Storykritiken halte ich nur in einem gewissen Rahmen sinnvoll.

Wenn jemand ein Spiel vorstellt, erwarte ich einen kleinen Einblick in die Welt, die sich der Macher erdacht/zusammengebaut hat und welchen Platz der/die Held/Helden in dieser Welt haben. Damit meine ich jetzt keine detailierten Hintergründe, sondern eine gewisse Einleitung, damit man weiß wo und wie das Spiel nun handelt. Dabei reichen schon einige kurze Zeilen aus. Ein Spiel sollte sich vielmehr im Spielverlauf selbst erzählen statt vorher.

Und da kann die Storykritik helfen. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass der Macher unbewusst Logikfehler einbaut und diese sollten beseitigt werden. Aber wenn nun einem Spieler die Handlung eines bestimmten Charakters nicht gefällt und er sagt "dass ist doof, ich hätte viel lieber dass er das und das macht", sowas bringt es nicht. Denn der Macher des Spiels erzählt hier eine Geschichte und nicht die Spieler. Die Zusammenhänge müssen passen und wenn da Fehler sind, die sollten dann wie gesagt durch sinnvolle Kritik erwähnt und ausgebessert werden. Dies können nun Logikfehler sein oder einfach fehlender Inhalt.

Das Problem also dabei ist, wenn man nur wenig vorstellt, können auch vor Spielbeginn nur wenig Fehler gefunden werden. Ein kleiner Beta Test sobald das Spiel fertig ist sollte dem entgegenwirken. Es gibt ja durchaus einige, die sich mit sowas gerne beschäftigen.