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Ehrengarde
Cyrodil, Festung Carmala
Kamahl ruhte sich einen kurzen Moment im Schatten in einer kleinen Kammer aus. Die Knie taten ihm weh, denn er war es nicht mehr gewohnt, sich leise zu bewegen, schon gar nicht in einer Ruine, in der überall Trümer herumlagen. Er war ohne Schwierigkeiten bis zur Ruine gekommen. Aus Furcht, die Ruine zu verpassen war er erst bis nach Choroll gelaufen, dann einem kleinen gepflasterten Weg bis zu einem Schrein gefolgt, von dem er wusste, das er nicht weit von der Ruine entfernt lag. Danach musste er nicht lange suchen, die Ruine zu finden, denn sie lag nicht weit südlich von Schrein. In den oberen Bereichen der Ruine hatte er nicht viel gefunden. Alles was er entdeckte waren einige Lebensmittel, die in einer Kiste in einer großen Halle gelagert waren und die wohl von irgendjemandem, der Halle erst vor kurzem genutzt hatte dort liegen gelassen wurde. Die Tatsache, das die letzte Nutzung der Halle noch nicht lange zurücklag erkannte er daran, das immer noch ein Hauch von Bratengeruch in der Luft lag. Ach wenn er doch nur essen könnte... Ein gut gerösteter Braten und dazu ein kühler Krug Met aus Himmelsrand ... wie er die Gelage mit seinen Kameraden vermisste...
Aber egal, er musste jetzt weiter. Nachdem er die große Flügeltür durchschritten hatte befand er sich im unteren Bereich der Festung. Hier, in den Bereichen, die ehemals als Kerker genutzt wurden war es stockfinster. Er musste hier sogar seine Infravisionsfähigkeit nutzen. Er bewegte sich noch leißer als sonst denn er nahm an, das sich derjenige, der vor kurzem noch das Festmal gehalten hatte sich hier irgendwo befand, wenn er die Ruine nicht verlassen hatte. Als er um die Ecke spähte schreckte er auf. In einer der Zellen vor ihm saß eine junge Bretonin neben einer Leiche. Der Leiche konnte er nicht ansehen woran sie gestorben war, er vermutete allerdings, aufgrund des Fehlens von Blut, das es entweder Magie oder ein Gift die Ursache war. Die Frau wirkte irgendwie ruhig und als ob sie darauf warten würde, das irgendetwas passiert. Nachdem er sie einige Zeit lang beobachtet hatte schlich er sich an sie heran und öffnete die Tür mit einem Öffnungszauber. Die Bretonin wirkte irgendwie überrascht, als er ihr etwas zu essen und zu trinken gab und sie fragend anblickte.
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