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Thema: Ausbildung, um damit dann Animation zu studieren?

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  1. #1

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    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Wenn du ne Ausbildung machst, kannst du nicht gleich danach studieren. [...]
    Mit dem Facharbeiterbrief kannst du dann für 2 Jahre eine Berufsoberschule besuchen, um damit dann die Fachhochschulreife zu bekommen.
    Und danach darfst du dann auf einer Fachhochschule studieren.
    Also bis du dann studieren kannst, gehen 5 Jahre ins Land.
    Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich Abitur hab und damit schon Allgemeine Hochschulreife... Allerdings scheint das im Animationsbereich nicht sooo viel wert zu sein, hab ich manchmal das Gefühl...
    Es würde mir im Falle einer Ausbildung eher um die "Praxis im Medienbereich" gehen, die die Filmaka Ludwigsburg und die HFF Potsdam-Babelsberg fordern... =/


    Zitat Zitat von Ynnus
    Es gibt sehr wohl auch Hochschulen im Bereich der Animaton, die nicht kostenpflichtig sind und auch keine Mappen oder sonstige Arbeitserzeugnisse sehen wollen. Beispielsweise die Hochschule der Medien in Stuttgart.
    Mh, deine weitere Beschreibung klingt lässt mich dann aber doch skeptisch werden. Immerhin gibts im Bereich Animation auch Schwerpunkte, außerdem hatte ich mich eigentlich _nur_ auf 3D Animation gefreut. Der Grund, warum ich immer "Animation" und nicht "3D Grafik/Animation" sage, ist, dass ich damit Stop Motion UND 3D Grafik meine. na gut, es wäre vielleicht kein Beinbruch, wenn Stop Motion wegfällt, aber es wäre schade.

    Weißt du, inwiefern man sich in Stuttgart (oder anderswo) auf Charakter Animation spezialisieren kann? Spontan würde ich vermuten "gar nicht", aber ich würde mich über gegenteiliges freuen... Ich werd es mir auf alle Fälle gleich mal ansehen, es ist ja immerhin ein Hoffnungsschimmer.

    Zitat Zitat von first_emperor
    Ähm, mich wundert es, dass noch nicht auf Bender hingewiesen wurde. Das ist ja ein ziemlich gutes opensource Animationsprogramm (oder wie man das halt nennt). Das kostet doch nichts, also könntest du deine Animationen doch auch damit machen. Ich kenn mich da ja (leider) nicht so gut aus, deswegen versteh ich auch nich was gegen Bender spricht (wenn etwas dagegen spricht)...
    Naja, da ist selbst Maya um einiges intuitiver als Blender... aber das allein wäre natürlich kein Grund, Blender abzulehnen. Das Problem ist, dass Blender eine extrem eigene Art der Bedienung hat (steht sogar im Original Blender Tutorial, soweit ich weiß) und ich mir nicht so sicher bin, wie Firmen darauf reagieren. Ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen, aber bei Firmen heißt es immer, man solle Grundlagen der "gängigen 3D Programme" beherrschen, darunter würde ich Blender aufgrund seines ganz eigenen Bedienkonzepts nicht unbedingt zählen, oder was meinen die anderen? Ich weiß es nicht genau...

    Geändert von Teelicht (07.08.2007 um 18:26 Uhr)

  2. #2
    Also ich würde sagen, mit welchen Programmen man die Referenzwerke für die Mappe erstellt ist erstmal zweitrangig. Wichtiger ist, dass du was vorzuzeigen hast und wie es aussieht. Wenn es gut aussieht ist es egal ob es mit Blender oder Cinema oder Max gemacht wurde. Am Ende wirst du durch die Uni bzw Akademie vermutlich sowieso ein bestimmtes typisches Programm vermittelt bekommen, meinetwegen 3D Studio Max, und dann ist es egal welches du vorher hattest. Dann werden Vorlesungen und Übungen mit dieser Software vermittelt werden und du hast dich anzupassen daran.
    Genauso wie beim Informatikstudium meinetwegen Java vermittelt wird und nicht Ruby. Oder C statt C++ (sind alles nur Beispiele).
    Das heißt, dein Können kannst du in jedem Programm deiner Wahl präsentieren, beim Studium wirst du dann sowieso auf das bevorzugte Programm der Uni umsteigen müssen. (Nehme ich jetzt mal stark an)
    Außer vielleicht dann bei Projektarbeiten wo euch freie hand gelassen wird, mit welchen Programmen ihr zum Ergebniss kommt.
    Soviel also zu der Sache, ob Blender nun ein geeignetes Mittel ist oder nicht.
    Im Übrigen ist Blender nicht unbekannt, dadurch, dass er kostenlos ist und dennoch mächtige Funktionen mitbringt, Animation, Modelling, Composition etc. Nur wegen der umständlichen und uneinheitlichen Benutzeroberfläche erntet er eben auch mal Kritik. Ich komme damit jedenfalls nicht so gut zurecht. Cinema 4D ist mir da sehr viel lieber.

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