Die Ansicht ist für meinen Geschmack zu egozentrisch. Du kannst Leute nicht dazu zwingen, ihre Kritik so zu verpacken, daß sie soweit wie möglich "entemotionalisiert" und in für dich schmackhafte Häppchen portioniert werden, bloß weil du deine Gefühle schlecht im Griff hast.
Dir fehlt die nötige Distanz (mangelnde Schlagfertigkeit geht damit häufig einher) und das Bewußtsein, Kritik für dich vorteilig zu nutzen. Vorteilig nutzen heißt, selektiv zu filtern: ignorieren, ablehnen oder annehmen. Unsachliche Kritik kann dich gedanklich zu völlig anderen Perspektiven führen, was sachliche Kritik vielleicht niemals hinbekäme.
Doch darum geht's hier ja eigentlich nicht.
Zurück zur Definition Freund:
Ein Freund ist jener Typ, zu den man x Jahre lang keinen Kontakt haben kann, sich dann trifft und es einem doch so vorkommt, als sei kein Tag dazwischen verstrichen.
Gleiche Wellenlänge, gemeinsame Interessen - alles Quark. Verständnis und das richtige Gespür für Selbstverständlichkeiten sind meiner Ansicht nach absolut Pflicht.

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