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  1. #1
    Auswandern...ein schönes Thema.
    Ich träume davon, aus Deutschland zu verschwinden...ich war noch nie im Ausland und das fehlt mir irgendwie. Etwas anderes als das hier.
    Ich würde gerne vielleicht nach England auswandern und dort eine Buchhandlung oder einen CD-Laden aufmachen. Aber das ist eben ein Traum und Träume können wahr werden. Oder auch nicht.

    "What the hell do you want?!"

  2. #2
    Zitat Zitat von Breitarschantilope Beitrag anzeigen
    Auswandern...ein schönes Thema.
    Ich träume davon, aus Deutschland zu verschwinden...ich war noch nie im Ausland und das fehlt mir irgendwie. Etwas anderes als das hier.
    Ich würde gerne vielleicht nach England auswandern und dort eine Buchhandlung oder einen CD-Laden aufmachen. Aber das ist eben ein Traum und Träume können wahr werden. Oder auch nicht.
    Ja, dass hört sich wirklich toll an. Ich war auch so gut wie kaum aus Deutschland raus und sehne mich daher sehr danach auch mal was anderes zu erleben und irgendwo anders zu leben.
    Aber wenn man seinen Traum wirklich verwirklichen will, dann wird man so lange und hart dafür ackern, bis man ihn erfüllt hat. Man muss nur aufpassen, dass sich der eigentliche Traum am Ende nicht als Albtraum erweist.

  3. #3
    Das ist es ja gerade. Wenn man noch nicht viel von der Welt gesehen hat, kann der Wunsch nach etwas anderem natürlich groß sein. Trotzdem sollte man vorher die Möglichkeit finden, etwas herumzureisen, bevor man sich für ein wirkliches Auswandern entscheidet, denn manche Menschen sind imo nicht dafür geschaffen, auf Dauer wo anders zu leben. Das kann man aber erst erkennen, wenn man schon ein paar Erfahrungen mit Auslandsaufenthalten gemacht hat.
    Ich zum Beispiel wollte immer aus Österreich wegziehen. Seit zwei Jahren habe ich angefangen zu reisen, und es ist toll! Aber gleichzeitig habe ich herausgefunden, dass ich wohl nirgends anders leben möchte. Ich bin ein Typ, der wirklich gerne reist und regelmäßig Fernweh bekommt, es stehen schon viele Städte und Länder auf meiner Liste, die ich einfach liebe und immer wieder besuchen möchte. Aber für immer aus Österreich weg? No way! Denn durch die Liebe zum Reisen habe ich trotzdem erkannt, wie sehr ich mein Heimatland mag.

    Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, in Helsinki zu wohnen, denn ich möchte diese Stadt verinnerlichen. Aber ich weiß genau, dass ich es niemals mehrere Jahre dort aushalten könnte, und wieder zu meinen Wurzeln zurückkehren müsste.

    @Antilope (ich kürze das mal so unverfänglich ab ): Ich finde deinen Traum wunderbar, ich hoffe wirklich, dass du ihn realisieren kannst. Aber trotzdem, schau dir England erst und bilde dir ein vorläufiges Urteil darüber.

    Btw. gibts ja im Fernsehen so eine Serie, wo Familien aus Deutschland auswandern. Da gabs eine, die nach Spanien gezogen ist, ohne vorher eigentlich was davon zu kennen. Nach wenigen Monaten wollten sie wieder zurück, mussten aber ihre ganzen Möbel dort lassen, weil sie sich den Transport nicht leisten konnten. Sie waren also da, wo sie hergekommen waren, nur ohne jeglichen Besitz. Also, vorher reichlich überlegen^^

  4. #4
    Du hast recht, Lynx. Und ich danke dir.
    Und ich habe ja noch Zeit um nachzudenken. Apropos Spanien...ich bin schon fast am Ausflippen, weil ich nächstes Jahr mit unserer Spanischklasse nach Barcelona fahre.

    Ich gucke auch manchmal diese Auswanderer-Sendungen (ein TV-BOOM nach dem anderen...nun sind es Cellulite, Verstopfung und Auswandern ) Ist mir nur so aufgefallen...

    Ich hatte mir schon einmal überlegt, vielleicht ein Jahr als Au-Pair irgendwo ein Jahr zu verbringen...es gibt so viele Möglichkeiten. Aber das Problem ist immer das gleiche: Geld.

    "What the hell do you want?!"

  5. #5
    Wenn ich es irgendwie schaffe, wandere ich irgendwann nach Amerika aus...
    Aber dazu brauch man Geld. Und das Glück, dort eine Arbeit zu finden. Wie Aiu schon weiter oben sagt, sollte man das wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

  6. #6
    Zitat Zitat von Breitarschantilope Beitrag anzeigen
    Du hast recht, Lynx. Und ich danke dir.
    Und ich habe ja noch Zeit um nachzudenken. Apropos Spanien...ich bin schon fast am Ausflippen, weil ich nächstes Jahr mit unserer Spanischklasse nach Barcelona fahre.
    Ich bin bald für eine Woche mit meinem Kunstleistungskurs in Barcelona.
    Habe nur Positives gehört und freue mich daher auch riesig, da ich das erste Mal nach Barcelona reise.

  7. #7
    Wow, da freue ich mich aber für dich.
    Barcelona ist wirklich sehr schön, und wenn es nicht regnet, gar die schönste Stadt dort im Umkreis von einer ganzen Menge Kilometer.
    Ich war mal da, und das einzige, an das ich mich noch definitiv erinnen kann (Ich war neun), waren die unzähligen Vespas, die herumgeknattert sind. Darüber muss ich noch heute lachen.

  8. #8
    Jaa, auswandern, das Leidige Thema.
    Und ich muss sagen... klingt für mich durchaus Verlockend.
    Mit der Gegend in der ich atm Lebe (Ruhrgebiet) bin ich nicht sonderlich zufreiden, und mit Deutschland insgesamt eigentlich auch nicht.
    Und die Punkte, die Deutschland besonders Komfortabel machten, werden zusehends von der Regierung abgebaut^^

    Ich hab schon mal ne Auswanderung Mitgemacht, damals vor ~12 Jahren von Russland nach Deutschland.
    Ok, das war aber noch zu einer nicht allzu Bewussten Zeit. Mit 6 Jahren.

    Das problem ist, ich weiß gar nicht mal so recht, welches Land.
    Vllt Kanada oder so, muss mich diesbezüglich mal Informieren.
    Die Skandinavischen Länder sind in der Hinsicht auch ganz Intressant.

    cats are not characteristically disposed toward voluntary aerobic exercise

  9. #9
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Die Skandinavischen Länder sind in der Hinsicht auch ganz Intressant.
    Die skandinavischen Länder sind meiner Meinung nach eh ein recht vorteilhafter Ort zum Auswandern. Zumindest kann ich von Schweden und hauptsächlich Finnland einen Erfahrungsbericht machen^^ (und weil ich nichts besseres zu tun habe, rühre ich dafür mal kräftig die Werbetrommel )
    So lange man sich nicht in die nördlichen Regionen verzieht, ist das Wetter ähnlich wie in Deutschland bzw. Österreich (ich muss das so sagen, da ich ja aus Österreich komme ). Klar ist der Winter lang und kalt, aber im Prinzip nicht großartig mehr als bei uns, und der Sommer ist genauso warm/heiß. Es gibt, will man nicht gerade mitten in der Stadt wohnen, viel Platz, Natur etc. ,gleichzeitig aber auch gute Verbindungen in die Metropolen. Außerdem war Deutsch dort früher die wichtigste Fremdsprache, die Erwachsenen sprechen da heute also alle noch mehr oder weniger gutes Deutsch. Die Bildungsmöglichkeiten dort (falls man dort z.B. mal selber Kinder haben möchte) sind super. Das Schulsystem ist gut durchdacht, an den Universitäten lernt man noch richtig was und hat gute Aussichten auf einen Job. Finnland fördert diese Sparten ungemein, nicht umsonst sind die in der Pisa-Studie immer vorne dabei

    Nachteile sind die hohen Preise (22% MwSt) und vielleicht die "Abgeschottenheit". Es regieren vor allem nationale Geschäfte und Produkte. Viele Finnen weigern sich zum Beispiel mit Ausländern Englisch zu sprechen, weil sie sich nicht trauen und von Grund auf eher verschlossen sind. Da sollte man besser warten, bis sie betrunken sind, denn da fallen sie dann plötzlich über dich her und bombadieren dich mit Fragen über dein Land

  10. #10
    Zitat Zitat von Breitarschantilope Beitrag anzeigen
    Ich hatte mir schon einmal überlegt, vielleicht ein Jahr als Au-Pair irgendwo ein Jahr zu verbringen...es gibt so viele Möglichkeiten. Aber das Problem ist immer das gleiche: Geld.
    Bei Au-Pair ist der Witz an der Sache: Du kriegst Kost und Logis und ein wenig Taschengeld, daüfr musst du Kinder hüten und die Hausarbeit erledigen - dazu brauchst du effektiv kein Geld.
    Au-Pair ist super um eine Sprache zu erlernen und Land und Leute kennenzulernen. Kann ich von dem her nur empfehlen.
    Musst aber auch schweinisches Glück haben, sonst kannst echt in der Traufe landen, wenn kein Glück mit deiner Host-Family hast.

    Zitat Zitat von Mio-Raem Beitrag anzeigen
    Wenn ich es irgendwie schaffe, wandere ich irgendwann nach Amerika aus...

    Aber dazu brauch man Geld. Und das Glück, dort eine Arbeit zu finden. Wie Aiu schon weiter oben sagt, sollte man das wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Amerika wollte ich auch eine ganze Weile lang, aber mit der Greencard ist das sone Sache.. das kriegt nicht jeder
    Selbst wenn du Arbeit finden würdest - ohne Greencard kriegts den Job ned.

    Auswandern einfach so ins Blaue kann ich jedem nur abraten, der "einfach nur weg will". Leute, der Rasen sieht beim Nachbar immer grüner aus. Und wenn ich lese:
    Zitat Zitat
    Ich träume davon, aus Deutschland zu verschwinden...ich war noch nie im Ausland und das fehlt mir irgendwie.
    muss ich einfach nur breit grinsen: Das kenne ich!
    Ich war auch lange Zeit so.
    Aber bevor du dich entscheidest "einfach zu verschwinden", bereise deinen Zielort erst. Erkunde dich vor Ort, wie das Leben ist.
    Wie ich oben geschrieben habe: Ich wollte auch lange Zeit in die US - habs dann mal als Touri bereist -> Danke, habs gesehen, nett zum urlauben, aber wohnen würd ich da ned wirklich wollen. Wobei ich da nur die Ostküste gesehen habe, von der Westküste oder dem zentrum kann ich das nicht sagen.
    Der andere Punkt ist aber auch, dass die Konditionen für Arbeit, Versicherung, etc, einiges mitspielen, die du auch in Betracht ziehen musst, wenn du auswanderst.
    Was ist, wenn ich arbeitslos sein sollte¿
    Was wenn ich krank bin¿ Mutti wohnt nicht um die Ecke um kurz mal ein Süppchen vorbeizubringen oder ein Sandwich zu machen.
    Überhaupt Krankenversicherung für Unfall etc¿
    Wie sieht's aus mit Wohnung und Miete¿
    Was kann ich mit meinem Wissen verdienen¿
    Was kostet mich mein Lebensstil¿
    Wie leicht lern ich Leute kennen¿

    Sind nur ein paar der Dinge, derer du dir vor dem "einfach aus Deutschland verschwinden" bewusst werden musst.
    Hier gibt es einige Leute, die aus Europa ausgewandert sind, andere die in Europa selbst umgezogen sind oder nach Europa eingewandert sind.
    Ich bin selbst im zarten Alter von 6 Jahren von Ungarn in die Schweiz ausgewandert, und mit 29 von der Schweiz nach Australien.
    Ich wohne jetzt etwas mehr als anderthalb Jahre in Australien, und mir gefällts nach wie vor. Das Leben ist anders als in der Schweiz, die Leute sind anders, und mir gefällt auch die Mentalität der Leute. Mit meinem IT Wissen kann ich mir ein sehr gutes Leben erlauben und ohne weiteres 2 - 3 mal im Jahr nach Europa fliegen, und trotzdem dabei noch mehr als genug sparen, um 2 Wochen Urlaub auf den Malediven zu gönnen.
    Englisch sprech ich zwangsläufig fliessend und mein zusätzlichen Sprachwissen an Deutsch & Französisch kommt mir in finanzieller Weise auch wieder zu Gute.

    Das sind ein paar Anstösse, die dir hoffentlich weiterhelfen zu sehen, dass Auswandern nicht nur ein Kurzentschluss ist, sondern gut überlegt sein muss. Empfehlen kann ichs jedem, der weiss, was er will und wie er das umsetzen kann.
    If you got a monopole on a operating system, and you make a shitload of money by supporting it; why fix it¿
    Offizieller Crow-Smiley ->
    Officieller Glan-Smiley ->

  11. #11
    Ich "wander" auch wieder in die USA aus in 2 Jahren, bin ja in New Jersey geboren von daher is das mit GreenCard nicht nötig und da bin ich sehr froh drüber. Hab schon soviele Leute gesehen die so verzweifelt um ne GreenCard kämpfen.

  12. #12
    Ein Grund warum die meisten deutschen Auswanderer so oft scheitern ist, wie ich finde nicht unbedingt ihre schlechte Vorbereitung.
    Ich denke es ist einfach nur weil sie zu "deutsch" sind. Mit "deutsch" meine ich ihre Ansprüche, ihre Arbeitsseinstellung sowie auch den Lebensstandart den sie hier in den ***** geschoben bekommen ohne jemals irgendwie auch etwas dafür wirklich geleistet zu haben. Ich hab von Fällen gehört, da sind welche in die Karibik ausgewandert und haben tatsächlich erwartet dass, sie mit nem Job sich dort das gleiche leisten könnten wie hier. Sie erwarteten auch solche Sachen wie Kündigungsschutz, eine vernünftige Infrastruktur, Krankenversicherung, Arbeitslosengeld, Altersvorsorge und den ganzen Kram den sie hier ei Leben lang hatten. Das ist schlichtweg lächerlich. Wenn jemand auswandern will muss er sich schon Wohl oder Übel dem Land anpassen und nicht denken: "Jetzt komm ich, seit gefälligst begeistert und schiebt mir mal ein paar Weißwürste rüber ."

    Besonders peinlich find ich auch, wenn solche Versager sich noch offen zur Schau stellen müssen, das sie aus Deutschland kommen und plötzlich damit rumprahlen. Dann frag ich mich immer wieder: "Moment mal... warum wollte der Vogel hier überhaupt weg???"

    Nun, ich will ja nicht alle so runterziehen, aber es ist leider der größte Teil…
    Geändert von Suwarin (17.04.2008 um 02:20 Uhr)

  13. #13
    Joah, Auswandern is auch von mir ein Traum, den ich schon einige Jahre hab.
    Klar, Lebensstandard- und versicherungsmäßig (Rente, Krankenversicherung, Arbeitslosengeld usw) gehts uns in Deutschland natürlich ziemlich gut.
    Trotzdem, ich glaub es ist die Mentalität der Deutschen, die mir nicht gefällt, das dauernde Meckern ohne was zu machen (mhja, bin selber deutsch.. >.<), das Nicht-zu-sich-stehen in Sachen Nationalstolz. Irgenwie gibts in Deutschland kein Wir-Gefühl, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Da hab ich mich den Franzosen zugehöriger gefühlt, als ich letztes Jahr an ihrem Nationalfeiertags-Feuerwerk unter dem Eiffelturm stand.

    Jedes Mal, wenn aus Berlin was Neues kommt, was mich echt ankotzt, denk ich nur noch "raus hier". In anderen Ländern ist es zwar vll auch nicht besser, bzw in manchen Dingen wird Deutschland anderen Ländern angepasst (Tempolimit @Autobahn und so), aber hier kriegt mans halt reingedrückt ohne was machen zu können. Woanders kann man sich das erst ansehen und dann überlegen - hey, ich mag die Leute, die Landschaft, die Regierung, da will ich hin. Obs dann immer so bleibt, kann natürlich keiner garantieren..

    Was mich immer daran hindert, das Auswandern anzugehen ist einerseits die Heimat hier, die Familie, der Freund, der zwar auch weg will, aber atm nicht kann, und last but not least: der Job. Ich meine, wenn ich hier von meiner jetzigen Arbeit nicht wegkomm und nichts besseres find, wie soll ich dann im Ausland nen Job finden, wo sie auch eigene Leute haben, die aber auch die Sprache perfekt können.
    Naja, irgendwie muss man es irgendwann angehen, sonst wird das nix.
    Ich weiss auch nicht, ob ich meinen jetzigen Job ewig weitermachen wollte oder ob ich nicht gleich was Neues lernen sollte - aber Ungelernte nimmt erst recht niemand im Ausland, ausser als Putzkraft, yeah :A

    Würde gerne nach Schottland/England - liebe das Land einfach, die Sprache ist billig und es ist nicht zu weit weg ^^ Ansonsten bliebe wohl noch Kanada oder - yeah, Afrika. Das eher vermutlich unernst, dafür hätte ich viel zu sehr Schiss vor diversen Insekten, aber ich hab noch immer unterschwellig den Traum von nem Rangerleben in nem Nationalpark mit Tieren und so.

    Hach naja.. Es regnet mal wieder, himmelgrau und betongrau sind die vorherrschenden Farben, wenn ich aus dem Fenster gucke. Dann lieber das gleiche in Schottland :D

  14. #14
    Ich hba auch schon oft ans Auswandern gedacht, weils mir in Deutschland irgendwie net gefällt. Meine Traumländer wären Australien oder Neuseeland. Deswegen hba ich schonmal gedacht nach meinem Schulabschluss Travel&Work in Australien zu machen um das Leben und die Arbeitsbedingungen in dem Land besser kennenzulernen. Mir kam auch neulich die verrückte Idee einen Farmstay in Kanada zu machen, also 25 Stunden pro Woche auf ner Farm arbeiten und von den Farmern dann Unterkunft und Essen zur Verfügung gestellt zu kriegen.
    Aber ob ich wirklich auswandern könnte, weiß ich nich, weil mich vieles hier halten würde.

    @Tikanderoga:
    Wie sind die Menschen dann so in Australien drauf und gleichen die Arbeitsbedingungen denen in Deutschland?

    Mfg Turgon

  15. #15
    Auswandern ist ein großer Schritt im Leben und man sollte da wirklich überlegen ob man seine Heimat, Familie und Freunde wirklich aufgeben sollte.
    Wenn ich jemals auswandere würde ich gerne nach Frankreich gehen weil es mich da schon immer hingereizt hat aber die Frage ist immer noch wie man da am Besten im Computerbereich Arbeit kriegen könnte und wie man es managen könnte. Mal schauen wie die Lage hier weiterhin aussieht.

  16. #16
    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    In anderen Ländern ist es zwar vll auch nicht besser, bzw in manchen Dingen wird Deutschland anderen Ländern angepasst (Tempolimit @Autobahn und so), aber hier kriegt mans halt reingedrückt ohne was machen zu können. Woanders kann man sich das erst ansehen und dann überlegen - hey, ich mag die Leute, die Landschaft, die Regierung, da will ich hin. Obs dann immer so bleibt, kann natürlich keiner garantieren..
    Was heisst "hier kriegt man es einfach so reingedrueckt?" Meinst du wirklich, Politik ist in anderen Laendern anders? Ja klar, in Nordkorea, da verhungern die Leute, weil ihr fuehrer sie zu sehr abschottet (im Uebrigen haben die VIEL Nationalstolz, aber das wohl eher aus Unwissenheit), In China gibt es noch oeffentlcihe Hinrichtungen, In USA sind auch nur idioten am Werk, in vielen anderen Laendern herrschen Korrupte Regierierung, Militaerjuntas, siehe Suedamerika, Afrika, viele asiatische Laender sind nicht so liberal wie Deutschland in vielerlei Hinsicht!


    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    es ist die Mentalität der Deutschen, die mir nicht gefällt, das dauernde Meckern ohne was zu machen (mhja, bin selber deutsch.. >.<),
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    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    aber Ungelernte nimmt erst recht niemand im Ausland, ausser als Putzkraft, yeah
    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    Hach naja.. Es regnet mal wieder, himmelgrau und betongrau sind die vorherrschenden Farben, wenn ich aus dem Fenster gucke. Dann lieber das gleiche in Schottland
    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    Jedes Mal, wenn aus Berlin was Neues kommt, was mich echt ankotzt, denk ich nur noch "raus hier".
    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    hier kriegt mans halt reingedrückt ohne was machen zu können.
    Zitat Zitat von Ravana Beitrag anzeigen
    viel zu sehr Schiss vor diversen Insekten
    Wenn ich deinen Post so lese, dann koennte ich denken dass dein Problem nicht an der "deutschen Mentalitaet" liegt sondern an dir selber... Du sprichst von deinen Traeumen auszuwandern und im gleichen Moment davon, dass du dir nichts zutraust in der Hinsicht. Du "meckerst" ueber viele Sachen in Deutschland, ohne 1. zu wissen wie es in vielen anderen Laendern ist und 2. ohne den Gedanken zu hegen vielleicht selber in kleinerem Massstab etwas dagegen zu tun.

    Sorry, no offense, wenn ich dir einen guten Rat geben darf... Das was dich in Deutschland "ankotzt", davor wirst du auch in anderen Laendern nicht fliehen koennen, wenn du nicht vorher deine eigene Einstellung aenderst.

    Auswandern sollte man dann, wenn man es wirklich will. Wenn du davon traeumst, und dein eigenes Land verschmaest weil du denkst es waere alles "scheisse" aber selbst nciht bereit bist an dir zu arbeiten oder bestimmte Risiken einzugehen und du genauso resignierst wie deine Mitmenschen, ueber die du Urteilst, dann rate ich dir dringendst vom Auswandern ab, das loest deine Probleme nicht.

    Just my 50 cent. Und genau solche Einstellungen sind es uebrigens, womit ich an der deutschen Mentalitaet nicht so ganz klarkomme!

  17. #17
    Zitat Zitat von SilentPain Beitrag anzeigen
    Was heisst "hier kriegt man es einfach so reingedrueckt?" Meinst du wirklich, Politik ist in anderen Laendern anders?
    Nein, Politik ist Politik.
    Die Sache ist die: ich bin hier und war immer hier und muss mit den Gegebenheiten hier leben. Wenn man mit einer Situation nicht zufrieden ist, versucht man entweder sie zu ändern, sich mit ihr zu arrangieren oder man geht. Das ist überall so.
    Nordkorea wär nun nicht die allererste Wahl, aber zum Glück gibt es noch andere Länder. Und natürlich würd ich eins wählen, das mir von Politik, Einstellung, Lebenssituation usw zusagt. Es ist dann eine Wahlheimat, bei der ein Kompromiss aus allen Umständen gemacht wird.

    Zitat Zitat
    Wenn ich deinen Post so lese, dann koennte ich denken dass dein Problem nicht an der "deutschen Mentalitaet" liegt sondern an dir selber... Du sprichst von deinen Traeumen auszuwandern und im gleichen Moment davon, dass du dir nichts zutraust in der Hinsicht. Du "meckerst" ueber viele Sachen in Deutschland, ohne 1. zu wissen wie es in vielen anderen Laendern ist und 2. ohne den Gedanken zu hegen vielleicht selber in kleinerem Massstab etwas dagegen zu tun.
    Mag sein, dass es an mir liegt, bin allgemein eher pessimistisch eingestellt - im Job siehts genauso aus. Werd vll noch heute kündigen - zu versuchen was zu ändern bringt hier leider nix. Ist im Grunde genau die selbe Entscheidung, ein Abwägen der Faktoren.. aber das ist ja hier nicht Sinn der Sache.
    Und wieso zur Hölle sollte ich etwas ändern wollen im kleinen Maßstab? Ich sage: ich würde gerne auswandern. DAS ist die Änderung, wieso sollte ich davor mir noch irgendwie den Arsch aufreissen, um irgendwie irgendwas zu ändern? Das ist absolut nicht Aufgabenstellung >_> Es geht in diesem Thread nicht um Unzufriedenheiten mit seinem derzeitigen Wohnort, sondern um einen Schritt weiter, das Auswandern. Ob nun Unzufriedenheit und/oder was anderes der Grund dafür ist oder ob einer überhaupt keinen Grund hat, sondern einfach aus Spaß weg will, ist doch absolut egal >_>
    Btw Träume darf man haben afaik ^^ Man kann nicht ein Hochhaus bauen, wenn man nicht Jahre oder Jahrzehnte vorher Vorstellungen hat und sich langsam in Gedanken das Haus vorstellt und dann letztendlich einen Bauplan zeichnet. Zum Vorstellen gehört auch zu überlegen, welche baulichen Schönheitsfehler man niemals haben will und mit welchen man leben könnte, wenn damit größere Stabilität gewährleistet ist. Ich bin noch beim Vorstellen.
    Zitat Zitat
    Sorry, no offense, wenn ich dir einen guten Rat geben darf... Das was dich in Deutschland "ankotzt", davor wirst du auch in anderen Laendern nicht fliehen koennen, wenn du nicht vorher deine eigene Einstellung aenderst.
    Kann konstruktive Kritik gut ertragen.
    Man kann sich entweder mit dem, was einem nicht gefällt, arrangieren und versuchen damit zu leben und evtl immer unzufrieden sein, oder man entscheidet sich, den Sprung ins eher Ungewisse zu wagen und nimmt damit das Risiko in Kauf, dass auch das Neue nicht das Wahre ist. Aber man kann das Risiko durch reifliche Überlegungen und Informieren und abwarten minimieren, um die Entscheidung genau zu überdenken. Allein die Tatsache, tatsächlich was gegen die Unzufriedenheit zu unternehmen, bringt schon eine gewisse Zufriedenheit. Man ist raus aus dem Sumpf, in dem man Jahre lebte und hat die Chance, sein Leben zu ändern und es liegt an einem selbst, was daraus zu machen, bevor man wieder versumpft und unzufrieden wird.

    Zitat Zitat
    Auswandern sollte man dann, wenn man es wirklich will. Wenn du davon traeumst, und dein eigenes Land verschmaest weil du denkst es waere alles "scheisse"
    Wo steht, dass ich nur auswandern will, weil alles scheisse wäre? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du nur darauf rumreitest. Ich träume vom Auswandern, sich selbst auswählen, wo und wie man sein Leben verbringt - dass mir hier einiges nicht gefällt, untermauert das nur. Ich verschmähe Deutschland nicht, es ist definitiv ein gutes Land zum Leben. Wenn man sich sein Leben so vorstellt, wie es hier angeboten wird.

    Zitat Zitat
    aber selbst nciht bereit bist an dir zu arbeiten oder bestimmte Risiken einzugehen und du genauso resignierst wie deine Mitmenschen, ueber die du Urteilst, dann rate ich dir dringendst vom Auswandern ab, das loest deine Probleme nicht.
    Resignieren tut imo der Familienvater, der bis 65 zur Arbeit geht und den gleichen Job macht, der ihn nicht erfüllt, abends um 7 nach Hause kommt und vor dem Fernseher einpennt. Und tagsüber von seiner Frau betrogen wird.
    MEINE Art von was ändern oder Risiko eingehen ist, das Glück woanders zu suchen. Gerne im Ausland, wo der Lebensstandard schlechter sein mag, aber die Tätigkeit einen mehr erfüllt. Hab schon öfters über ein soziales Jahr in einem armen Land nachgedacht. Gibt zwar keinen PC, keine Haribo Goldbären, keinen Friseur und vll auch keine regelmäßige Dusche, aber evtl hätte ich das Gefühl, dass meine Arbeit einen Sinn macht im Gegensatz zu jetzt. Kann zwar auch in Deutschland bei der Diakonie arbeiten, - aber ich würde eben gerne ins Ausland. Was ist daran falsch?

    Zitat Zitat
    Just my 50 cent. Und genau solche Einstellungen sind es uebrigens, womit ich an der deutschen Mentalitaet nicht so ganz klarkomme!:rolleyes:
    Jedem das Seine und mir das Meiste ^__^
    Was mich nervt ist das Infragestellen von Entscheidungen anderer, die einen eigtl absolut nichts angehen.
    „Ich werde mir ne neue Frisur machen lassen“ – „Wieso das denn? Die ist doch ganz nett. Und überhaupt, kannst doch mal anders föhnen. Kein Grund für Friseur.“. – „He, was? Ich will zum Friseur, damit er mir die Haare anders schneidet und vll paar Strähnchen reinfärbt“ – „Ja schön, aber wtf willst du das? Wenn du andere Haare willst, kannst du doch auch selbst was ändern.“ – „WTF? Was soll das? Ich gehe zum Friseur, fertig aus, ich hab mir das vorher überlegt und habe Lust auf einen neuen Haarschnitt“ – „Okok, wenn du meinen Rat nicht willst, mach halt was dir gefällt“.
    Solche ewigen unnötigen Diskussionen… Man erlebts immer wieder. Zum Glück nicht typisch deutsch ^^
    „Will gerne Siedler 6 installieren, aber bekomms nicht hin, kannst mir helfen?“ – „Wieso Siedler 6? Das is eh kacke, spiel lieber Siedler 2 NG, das is viel toller.“ – „Ähm kann sein, aber ich würde gerne mal S6 ausprobieren. Kannst mir bei Installation helfen?“ – „Klar kann ich, aber S2 NG ist wirklich viel besser, wieso willst dus nicht mal testen wenigstens?“ – „Kann ich ja noch, aber jetzt erstmal S6..“ – „Gott, wenn man dir mal nen Rat geben will..“
    An niemand bestimmtes angelehnt ^^

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