Ergebnis 1 bis 14 von 14

Thema: Schwanengesang

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Zitat Zitat
    Verstanden , so richtig ..nein das muss ich zugeben habe ich nicht.
    Bin ich jetzt doof oder so?
    Nee, obwohl ich wirklich dachte, dass diesmal Verständnis generell kein Problem wäre

    Zitat Zitat
    aber ich finde die Geschichte schon recht verständlich.
    Supi. Wenn sie niemand verstanden hätte, wäre das dann wohl die Schuld des Autors gewesen ^^

    Zitat Zitat
    Außerdem finde ich die Geschichte ziemlich gelungen. Hat sich sehr schön gelesen und die Bilder, die dabei bei mir entstanden haben mich doch beeindruckt.
    Das wollte ich erreichen, danke für das Lob

    Zitat Zitat
    Ein Symbol für etwas, das nur sie kennt.
    Klingt gut, werds reineditieren, wenn mir nix besseres einfällt.

    Zitat Zitat
    Ich glaube, dass ich eher den Anfang nicht richtig verstanden habe. Ich weiß nur, dass du gaaaanz an den Anfang zurückgehst.
    Also hier mal eine ganz kleine Erklärung bezüglich Anfang und Ende:
    Anfang und Ende bilden eine Art Rahmen um die eigentliche Geschichte. Die "innere" Geschichte ist also quasi eine Geschichte in einer Geschichte.
    Wie dort gesagt wird: Der erste Teil ist der Anfang von etwas gewesen, und der letzte das Ende.

    Im letzten Teil sitzt der Prot im Zug (der Zug als Metapher für Weglaufen und gleichzeitig ganz reales Weglaufen) und macht sich Gedanken.

    "Am anderen Ende einer kleinen Welt öffnet jemand einen Brief."
    - Die da den Brief bekommt ist wohl Yara.

    "Vor uns ausgebreitet ist: Eine buntes Meer aus flüssigem Neon…"
    - Der Brief beginnt so, wie die Geschichte, weil der Brief, den der Prot ihr schickt eben diese Geschichte ist, nur ohne den Erzählerrahmen.

    Ach ja und ein Großteil der Geschichte spielt bei der Feier auf eine Art Hochhaus oder sowas. Der erste Absatz der Geschichte (Vor uns ausgebreitet ist..) sollte das auf mild-subtile Art deutlich machen.

    Aber vieles davon dürfte wohl der ein oder andere schon bemerkt haben ^^

  2. #2
    ... und der Titel, Schwanengesang, spielt auf das Ende an. Also ist der erste Abschnitt eher als Einleitung gedacht, die Gedanken des Protagonisten?

  3. #3
    Zitat Zitat
    ... und der Titel, Schwanengesang, spielt auf das Ende an. Also ist der erste Abschnitt eher als Einleitung gedacht, die Gedanken des Protagonisten?
    Ich habe den Titel ganz bewusst gewählt. Unter anderem, um der Geschichte mehr Deutungsmöglichkeiten zugeben.
    Was du dir da denkst, kann auf jeden Fall zutreffen.

  4. #4
    Hui...also...^^"
    Du hast wirklich Talent!

    Die Metaphern wirken wirklich sehr plastisch und die Geschichte wird ein wenig von Geheimnissen umschwebt. Es kommt mir ein wenig so vor, als würden nach und nach erst die Pigmente der Realität in das Geschehen einfließen.
    Was deinen Anfang und dein Ende im besonderen angeht: Könnte ich Gänsehaut wie ein normaler Mensch bekommen, wäre diese ganz sicher aufgetreten (leider ist das mit der Gänsehaut sonne Sache bei mir *snüff*).
    Zitat Zitat
    Das Privileg des Erzählers ist die Kenntnis des Anfangs und des Endes.
    Für mich beschreibt dieser Satz das Gerüst für deine Geschichte und ich muss sagen, dass genau das ein wunderschön runder Abschluss für das Geschehen ist. Es hat was poetisches und zugleich philosophisches an sich und ist alles andere als überflüssig, sondern gibt der Geschichte ein gewisses etwas.
    Auch der Titel ist wirklich was besonderes und macht die Sache nur noch abgestimmter. Wirklich beeindruckend!

    So, und nun die kleine Rumnörgelei, die leider immer sein müssen, sonst sagt man mir noch nach, ich wäre zu lieb^^":

    Zitat Zitat
    Sie nahm noch einen Zug und drückte den Joint im Aschenbecher aus.
    Zitat Zitat
    zu den Geräuschen die sie machen, wenn sie Bierflaschen öffnen oder gelegentlich fallen lassen.
    Versteh mich wirklich nicht falsch, aber diese beiden Sätze machen mir persönlich die Stimmung etwas kaputt ;_;. *die Subjektivitätsleuchte auf Flutlichtbestrahlung knips*
    Also es kann wirklich dran liegen, dass ich je etwas seltsam im Kopf und darüber hinaus noch prüde bin, aber so leichte Anspielungen sind meiner Meinung nach etwas überflüssig. Die erste stört vielleicht dann doch nich arg so sehr, aber die zweite mag ich echt nich. Das erzählt soviel von von Gelagen und ein bisschen was von Eskalation ... wie gesagt, ich bin da vielleicht zu prüde. Umändern solltest das jetzt wegen mir ganz sicher nich...


    Aber ansonsten top! Gefällt mir wirklich gut. Man kann viel darin lesen und deuten und doch bleibt der Kern irgendwie deutlich.

    Krieg ich ein Eis, weil ich den Thread wieder hochgepuscht hab? =) *den Auf-ein-Eis-hoff-und-dementsprechend-guck-Blick aufsetz*

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •