem was zwischen sehr gut und sehr schlecht liegt, wird man niemals auf einen Nenner kommen.
    Ganz einfach: es geht um dden Standard der angeblich nicht existiert. Man wird es niemals allen recht machen können, vorallem nicht denjenigen, die sich mit der Materie weniger auskennen und nur Resultate sehen. Diese Personen weichen vom Standard ab. Das heißt nicht das man sie untern Tisch fallen lassen muss, wenn sich einer an einem objektivem, am Standard der Community geschriebenem Review, aufregt, dann regt er sich auf weil das Review nicht seiner subjektiven Meinung entspricht und denkt subjektiv und nicht objektiv. Aber nur weil der Leser subjektiv denkt heißt es nicht das das Review subjektiv ist

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