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Schwertmeister
Cyrodiil; Burg Damask; "erste KAmmer"
Die Hitze im Raum trieb Hashan den Schweiß auf die Stirn. Das Schauspiel das er vor sich hatte war bezaubernd und schrecklich zugleich. Reine Magie flirrte wie Flammen in einem Bogen aus einem schwarzen Material. Genau im Mittelpunkt lag der zweite SigilStein.
Zögernd streckte Hashan die Hand danach aus, aber eine Hitzewelle ließ ihn zurückfahren. Nochmal streckte er den Arm aus und nochmals jagte eine Hitzewelle aus den Tor. Unter großer anstrengung hielt Hashan der Hitze stand und schnappte sich den Stein. Sogleich machte er einen großen Schritt zurück und verstaute den Stein in seiner Gürteltasche. Bei Nocturnal, diese Hitze ist uneträglich! Ich brauche etwas zu Trinken.
Nachdem er eine Flasche Wasser geleert hatte sah Hashan, das Xerxes nahe an das Tor herangetreten war. Wie hält er das blos aus? Als Nord sollte ihm die Hitze doch mehr zu schaffen machen. Als er dann neben den Nord trat stellte er fest, das die Hitze nachgelassen hatte. Langsam streckte er die Finger nach dem Tor aus und sie fuhren durch die Flammen.
Was auch immer sich dahinter befindet, es liegt nicht in meinem Auftrag, das herauszufinden. Hashan zug den Arm zurück und drehte sich um, entschlossen die Kammer zu verlassne und nach den anderen Steinen zu suchen. Doch als er gewendet hatte bemerkte er das nun auch Melian an das Tor herangetreten war und das die Furcht in ihrem Gesicht nun einem Ausdruck der Entschlossenheit gewichen war. "Du willst dieses Tor wirklich betreten? Wenn du willst das ich mitkomme, dann wirst du schwer wiegende Argumente aufbringen müssen." stellte Hashan an Melian gewandt fest.
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Kämpfer
Bravil, Magiergilde
"Du willst dieses Tor wirklich betreten? Wenn du willst das ich mitkomme, dann wirst du schwer wiegende Argumente aufbringen müssen."
Jetzt spielt er sich auf wie Chef, dachte Melian. "Ach ja? Wessen Schuld ist es denn, dass..." doch das Wort blieb ihr im Halse stecken. Die Wände um sie herum hatten begonnen zu fließen. Es sah aus, als seien sie aus zähflüssigem Wachs. Melian sah zu Hashan und stieß einen spitzen Schrei aus. Er grinste sie mit griftgrünen Zähnen an und bewegte sich langsam, aber bestimmt auf sie zu. Sie wollte nach Xerxes rufen, aber anstelle des stattlichen Nord stand dort ein Skelett in seiner Rüstung, an der einige Hautfetzen hingen.
Wie gelähmt stand sie da, als Hashan, der immer näher kam und inzwischen gänzlich eine giftgrüne Farbe angenommen hatte, mit einer kratzigen, ekelhaften Stimme sagte: "Verschwinde. Verschwinde kleine, diebische Bosmer. Losloslos, verschwinde, hau ab, VERSCHWINDE!!!!!!!!!!!" Mit dem letzten Wort spie Hashan eine ätzende Flüssigkeit in ihre Richtung. Wie von Sinnen rannte sie los, rannte und hörte nicht mehr auf, den Weg zurück durch die Festung. Sie nahm nur noch schemenhaft wahr, dass die Wände im restlichen Teil ebenfalls zerquollen. In ihrem Kopf dröhnte nur noch die krächzende Stimme Hashans. Raus, ich muss hier raus, ich will raus.... Das große Festungstor kam in greifbare Nähe, ein Schritt, nur noch raus...
"Du willst dieses Tor wirklich betreten? Wenn du willst das ich mitkomme, dann wirst du schwer wiegende Argumente aufbringen müssen." Hashan sah Melian halb erwartungsvoll, halb vorwurfsvoll an. "Ach ja? Wessen Schuld ist es denn, dass..." gab sie zurück, hörte aber plötzlich auf zu reden und starrte erst im Raum herum, dann auf Hashan und fing schließlich an zu schreien. Xerxes und Hashan tauschten verwirrte Blicke. Was war denn das jetzt wieder? Die Bosmer stand wie unter einem Bann vor den beiden. "Was ist denn los?" fragte Hashan noch, da raste Melian wie eine Verrückte los, schreiend und ächzend. Sie war so schnell, dass ihre völlig perplexen Weggefährten keine Chance hatten ihr zu folgen. Alles ging aber ohnehin so rasch von statten, dass weder Hashan noch Xerxes es überhaupt versuchten. Die beiden Abenteuere blieben verunsichert und zunächst sprachlos allein zurück.
Melian... Meeeliiiaaan... Verschwinde, verschwinde, VERSCHWINDE!!! Meeeeliiiiaaaan.... HAU AB!!!!
Mit einem Aufschrei fuhr Melian hoch. Um ein Haar hätte sie Huurwen k.o. geschlagen, die sich besorgt über sie gebeugt hatte. "Bei Oblivion, bist du wieder normal?!" fragte sie die Waldelfe. "Was? Wieso? Was... was ist hier eigentlich los?" stammelte Melian verwirrt. Dunkel erinnerte sie sich daran, dass sie eigentlich nicht in der Braviler Kämpfergilde, sondern in einer Festung sein müsste. Im selben Moment schoss ihr das Gefühl von starker Hitze durch den Körper. Sie wollte aufstehen, raus aus diesem Bett, von dem sie nicht mehr wusste wie sie hineingekommen war, aber Huurwen ließ sie nicht. "Du hast Fieber. Bleib liegen, wir kümmern uns um dich. Vor zwei Tagen hat dich die Stadtwache aufgegriffen, als du völlig verwirrt und verwahrlost durch den Wald gelaufen bist. Man wollte dich schon einsperren, bis man bemerkte, dass du ein Gildenmitglied bist. So haben sie dich dann hergebracht. Seitdem hast du geschlafen, was wahrscheinlich auch besser so war."
Melian hatte die Nase voll. Seit sie von daheim weggelaufen war, bestand die Welt anscheinend nur noch aus Visionen, Träumen und Ängsten. Sie wollte wieder Herr über sich selbst sein, wollte ein ganz normales Leben führen. Wieso hatte sie damals unbedingt Schützin werden müssen? Der Vorfall mit dem Wachmann hatte alles verändert. Sie wollte ihren Vater zurück.
Aber noch während sie darüber nachdachte, schlief sie wieder ein - voller Sorgen und Ängste, aber diesmal ohne Traum.
Die Handlung wird in diesem Post im Rollenspielthread fortgesetzt.
Geändert von KingPaddy (28.02.2013 um 18:14 Uhr)
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Kämpfer
Cyrodiil, Burg Damask
Xerxes sah Hashan verwirrt an. Zwar hatte er schon viele verrückte Leute auf seinen Abenteuern gesehen, allerdings noch nie eine Bosmer die sich noch normal stritt und aus heiterem Himmel weglief. Nachdem er Hashan einen Blick zuwarf drehte er seinen Kopf und sah Melian wie sie aus der Kammer verschwand. Xerxes versuchte nicht sie einzuholen, in seiner schweren stählernen Rüstung wäre es nur unnötiger Kraftaufwand gewesen. Nachdenkend wie so etwas hätte passieren können wandte er sich langsam wieder Hashan zu: "Ich führe meine Aufträge zwar für gewöhnlich aus, nur, ich bin nicht Lebensmüde. Da ich annehme dass du nicht vorhast dieses Tor zu durchqueren und ich mich nicht alleine in das Oblivion wage, werden wir dieses Tor wohl oder übel hier stehen lassen müssen. Am besten wäre es wenn die Magier der geheimen Universität sich um dieses Tor kümmern würden. Ich persönlich gehe dort jedenfalls nicht alleine hinein".
Hashan machte ihm klar dass auch er nicht vorhatte zu sterben und sie lieber die Kammer verlassen sollten und andere Steine suchen sollten. Xerxes willigte ohne Widerworte ein und sofort verließen die beiden die Kammer und suchten nach anderen Steinen. Es wurde ihm ohnehin schon zu heiß vor dem Tor. Es war so heiß, dass selbst die Schweißtropfen auf seinem ganzen Körper nicht mehr kühlten und auch wenn die Hitze nachgelassen hatte war es noch lange nicht Zimmertemperatur und für einen Nord in einer schweren Rüstung ist es auch nicht sonderlich angenehm in einer solchen Hitze zu stehen. Als sie schließlich die Tür hinter sich schlossen, merkte Xerxes dass wieder eine angenehme Temperatur herrschte.
Als sie die Burg durchforsteten hörte man nur noch das Klappern von Xerxes' Rüstung. Die Burg schien nur diese paar Räume zu besitzen. Xerxes versank in Gedanken und merkte nicht mehr wo er hinlief, als er direkt gegen eine Wand zu ging und mit seinem Helm gegen eine Wand schlug. Er zuckte zusammen und zu allem Schrecken konnte er auch noch ein gewaltiges Rumpeln und Poltern direkt in seiner Nähe hören. Hashan lief so schnell er konnte zu Xerxes. "Was war das?", hörte Xerxes ihn rufen. "Ich bin mit meinem Kopf gegen die Wand geschlagen". Xerxes konnte die Gedanken Hashans beinahe hören, allerdings fuhr er fort, "und jetzt rate mal worauf ich gestoßen bin", er zeigte auf einen Wandteppich der Totenbeschwörer. "Bevor du fragst. Schau mal was dahinter ist".
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Schwertmeister
Cyrodiil; Burg Damask; Geheime Gänge
Langsam näherte sich HAshan dem Wandteppich und schob ihn vorsichtig zur Seite. Dahinter erkannte er ein Loch in der Steinmauer. Das wird einer der versiegelten Gänge sein. Der Mörtel wahr wohl zu alt und hat dem Stoß nicht standgehalten. Leise und schnell schlüpfte Hashan durch das Loch und fand sich in einem engen Gang wieder, der steil abwärts führte. Er deutete Xerxes ihm zu folgen und schlich leise den Gang hinab. Dem scheppern von Stahl, gemurmelten nordischen Flüchen und dem Geräusch kleiner, herabfallender Steine entnahm Hashan das der Nord mit seiner Rüstung nicht ganz so einfach durch das Loch kam. Ein Schadenfrohes Grinsen huschte über die Züge des Argoniers bevor er seinen Weg fortsetzte.
Als Xerxes zu Hashan aufschloss stand dieser an einer T-Kreuzung.
"Die Abzweigung nach rechts führt zu einer verschlossenen Tür. Dort wird der nächste Stein liegen." Begrüste er den Nord.
"Gut, dann los."
Das alte Schloss hielt Hashans Dietrichen nicht viel widerstand, aber es bedurfte der geballten Kraft des Nord-Kriegers um die Tür in ihren verrosteten Scharnieren aufzustemmen.
In der kleinen Kammer stand ein steinernes Podest auf dem ein weiterer Siegel-Stein ruhte. Hashan nahm ihn aus der Halterung und legte ihn zu den anderen Steinen in seine Tasche.
Als das Duo wieder an der Kreuzung war rief Hashan seinem Gefährten zu:
"Komm, die letzten sechs Steine müssen ganz in der Nähe sein." und trat entschlossen in den langen Gang.
"VORSICHT!" hörte Hashan den Nord noch rufen, doch es war zu spät.
Es klickte vernehmlich und der Boden unter seinen Füßen sank um einige Zentimeter ein.
Oh nein .... Ein brennender Schmerz peitschte durch Hashans Oberkörper als ein ein unterarmdicker Bolzen sich schräg durch seinen Brustkorb bohrte. Blut spuckend fiel Hashan in die Knie. Mit einem Schritt war Xerxes bei ihm und lehnte ihn an eine Wand.
"Ich.. Ich.. war .. unachtsam ... das ist meine .. Strafe. Ich werde .. in Nocturnals Reich einkehren." Stammelte Hashan. Mit den Händen hielt er den Bolzen fest umklammert.
Er sah Xerxes fest in die Augen.
"Die.. die daedrische Magie .. sie wird .. meinen Körper verzehren. Ich bitte dich .. sammle meine Asche auf .. bring sie an den Nocturnal-Schrein .. Er ist .. auf meiner Karte eingezeichnet. Nimm auch den Bogen .. und den Dolch. Bring sie auch zum Schrein.. übergib sie der Priesterin .. zusammen mit meiner Asche. Von meiner restlichen Ausrüstung .. behalte .. was du willst."
Dann erschlaffte Hashans Körper und das letzte Funken Lebens verschwand aus seinen Augen.
Da begann die daedrische Rune in seinem NAcken dunkelrot zu leuchten und Hashans sterbliche Überreste gingen in einem Feuerball auf.
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Kämpfer
Cyrodiil, Burg Damask
Xerxes sah Hashans Asche an. Zuerst waren sie zu dritt, dann zu zweit und jetzt ist nur noch er selbst übrig geblieben, in einem Abenteuer in das er nur zufällig geraten ist. In Xerxes' Kopf gab es eine Frage. Er fragte sich, ob er nicht einfach umkehren sollte, diese Geschichte hinter sich lassen und einfach vor den Gefahren und dem Tod in dieser verfallen Ruine zu fliehen. Die Siegelsteine gingen ihn nichts an, also drehte sich Xerxes um und ging los. "Das kann doch nicht sein.", dachte Xerxes, "Ich bin noch nie vor einem Abenteuer geflohen. Noch nie drehte ich mich sinnlos um und ergriff die Flucht. Wenn ich vor dieser Ruine fliehe, fliehe ich vor meiner Ehre. Ich war so töricht diese Ruine zu betreten und versprach zu helfen die Siegelsteine zu finden. Nun muss ich mein Versprechen halten, auch wenn ich dadurch den Tod finde."
Xerxes sammelte ein Gefäß aus Ton das auf dem Boden lag auf und ging wieder an den Ort an dem Hashan starb. Die Asche legte er in das Gefäß und verstaute es in seinem Rucksack. Ebenfalls verstaute er den Bogen und den Dolch im Rucksack und drang nun weiter in die Ruine ein. Nach einer kurzen Zeit des Laufens in dem engen Gang erreichte Xerxes schliechlich einen kleinen Raum ... und traute seinen Augen nicht.
Die sechs verbleibenden Steine lagen in einem Kreis angeordnet in dem ungefährlich wirkenden Raum. "Irgendwo hier muss eine Falle sein", murmelte Xerxes und ging wieder zurück in den Gang. Er sah die Ausrüstung Hashans und nahm einige Pfeile mit.
Wieder im Raum versuchte er mit dem Bogen zu schießen, was nicht so leicht für einen seit genau 20 Jahren nicht mehr Bogenschießenden, in einer schweren Rüstung steckenden, Nord war. Zudem zielte er nicht auf den Stein der ihm am nächsten lag. Er zielte auf den Stein der am weitesten von ihm entfernt war. Xerxes brauchte sieben Schüsse um den Stein zu treffen und ins Rollen zu bringen. Es passierte nichts.
Jetzt zielte er auf den Stein der ihm am nähesten war, verbrauchte 3 Schüsse um ihn ins Rollen zu bringen und merkte, dass wieder nichts passierte. "Ungewöhnlich", flüsterte er, "keine Falle." Daraufhin nahm er einen Stein nach dem anderen auf und verstaute ihn. Bei keinem der Steine passierte etwas.
Bis er den sechsten Stein aufhob. Xerxes hörte wie sich einige Steine verschoben und sofort darauf spürte er einen kleinen Stich in seiner Hüfte.
Tatsächlich, eine kleine Nadel hatte in seine Haut gestochen. Xerxes fühlte, wie seine Kraft und seine Lebensenergie langsam aus seinem Körper verschwanden. Er fiel zu Boden.
Mit Mühe versuchte er wenigstens noch so weit zu kommen, dass er jemanden findet der ihm die Steine und die Asche abnahm, also kroch er über den steinernen Boden. Immer wieder durchfuhr ihn der Schmerz, als er versuchte seinen Arm zu heben, nach etwas zu greifen und sich nach vorne zu ziehen.
Am Tor der Burg erkannte er die Sinnlosigkeit seines Versuches, dennoch, von wilder Hoffnung gepackt zog er sich weiter. Halbtot, der Geist schon lange aus seinem Körper gefahren, entdeckte Xerxes einen Mann in einer Rüstung von zwergischem Ursprung. Dieser hielt ihm eine Flasche an den Mund, dessen Inhalt er in die Kehle von Xerxes schüttete.
Danach wurde ihm noch eine andere Flasche an den Mund gehalten. Die Lebensenergie floss langsam wieder in seinen Körper zurück, die Schmerzen schwanden aus seinem Körper.
Er sagte so laut wie er in seinem Zustand konnte: "Du. Erkennst du denn nicht, dass ich auch ohne dich gut zurechtkomme?" "Oh ja, der große Xerxes, selbst wenn er stirbt will er nicht, dass ich ihm helfe", antwortete Harald, "traust du mir denn nicht mehr?". "Ich habe dir niemals getraut", erwiderte Xerxes, "du hast immer gut bezahlt und mit deiner Aktion vor kurzem hast du mein Vertrauen gänzlich verloren". "Wenn es dir nur um die Bezahlung geht", meinte Harald, "kannst du ja gleich einen Auftrag empfangen". "Du kommst doch auch immer gleich zur Sache", Xerxes richtete sich auf, "worum geht es?" "Das erzähl ich dir wenn du in das Hafenviertel der Kaiserstadt kommst", erklärte Harald. "Vorher allerdings", fügte er hinzu, "solltest du dich um die Asche die Siegelsteine und die Asche deines Freundes kümmern".
"Nun gut". Xerxes ging, noch immer mit leichten Schmerzen, in Richtung des Nocturnal Schreines. Er drehte sich noch einmal um: "Da wäre noch was was ich gerne wissen würde. Woher wusstest du das hier alles?"
"Du weißt das ich meine Quellen überall habe", behauptete Harald. Xerxes sah eine Gestalt aus der Burg kommen und machte sich nun endgültig auf den Weg zum Nocturnal Schrein.
Die Handlung wird in diesem Post im Rollenspielthread fortgesetzt.
Geändert von KingPaddy (28.02.2013 um 18:02 Uhr)
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Schwertmeister
Cyrodiil, Kaiserstadt
Nachdem Hashan den Dunmer einfach stehengelassen hatte schlängelte er sich durch die Menschenmenge und durch die Schatten in Richtung geheime Universität. Im Gedrängel konnte er auch ohne alzu große Schwierigkeiten ein paar Börsen stehlen.
Ein paar Minuten später durchschritt er ein Tor und trat auf das Universitäts-Gelände. Auch dort herrschte trotz der späten Abendstunde große Geschäftigkeit. Lehrlinge, Mentoren und Legions-Magier gingen zielstrebig von einer Tür zur anderen. Hashan kam sich mit seiner Rüßtung inmitten der ganzen Robenträger ziehmlich verloren vor. Zügig ging er auf den Turm zu, der den Mittelpunkt des Geländes bildete. Vor der Eingangstür blieb er stehen und blickte den Turm hinauf. Es war eine kleinere Kopie des Weißgoldturms. Einfallsreichtum war wohl nicht die Stärke der alten Ayleiden. dachte er grinsend, sich an die Baumdörfer in den Schwarzmarsch-Sümpfen erinnernd. Die Argonier dort hatten ihre Häuser in den Bäumen gebaut, da Pfahlbauten langsam einsinkten.
Als sich jemand hinter Hashan räusperte wurde Hashans Gedankenstrom abgebrochen und er bemerkte, das er mitten im Weg stand. Schnaubend machte er einen Schritt vorwärts und riss die Tür auf. "Hey! Was fällt euch ein, Argonier? Noch nie was davon gehört das man anklopft bevor man eintritt?" Hashan sah sich um. Er war in einem runden Zimmer, im Boden war ein magisches Portal eingelassen und ein leicht aufgebrachter Kaiserlicher schritt geradewegs auf ihn zu. "Ich halte nicht viel davon, mich anzukündigen." erwiederte Hashan barsch auf dessen Frage und zeigte sine spitzen Zähne. "Hrmpf!" machte der Mensch, "Was ist euer Anliegen? Und sprecht rasch!".
Sobald Hashan die kleine leuchtende Kugel aus seiner Gürteltasche geholt hatte, verflog der wütende Ausdruck des Magiers um dem Interesse Platz zu machen. "Ich habe dies hier auf der Leiche eines Banditen gefunden und halte es für magisch, ich wollte wissen ob sie es mir abkaufen würden oder ob ich zum nächstbesten Händler gehen und das Ding für ein paar Septim verscherbeln soll." "Um Akatosh's Willen, nein!" stieß der Magier hervor. "Es handelt sich hier um einen Stein daedrischer Herkunft. Ich bin bereit, euch 300 Gold für dieses Stück zu geben." Der Magier hielt Hashan die ausgestreckte Hand hin. "Es gilt." antwortete dieser und schlug ein. Der Mensch winkte einen Novizen heran und wieß ihn an, den Betrag aus dem Tresor zu holen.
Asl Hashan den Lederbeutel in der Hand hielt wante er sich zum gehen, doch der Magier hielt ihn zurück. "Ich habe ein Angebot für euch. Eurer Rüßtung nach seid ihr ein Abenteurer, hab ich recht?" Hashan bejahte mit einem leichten Nicken des Kopfes. "Ich möchte euch kurz ein paar Zeilen eines Buches vorlesen, wenn ihr erlaubt." Das Interesse des Argoniers war geweckt, und so ließ er sich im Schneidersitz auf die Bank nieder, die der Mensch ihm anbot. Dieser hatte ein Buch aus einem Regal gefischt und es aufgeschlagen.
... Die Daedra benutzen große, runde magische Steine, um ihre Tore zwischen ihren und unserer Ebene aufrecht zu erhalten. Diese Steine werden Sigilsteine genannt. Manche nennen sie lieber Siegelsteine, denn sobald man einen dieser Steine aus ihrer Flammensäule reißt, bricht das Tor zusammen. Wenn das passiert wird alles, was nicht in diese Ebene gehört, aus besagter Ebene "verbannt", jedoch passiert nicht dasselbe mit Daedrakreaturen die auf unserer Ebene wandeln. Das bedeutet, das falls das Tor einer Kreatur venichtet wird, die sich gerade auf unserer Ebene aufhält, wird diese Kreatur weiter bestehen können, jedoch nicht zurück in ihre Ebene kehren können.
Um zu verhindern dass höhre Daedra für immer auf einer framden Ebene gefangen sein könnten, kreierten die Daedra kleinere Sigilsteine, die für ein paar Minuten kleine Tore zu den Ebenen aufrecht erhalten können. Von den Unmengen die erschaffen wurden existieren nur noch zehn. Diese wurden vor langer Zeit in den Kerkern einer Burg eingemauert, nachdem man die träger der Steine vernichtet hatte. Die Burg ist schon längst vergessen, und an den Namen kann sich niemand erinnern, auch gibt kein anderes Buch Auskünfte darüber.
An dieser Stelle angekommen hielt der Magier mit dem lesen inne und legte das Buch auf einen Schreibtisch. "Mein Angebot ist folgendes: Beschaffen sie mir die neun anderen Steine, und bringen sie in erfahrung, wie der zehnte verschwinden konnte. Ich werde euch für jeden weiteren Stein 600 Septime geben. In Ordnung?" wieder hielt der Mensch Hashan die Handfläche hin, und nach kurzem Überlegen schlug Hashan auch wieder ein.
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