Hi
Also ich bin schwer krank, ist kein geheimnis aber ich wollte es mal so rauslassen. Ich habe eine unheilbare Dickdarmentzündung. Tja
hat was mit den genen zu tun. Pech. Egal. Ich habe schon über 300
Tage der "SCHULZEIT" im Krankenhaus verbracht. Die in den Ferien und
so garnicht mitgezählt. Es gab zeiten da ging es mir richtig dreckig und ich habe schon so gedacht ob ich mir nicht das Leben nehmen sollte. Tja, Pech. Dann, asl hätte ich damit nicht schon genug zu packen gehabt, hat mir son möchtegern Oberarzt die falschen Medikamente verschrieben und damit meine Knochen so brüchig gemacht das ich nur hinfallen brauche um mir den Arm zu brechen.(Letze Sommerferien passiert.) Mitlerweile hab ich die Schnautze sowas von voll das ich nicht mehr zum Arzt gehe, es sei denn ich brauche neue Medizin. Ich habe, da ich im Krankenhaus war viele Freunde verloren,
was mich nicht weiter kümmert. Wer will schon jemanden als Freund haben der nichts machen darf, sprich der langweilig ist. (Mir fällt gerade auf das ich noch nie so viel geschrieben habe, und auch nicht so schnell) Ich bin mir nicht sicher ob das hier hin gehört aber ich wollte das nur mal loswerden.
PS.: Den Abschluss habe ich trotzdem geschaft.![]()

Kontrollzentrum


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aber naja ich bin froh dabeigewesen zu sein, denn bei mir hat sich jemand geoutet und das auf eine art und weise, dass ich dannach (5 uhr in der früh) einfach nicht mehr einschlafen konnte...


Aber nochmal zu Anne. Die Tatsache, dass sie weinend aus der Klasse rennt und erst dann alles erzählt, zeugt ja von dem unendlich großen Druck, der auf ihr gelastet haben muss. Ich denke, dass kann man als Außenstehender wahrscheinlich gar nicht so nachvollziehen. Ich denke gerade dieses immer noch schlechte Image von psychischen Kranken hat viel damit zu tun. Manchmal finde ich es ungalublich, dass man es geschafft hat, zwei Menschen auf den Mond zu schicken, aber nicht, die menschliche Seele ausreichend zu begreifen, um derartige erkrankungen ernst zu nehmen. Die Begriffe werden doch auch total missbraucht. Geht es einem einen Tag mal nicht so gut, da redet man von Depressionen, wie ironisch muss es für die Menschen sein, die tatsächlich davon betroffen sind. Dass man mit dieser Krankheit zurechtkommen muss ist eine Sache, aber gleichzeitig mit der steigen Inakzeptanz seitens unserer Gesellschaft stelle ich mir unmöglich schwierig vor. Dadurch werden die psychischen Krankheiten doch erst so schlimm, weil niemand sich traut, offen darüber zu reden, oder zum Arzt zu gehen. In unserer asozialen ignoranten Gesellschaft wird man dann doch direkt als "Psycho" eingestuft. Ja, das mein Wort zu unserer Gesellschaft. Aber was soll man noch dagegen tun.


an alle, die es geschaft haben jemanden eure Gefühle einzugestehen. Ich wäre gerne so stark wie einige andere aus dem Forum.
