Zitat Zitat von Schattentier Beitrag anzeigen
PS: dann bestehen NURBS-Modelle aber auch aus Polygonen, oder? @Ynnus
Soweit ich das beurteilen kann erstmal nur indirekt. Du kannst ein NURB-Objekt in C4D zu einem Polygon-Objekt umwandeln um es damit in den kleinsten Teilen, nämlich den Vertices direkt, bearbeitbar zu machen, aber damit geht dir die Funktion des NURBS flöten. Es empfiehlt sich damit, das nur zu machen, wenn es nötig ist, und nicht nur just 4 fun, weil man gerne ein Polygon-Objelt hätte.
Intern wird es aber wohl trotzdem als Polygon berechnet, denn immerhin müssen ja irgendwie die 3D-Flächen erstellt werden, und das geschieht in 3D eben anhand von Polygonen. Und im NURB-Objekt gibst du den Detailgrad an, wie viele Unterteilungen vertikal und horizontal oder für die Deckflächen bei z.B. Rohren, damit gibt man dann schon an, wie viele Polygone es sein werden. Bei einer Röhre, 360° und den Winkelabstand 5° heißt das etwa, dass es 72 Flächen gibt bis es einen Kreis ergibt - Also 72 Polygone rundrum. Die Polygone sind zwar nur in der Drahtgitter-Ansicht sichtbar aber es wird wohl trotzdem aus polygonen erstellt, die dann das Objekt bilden. Der Vorteil vom NURB ist hier, du musst keine Polygone selbst setzen und kannst auch im Nachhinein den Detailsgrad von 5° auf 1° ändern und schon hast du 360 Polygone rundrum. Oder manuell auf 10000 Polygone setzen und erhältst, je nach Größe der Röhre, eine fast perfekt runde Röhre. Je nachdem wie es das Objekt benötigt.