*sich auch noch mal schnell zum Thema Rauchen meldet*

Morgen Taverne!

Ich bin zwar Raucher, aber ich finde die Entscheidungen zum Schutz der Nichtraucher zum Teil auch gut. Ich kann es verstehen wenn sich Menschen belästigt fühlen und respektiere jeden Nichtraucher indem ich in seiner Anwesenheit nicht in engen Räumen oder bei ihm zu Hause Rauche.

Mir geht nur die Hexenjagd so dermaßen auf den Zeiger. Ich bin für Ausgewogenheit und Gleichbehandlung.
Mir fehlen die Warnhinweise (ihr wisst schon: Rauchen fördert Impotenz, Rauchen schadet das ungeborene Kind, usw.) auf Alkoholflaschen, Süßigkeiten oder McDonalds Essen.
Man muss schon trennen zwischen dem Privaten und dem Gesellschaftlichen.
Wenn Menschen sich vom Rauchen gestört fühlen, ist das privat.
Wenn es um Gesundheitsfürsorge geht ist es Gesellschaftlich.

Und da fängt für mich die Unausgewogenheit an. Alle schreien wie Teuer die Raucher dem Gemeinwohl werden. Aber was ist mit den Leuten die so viel (Fr)essen, dass sie kaum noch das Haus verlassen können, aber die volle Ärztliche Betreuung brauchen. Den Alkoholikern (die übrigens auch die Allgemeinheit bedrohen im Straßenverkehr oder sich besoffen das Haus anzünden). Die Sportler, die anderen Drogenabhängigen, die Valiumabhängigen Hausfrauen, den Magersüchtigen......

Da heißt es immer nur: Die Armen...sie sind süchtig und man muss ihnen Helfen. Die Nikotin Sucht wird immer unterschätztz und Klein geredet. Wenn man da nich aufhören kann, ist man ein "Weichei" oder "Schlaffie".

Und das finde ich persönlich Ungerecht und Bekämpfenswert!