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  1. #1
    Zitat Zitat
    Danke für die Info. ^^ Und ich wusste gar nicht, dass beim Raven APM eine Speedkomponente dabei ist. Andererseits ist schon wieder etwas Zeit her, dass ich den zuletzt gemacht habe.
    Ist sie an sich auch nicht. Ich hätte sie aber gerne drin.
    Die einzige "Speed-Komponente" ist, dass gewisse Hochbegabtenvereinigungen, die den Raven annehmen, nur solche Tests annehmen, die z.B. mit einer Zeitbegrenzung von dreißig Minuten gemacht wurden.


    Zitat Zitat
    Auch lässt sich Oligarchie schon durch den schieren Umfang relativieren, durch den man Kabbeleien in anderen Themenbereichen nicht mitbekommt und der ein Grund für 887 Administratoren (+199 halb-aktive und 118 inaktive) in der englischen WP
    Eines der zentralen Elemente der Demokratie ist die Konsensfindung auf Basis von Meinungs- und Interessensausgleich.
    Zu sagen, Wikipedia sei keine Demokratie, nur weil diese Demokratie nicht auf "Wahlen", sondern auf Diskussionen (die man eventuell als Referendum modellieren kann) setzt (ganz davon abgesehen, dass ich fast überall Wahlen sehe) halte ich für eine fehlerhafte, uninformierte und einfach nur dumme Interpretation dieses Begriffes.
    Nehmen wir mal Wikipedias eigene Definition:

    Zitat Zitat
    Folgende Kennzeichen sind für eine Demokratie zwingend:

    * Es gibt einen Demos (Volk), welcher politische Entscheidungen in kollektiven Prozeduren trifft. Nur volljährige Mitglieder des Demos nehmen daran teil.
    Volljährigkeit lassen wir mal wegfallen,
    Volk (Nutzer): +
    Kollektiver Entscheidungsprozess (Konsensfindung): +

    Zitat Zitat
    * Es gibt ein Territorium, in dem die Entscheidungen innenpolitisch angewendet werden und in dem der Demos angesiedelt ist. Heutzutage ist dies das Territorium des Nationalstaates und weil dies theoretisch mit der Heimat des Volkes korrespondiert, stimmen Demos und Reichweite des demokratischen Prozesses überein. Kolonien von Demokratien werden selbst nicht als demokratisch betrachtet, wenn sie vom demokratischen Mutterland regiert werden. (Demos and Territorium stimmen nicht überein.)
    Territorium könnte man abstrakt als ihren Server definieren, womit auch dies erfüllt wäre.

    Zitat Zitat
    * Es gibt für politische Normen eine Entscheidungsfindungsprozedur, welche entweder direkt (z. B. als Referendum) oder indirekt (z. B. über die Wahl eines vertretenden Parlamentes) funktioniert. Diese Prozedur wird vom Demos bereits dadurch als legitimiert betrachtet, insofern sein Ergebnis „akzeptiert“ wird. In einer repräsentativen Demokratie wird die politische Legitimität der Repräsentanten aus der Bereitschaft der Bevölkerung abgeleitet, die Entscheidungen des Staates (auch die der Regierung und der Gerichte) entgegen individuellen Vorzügen und Interessen zu akzeptieren oder hinzunehmen. Dies ist deshalb wichtig, weil demokratische Wahlen immer Gewinner und Verlierer haben. Zumindest muss die Prozedur geeignet sein, Regierungswechsel herbeizuführen, sofern eine ausreichende Unterstützung dazu existiert. Scheinwahlen, die ein existierendes Regime nur bestätigen können, sind nicht demokratisch.
    * Im Fall von Nationalstaaten müssen diese souverän sein: demokratische Wahlen sind nutzlos, wenn eine Autorität von außen das Ergebnis überstimmen kann. Ausnahmen kann es im Falle der Suzeränität geben (Bsp. Island).
    * Ein unverzichtbares Merkmal einer Demokratie ist schließlich, dass durch wiederkehrende verbindlich festgelegte Verfahren die Regierung ohne Revolution wechseln kann. In vorwiegend direkt-demokratischen Systemen übt das Volk die Macht selbst aus. Es entscheidet zum Beispiel mittels Volksabstimmungen und kooperativer Planung in Sachfragen selbst. In Repräsentativen Demokratien werden hierzu von den Bürgern Repräsentanten gewählt (oder in der Vergangenheit auch per Los bestimmt), die die Herrschaft ausüben sollen.
    Na?
    Die generelle politische Ausrichtung und Zielsetzung der Wikipedia ist liberal-demokratisch. Sie wollen den Menschen das Wissen zugänglich machen, es liberalisieren, und die Wissensgenerierung wird demokratisch, durch Konsensbildung, geregelt.

    Zitat Zitat
    Auch lässt sich Oligarchie schon durch den schieren Umfang relativieren, durch den man Kabbeleien in anderen Themenbereichen nicht mitbekommt und der ein Grund für 887 Administratoren (+199 halb-aktive und 118 inaktive) in der englischen WP
    Nein. Oligarchie bedeutet herrschaft der Wenigen zu deren Vorteil (und sei dies nur Profilierung), ohne, dass "wenig" definiert wird. In Relation zur Autorenschaft (anonym und angemeldet) sind die Administratoren eine sehr präzise Minderheit.
    Man könnte das Ganze, wollte man es positiver darstellen, höchstens Meritokratie nennen, von einer Epistokratie ist es jedoch Meilen entfernt.


    Zitat Zitat
    Jein. AfDs werden hauptsächlich aufgrund von WP:N und WP:V durchgeführt (mitunter auch WP:NOT), insbesondere mit weniger bekannten Büchern, Filmen, Autoren etc. sowie Spezialartikeln/POV Forks auf der einen und vielen Internetangeboten auf der anderen Seite. Gut, es gibt Extreme, aber die stammen meist aus diesen Bereichen.
    Durchaus, allerdings sind die Regeln für WP:N teilweise sehr unterschiedlich, je nach Land und die Art und Weise wie mit an sich namhaften Institutionen und Vereinigungen die - zumindest in ihrer Hochzeit - eine große Relevanz hatten umgehen ist auch von den politischen Einstellungen der Administratoren abhängig. Ein sehr schönes Beispiel wäre die Löschung des Artikels über die Mega Society aufgrund einer Kontroverse über ein ehemaliges Mitglied und den generellen Inferioritätskomplex der Nutzer und Administratoren.


    Oh - und es erledigt sich eh:
    Zitat Zitat von Wikipedia - Power Structure (Wikimedia)
    Democracy

    Not all conflicts can be resolved through consensus, and in many cases, simple votes are organized using only the wikipages as a tool. Virtually all existing voting methods have been tried and used, and no standard has been agreed upon yet.

    In March 2003, with Wales' approval, User:Eloquence organized the first official project-wide vote on a Wikipedia policy, on the subject of which articles to include in the Wikipedia total article count (see Article count reform). The voting method used was average voting. The result was accepted, and more official votes on contentious subjects may follow.

    Basically, whenever you feel like it, you can try to start a vote on a talk page, but people will probably not participate in it if they think discussion has not yet been exhausted as a way to resolve conflicts of opinion. In general Wikipedia follows a deliberative democracy model, where nothing is in a hurry... it could evolve towards consensus democracy if the will is there.

    While Jimbo remains skeptical of voting, he has suggested that he is more willing to accept votes on the non-English Wikipedias, where he is less able to oversee the decision making process. It is most likely there that new structures will emerge.
    Soviel auch zum Thema, dass die Wikipedia selbst weiß, was sie ist.
    Geändert von jwiechers (14.05.2007 um 15:02 Uhr) Grund: So, erstmal BWL Klausur überlebt

    discipline and profession - power is nothing without control.


  2. #2
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Eines der zentralen Elemente der Demokratie ist die Konsensfindung auf Basis von Meinungs- und Interessensausgleich.[...]
    Jap, es erfüllt Elemente, manche jedoch mehr schlecht als recht. Territorialität sehe ich etwa nur teilweise so.
    Durch den Demos herbeiführbare Regierungswechsel hast du allerdings nicht, lediglich zunehmende "Berufungen" von Nutzern zu Sysops, allerdings auch nicht durch reine Wahl, sondern eher als eine Art "Bürgschaft". De-sysopen kann i.d.R. nur freiwillig oder durch eine ArbCom-Entscheidung von jeweils etwa fünf Leuten (oder Jimbo) geschehen. Und das zumindest indirekte Absetzen ist IMO ein wichtiger Teil der Demokratie.

    Zitat Zitat
    Nein. Oligarchie bedeutet herrschaft der Wenigen zu deren Vorteil (und sei dies nur Profilierung), ohne, dass "wenig" definiert wird. In Relation zur Autorenschaft (anonym und angemeldet) sind die Administratoren eine sehr präzise Minderheit.
    Ich hatte das weniger auf die immer noch vergleichsweise geringe Anzahl an Admins gemünzt, als auf die Unregierbarkeit des großen Haufens. Zum einen ist die WP als Einzelperson unüberschaubar (deshalb so viele Admins), zum anderen kämen dir deine gleichmächtigen Kollegen irgendwann in die Quere, wenn du auf größerem Gebiet deine Macht missbrauchen wolltest. Außer du machst das nur in Nischen wie My little Pony.

    Zitat Zitat
    Durchaus, allerdings sind die Regeln für WP:N teilweise sehr unterschiedlich[...] Ein sehr schönes Beispiel wäre die Löschung des Artikels über die Mega Society aufgrund einer Kontroverse über ein ehemaliges Mitglied und den generellen Inferioritätskomplex der Nutzer und Administratoren.
    Das stimmt schon, aber sie sind noch viel weiter gefasst als etwa bei Britannica, World Book oder Brockhaus. Von den dreien erwähnt keine einzige die Mega Society und selbst zu Mensa Interntional hat nur World Book einen zwölfzeiligen Artikel, in Britannica wird sie am Rand im Artikel eines Mitgründers erwähnt.
    Sollte man bei WP wie ich zunächst über die Namensähnlichkeiten Mega Society/Foundation oder Langdon/Langan gestolpert sein (wie es MS mutmaßt, und single-purpose account war ein Vorwurf), ist das bedauerlich. Vielleicht hat JzG auch Komplexe, kann sein. Trotzdem wird nur eingeschränkt ersichtlich, wie weit die Gesellschaft die Bedeutungskriterien einer nicht fachbezogenen Enzyklopädie erfüllt, trotz breiterer Fassung als die redaktionell bearbeitete Konkurrenz.

    Zitat Zitat
    Soviel auch zum Thema, dass die Wikipedia selbst weiß, was sie ist.
    Jap, es gibt Elemente dieser einen Richtung. Von insgesamt acht erwähnten Richtungen .

  3. #3
    Zitat Zitat von Sephiroththe23
    Du musst da differenzieren. Ich bin auch pragmatisch, aber Wittgenstein und Popper sind keine Esoteriker.
    Die Psychologie ist in einem desolaten Zustand, da geb ich dir Recht, aber nicht unbedingt in diesem Gebiet.
    Man hat einfach vor 100 Jahren lieber auf den Unfug von Freud als auf die Arbeiten von Sidis gehört - und in der Soziologie ist es, man tausche nur die Namen aus, nicht anders. Goffmann, Geertz, Bourdieu und Foucault sind vielleicht ganz brauchbar, Stehr, sicherlich, aber der größte Teil der Soziologie hält sich mit Geschwafel auf, dass wissenschaftlich nicht haltbar ist.
    Mein Interesse daran ist zu niedrig, als dass ich mich damit irgendwie beschäftigen wollen würde.

    Zitat Zitat
    Ja, gut, man hätte mein Beispiel noch um weitere Eigenschaften erweitern müssen, pensionierter Doktor der Anglistik und Gymnasiast - oder um es mit House M.D. zu sagen: Carmen Electra. ;-)
    Dann wären wir uns also einig, dass der IQ kein absolutes Mass für die Intelligenz sein kann?

    Zitat Zitat
    Hiargh. Okay. Da hast du mich. Ja, die Welt ist in gewissen Annahmen an sich eine Scheibe, aber du weißt, dass ich es nicht darauf bezog.
    Was im Kontext und im Bezug auf meine Meinung aber keine Rolle spielt.

    Zum Mathematik-Thema kann ich übrigens nur sagen, dass es sehr darauf ankommt, in welcher Form Mathematik betrieben wird. Richtige Mathematik mit abstrakten Beweisen ist etwas fundamental anderes als angewandte Mathematik. Ersteres kann ich nicht ausstehen, für mich ist die Mathematik ein Werkzeug, um die Natur zu beschreiben und technische Probleme zu lösen und nicht ein Beweisen von Theorienkonstrukten, die sich nur noch im Kopf abspielen und formal einfach hässlich zu lesen sind. Ich löse lieber Probleme, indem ich Formeln benutze und dann bis zum Tode zur Lösung durchrechne. Auf diese Weise Mathematik zu betreiben verlangt völlig andere Fertigkeiten als das Beweisen von Aussagen.

    So nebenbei, die Wikipedia ist genial, wenns drum geht, Formeln verfügbar zu haben und bis jetzt habe zumindest ich noch keine gefunden, die fehlerhaft war.
    Electrodynamics:

  4. #4
    Zitat Zitat
    PU
    BER
    TÄT
    zusammenfassen....das ist eklig, aber es geht vorbei.
    Damit bin ich ganz gut durch.

    Zitat Zitat
    Es ist immer interresant, wie alle allen anderen unterstellen, in Sachen Liebe soo erfahren zu sein. In meiner Oberstufenklasse waren sehr sehr viele (männliche und weibliche) Jungfrauen und auch an der Uni hats nen gewaltigen Batzen (ok, in der Uni hat noch keiner gefragt, wer jetzt Jungfrau ist, aber äh man bekommt das peripher mit irgendwo)

    Mach dir da ma keine allzu großen Gedanken
    Ich red aber nicht über Jungfrau sein, gell. ^^

    Zitat Zitat
    Perfektionismus ist zum Teil auch eine Krankheit von mir, wenn ich was mache, mache ich es gerne bis ins letzte Detail (aber viel besser isses, das sein zu lassen und faul auf der Haut zu liegen )
    Mim Melden hab ich aber nen großen Vorteil, ich bin theatralisch ^^
    Hab ich schon probiert.


    @basti-kun: Nun, durch sie bin ich zu einem allround outsider geworden. Es scheint mir ich bin unfreiwillig in so ziemlich allen Punkten anders als...wie soll man sagen....Otto-Normal. Aber ich fühl mich verdammt gut so. ^^
    Nur scheint es hin und wieder einen bleibenden Eindruck zu lassen.

  5. #5
    Zitat Zitat von Sakow Beitrag anzeigen
    Damit bin ich ganz gut durch.
    Das glaube ich nicht, tut mir Leid, aber es ist so. Du bist noch voll drin. ^^

    Zitat Zitat von Sakow Beitrag anzeigen
    @basti-kun: Nun, durch sie bin ich zu einem allround outsider geworden. Es scheint mir ich bin unfreiwillig in so ziemlich allen Punkten anders als...wie soll man sagen....Otto-Normal. Aber ich fühl mich verdammt gut so. ^^
    Nur scheint es hin und wieder einen bleibenden Eindruck zu lassen.
    Solange du zufrieden bist, ist doch alles in Ordnung. Satisfied anyone now?

  6. #6
    Zitat Zitat
    Das glaube ich nicht, tut mir Leid, aber es ist so. Du bist noch voll drin. ^^
    Öh...kennen wir uns persönlich? Jedenfalls, sofern ich meiner eigenen Warnehmung sowie den Antworten meiner Bekannten, Freunde und Verwandten glauben kann sind bei mir keine äußerlichen (ich meine damit die mimik. auftreten usw.) Merkmale mehr der bekannten, hormongesteuerten, bizarren Pubertät anzumerken. nton:

  7. #7
    allein dass du dich rechtfertigst zeigt unglaublich deutlich wie sehr du noch drinsteckst...
    it's calling...

  8. #8
    Zitat Zitat
    (ich meine damit die mimik. auftreten usw.)
    Ach da gibt es eine bestimmte Mimik...wie sieht die denn aus?

    Nebenbei,Pickel bekommst du auch noch mit 30 und es soll menschliche Exemplare geben die noch bis 25+ in der Pubertät stecken (Randomnes pur )

    e, Achtung Thema - Abdrift Gefahr ^^

  9. #9
    Zitat Zitat
    allein dass du dich rechtfertigst zeigt unglaublich deutlich wie sehr du noch drinsteckst...
    Natürlich, ich habs vergessen... >_<
    Ich hab was gegen Leute die die Art eines Menschens von Zuständen wie Pubertät oder Wechseljahre abhängig machen. Klar, sind komische Zustände, aber man hat trotzdem eine eigene Art... Und es gibt schließlich genug Leute sie sich mit 25 noch benehmen wie ein Teenager, warum also keine pubertären die sich benehmen wie 25 Jährige? (Gibts auch net so selten.. )
    Ich kann das im Forum nicht wirklich zeigen, im richtigen Leben macht diese Diskussion mehr Sinn. §2pfeif

    Aber bevor das hier wirklich vom Thema abschweift geh ich besser wieder an mein Klavier.

  10. #10
    Hey, ich find's super, dass es diesen Thread hier gibt - und finds wichtig, dass man mal drüber sprechen kann. Schade find ichs nur, dass es etwas vom Thema abgeschweift ist - deshalb mal n neuanfang und neuer Stoff :
    Ich weiß nicht wies euch geht, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass man sehr (von der Gesellschaft/den Leuten) abgelehnt wird, wenn man intelligenter oder klüger ist/erscheint. Als wäre es ein Angriff oder so. Dabei merken die Leute gar nicht, wie schlimm es manchmal sein kann zu denken oder zu wissen - auch wenn sich das jetzt beknackt anhört. Aber bitte weiterlesen, wenns euch interessiert. Mir tuts jedenfalls gut, mal drüber zu reden bzw zu schreiben:
    Wie im ersten Beitrag dieses Threads ging es mir auch immer - hausaufgaben, unterricht, fragen - alles war so einfach. Noch dazu hatte ich so viele scheiß Fragen, die mir im Kopf rumsurrten, und es wurde immer schwerer, Antworten zu finden - noch dazu welche, mit denen ich zufrieden war. Und hatte ich endlich eine Antwort gefunden, kam die nächste Frage auf... Außerdem fiel und fällt es mir immer noch schwer, mich mit Leuten im meinem Alter zu unterhalten - manchmal setzte ich trotz allem unbewusst vorraus, dass sie genauso denken/wissen/verstehen wie ich - und ohne dass es böse gemeint ist, wird es gleich als angriff gewertet. Dabei kann es verdammt hart sein. Ich hab - Gott sei Dank - ein paar Freunde, denen es ähnlich geht. Das tut gut. Auch wenn man nie darüber redet. Ich hab mir schon sooo oft gewünscht, normal zu sein - einfach nur normal, mal richtig lernen können, sich mal richtig was erarbeiten - ihr hasst das vll, aber ich versteh vieles recht schnell. Sich mal an etwas so richtig die Zähne ausbeißen und dran rumrätseln - Mensch, das hätte was! ;-)
    Apropo: Neulich gabs mal wieder ne Studie, bei der Grundschulkinder IQ-tests gemacht haben - und eineige waren unenddeckt hochbegabt. Keiner aus deren Umfeld hätte das für möglich gehalten oder es denen zugeschrieben - das hat mich ganz schön überrascht.
    In der Hoffnung, dass das irgendwer mal liest: Kommentare, Fragen, Kritik ist willkommen. Darüer zu reden tut gut - darüber zu informieren auch - und der ein oder andere, der denkt, er wäre "dumm", nur weil er keinen hohen IQ hat - so viel besser dran, mit einem höheren, ist man auch nicht. Oft genug emfand ich das nicht als Segen - sondern viel eher als Fluch.

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