Wichtig ist auch die spätere mögliche Karriere. Als FIAE (Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung) wirst du vermutlich erst mal als Codeaffe (manchmal auch "Juniorprogrammierer" genannt) anfangen, dich dann durch die verschiedenen Stufen dort hocharbeiten, mittelfristig Architektur und Projektplanung machen und irgendwann den IT-spezifischen Bereich verlassen und im mittleren Management weitermachen.

Als FISI wäre eine Beispielkarriere, daß du diverse Stufen der System- oder Netzwerkadministration durchläufst (hier hilft es ungemein, wenn du dich mit mehreren Betriebssystemen auskennst, vor allem mit *nix) und von da aus irgendwann ins mittlere Management übergehst. Vieleicht. Sysadmins haben eine überdurchschnittlich hohe Burnout-Quote, da sie 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr verfügbar sein müssen (das schließt bezahlten Urlaub mit ein); dafür werden sie aber auch entsprechend bezahlt. In einigen Firmen bekommt ein wichtiger Sysadmin mehr als die meisten Manager, weil schon eine Downtime von wenigen Minuten die Firma Millionen kostet.

Natürlich sind die genannten Karrieren, besonders für den FISI, beispielhaft und keineswegs allumfassend.


Ein Informatikstudium kann dir helfen, einen Job zu kriegen (natürlich besonders, wenn du gute Noten hast) und statistisch gesehen wirst du mit einem Master in der Tasche mehr Geld kriegen.