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Drachentöter
Ach scheiß drauf, ich empfehl's in Situationen wie dieser jedes Mal, und ich tu's jetzt wieder: Lies "Lycidas" von Christoph Marzi. Ein einäugiges Waisenmädchen findet zu Weihnachten in London heraus, dass sie die Tochter von Elfen oder so ist, und begibt sich mit einem mürrischen Telekinetiker-Bibliothekar, einem narzisstischen Elfen, einem Irrlicht-Pfadfinder und auf kurz und lang noch mit jeder Menge kaputter anderer Gestalten in eine Uralte Metropole unter der Kanalisation von London, wo ein gefallener Engel herrscht, Anubis in der Regierung sitzt und zwei Werwölfe, die wohl für den Fall von Gommorah verantwortlich sind und vom Autor schlicht mit "Die sehen wie Rowan Atkinson aus", ihr Unwesen treiben.
Es gibt sprechende Ratten, rätselstellende Statuen, Irrungen, Wirrungen, Sex, geile Musik (jawoll, in einem Buch!), tolle Atmosphäre, zwar verschenktes Potenzial, aber jede Menge Unterhaltung. Der Typ aus der Elektroabteilung bei Harrod's, der nach Ladenschluss am Leicester Square I'm In Heaven von Irving Berlin spielt, ist übrigens ein Erzengel und hat ein brennendes Schwert unter'm Trenchcoat. Beware!
Ach ja, "Nachtschicht" und "Im Morgengrauen" von Stephen King. Bis auf zwei Ausnahmen kein Sack gruselig, aber leicht verdauliche, unterhaltsame Kost. Und Frauen gruseln sich dabei. Lenk einen gemeinsamen Abend mal in die Richtung, dass du ihr das vorlesen darfst! 100%ige Erfolgsgarantie!
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