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  1. #1
    Das ist dann Erfahrung. Sowas braucht man natürlich, um eine Sprache perfekt zu können, aber lernen kann man es auch ohne. Vor allem, da im Japanischen nur SEHR wenige Sachen nicht so ausgesprochen werden, wie man sie in der Romanisierung schreibt, und selbst die Regeln kann man an einer Hand abzählen. Die Sprache an sich ist eigentlich leicht, vergleicht man sie mit Deutsch oder Russisch. Das große Problem für mich ist, dass das Silbensystem für Europäer schwer zu fühlen ist, heißt man tut sich mit einem Sprachgefühl schwer.
    Schrift ist natürlich nochmal ein ganz anderes Thema.

  2. #2
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Das ist dann Erfahrung. Sowas braucht man natürlich, um eine Sprache perfekt zu können, aber lernen kann man es auch ohne. Vor allem, da im Japanischen nur SEHR wenige Sachen nicht so ausgesprochen werden, wie man sie in der Romanisierung schreibt, und selbst die Regeln kann man an einer Hand abzählen. Die Sprache an sich ist eigentlich leicht, vergleicht man sie mit Deutsch oder Russisch. Das große Problem für mich ist, dass das Silbensystem für Europäer schwer zu fühlen ist, heißt man tut sich mit einem Sprachgefühl schwer.
    Schrift ist natürlich nochmal ein ganz anderes Thema.
    Gut, da hast du natürlich recht. Es wäre interessant zu erfahren, was Gaist mit der Sprache dann anfangen will. Ohne Kurse, in denen man wirklich Sprachpraxis macht, wird er zum Beispiel irgendwann japanische Bücher lesen können. Aber es macht meiner Meinung nach halt einen großen Unterschied, ob man die Schrift zum Entziffern, Schreiben oder Sprechen anwenden will.
    Wie du sagst, es wird schwer sein, ein gutes Sprachgefühl zu entwickeln, das heißt, man wird die Sprache kaum durch Lernen aus Büchern verinnerlichen, so dass man sie fließend sprechen kann.

    @Gaist: Man findet zwar nicht wirkliche Sprachekurse bei uns in Österreich, aber du könntest zum Beispiel durch Bücher und CDs anfangen zu lernen, und dann vielleicht ein paar Japanologie-Vorlesungen besuchen. Bei Vorlesungen kann sich jeder reinsetzen, egal ob Student oder nicht, und vielleicht ist da ja was für dich dabei.

  3. #3
    @Beide Also nochmals danke für eure Antworten, diese waren echt überzeugend. Für mich ist es so...ich bin jemand der ein gutes Ohr hat, um was zu verstehen..somit überarbeite ich das und versuche es im gleichen Sinne nachzumachen. Ich habe mal damals so eine Probe für "Japanisch Hören" irgendwo bestellt, und es kam gut rüber.

    Ich würde denke ich keine Zeit finden für ein Studium, daher würde ich es auch eher von zuhause aus mir etwas aneignen wollen. Aber dafür brauche ich gute Exemplare, und wenn Ihr welche kennt "hören-sprechen-schreiben" dann wäre ich wirklich überglücklich, wenn Ihr mir ein paar gute Bücher/Hörspiele etc. empfehlen würdet, und aber auch auflisten.

    Danke

  4. #4
    "japanisch für sie" ist eine Reihe an recht einfallslosen Lern CDs zu einem überteuerten Preis. Gerüchteweise wird diese CD häufiger halblegal vervielfältigt als gekauft.

  5. #5
    ich kann dir eigentlich nur von allem möglichen abraten

    die langenscheidt-version "nihongo de douzu, japanisch bitte" ist grausam schlecht und kränkelt in jeglicher systematik. kanji, hiragana und katakana werden durcheinander eingeführt. (gibts auch cds zu)

    "japanisch im sauseschritt" war ganz ok, soweit ich mich erinnern kann, wurde aber aus vielerlei gründen bei universitäten etc. wieder "ausgeführt"...das tempo ist recht lahm und die sinnhaftigkeit der lektionenstruktur ist auch nich so prall (auch mit cd)

    "minna no nihongo" dieses buch benutzte sowohl meine sprachschule in tokyo, also auch meine uni. ich fürchte es ist (obwohl es weit weg von perfekt ist) das wohl lohnenswerteste japanischbuch. es ist systematisch und klar strukturiert, die grammatikerklärungen sind verständlich und die vokabeln zum größtenteil hilfreich. (ebenso hier gibt es cds)

    an sich möchte ich dir aber immernoch von deinem vorhaben abraten...du wirst dir ein buch kaufen, es anfangen und wieder aufhören...versprochen. vielleicht hälst du länger durch als der durchschnitt...und doch wirst du es aufgeben und/oder scheitern.
    wenn du sowas machst....dann plane schonmal nen urlaub in dem du es anwenden kannst oder besorg dir sprachpartner oder was weiß ich. japanisch lernt sich nicht eben so...und eine sprache ist sinnlos, wenn man sie nicht spricht
    it's calling...

  6. #6
    Zitat Zitat von basti-kun Beitrag anzeigen
    wenn du sowas machst....dann plane schonmal nen urlaub in dem du es anwenden kannst oder besorg dir sprachpartner oder was weiß ich. japanisch lernt sich nicht eben so...und eine sprache ist sinnlos, wenn man sie nicht spricht
    ist sie das? mir würd es ja zum beispiel schon reichen, wenn ich ein paar grobe wortklumpen auf japanischen websites entziffern könnte, um nicht immer viertklassige übersetzungen von anderen lesen zu müssen. kann man mit nem selbststudium (in der rein hypothetisch-wahnsinnigen annahme, dass man die ausdauer besitzt) sich das schriftbild insoweit aneignen, als das man was verstehen könnte?

  7. #7
    ich glaube du kannst durchaus, wenn du sonst nichts zu tun hast, dir unendlich viele kanji reinkloppen um dann ansatzweise navigationen etc. auf japanischen seiten zu verstehen. wenn man ein bisschen rumsurft, lernt man vieles sowieso nebenbei ABER es wird eben schwierig texte nur mit schrift zu verstehen, weil dir da wieder die grammatik fehlt. und japanischen kram nachzuschlagen ist langwierig und teilweise auch schwierig wenn dir die grammatik fehlt, weil die unterschiedlichen formen nunmal sehr unterschiedlich sind.

    für übersetzungssachen empfehle ich http://www.wadoku.de benutzen wir in der uni auch.
    it's calling...

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