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Thema: Storykritiken

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich denke auch nicht, dass die Glaubwürdigkeit/Realitätsnähe im Vordergrund stehen sollten.
    Der Großteil der vorgestellten Storys dient immerhin der Unterhaltung. Und als Unterhaltung verstehe ich bevorzugt "leicht verdauliche Kost". Man sollte der Geschichte gut folgen können und verstehen worum es geht.

    In dieser Hinsicht geht der Geschmack sehr weit auseinander, ich denke er hängt auch größtenteils von den vorherigen Erfahrungen des Lesers ab. Jemand, der sich eher für ein Oldschool Universum mit Drachen, Orks und Elfen interessiert, kann vielleicht Steampunk oder generell jegliche Technologie in einer Fantasywelt für unglaubwürdig halten.

    Nun zu den Storyvorstellungen hier im Form:

    Zitat Zitat von Xered Beitrag anzeigen
    Mit diesem Problem plage ich mich seit meiner ersten Vorstellung herum.
    Jedes mal gibt es Spinner die meinen die Vorstellung ist der letzte Müll, weil es unvollständig ist, und einem nicht alles klar wird.
    Dabei will ich nicht die ganze Story verraten. Und wenn cih mich dann beschwerer heißt es wieder ich vertrage keine Kritik.
    Wenn man hier im Forum NUR (!) die Story vorstellt, dann wird auch NUR die Story bewertet. Wenn ich eine langweilige 08/15 Geschichte lese und mir gesagt wird "ich will nicht alles verraten", dann frage ich mich warum zum Teufel man die Geschichte überhaupt postet.

    Wenn jemand eine Geschichte ohne Neuheiten vorstellt, dann finde ich es von der Community angemessen sie zu "zerfetzen". Man schaut wie gesagt nur auf die Story und diese sollte man auch nur vorstellen wenn die Story selbst etwas besonderes ist.

    Mein Lieblingsbeispiel: Diablo 2 hatte eine furchbar langweilige Story. Wenn Blizzard die Story irgendwo vorgestellt hätte, wär diese ebenfalls zerfetzt worden. Keine Innovation, ein langweiliges "Jag den Teufel"-Spiel.
    Aber das Spiel selbst, hat sehr viel Spass gemacht, weil die Geschichte selbst in den Hintergrund getreten ist.

    Jeder sollte sich vorher überlegen ob seine reine (!) Story etwas besonderes ist, die sich von der Masse abhebt. Wenn sie das nicht tut, sollte man auf eine Vorstellung im Forum verzichten und sie erst später als Teil des Spieles vorgestellen.

  2. #2
    Zitat Zitat
    Wenn man hier im Forum NUR (!) die Story vorstellt, dann wird auch NUR die Story bewertet. Wenn ich eine langweilige 08/15 Geschichte lese und mir gesagt wird "ich will nicht alles verraten", dann frage ich mich warum zum Teufel man die Geschichte überhaupt postet.
    Das frage ich mich auch und vermutlich geht es vielen nur um ein: "Schaut mal meine tolle Geschichte!". Außerdem ist diese Geschichte ja wie gesagt nicht mal eine, weil sie nicht fertig ausgearbeitet ist, sondern meistens nur Intro, Einleitung oder was auch immer gepostet werden.

    Zitat Zitat
    Mein Lieblingsbeispiel: Diablo 2 hatte eine furchbar langweilige Story. Wenn Blizzard die Story irgendwo vorgestellt hätte, wär diese ebenfalls zerfetzt worden. Keine Innovation, ein langweiliges "Jag den Teufel"-Spiel.
    Aber das Spiel selbst, hat sehr viel Spass gemacht, weil die Geschichte selbst in den Hintergrund getreten ist.
    Stimmt, deswegen macht es bei vielen Spielen auch einfach gar keinen Sinn eine Story zu posten. Ob nun Diablo, Zelda, Super Contra usw. Es gibt viele Spiele, die keine Story brauchen und da ist es sogar unnötig sich etwas aus den Fingern zu saugen, weil's sowieso keinen interessiert.

  3. #3
    Meiner Meinung nach kann man bei einer Story nur Rechtschreibung und Grammatik (Okay, gilt natürlich auch für Spielevorstellungen, aber bei Stories ist es besonders wichtig, dass man wenigstens in Ansätzen versucht, korrekt zu schreiben) sowie eventuelle Logikfehler kritisieren kann, und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Stories sind Geschmackssache. Der eine hat langsam genug von Vampirgeschichten, der andere kann gar nicht genug davon kriegen, um ein Beispiel zu nennen.

    2. Es kommt nicht hauptsächlich auf die Story an, sondern darüber, wie sie umgesetzt ist. Selbst eine 08/15-Story, die es schon 10000mal gab, kann fesselnd sein, wenn sie packend umgesetzt wird, was man ja bei fast jeder Zelda-/Pokemon-/Mario-Neuauflage sieht. Nur leider kann man, wenn man nur einen kurzen Story-Abriss, der im fertigen Spiel wahrscheinlich gar nicht so vorkommt und evtl. einige Screens sieht, gar nicht sagen, wie gut die Story umgesetzt wurde.

    3. Es gibt auch immer wieder Leute, die Namen von Charakteren kritisieren. Dies ist so ziemlich das Sinnloseste, das man tun kann, schließlich sind Namen nichts als Schall und Rauch. In den meisten Fällen haben die Namen NICHTS mit der Handlung zu tun. Leute, die Charakter-Namen kritisieren sollten imho ausschließlich Spiele spielen, in denen man den Namen der Chars selber bestimmen kann, mit anderen werden sie zu hoher Wahrscheinlichkeit nicht glücklich.

    Dennoch halte ich es für sinnvoll, in einer Spielevorstellung die Story mit vorzustellen, damit die Leser wissen, worum es in dem vorgestellten Spiel überhaupt geht. Man kann natürlich auch sagen, was einem an einer Story nicht gefällt, aber man sollte bei so einer Kritik Ich-Botschaften ("Ich finde, dass das überhaupt nicht passt.") verwenden, da Stories wie gesagt Geschmackssache sind. Vielleicht teilt der Schreiber der Story ja diese Meinung und ändert sie entsprechend, aber letztendlich muss er sie so schreiben wie sie ihm selber gefällt.

    So, ich hoffe, ich habe meine Meinung einigermaßen verständlich dargestellt.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Selbst eine 08/15-Story, die es schon 10000mal gab, kann fesselnd sein, wenn sie packend umgesetzt wird, was man ja bei fast jeder Zelda-/Pokemon-/Mario-Neuauflage sieht.
    Keines dieser Spiele spielt man wegen der Story(, die im übrigen auch nicht sonderlich fesselnd umgesetzt ist.)

  5. #5
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Keines dieser Spiele spielt man wegen der Story(, die im übrigen auch nicht sonderlich fesselnd umgesetzt ist.)
    Okay, bei Mario und Pokemon vielleicht nicht, aber bei Zelda (zumindest bei den Teilen, die ich gespielt habe) war die Story schon ganz gut umgesetzt.

  6. #6
    zelda hatte ne story?^^

    naja... in rpg's will man ja geschichten erzählen,
    türlich sind diese geschichten meilenweit (5,8 um genau zu sein)
    von der realität entfernt...
    und wenn man das spiel spielt sollte man dabei bedenken,
    dass man sich nicht jede winzige kleinigkeit merkt, und somit
    jede kleine unschlüssigkeit mitbekommt...
    dann sollte man sich noch vor augen halten, dass eine gute
    story nicht unbedingt ein gutes spiel zu folge hat...(siehe die meisten
    filmumsetzungen.. also jetzt film -> spiel)

    und das wichtigste, worauf man achten sollte:
    man will SEINE geschichte erzählen... (also jetzt nicht die biographie,
    sondern eher die eigenen geistigen ergüsse)
    und wenn der held da das haus gebaut hat, wo er geboren wurde,
    dann will ich das halt so erzählen... >_<
    (und was chuck norris kann, soll auch mein held können... >.< )

    sinnvoll sind meiner meinung nach die story-bewertungen nicht,
    aber es sähe doch ziemlich lehr hier aus, wenn die ganzen
    story, bilder oder vorstellungsthreads unterbleiben würden...
    und diskutieren könnte man dann ja auch nicht drüber...^^

    mfg
    üH

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