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Thema: Die Ungleichen Drei

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Cyrodiil, Burg Damask

    Xerxes sah Hashan verwirrt an. Zwar hatte er schon viele verrückte Leute auf seinen Abenteuern gesehen, allerdings noch nie eine Bosmer die sich noch normal stritt und aus heiterem Himmel weglief. Nachdem er Hashan einen Blick zuwarf drehte er seinen Kopf und sah Melian wie sie aus der Kammer verschwand. Xerxes versuchte nicht sie einzuholen, in seiner schweren stählernen Rüstung wäre es nur unnötiger Kraftaufwand gewesen. Nachdenkend wie so etwas hätte passieren können wandte er sich langsam wieder Hashan zu: "Ich führe meine Aufträge zwar für gewöhnlich aus, nur, ich bin nicht Lebensmüde. Da ich annehme dass du nicht vorhast dieses Tor zu durchqueren und ich mich nicht alleine in das Oblivion wage, werden wir dieses Tor wohl oder übel hier stehen lassen müssen. Am besten wäre es wenn die Magier der geheimen Universität sich um dieses Tor kümmern würden. Ich persönlich gehe dort jedenfalls nicht alleine hinein".

    Hashan machte ihm klar dass auch er nicht vorhatte zu sterben und sie lieber die Kammer verlassen sollten und andere Steine suchen sollten. Xerxes willigte ohne Widerworte ein und sofort verließen die beiden die Kammer und suchten nach anderen Steinen. Es wurde ihm ohnehin schon zu heiß vor dem Tor. Es war so heiß, dass selbst die Schweißtropfen auf seinem ganzen Körper nicht mehr kühlten und auch wenn die Hitze nachgelassen hatte war es noch lange nicht Zimmertemperatur und für einen Nord in einer schweren Rüstung ist es auch nicht sonderlich angenehm in einer solchen Hitze zu stehen. Als sie schließlich die Tür hinter sich schlossen, merkte Xerxes dass wieder eine angenehme Temperatur herrschte.

    Als sie die Burg durchforsteten hörte man nur noch das Klappern von Xerxes' Rüstung. Die Burg schien nur diese paar Räume zu besitzen. Xerxes versank in Gedanken und merkte nicht mehr wo er hinlief, als er direkt gegen eine Wand zu ging und mit seinem Helm gegen eine Wand schlug. Er zuckte zusammen und zu allem Schrecken konnte er auch noch ein gewaltiges Rumpeln und Poltern direkt in seiner Nähe hören. Hashan lief so schnell er konnte zu Xerxes. "Was war das?", hörte Xerxes ihn rufen. "Ich bin mit meinem Kopf gegen die Wand geschlagen". Xerxes konnte die Gedanken Hashans beinahe hören, allerdings fuhr er fort, "und jetzt rate mal worauf ich gestoßen bin", er zeigte auf einen Wandteppich der Totenbeschwörer. "Bevor du fragst. Schau mal was dahinter ist".

  2. #2

    Cyrodiil; Burg Damask; Geheime Gänge

    Langsam näherte sich HAshan dem Wandteppich und schob ihn vorsichtig zur Seite. Dahinter erkannte er ein Loch in der Steinmauer. Das wird einer der versiegelten Gänge sein. Der Mörtel wahr wohl zu alt und hat dem Stoß nicht standgehalten. Leise und schnell schlüpfte Hashan durch das Loch und fand sich in einem engen Gang wieder, der steil abwärts führte. Er deutete Xerxes ihm zu folgen und schlich leise den Gang hinab. Dem scheppern von Stahl, gemurmelten nordischen Flüchen und dem Geräusch kleiner, herabfallender Steine entnahm Hashan das der Nord mit seiner Rüstung nicht ganz so einfach durch das Loch kam. Ein Schadenfrohes Grinsen huschte über die Züge des Argoniers bevor er seinen Weg fortsetzte.

    Als Xerxes zu Hashan aufschloss stand dieser an einer T-Kreuzung.
    "Die Abzweigung nach rechts führt zu einer verschlossenen Tür. Dort wird der nächste Stein liegen." Begrüste er den Nord.
    "Gut, dann los."
    Das alte Schloss hielt Hashans Dietrichen nicht viel widerstand, aber es bedurfte der geballten Kraft des Nord-Kriegers um die Tür in ihren verrosteten Scharnieren aufzustemmen.
    In der kleinen Kammer stand ein steinernes Podest auf dem ein weiterer Siegel-Stein ruhte. Hashan nahm ihn aus der Halterung und legte ihn zu den anderen Steinen in seine Tasche.

    Als das Duo wieder an der Kreuzung war rief Hashan seinem Gefährten zu:
    "Komm, die letzten sechs Steine müssen ganz in der Nähe sein." und trat entschlossen in den langen Gang.
    "VORSICHT!" hörte Hashan den Nord noch rufen, doch es war zu spät.
    Es klickte vernehmlich und der Boden unter seinen Füßen sank um einige Zentimeter ein.
    Oh nein .... Ein brennender Schmerz peitschte durch Hashans Oberkörper als ein ein unterarmdicker Bolzen sich schräg durch seinen Brustkorb bohrte. Blut spuckend fiel Hashan in die Knie. Mit einem Schritt war Xerxes bei ihm und lehnte ihn an eine Wand.

    "Ich.. Ich.. war .. unachtsam ... das ist meine .. Strafe. Ich werde .. in Nocturnals Reich einkehren." Stammelte Hashan. Mit den Händen hielt er den Bolzen fest umklammert.
    Er sah Xerxes fest in die Augen.
    "Die.. die daedrische Magie .. sie wird .. meinen Körper verzehren. Ich bitte dich .. sammle meine Asche auf .. bring sie an den Nocturnal-Schrein .. Er ist .. auf meiner Karte eingezeichnet. Nimm auch den Bogen .. und den Dolch. Bring sie auch zum Schrein.. übergib sie der Priesterin .. zusammen mit meiner Asche. Von meiner restlichen Ausrüstung .. behalte .. was du willst."
    Dann erschlaffte Hashans Körper und das letzte Funken Lebens verschwand aus seinen Augen.
    Da begann die daedrische Rune in seinem NAcken dunkelrot zu leuchten und Hashans sterbliche Überreste gingen in einem Feuerball auf.

  3. #3

    Cyrodiil, Burg Damask

    Xerxes sah Hashans Asche an. Zuerst waren sie zu dritt, dann zu zweit und jetzt ist nur noch er selbst übrig geblieben, in einem Abenteuer in das er nur zufällig geraten ist. In Xerxes' Kopf gab es eine Frage. Er fragte sich, ob er nicht einfach umkehren sollte, diese Geschichte hinter sich lassen und einfach vor den Gefahren und dem Tod in dieser verfallen Ruine zu fliehen. Die Siegelsteine gingen ihn nichts an, also drehte sich Xerxes um und ging los. "Das kann doch nicht sein.", dachte Xerxes, "Ich bin noch nie vor einem Abenteuer geflohen. Noch nie drehte ich mich sinnlos um und ergriff die Flucht. Wenn ich vor dieser Ruine fliehe, fliehe ich vor meiner Ehre. Ich war so töricht diese Ruine zu betreten und versprach zu helfen die Siegelsteine zu finden. Nun muss ich mein Versprechen halten, auch wenn ich dadurch den Tod finde."
    Xerxes sammelte ein Gefäß aus Ton das auf dem Boden lag auf und ging wieder an den Ort an dem Hashan starb. Die Asche legte er in das Gefäß und verstaute es in seinem Rucksack. Ebenfalls verstaute er den Bogen und den Dolch im Rucksack und drang nun weiter in die Ruine ein. Nach einer kurzen Zeit des Laufens in dem engen Gang erreichte Xerxes schliechlich einen kleinen Raum ... und traute seinen Augen nicht.
    Die sechs verbleibenden Steine lagen in einem Kreis angeordnet in dem ungefährlich wirkenden Raum. "Irgendwo hier muss eine Falle sein", murmelte Xerxes und ging wieder zurück in den Gang. Er sah die Ausrüstung Hashans und nahm einige Pfeile mit.
    Wieder im Raum versuchte er mit dem Bogen zu schießen, was nicht so leicht für einen seit genau 20 Jahren nicht mehr Bogenschießenden, in einer schweren Rüstung steckenden, Nord war. Zudem zielte er nicht auf den Stein der ihm am nächsten lag. Er zielte auf den Stein der am weitesten von ihm entfernt war. Xerxes brauchte sieben Schüsse um den Stein zu treffen und ins Rollen zu bringen. Es passierte nichts.
    Jetzt zielte er auf den Stein der ihm am nähesten war, verbrauchte 3 Schüsse um ihn ins Rollen zu bringen und merkte, dass wieder nichts passierte. "Ungewöhnlich", flüsterte er, "keine Falle." Daraufhin nahm er einen Stein nach dem anderen auf und verstaute ihn. Bei keinem der Steine passierte etwas.
    Bis er den sechsten Stein aufhob. Xerxes hörte wie sich einige Steine verschoben und sofort darauf spürte er einen kleinen Stich in seiner Hüfte.
    Tatsächlich, eine kleine Nadel hatte in seine Haut gestochen. Xerxes fühlte, wie seine Kraft und seine Lebensenergie langsam aus seinem Körper verschwanden. Er fiel zu Boden.

    Mit Mühe versuchte er wenigstens noch so weit zu kommen, dass er jemanden findet der ihm die Steine und die Asche abnahm, also kroch er über den steinernen Boden. Immer wieder durchfuhr ihn der Schmerz, als er versuchte seinen Arm zu heben, nach etwas zu greifen und sich nach vorne zu ziehen.
    Am Tor der Burg erkannte er die Sinnlosigkeit seines Versuches, dennoch, von wilder Hoffnung gepackt zog er sich weiter. Halbtot, der Geist schon lange aus seinem Körper gefahren, entdeckte Xerxes einen Mann in einer Rüstung von zwergischem Ursprung. Dieser hielt ihm eine Flasche an den Mund, dessen Inhalt er in die Kehle von Xerxes schüttete.
    Danach wurde ihm noch eine andere Flasche an den Mund gehalten. Die Lebensenergie floss langsam wieder in seinen Körper zurück, die Schmerzen schwanden aus seinem Körper.
    Er sagte so laut wie er in seinem Zustand konnte: "Du. Erkennst du denn nicht, dass ich auch ohne dich gut zurechtkomme?" "Oh ja, der große Xerxes, selbst wenn er stirbt will er nicht, dass ich ihm helfe", antwortete Harald, "traust du mir denn nicht mehr?". "Ich habe dir niemals getraut", erwiderte Xerxes, "du hast immer gut bezahlt und mit deiner Aktion vor kurzem hast du mein Vertrauen gänzlich verloren". "Wenn es dir nur um die Bezahlung geht", meinte Harald, "kannst du ja gleich einen Auftrag empfangen". "Du kommst doch auch immer gleich zur Sache", Xerxes richtete sich auf, "worum geht es?" "Das erzähl ich dir wenn du in das Hafenviertel der Kaiserstadt kommst", erklärte Harald. "Vorher allerdings", fügte er hinzu, "solltest du dich um die Asche die Siegelsteine und die Asche deines Freundes kümmern".
    "Nun gut". Xerxes ging, noch immer mit leichten Schmerzen, in Richtung des Nocturnal Schreines. Er drehte sich noch einmal um: "Da wäre noch was was ich gerne wissen würde. Woher wusstest du das hier alles?"
    "Du weißt das ich meine Quellen überall habe", behauptete Harald. Xerxes sah eine Gestalt aus der Burg kommen und machte sich nun endgültig auf den Weg zum Nocturnal Schrein.


    Die Handlung wird in diesem Post im Rollenspielthread fortgesetzt.
    Geändert von KingPaddy (28.02.2013 um 18:02 Uhr)

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