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Thema: Storykritiken

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Meine Story existiert noch vor allem in Papierform, habe bis jetzt 40% der Charakteristika abgetippt und komme auf 6000+ Wörter, kannst dir vorstellen in welcher Größenordnung sich die komplette Story bewegt
    Das klingt beeindruckend.. darf ich fragen wie dick dazu im Gegensatz dein Design Dokument ist?

    Ich halte Storykritiken btw auch für fragwürdig. Sicher kann man ein paar objektive Kritiken ernten, aber das meiste beschränkt sich doch auf typisches 0815 Gejammer. Wie schon gesagt, ist so etwas losgelöst vom Gameplay nur bedingt einzuschätzen und daher sind solche Kritiken nicht überzubewerten oder gar zu Ernst zu nehmen.
    In erster Linie schreiben wir hier ja immer noch keine Romane, sondern designen Spiele, weshalb man die wertvollste Kritik auch nur mit spielbarem Vorzeigematerial ernten kann.

  2. #2
    @Lachsen
    Sicherlich gibt es Leute, die Geschichten nach gewissen Kriterien bewerten - z.B. in den Literaturwissenschaften. Darüber haben wir schon öfters diskutiert. Aber müssen mich deren Kriterien interessieren? Nö. Deswegen sehe ich nachwievor keine objektiven Kriterien, nach denen eine Geschichte bewertet werden kann, weil's eben nur Kriterien von einer Minderheit sind, die für den gewöhnlichen Karl-Heinz von nebenan keine Rolle spielen.

    Und Glaubwürdigkeit, das ist wieder so ein Wort, für das jeder eine andere Definition findet. Dass glaubwürdige Figuren eine Geschichte nicht schlecht machen glaube ich gerne, aber ich denke genauso, dass unglaubwürdige Figuren eine Geschichte nicht automatisch schlecht machen. Nach meiner eignenen Definition von Glaubwürdigkeit, wie gesagt.

    Es ist schon so spät, ich bin müde und deswegen versuche ich das ganze mal auf den Punkt zu bringen (wahrscheinlich werde ich morgen selber nicht mehr verstehen, was ich hier geschrieben habe xD). Jede Story wird irgendwo Fans finden, ob sie nun anspruchslos oder tiefgründig ist. Das liegt nicht daran, dass die Freunde leichter Kost kleingeistig sind, zu doof sind Logikfehler zu erkennen oder auf unglaubwürdige Charaktere stehen, sondern weil sie einfach etwas anderes sehen als die Leute, denen solche Geschichte nicht gefallen. Sie wollen eine ganz andere Form von Unterhaltung und selbst eine Geschichte mit überzeichneten, unglaubwürdigen Figuren und einer Menge Logikfehler kann trotzdem die nötige Immersion bieten um sie zu begeistern.

    Zitat Zitat
    Die einen interessiert es, die anderen nicht. Das hängt auch von dem eigenen Intellekt und damit vom Alter ab.
    Moment, Einspruch! Nicht dass ich meinen eigenen Intellekt beurteilen könnte, aber ich bin ja schon etwas älter und mir gefallen z.B. Shounen-Action-Stories bei weitem besser als irgendwelche anspruchsvollen, tiefgründigen Geschichten und ich bin damit sehr zufrieden. =3

    Zitat Zitat
    Einige Leute stört es nicht, wenn sich bestimmte Charaktere an sich total irrsinnig verhalten, einfach weil sie es vielleicht nicht merken.
    Es könnte den Leuten aber auch einfach völlig egal sein. Wenn ich mir z.B. einen Actionfilm ansehe, dann will ich keine glaubwürdigen, realitätsnahen Figuren, sondern unsterbliche Helden, die coole Sprüche machen (am besten irgendwas mit blauem Licht) und alles niedermähen was ihnen vor den Lauf kommt.

    Zitat Zitat
    Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit der Diskussion irgendwas erreicht hätte, an das sich Leute erinnern o___°
    (btw. wenn es so ist, dass man kein Feedback haben will, wo die Story zerrissen wird, ist es genau das "Selbstwertgefühl" (am Ende der Motivations-Kette XO) )
    Ja, aber nur weil ich diese Bezeichnung Selbstwertgefühl so lustig finde. Im Grunde machst du damit etwas völlig selbstverständliches nur kompliziert, denn es ist klar, dass es uns Menschen freut, wenn anderen unsere Werke gefallen und deswegen das meiste, was der kreative Geist hervorbringt, nicht irgendwo ungesehen verrottet, sondern präsentiert wird.

    @Ryo Saeba 1000
    Zitat Zitat
    Das klingt beeindruckend.. darf ich fragen wie dick dazu im Gegensatz dein Design Dokument ist?
    Du darfst doch nicht mit so bösen Wörtern um dich herumschmeißen. Nebenbei frage ich mich gerade was Corti mit Charakteristika meint.

  3. #3
    Ich denke auch nicht, dass die Glaubwürdigkeit/Realitätsnähe im Vordergrund stehen sollten.
    Der Großteil der vorgestellten Storys dient immerhin der Unterhaltung. Und als Unterhaltung verstehe ich bevorzugt "leicht verdauliche Kost". Man sollte der Geschichte gut folgen können und verstehen worum es geht.

    In dieser Hinsicht geht der Geschmack sehr weit auseinander, ich denke er hängt auch größtenteils von den vorherigen Erfahrungen des Lesers ab. Jemand, der sich eher für ein Oldschool Universum mit Drachen, Orks und Elfen interessiert, kann vielleicht Steampunk oder generell jegliche Technologie in einer Fantasywelt für unglaubwürdig halten.

    Nun zu den Storyvorstellungen hier im Form:

    Zitat Zitat von Xered Beitrag anzeigen
    Mit diesem Problem plage ich mich seit meiner ersten Vorstellung herum.
    Jedes mal gibt es Spinner die meinen die Vorstellung ist der letzte Müll, weil es unvollständig ist, und einem nicht alles klar wird.
    Dabei will ich nicht die ganze Story verraten. Und wenn cih mich dann beschwerer heißt es wieder ich vertrage keine Kritik.
    Wenn man hier im Forum NUR (!) die Story vorstellt, dann wird auch NUR die Story bewertet. Wenn ich eine langweilige 08/15 Geschichte lese und mir gesagt wird "ich will nicht alles verraten", dann frage ich mich warum zum Teufel man die Geschichte überhaupt postet.

    Wenn jemand eine Geschichte ohne Neuheiten vorstellt, dann finde ich es von der Community angemessen sie zu "zerfetzen". Man schaut wie gesagt nur auf die Story und diese sollte man auch nur vorstellen wenn die Story selbst etwas besonderes ist.

    Mein Lieblingsbeispiel: Diablo 2 hatte eine furchbar langweilige Story. Wenn Blizzard die Story irgendwo vorgestellt hätte, wär diese ebenfalls zerfetzt worden. Keine Innovation, ein langweiliges "Jag den Teufel"-Spiel.
    Aber das Spiel selbst, hat sehr viel Spass gemacht, weil die Geschichte selbst in den Hintergrund getreten ist.

    Jeder sollte sich vorher überlegen ob seine reine (!) Story etwas besonderes ist, die sich von der Masse abhebt. Wenn sie das nicht tut, sollte man auf eine Vorstellung im Forum verzichten und sie erst später als Teil des Spieles vorgestellen.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Wenn man hier im Forum NUR (!) die Story vorstellt, dann wird auch NUR die Story bewertet. Wenn ich eine langweilige 08/15 Geschichte lese und mir gesagt wird "ich will nicht alles verraten", dann frage ich mich warum zum Teufel man die Geschichte überhaupt postet.
    Das frage ich mich auch und vermutlich geht es vielen nur um ein: "Schaut mal meine tolle Geschichte!". Außerdem ist diese Geschichte ja wie gesagt nicht mal eine, weil sie nicht fertig ausgearbeitet ist, sondern meistens nur Intro, Einleitung oder was auch immer gepostet werden.

    Zitat Zitat
    Mein Lieblingsbeispiel: Diablo 2 hatte eine furchbar langweilige Story. Wenn Blizzard die Story irgendwo vorgestellt hätte, wär diese ebenfalls zerfetzt worden. Keine Innovation, ein langweiliges "Jag den Teufel"-Spiel.
    Aber das Spiel selbst, hat sehr viel Spass gemacht, weil die Geschichte selbst in den Hintergrund getreten ist.
    Stimmt, deswegen macht es bei vielen Spielen auch einfach gar keinen Sinn eine Story zu posten. Ob nun Diablo, Zelda, Super Contra usw. Es gibt viele Spiele, die keine Story brauchen und da ist es sogar unnötig sich etwas aus den Fingern zu saugen, weil's sowieso keinen interessiert.

  5. #5
    Meiner Meinung nach kann man bei einer Story nur Rechtschreibung und Grammatik (Okay, gilt natürlich auch für Spielevorstellungen, aber bei Stories ist es besonders wichtig, dass man wenigstens in Ansätzen versucht, korrekt zu schreiben) sowie eventuelle Logikfehler kritisieren kann, und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Stories sind Geschmackssache. Der eine hat langsam genug von Vampirgeschichten, der andere kann gar nicht genug davon kriegen, um ein Beispiel zu nennen.

    2. Es kommt nicht hauptsächlich auf die Story an, sondern darüber, wie sie umgesetzt ist. Selbst eine 08/15-Story, die es schon 10000mal gab, kann fesselnd sein, wenn sie packend umgesetzt wird, was man ja bei fast jeder Zelda-/Pokemon-/Mario-Neuauflage sieht. Nur leider kann man, wenn man nur einen kurzen Story-Abriss, der im fertigen Spiel wahrscheinlich gar nicht so vorkommt und evtl. einige Screens sieht, gar nicht sagen, wie gut die Story umgesetzt wurde.

    3. Es gibt auch immer wieder Leute, die Namen von Charakteren kritisieren. Dies ist so ziemlich das Sinnloseste, das man tun kann, schließlich sind Namen nichts als Schall und Rauch. In den meisten Fällen haben die Namen NICHTS mit der Handlung zu tun. Leute, die Charakter-Namen kritisieren sollten imho ausschließlich Spiele spielen, in denen man den Namen der Chars selber bestimmen kann, mit anderen werden sie zu hoher Wahrscheinlichkeit nicht glücklich.

    Dennoch halte ich es für sinnvoll, in einer Spielevorstellung die Story mit vorzustellen, damit die Leser wissen, worum es in dem vorgestellten Spiel überhaupt geht. Man kann natürlich auch sagen, was einem an einer Story nicht gefällt, aber man sollte bei so einer Kritik Ich-Botschaften ("Ich finde, dass das überhaupt nicht passt.") verwenden, da Stories wie gesagt Geschmackssache sind. Vielleicht teilt der Schreiber der Story ja diese Meinung und ändert sie entsprechend, aber letztendlich muss er sie so schreiben wie sie ihm selber gefällt.

    So, ich hoffe, ich habe meine Meinung einigermaßen verständlich dargestellt.

  6. #6
    Zitat Zitat
    Selbst eine 08/15-Story, die es schon 10000mal gab, kann fesselnd sein, wenn sie packend umgesetzt wird, was man ja bei fast jeder Zelda-/Pokemon-/Mario-Neuauflage sieht.
    Keines dieser Spiele spielt man wegen der Story(, die im übrigen auch nicht sonderlich fesselnd umgesetzt ist.)

  7. #7
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Keines dieser Spiele spielt man wegen der Story(, die im übrigen auch nicht sonderlich fesselnd umgesetzt ist.)
    Okay, bei Mario und Pokemon vielleicht nicht, aber bei Zelda (zumindest bei den Teilen, die ich gespielt habe) war die Story schon ganz gut umgesetzt.

  8. #8
    zelda hatte ne story?^^

    naja... in rpg's will man ja geschichten erzählen,
    türlich sind diese geschichten meilenweit (5,8 um genau zu sein)
    von der realität entfernt...
    und wenn man das spiel spielt sollte man dabei bedenken,
    dass man sich nicht jede winzige kleinigkeit merkt, und somit
    jede kleine unschlüssigkeit mitbekommt...
    dann sollte man sich noch vor augen halten, dass eine gute
    story nicht unbedingt ein gutes spiel zu folge hat...(siehe die meisten
    filmumsetzungen.. also jetzt film -> spiel)

    und das wichtigste, worauf man achten sollte:
    man will SEINE geschichte erzählen... (also jetzt nicht die biographie,
    sondern eher die eigenen geistigen ergüsse)
    und wenn der held da das haus gebaut hat, wo er geboren wurde,
    dann will ich das halt so erzählen... >_<
    (und was chuck norris kann, soll auch mein held können... >.< )

    sinnvoll sind meiner meinung nach die story-bewertungen nicht,
    aber es sähe doch ziemlich lehr hier aus, wenn die ganzen
    story, bilder oder vorstellungsthreads unterbleiben würden...
    und diskutieren könnte man dann ja auch nicht drüber...^^

    mfg
    üH

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