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Waldläufer
Lipsand Tarn
Langsam folgte die Bretonin dem Dunmer die Treppe herunter. Zu der Erschöpfung hatte sich nun kalter Schweiss gesellt, der Ihr den Rücken herunterlief. Auf der vorletzten Stufe blieb sie stehen, um sich mit der Hand an der Wand abzustützen. Der Raum am Ende der Treppe verschwam Ihr vor Augen und bevor sie noch etwas sagen konnte umfing sie schon die Dunkelheit.
Wirre Träume von Dunkelheit und Jagd suchten sie heim. Durst und die suche nach Wasser. Doch fand sie eine Quelle, so reichte dies nie um Ihren Durst zu stillen. Doch auch diese Träume verschwanden und wichen so langsam einer vollkommenen Dunkelheit. Diese war weder beängstigend noch erdrückend.
Nur langsam fand sie den Weg heraus, fast bedauernd sah sie diesen schützenden Mantel der Schwärze verschwinden und begab sich wieder zurück in die Welt der Lebenden.
Mit einem ausgetrockneten Mund und einem absolut klaren Kopf setze Naasira sich auf. Verwundert stellte die Frau fest, dass sie auf einem Bett lag. Neben Ihr lag eine Wasserflasche die sie gierig mit einigen langen Schlücken leerte. Seltsamerweise schien dies Ihren Durst kaum zu stillen und sie schob dieses Gefühl auf die komischen Träume während Ihrer Bewustlosigkeit.
Die Priesterin erhob sich von dem knarrenden Bett und ging zu Kamahl rüber.
“Scheinbar habe ich mir eine leichte Krankheit eingefangen. Doch nun geht es mir wieder gut. Ich denke wir können weitergehen.”
Im Geiste verfluchte sie sich für Ihren Leichtsinn, auf diese Expedition gestartet zu sein, ohne einen Krankheit-Heiltrank. Allerdings war sie schon seit Jahren nichtmehr krank gewesen. Nunja, irgendwann erwischt es wohl eben. Mit einem Kopfschütteln schob sie diesen Gedanken beiseite, um sich wieder der Erkundung der Ruine zu widmen.
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