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  1. #1
    Zitat Zitat
    Quellen?
    Uhm, Weiss hat da denke ich in die "I.Q. Falle" etwas, Rusthon sicherlich in "Rasse, Evolution und Verhalten". Schließlich, für Amerika, wäre "The Bell Curve" vorhanden - mit exzellentem Quellenmaterial.
    Ich schlag's nach, sobald ich Zeit finde.

    Zitat Zitat
    Das Problem ist, dass Intelligenz nicht einfach ohne weiteres quantifizierbar ist, weshalb ein IQ von 110 und 160 über eine Person so ziemlich gleich wenig aussagen kann.
    Öh.. warum nicht?
    Ich kann das durchaus quantifizieren und Studien zeigen das Vorhandensein eines generellen Faktors und mehrerer Ausprägungsrichtungen mit entsprechenden Korrelationen.
    Weiters, der IQ ist an sich ein sehr konstanter Messwert. Der größte Teil der Diskrepanzen fällt meiner Meinung nach unter die Inkompetenz der Psychologen, die auf unterschiedlich normierte Tests abstellen - als Beispiel, ich musste mit acht Jahren einen auf 16-jährige (Erwachsene) normierten Test machen - mit demgemäß deutlich zu niedrigem Ergebnis.


    Zitat Zitat
    Womit wir wieder bei der schwammigen Definition wären.
    Nein, da sind wir bei unterschiedlichen Skalen, das ist wie mit Meilen und Kilometer, wir messen zwar unterschiedlich, aber wenn man kommen konsistente Werte heraus.

    Zitat Zitat
    Was meine Aussagen, dass der IQ kein absolutes Mass für Intelligenz sein kann nur noch mehr bestätigt.
    Nein, Ratio-IQ-Tests fallen eigentlich schon wieder unter Inkompetenz.
    Ratio-IQ ist eine veraltete Form der Messung - oder, positiver, eine andere Skala. Da sehe ich kein Problem.

    Zitat Zitat
    Intelligenz lässt sich nicht messen, es gibt keine absolute Definition für den Begriff, weshalb es auch nicht eindeutig möglich ist, ihn sinnvoll zu modellieren.
    Natürlich sind diese Definitionen willkürlich, aber es gibt sinnvolle Definitionen - mehr ist bei keiner Nicht-Naturkonstante drin - und selbst bei denen nur im maximal fünfdimensionalen Raum.

    Zitat Zitat
    IQ-Tests... was für ein Quatsch... Damit erreicht man höchstens jenen Wert, den der/die Ersteller hatten. Und die haben ihn wiederum von den Erstellern ihrer Test, usw. bis man irgendwo ankommt, wo einer dieser pseudowissenschaftlichen Psychologen willkürlich einen Wert für sich selbst gesetzt hat. Gebt also nicht allzuviel auf den Schmarrn.
    Unfug.
    IQ-Tests enthalten eine Reihe von Objekten die an repräsentativen Gruppen getestet werden. Daraufhin wird eine Normalverteilung vorgenommen. D.h., wenn die Testgruppe 1000 Personen hat (im Normalfall wird das als Mindestmaß für IQ-Tests angenommen, Raven hatte bei jeder Normierung mindestens 1500 Tester), dass man ungefähr bis 150 (etwas über 1:1000) verlässlich messen kann.
    Darüber, da extrapoliert man - was an sich sehr gut funktioniert.


    Zitat Zitat
    Außerdem passt das Beispiel, da es demonstriert, dass auch durchaus Intelligente Menschen ohne Probleme gegen ihre besten Überzeugungen und Interessen handeln können.
    Einstein hat diesen Brief ja gar nicht geschrieben, er hat ihn nur unterzeichnet. Er war besorgt darüber, dass die Nationalsozialisten einen ultimativen Sieg erringen würden - und in diesem Zusammenhang kann ich verstehen, dass er diesen Brief unterstützte. Den Abwurf selbst hat er jedoch nie unterstützt - und davon auszugehen, dass die Atombombe nur als Drohinstrument zu nutzen sei, das halte ich nicht zwingend für einen Fehlschluß.

    discipline and profession - power is nothing without control.


  2. #2
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Uhm, Weiss hat da denke ich in die "I.Q. Falle" etwas, Rusthon sicherlich in "Rasse, Evolution und Verhalten". Schließlich, für Amerika, wäre "The Bell Curve" vorhanden - mit exzellentem Quellenmaterial.
    Ich schlag's nach, sobald ich Zeit finde.
    Ok, würde mich nämlich noch interessieren. Zumindest der mathematische Bereich.

    Zitat Zitat
    Öh.. warum nicht?
    Ich kann das durchaus quantifizieren und Studien zeigen das Vorhandensein eines generellen Faktors und mehrerer Ausprägungsrichtungen mit entsprechenden Korrelationen.
    Gerade die Ausprägungsrichtungen sind ja das Problem. Die üblichen IQ-Tests testen nicht die verschiedenen Richtungen der Intelligenz, sondern nur ganz bestimmte.

    Zitat Zitat
    Weiters, der IQ ist an sich ein sehr konstanter Messwert. Der größte Teil der Diskrepanzen fällt meiner Meinung nach unter die Inkompetenz der Psychologen, die auf unterschiedlich normierte Tests abstellen - als Beispiel, ich musste mit acht Jahren einen auf 16-jährige (Erwachsene) normierten Test machen - mit demgemäß deutlich zu niedrigem Ergebnis.
    Und da es keine absolut richtig normierten Tests gibt, gibt es auch keine absoluten Zahlen zum IQ. Und genau deshalb sagt der IQ an sich nunmal nichts aus, da sich die Konventionen nur schon bei der Definition unterscheiden. Dass dies auf Inkompetenz der Psychologen zurückzuführen ist, mag zwar durchaus zutreffen, ist aber letztendlich irrelevant, wenn es um die Verwendung und Aussagekräftigkeit des IQs an sich geht.

    Zitat Zitat
    Nein, da sind wir bei unterschiedlichen Skalen, das ist wie mit Meilen und Kilometer, wir messen zwar unterschiedlich, aber wenn man kommen konsistente Werte heraus.
    Das lustige ist, dass keine der Skalen irgendeine Masseinheit aufweist. Eine Meile und ein Kilometer sind zumindest konventionell international definiert und es bestehen auch passende Umrechnungsformeln. Beim IQ hingegen hat man nur eine blanke Zahl und kein bisschen mehr Informationen dazu, weshalb der IQ an sich nunmal keine Aussagekraft aufweisen kann.

    Zitat Zitat
    Nein, Ratio-IQ-Tests fallen eigentlich schon wieder unter Inkompetenz.
    Ratio-IQ ist eine veraltete Form der Messung - oder, positiver, eine andere Skala. Da sehe ich kein Problem.
    Du siehst also kein Problem, wenn ein Messwert ein und derselben Person um den Faktor 1.5 schwankt und sich der IQ aufgrund von Inkompetenz ins Lächerliche zieht?

    Wenn man schon Mathematik betreiben will, soll man das auch richtig machen.

    Zitat Zitat
    Natürlich sind diese Definitionen willkürlich, aber es gibt sinnvolle Definitionen - mehr ist bei keiner Nicht-Naturkonstante drin - und selbst bei denen nur im maximal fünfdimensionalen Raum.
    Ein Laie kann aber die nicht-sinnvollen Definitionen von den sinnvollen nicht so ohne weiteres unterscheiden. IQ ist nicht dasselbe wie Meter, wo global das gleiche Verständnis vorhanden ist. Bevor nicht eine sinnvolle Definition von Intelligenz global anerkannt ist, wird sich diese auch nicht quantifizieren lassen.
    Electrodynamics:

  3. #3
    Zitat Zitat
    Ok, würde mich nämlich noch interessieren. Zumindest der mathematische Bereich.
    Nicht-technische Doktoranden, ich hatte die Mathematik jetzt unter die Techniker geschoben obwohl es natürlich eine Geisteswissenschaft ist, hast ja Recht. Man vergisst sie nur so leicht, da es einem auf den Keks geht immer zu sagen "Technische Doktoranden und Mathematiker."
    Es ist aber ja auch so, dass es überall Ausnahmen gibt, es gibt natürlich Linguistik-Professoren mit einem IQ von über 150, aber sie sind seltener - was, genauso wie viele Hochbereichstests, darauf hinzudeuten scheint, dass im sehr hohen Bereich von 160+ sehr ähnliche Interessenentwicklungen zu geben scheint.


    Zitat Zitat
    Gerade die Ausprägungsrichtungen sind ja das Problem. Die üblichen IQ-Tests testen nicht die verschiedenen Richtungen der Intelligenz, sondern nur ganz bestimmte.
    Definiere die "üblichen IQ Tests."
    Die wohl am weitesten verbreiteten:
    Stanford Binet (misst meines Wissens nach immer noch Ratio-IQ), nur für Kinder <16. Reiner Entwicklungstest, aber dazu bei deiner "Ratio-IQ"-Aussage mehr.
    WIE-III (WAIS-III) - Misst Bereiche.
    WAIS-R - Misst Bereiche.
    HWIE (häufig als Einstellungstest verwendet) - Misst primär für Unternehmen relevante Intelligenzausprägungen.
    Raven APM - Misst eine große Bandbreite mit simpelsten Mitteln.
    Cattell Culture Fair III - Misst Bereiche.


    Zitat Zitat
    Und da es keine absolut richtig normierten Tests gibt, gibt es auch keine absoluten Zahlen zum IQ. Und genau deshalb sagt der IQ an sich nunmal nichts aus, da sich die Konventionen nur schon bei der Definition unterscheiden. Dass dies auf Inkompetenz der Psychologen zurückzuführen ist, mag zwar durchaus zutreffen, ist aber letztendlich irrelevant, wenn es um die Verwendung und Aussagekräftigkeit des IQs an sich geht.
    Definiere absolut richtig normiert. Nahezu nichts ist "absolut richtig normiert." Ich kann, polemisch, selbst die Mathematik als nicht richtig normiert darstellen, da sie teilweise ambivalente und nicht exakte Ergebnisse produziert - aber liege ich damit richtig? Nein. Sie genügt den Anforderungen und/oder muss verbessert werden - und Extrapolationen sind kein Problem, genausowenig wie unterschiedliche Skalen, solange ich Möglichkeiten habe sie untereinander zu vergleichen und dann Korrelationen zu berechnen.

    Zitat Zitat
    Das lustige ist, dass keine der Skalen irgendeine Masseinheit aufweist. Eine Meile und ein Kilometer sind zumindest konventionell international definiert und es bestehen auch passende Umrechnungsformeln. Beim IQ hingegen hat man nur eine blanke Zahl und kein bisschen mehr Informationen dazu, weshalb der IQ an sich nunmal keine Aussagekraft aufweisen kann.
    Dafür gibt es Auswertungen in denen Korrelationen mit den anderen Tests ausgewertet werden - und diese können zwischen Tests als ungefähre Umrechnungsformeln dienen. Ansonsten, natürlich gibt es eine Maßeinheit, IQ, die ist nur in Abhängigkeit zur Standardabweichung zu definieren - und das ist in meinen Augen nur eine minimale Verkomplizierung.

    Zitat Zitat
    Du siehst also kein Problem, wenn ein Messwert ein und derselben Person um den Faktor 1.5 schwankt und sich der IQ aufgrund von Inkompetenz ins Lächerliche zieht?
    Ratio-IQ ist eine völlig andere Art von IQ-Messung. Es ist insofern veraltet, als dass es die erste Form von IQ-Test war und dazu diente, zurückgebliebene und Idioten zu identifizieren um diesen besser helfen zu können (ursprünglich der primäre Entwicklungsgrund für IQ-Tests). Ihr größter Nachteil ist ihre Nichtanwendbarkeit auf Erwachsene, das ist allerdings gewollt. Für Erwachsene - und inzwischen auch für Kinder - gibt es Abweichungs-IQs.


    Zitat Zitat
    Ein Laie kann aber die nicht-sinnvollen Definitionen von den sinnvollen nicht so ohne weiteres unterscheiden. IQ ist nicht dasselbe wie Meter, wo global das gleiche Verständnis vorhanden ist. Bevor nicht eine sinnvolle Definition von Intelligenz global anerkannt ist, wird sich diese auch nicht quantifizieren lassen.
    Dir ist schon klar, dass die Hälfte der modernen Physik, große Teile der modernen Mathematik, die Biologie und die Astronomie vor ähnlichen Problemen steht, oder - und trotzdem arbeitet man mit den derzeit gerade als 'wahrscheinlich richtigen' und 'angenäherten Interpretationen', sei dies nun die Kopenhagen Interpretation oder die Evolutionstheorie.
    So funktioniert Wissenschaft.

    Ja, es kann sein, dass sich Morgen herausstellt, dass ECT (Elementary Cognitive Task)-Tests (Reaktionstests) der heilige Gral der IQ-Messung sind, aber es kann auch sein, dass es sich herausstellt, dass sie unbrauchbar sind - alles eine Frage gut herausgearbeiteter Empirie und Forschung.

    discipline and profession - power is nothing without control.


  4. #4
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Nicht-technische Doktoranden, ich hatte die Mathematik jetzt unter die Techniker geschoben obwohl es natürlich eine Geisteswissenschaft ist, hast ja Recht. Man vergisst sie nur so leicht, da es einem auf den Keks geht immer zu sagen "Technische Doktoranden und Mathematiker."
    Es ist aber ja auch so, dass es überall Ausnahmen gibt, es gibt natürlich Linguistik-Professoren mit einem IQ von über 150, aber sie sind seltener - was, genauso wie viele Hochbereichstests, darauf hinzudeuten scheint, dass im sehr hohen Bereich von 160+ sehr ähnliche Interessenentwicklungen zu geben scheint.
    Ich verstehe nicht, was deine Aussage mit meinem Quote zu tun hat? Mit Interessieren meinte ich, dass ich diese Studien gerne persönlich sehen würde.

    Zitat Zitat
    Definiere die "üblichen IQ Tests."
    Die wohl am weitesten verbreiteten:
    Stanford Binet (misst meines Wissens nach immer noch Ratio-IQ), nur für Kinder <16. Reiner Entwicklungstest, aber dazu bei deiner "Ratio-IQ"-Aussage mehr.
    WIE-III (WAIS-III) - Misst Bereiche.
    WAIS-R - Misst Bereiche.
    HWIE (häufig als Einstellungstest verwendet) - Misst primär für Unternehmen relevante Intelligenzausprägungen.
    Raven APM - Misst eine große Bandbreite mit simpelsten Mitteln.
    Cattell Culture Fair III - Misst Bereiche.
    Womit du selbst bestätigt hast, dass es keine eindeutige Definition der Intelligenz gibt, geschweige denn eine eindeutige Messmethode dafür.

    Zitat Zitat
    Definiere absolut richtig normiert. Nahezu nichts ist "absolut richtig normiert."
    Aber es gibt sowas wie International anerkannte Konventionen. Ein Beispiel wäre das SI-Einheiten-System der Physik. Die Physik selbst funktioniert nur deshalb, weil sie sich ausnahmslos auf dieses System stützt. Intelligenz hingegen ist schon semantisch nicht eindeutig definiert in der Gesellschaft, weshalb sie sich auch nicht so quantisieren lässt, dass man wissenschaftlich haltbare Aussagen darüber machen kann.

    Zitat Zitat
    Ich kann, polemisch, selbst die Mathematik als nicht richtig normiert darstellen, da sie teilweise ambivalente und nicht exakte Ergebnisse produziert - aber liege ich damit richtig? Nein. Sie genügt den Anforderungen und/oder muss verbessert werden
    Der Intelligenzbegriff genügt demnach nicht den Anforderungen, da der Begriff bereits bei der Definition scheitert. Dass man ihn verbessern könnte, stelle ich nicht in Frage, Tatsache ist, dass es keine konventionelle Definition von Intelligenz gibt.

    Zitat Zitat
    - und Extrapolationen sind kein Problem, genausowenig wie unterschiedliche Skalen, solange ich Möglichkeiten habe sie untereinander zu vergleichen und dann Korrelationen zu berechnen.
    Es geht bei den IQ-Tests nunmal nicht nur um unterschiedliche Skalen, sondern um unterschiedliche Auffassungen des Intelligenzbegriffs. Vergleiche doch mal bitte einen IQ von 120 mit 160 unterschiedlicher Tests und vor allem, ziehe einen vernünftigen, brauchbaren Schluss über beide Zahlen und deren Gesamtaussage.

    Zitat Zitat
    Dafür gibt es Auswertungen in denen Korrelationen mit den anderen Tests ausgewertet werden - und diese können zwischen Tests als ungefähre Umrechnungsformeln dienen. Ansonsten, natürlich gibt es eine Maßeinheit, IQ, die ist nur in Abhängigkeit zur Standardabweichung zu definieren - und das ist in meinen Augen nur eine minimale Verkomplizierung.
    IQ ist keine Masseinheit und das Problem mit der statistischen Standardabweichung hat Rübe schon mal geringfügig angeschnitten.

    Zitat Zitat
    Ratio-IQ ist eine völlig andere Art von IQ-Messung. Es ist insofern veraltet, als dass es die erste Form von IQ-Test war und dazu diente, zurückgebliebene und Idioten zu identifizieren um diesen besser helfen zu können (ursprünglich der primäre Entwicklungsgrund für IQ-Tests). Ihr größter Nachteil ist ihre Nichtanwendbarkeit auf Erwachsene, das ist allerdings gewollt. Für Erwachsene - und inzwischen auch für Kinder - gibt es Abweichungs-IQs.
    Schön und gut, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Intelligenz nach wie vor kein definierter Begriff ist.

    Zitat Zitat
    Dir ist schon klar, dass die Hälfte der modernen Physik, große Teile der modernen Mathematik, die Biologie und die Astronomie vor ähnlichen Problemen steht, oder - und trotzdem arbeitet man mit den derzeit gerade als 'wahrscheinlich richtigen' und 'angenäherten Interpretationen', sei dies nun die Kopenhagen Interpretation oder die Evolutionstheorie.
    So funktioniert Wissenschaft.
    Inwiefern kennst du dich in den genannten Wissenschaften aus? Es geht hier um eine Begriffsdefinition und nicht um den Interpretationsspielraum gefundener Theorien.
    In der Mathematik definiert man Begriffe über gefundene Konstrukte und kann diese aus früher gefundenen Begriffen herleiten und auch beweisen. Insofern sind die Definitionen in der Mathematik absolut, das wichtigste auf unser Thema bezogen ist allerdings, dass die Axiome der Mathematik auf Konventionen aufbauen, beispielsweise dem Dezimalsystem. Nur deshalb ist gewährleistet, dass die gefundenen Theorien eindeutig sind.
    In der Physik werden aufgrund von Messungen Naturgesetze gefunden, die sich auf mathematischem Wege bis zu einem bestimmten Grad verallgemeinern lassen. Aber auch hier ist wichtig, dass sich sämtliche Theorien unter anderem auf das SI-Einheiten System stützen. Und deshalb sind die Theorien an sich eine eindeutige Beschreibung der physikalischen Natur innerhalb eines Gültigkeitsbereiches. Die Kopenhagen Interpretation hat mit Physik an sich wenig zu tun, sie ist nur eine mögliche Interpretation einer Theorie und als solches gerade mal für Philosophen-Schwätzer brauchbar, wenn man mal davon absieht, dass Philosophie unbrauchbar ist.
    Was man bei Naturwissenschaften und gerade in der Physik noch beachten muss, ist, dass sie die Welt nicht erklären, sondern lediglich beschreiben will.

    Auf jeden Fall ist Intelligenz weder eine Theorie noch eine Interpretation, sondern ein Begriff und Begriffe müssen erst definiert werden, ehe man sie wissenschaftlich anwenden kann. Insbesondere ist eine internationale Konvention notwendig. Und gerade wenn man etwas messen und somit beschreiben, also mathematisch-naturwissenschaftlich vorgehen will, ist man zwingend auf eine absolute Definition angewiesen.

    Zitat Zitat
    Ja, es kann sein, dass sich Morgen herausstellt, dass ECT (Elementary Cognitive Task)-Tests (Reaktionstests) der heilige Gral der IQ-Messung sind, aber es kann auch sein, dass es sich herausstellt, dass sie unbrauchbar sind - alles eine Frage gut herausgearbeiteter Empirie und Forschung.
    Inwiefern IQ-Tests brauchbar sind, ist mir ziemlich egal, erst einmal braucht es eine absolute Definition.
    Geändert von TheBiber (11.05.2007 um 18:59 Uhr)
    Electrodynamics:

  5. #5
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Ach ja, Wikipedia ist, um einen meiner liebsten Professoren zu zitieren, "Bullshit".
    Solche Aussagen zeugen nur von mangelnder Fähigkeit neben Quellen- auch Versionskritik (wie auch Aussagen 20 Jahre oder noch älterer Enzyklopädien nicht mehr valide sein können, können es bei WP halt Sekunden sein) zu betreiben, entweder bei einem selbst oder als Attestierung an andere. Die WP für sich zu nehmen ist natürlich für eine eingehende Beschäftigung mit den jeweiligen Themen unzureichend, aber so ist es mit allen anderen Enzyklopädien mit weit geringerem Umfang auch.
    Dass daneben Trivialthemen wie einzelne "My little Pony"-Episoden im gleichen Namespace liegen, ist dabei recht belanglos.
    Und im Gegensatz zu etwa Brockhaus oder Britannica obliegt die Wertung nicht nur der Autorität des (meist ungenannten) Autors, sondern kann mit etwas Aufwand selbst getroffen werden.
    Wer den hier nur teilweise aufbringt und nicht zusätzlich Quellen nachschlägt, ist selbst an den Wertungslücken schuld. Was ihm allerlings nur z.T. vorgehalten werden kann, da sich offensichtlich kaum einer hochwissenschaftlich mit dem Thema befassen will.
    Enzyklopädien sind Bullshit, bitteschön.

    Zitat Zitat
    Jemals mit Steve Ballmer privat gesprochen oder Texte von ihm gelesen?
    Das sind Shows, die sind darauf ausgelegt den Leuten zu gefallen und zu polemisieren - und selbst wenn er sich lächerlich macht, solange das die MS-Brand-Awareness steigert profitiert er davon.
    Selbst bei Gelegenheit dürfte mein Interesse augenscheinlich gering sein.
    Wobei die Aussage allerdings firmenintern und somit kaum PR war. Aber lassen wir das mal fallen, zumal Ballmer den Vorfall darum ohnehin im Nachhinein abgeschwächt dargestellt hat.

    Noch zum vorherigen Post und in Anlehnung an Apotheose:
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Es ist aber ja auch so, dass es überall Ausnahmen gibt, es gibt natürlich Linguistik-Professoren mit einem IQ von über 150, aber sie sind seltener - was, genauso wie viele Hochbereichstests, darauf hinzudeuten scheint, dass im sehr hohen Bereich von 160+ sehr ähnliche Interessenentwicklungen zu geben scheint.
    Wieso sollte man nicht viel eher den umgekehrten Schluss ziehen, dass ein hohes Interesse in jenen Bereichen mit einem besseren Abschließen in Tests einhergeht, die anscheinend in deren Richtung voreingenommen sind? (edit: Ich bin mir bewusst, dass das eine Unterstellung ist.) Linguistik oder die Sozialwissenschaften scheinen keine besonderen Vorteile bei IQ-Tests zu bringen. Mathematik und Physik dann aber schon eher.
    Geändert von Don Cuan (13.05.2007 um 14:13 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von Don Cuan Beitrag anzeigen
    Solche Aussagen zeugen nur von mangelnder Fähigkeit neben Quellen- auch Versionskritik (wie auch Aussagen 20 Jahre oder noch älterer Enzyklopädien nicht mehr valide sein können, können es bei WP halt Sekunden sein) zu betreiben, entweder bei einem selbst oder als Attestierung an andere. Die WP für sich zu nehmen ist natürlich für eine eingehende Beschäftigung mit den jeweiligen Themen unzureichend, aber so ist es mit allen anderen Enzyklopädien mit weit geringerem Umfang auch.
    Dass daneben Trivialthemen wie einzelne "My little Pony"-Episoden im gleichen Namespace liegen, ist dabei recht belanglos.
    Und im Gegensatz zu etwa Brockhaus oder Britannica obliegt die Wertung nicht nur der Autorität des (meist ungenannten) Autors, sondern kann mit etwas Aufwand selbst getroffen werden.
    Wer den hier nur teilweise aufbringt und nicht zusätzlich Quellen nachschlägt, ist selbst an den Wertungslücken schuld. Was ihm allerlings nur z.T. vorgehalten werden kann, da sich offensichtlich kaum einer hochwissenschaftlich mit dem Thema befassen will.
    Enzyklopädien sind Bullshit, bitteschön.
    Da bist du mit Wiki aber etwas grosszügig... Schau mal bei einem umstrittenen Thema in den Diskussionsteil und du wirst sehen, wie sich die Ideologen gegenseitig fertig machen, sich die Beiträge verpfuschen und anderen mangelnde Kenntnisse vorwerfen. Klar, Wikipedia ist für Internetdiskussionen ausreichend (will gar nichts anderes sagen), aber sobald man einen gewissen wissenschaftlichen Standard zu erfüllen hat, ist es höchstens noch wegweisend, in welcher Richtung man verlässliche Quellen zu suchen hat.

  7. #7
    Oh Gott, wo soll man bei dem Thema anfangen? ...
    Zunächst einmal finde ich (und das bestätigt sich ja in dem thread nochmal) eine gewisse Begabung oder HOchbegabung kein Geschenk sondern eine Qual.

    Auf der einen Seite hat man da diese Sache, die man so gut kann, dass man es selbst nicht glauben kann, auf der anderen Seite ist man dem Leben hilflos geliefert.

    Und jetzt beziehe ich das mal auf mich:
    Seit rund 1 1/2 Jahren weis ich, dass ich eine Hochbegabung in der Musik habe. Es ist mir in all den Jahren niemals aufgefallen und dann bekommt man ein Keyboard geschenkt und entdeckt eine neue Seite in sich. Ein neues, an sich unerfüllbares Verlangen entstand und wurde ein Teil meines Lebens. (Klingt wirklich übertrieben, aber ich sag ja nur was es mir bedeutet.) Nun, ich lerne nun also alles über Notation und komponiere Musik. Und das mit einem enormen Fortschrittstempo...

    Das ist die schöne Seite. Mein anderes Leben sieht nicht so gut aus. Ich bin ungeschickt, oft unhöflich, kann so gut wie nichts im Haushalt, usw. Ich bin eigentlich zu nichts zu gebrauchen.
    Hinzu kommen meine Essgewohnheiten. Ich lehne jegliches Gemüse und jegliches Obst ab. Fleisch, Nudeln, Säfte, Tabletten bestimmen mein Essen.
    Meine schulische Lage ist im Moment dass ich die 9. Klasse wiederhole (Realschule) und diese wahrscheinlich nicht bewältigen werde.
    Der Grund ist simpel: Ich melde mich nicht. Ich bin ein absoluter Perfektionist, in allem was ich tue. Darum muss alles was ich sage richtig sein, bei jeder unsicherheit melde ich mich nicht...
    Nächstes thema: Liebe. Ich verliebe mich nicht. In all den Jahren konnte ich mich noch nicht verlieben, ich habe nicht mal das Verlangen danach. Es stört mich nicht, aber wundert mich. Ich frage mich woran das nur liegen könnte?

    Ein Haufen Probleme. Da frage ich mich: Ist es das Wert? Oder ist das die Quintessenz?

  8. #8
    Zitat Zitat
    Das ist die schöne Seite. Mein anderes Leben sieht nicht so gut aus. Ich bin ungeschickt, oft unhöflich, kann so gut wie nichts im Haushalt, usw.
    Das sind ja wohl Dinge an denen man arbeiten kann Sakow.
    Für mich hört sich das so an als würdest du dir einreden das du neben der Musik nix anderes kannst.
    Und bisserl Staubsaugen wirste ja wohl hinkriegen oO

    Zitat Zitat
    Der Grund ist simpel: Ich melde mich nicht. Ich bin ein absoluter Perfektionist, in allem was ich tue. Darum muss alles was ich sage richtig sein, bei jeder unsicherheit melde ich mich nicht...
    Das hört sich eher nach Unsicherheit an den Perfektionismus...
    Ich hab mich aus langeweile auch nie gemeldet^^ was solls, reis es doch mi´m schriftlichen wieder raus, lernen wirst du doch wohl können ?oO

    und das

    Zitat Zitat
    Nächstes thema: Liebe. Ich verliebe mich nicht. In all den Jahren konnte ich mich noch nicht verlieben, ich habe nicht mal das Verlangen danach. Es stört mich nicht, aber wundert mich. Ich frage mich woran das nur liegen könnte?
    kommt noch

    Besser nicht verliebt als unglücklich, da spricht jemand aus Erfahrung

  9. #9
    Zitat Zitat
    Das sind ja wohl Dinge an denen man arbeiten kann Sakow.
    Für mich hört sich das so an als würdest du dir einreden das du neben der Musik nix anderes kannst.
    Und bisserl Staubsaugen wirste ja wohl hinkriegen oO
    Naja, das mit dem unhöflich ist wohl übertrieben, so übel bin ich ja net.
    Aber ich meinte damit dass es die einfachen Dinge sind an denen ich versagen, zum Beispiel bin ich desöfteren zu dumm um eine Chipstüte aufzumachen. ^^

    Zitat Zitat
    Das hört sich eher nach Unsicherheit an den Perfektionismus...
    Ich hab mich aus langeweile auch nie gemeldet^^ was solls, reis es doch mi´m schriftlichen wieder raus, lernen wirst du doch wohl können ?oO
    Wie mans nimmt. Oo
    Und schriftlich bin ich so im 2er und 3er Bereich, aber das reicht im Zeugniss für ne schwache 4. Tja, so ist das heute. Unser tolles Schulsystem.
    Sicher ist auch dass ich ein Referat nicht halte wenn irgendein Detail nicht so auszuführen ist wie ich das gerne hätte...als Beispiel. ^^

    Zitat Zitat
    kommt noch

    Besser nicht verliebt als unglücklich, da spricht jemand aus Erfahrung
    Schaun wa mo.

  10. #10
    @sakow ich frage mich auch wo der bezug zu deiner "hochbegabung" stecken soll...alles was du schilderst kann man herrlich an sich ändern. dein angeblicher perfektionismus wird dich zu nichts führen, das siehst du irgendwann ein und legst ihn ab.
    und dass du dich nicht verliebst, meine güte, irgendwann passiert es und dann wirst du weinen, weil du wolltest es wäre nie geschehen.
    das alles lässt sich prima unter
    PU
    BER
    TÄT
    zusammenfassen....das ist eklig, aber es geht vorbei.
    it's calling...

  11. #11
    Zitat Zitat
    Da bist du mit Wiki aber etwas grosszügig... Schau mal bei einem umstrittenen Thema in den Diskussionsteil und du wirst sehen, wie sich die Ideologen gegenseitig fertig machen, sich die Beiträge verpfuschen und anderen mangelnde Kenntnisse vorwerfen. Klar, Wikipedia ist für Internetdiskussionen ausreichend (will gar nichts anderes sagen), aber sobald man einen gewissen wissenschaftlichen Standard zu erfüllen hat, ist es höchstens noch wegweisend, in welcher Richtung man verlässliche Quellen zu suchen hat.
    Wie wahr.
    Ich habe kürzlich eine lange Diskussion über die Wikipedia geführt, es ging dabei zwar eigentlich um das Experiment Anarchie, aber an sich hängt es ja mit dem Grundproblem zusammen.
    Wikipedia behauptet an sich eine demokratische Struktur zu sein, aber in all meinen Beobachtungen zeigte sich nur, dass es - aus reiner Notwendigkeit - eine Oligarchie geworden ist in der völlig uninformierte und international nicht normierte Regeln gelten die von einer Vielzahl an teils inkompetenten Administratoren je nach Fall in ihrem eigenen Sinne, nicht einmal im Sinne der Regeln selbst, ausgelegt werden.
    Zuweilen muten mir die Wikipedia-Diskussionen wie eine bizarre Mischung aus kafkaischem Prozess und hellerschem Zynismus wie er wohl am besten aus der von Shakespear entliehnen Phrase "Some men are born mediocre, some men achieve mediocrity, and some men have mediocrity thrust upon them." herauszulesen ist.

    Ich persönlich bin überzeugt, dass kein sich selbst organisierendes System in der Lage ist längerfristig demokratisch und effektiv zugleich zu funktionieren. Aufgrund der inhärenten menschlichen Komponente werden wir stets eine Elitenbildung beobachten. Das Internet macht dort keinen Unterschied.

    Mich persönlich erinnert Wikipedia immer wieder an die Worte des Mathematikers Norbert Wiener. Er sagte, dass die Grenzgröße einer kleinen, sich selbst beherrschenden Gruppe bei der jeder jeden kennt und gemeinsam ein Konsens erzeugt werden kann bei ungefähr 100 liegt.
    Wenn man diese Mathematik nun auf Wikipedia anwendet so bedeutet dies, dass alle Artikel stets erstellt und wieder gelöscht werden - in alle Ewigkeit.

    Zitat Zitat
    Wieso sollte man nicht viel eher den umgekehrten Schluss ziehen, dass ein hohes Interesse in jenen Bereichen mit einem besseren Abschließen in Tests einhergeht, die anscheinend in deren Richtung voreingenommen sind? (edit: Ich bin mir bewusst, dass das eine Unterstellung ist.) Linguistik oder die Sozialwissenschaften scheinen keine besonderen Vorteile bei IQ-Tests zu bringen. Mathematik und Physik dann aber schon eher.
    Um ein hohes Interesse an der Mathematik zu haben musst du in der Lage sein mathematische Aufgaben zu lösen ohne dabei jede Formel jedesmal nachzuschlagen und ohne frustriert zu werden. Dies ist nur möglich, wenn du eine gewisse mathematische Begabung vorweisen kannst.

    Zitat Zitat
    Und dann verschwendest du deine Zeit in einem Internetforum....
    Ach, wieso verschwenden? Ich hab auch Freizeit, ich nehme mir sogar eigentlich mindestens zwei oder drei Stunden Freizeit pro Tag und lese dann meist eher lockere Bücher, aber Internetforen sind auch immer wieder interessant.

    Zitat Zitat
    Danke, den Mist hatte ich schonmal und als Pragmatiker werde ich mich hüten, den Quatsch nochmals anzufassen.
    Du musst da differenzieren. Ich bin auch pragmatisch, aber Wittgenstein und Popper sind keine Esoteriker.
    Die Psychologie ist in einem desolaten Zustand, da geb ich dir Recht, aber nicht unbedingt in diesem Gebiet.
    Man hat einfach vor 100 Jahren lieber auf den Unfug von Freud als auf die Arbeiten von Sidis gehört - und in der Soziologie ist es, man tausche nur die Namen aus, nicht anders. Goffmann, Geertz, Bourdieu und Foucault sind vielleicht ganz brauchbar, Stehr, sicherlich, aber der größte Teil der Soziologie hält sich mit Geschwafel auf, dass wissenschaftlich nicht haltbar ist.

    Zitat Zitat
    Sags richtig: Leistungsfähiger als der Durchschnitt des gleichen Alters einer bestimmten Testgruppe. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man 1500 Studenten nimmt, 2500 Arbeiter, 100 Europäer oder 10000 Männer. In jeder dieser Gruppe hätte ich einen anderen IQ-Wert.
    Ja, gut, man hätte mein Beispiel noch um weitere Eigenschaften erweitern müssen, pensionierter Doktor der Anglistik und Gymnasiast - oder um es mit House M.D. zu sagen: Carmen Electra. ;-)

    Zitat Zitat
    Wie war das nochmals mit Mathematik und Physik? Definiere Welt. Auf hinreichend kleinem Gebiet lässt sich die Erde als Scheibe approximieren. Die gesamte technische Mechanik würde ohne diese Approximation nicht funktionieren. Die Erde ist nicht indiskutabel keine Scheibe, sondern es kommt auf den Standpunkt oder für mich als Ingenieur viel mehr auf den Verwendungszweck an.
    Hiargh. Okay. Da hast du mich. Ja, die Welt ist in gewissen Annahmen an sich eine Scheibe, aber du weißt, dass ich es nicht darauf bezog.

    Zitat Zitat
    Ich kenne aber auch keinen IQ-Test, der für Hochbegabte konzipiert ist, d.h. im oberen IQ-Bereich besser differenziert.
    Naja, kommt immer darauf an, bis 160 kommt man ja durchaus - und das ist ja schon ein sehr hohes Level.
    Die Wechsler-Tests (WPPSI-R, WISC-III, WAIS-III, WISC-IV) haben alle eine Decke von 155 bis 160 (SD15) mit Untertest-Decken von 19 (SD3) bei fünf Performanz und fünf verbalen Tests - wobei ich sehr darauf hoffe, dass es sich mit dem WAIS-IV etwas nach oben ändert, insbesondere einige der verbalen Tests haben künstliche Decken von rund 135.
    WAIS-R und WAIS-III gehen teilweise auch leicht darüber (Wobei ich da jetzt gerade nichts zur Hand habe, aber die Prometheus Society hat in ihrem 99'er Mitgliederbericht recht interessante Untersuchungen angestellt.
    Raven sollte rein rechnerisch auch bis 155 gehen und wenn man eine Struktur entwickeln würde die in den Raven APM Zeit besser hineinfaktorisiert könnte man wahrscheinlich noch höher gehen (ich hab das mal projiziert und kam auf ein theoretisches Ceiling von 170+ bei 12 Minuten Testzeit
    und Maximalpunktzahl (Set I+II, ~ 12 Sekunden/Frage), aber meine Testgruppe ist - natürlich - viel zu klein und man müsste vor allem noch mal gegenrechnen.)).
    Was höhere Levels als 160 angeht, da gäbe es nur den 1972er Stanford Binet- Long Form (Stanford-Binet LM), völlig veraltet, absolut nicht zeitgemäß, nur für Kinder unter 8 Jahren, aber dafür in der Lage bis 220 zu diskriminieren.

    Zitat Zitat
    Naja, wie immer handelt sich dabei um Korrelationsmaße, also es gibt z.B. eine signifikante Korrelation zwischen den mathematischen IQ und die Mathe-Note. Und diese sind nicht immer besonders hoch. Da man neben "mathematischen Fertigkeiten" auch mathematisches Wissen braucht, das man in der Schule vermittelt bekommt. Also ich würde Underachiever so erklären, dass sie zwar die Fertigkeit hätten, gute Noten zu erreichen, aber diese nicht umsetzen. Aber ich kenne mich da auch nicht aus. Hochbegabte, Underachiever, etc. haben mich nie wirklich interessiert. Meine Infos beziehen sich auf das, was ich im Studium so mitbekommen habe.
    Nach allem was mir bekannt ist, ist das ungefähr so. Ich hatte kürzlich was in den Fingern, ich versuch auf den Namen des Autors zu kommen, aus Leipzig, Doktorarbeit, es ging um Underachiever. Einer der Haupterklärungsstränge war etwas, dass ich auch an mir selbst beobachtet habe, die Selbsterschließung mathematischer Zusammenhänge und das Entwickeln der Mathematikregeln aus dem, was man schon weiß - mit eventuell fehlerhaftem Resultat.
    Ich muss das mal nachschauen, ich komm im Moment leider nicht auf den Namen.

    Zitat Zitat
    Es gibt auch Intelligenztests, die nur auf verbale Intelligenz setzen. Die meisten Intelligenztests, die ich kenne haben auch einen verbalen Anteil dabei. Es gibt natürlich auch non-verbale Intelligenztests, wie den APM von Raven.
    Wobei du dazu sagen musst, dass der Raven APM eine Mischform ist. D.h. es gibt auch einige (mehr oder minder komplexe) mathematische Objekte wie z.B. E12, aber auch eine vielzahl anderer Objekte die auf, zum Beispiel, Mustererkennung setzen.

    Zitat Zitat
    Wuuu was sind denn da die Antworten?
    Btw "halbwegs verlässlich diskriminiert" hört sich nicht so an, als wäre der IQ da absolut meßbar?
    Beide Tests werden immer noch von einigen Gesellschaften verwendet, da sie aber offen im Internet zugänglich sind halte ich es nicht für problematisch die Fragen zu posten, insbesondere da es hier ja nun nicht um eine Diskussion geht. Die Aufgabe aus dem Titan, Damokles, halte ich für sehr einfach wenn man sich mit Griechenland auskennt, das andere ist - meiner Meinung nach - eine der schwersten Analogien des Mega.
    Man sollte bei diesen Tests allerdings auch bedenken, dass sie aus den 70ern sind - und ihr Flurwert, das heißt, die Punktzahl die bei einer einzigen richtigen Aufgabe zugewiesen wird (wobei man erst ab vier oder fünf wirklich anfängt das zu werten und es zuvor auch als "Glück" abtut) schon 130 beträgt.
    Was die Diskriminierung angeht, nun, ja. Es sah sehr, sehr gut damit aus, da der SAT, welcher bis 1994 effektiv ein Intelligenztest war, als Normierungshilfe herangezogen werden konnte.
    Geändert von jwiechers (13.05.2007 um 20:04 Uhr)

    discipline and profession - power is nothing without control.


  12. #12
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen

    Naja, kommt immer darauf an, bis 160 kommt man ja durchaus - und das ist ja schon ein sehr hohes Level.
    Die Wechsler-Tests (WPPSI-R, WISC-III, WAIS-III, WISC-IV) haben alle eine Decke von 155 bis 160 (SD15) mit Untertest-Decken von 19 (SD3) bei fünf Performanz und fünf verbalen Tests - wobei ich sehr darauf hoffe, dass es sich mit dem WAIS-IV etwas nach oben ändert, insbesondere einige der verbalen Tests haben künstliche Decken von rund 135.
    WAIS-R und WAIS-III gehen teilweise auch leicht darüber (Wobei ich da jetzt gerade nichts zur Hand habe, aber die Prometheus Society hat in ihrem 99'er Mitgliederbericht recht interessante Untersuchungen angestellt.
    Raven sollte rein rechnerisch auch bis 155 gehen und wenn man eine Struktur entwickeln würde die in den Raven APM Zeit besser hineinfaktorisiert könnte man wahrscheinlich noch höher gehen (ich hab das mal projiziert und kam auf ein theoretisches Ceiling von 170+ bei 12 Minuten Testzeit
    und Maximalpunktzahl (Set I+II, ~ 12 Sekunden/Frage), aber meine Testgruppe ist - natürlich - viel zu klein und man müsste vor allem noch mal gegenrechnen.)).
    Was höhere Levels als 160 angeht, da gäbe es nur den 1972er Stanford Binet- Long Form (Stanford-Binet LM), völlig veraltet, absolut nicht zeitgemäß, nur für Kinder unter 8 Jahren, aber dafür in der Lage bis 220 zu diskriminieren.
    Danke für die Info. ^^ Und ich wusste gar nicht, dass beim Raven APM eine Speedkomponente dabei ist. Andererseits ist schon wieder etwas Zeit her, dass ich den zuletzt gemacht habe.

    Zitat Zitat
    Wobei du dazu sagen musst, dass der Raven APM eine Mischform ist. D.h. es gibt auch einige (mehr oder minder komplexe) mathematische Objekte wie z.B. E12, aber auch eine vielzahl anderer Objekte die auf, zum Beispiel, Mustererkennung setzen.
    Inwiefern Mischform? Ich habe mich eigentlich auf die Differenzierung in verbalen und non-verbalen IQ-Test bezogen.
    The tabula of human nature was never rasa and it is now being read.
    -- William D. Hamilton, 1997

  13. #13
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Wikipedia behauptet an sich eine demokratische Struktur zu sein, aber in all meinen Beobachtungen zeigte sich nur, dass es - aus reiner Notwendigkeit - eine Oligarchie geworden ist in der völlig uninformierte und international nicht normierte Regeln gelten die von einer Vielzahl an teils inkompetenten Administratoren je nach Fall in ihrem eigenen Sinne, nicht einmal im Sinne der Regeln selbst, ausgelegt werden.
    http://en.wikipedia.org/wiki/WP:NOT#DEMOCRACY
    Auch lässt sich Oligarchie schon durch den schieren Umfang relativieren, durch den man Kabbeleien in anderen Themenbereichen nicht mitbekommt und der ein Grund für 887 Administratoren (+199 halb-aktive und 118 inaktive) in der englischen WP (http://en.wikipedia.org/wiki/Wikiped...administrators)
    Natürlich ermöglicht trotzdem Ausprägungen von Oligarchie, die etwa zum Agenda Setting benutzt werden kann, aber schon vom Aufwand her nur auf kleinem Raum. Das Prinzip der WP vertraut dann auf Selbstreinigungskräfte (auch innerhalb der Admins, z.B. das ArbCon), was wohl auch der einzig brauchbare Ansatz ist. Dass davon einzelne Artikel verschont bleiben ist leider nicht auszuschließen, doch das Problem besteht eben bei Brockhaus, Britannica etc. aufgrund der relativ wenigen Bearbeiter auch teilweise.

    Zitat Zitat
    Wenn man diese Mathematik nun auf Wikipedia anwendet so bedeutet dies, dass alle Artikel stets erstellt und wieder gelöscht werden - in alle Ewigkeit.
    Jein. AfDs werden hauptsächlich aufgrund von WP:N und WP:V durchgeführt (mitunter auch WP:NOT), insbesondere mit weniger bekannten Büchern, Filmen, Autoren etc. sowie Spezialartikeln/POV Forks auf der einen und vielen Internetangeboten auf der anderen Seite. Gut, es gibt Extreme, aber die stammen meist aus diesen Bereichen.
    Es sei denn man rechnet "lol, Wikipedia is for pr0n"-Edits und sonstigen Vandalismus mit herein.

    Zitat Zitat
    Um ein hohes Interesse an der Mathematik zu haben musst du in der Lage sein mathematische Aufgaben zu lösen ohne dabei jede Formel jedesmal nachzuschlagen und ohne frustriert zu werden. Dies ist nur möglich, wenn du eine gewisse mathematische Begabung vorweisen kannst.
    Oh, ich interessiere mich auch für Schwerter, ohne ein große Begabung zu haben, sie zu schmieden. Es mit der Mathematik ähnlich zu halten ist sicher möglich.
    Aber auch wenn man zu den Interessen noch den unscharfen Begriff der Begabung nimmt, die Frage bleibt gleich: Befasst sich ein Linguist wegen seines IQ eher mit diesem Fach und sein 15 Punkte höherliegender Mathematiker-Freund mit seinem, oder schneidet der Mathematiker wegen Interesse und Begabung nur insgesamt besser ab? Und wie stark das dann als Voreingenommenheitsfehler des Testes zu sehen ist.

    Mein Problem damit, an verschiedenen solcher Tests teilzunehmen und das ins Verhältnis zu setzen ist BTW weniger ein finanzielles als eines der Einstellung, nichts dafür bezahlen zu wollen, weil ich selbst bei 50€ keinen entsprechenden Wert hinter den Test sehe. Deswegen hatte ich nach kostenlosen zur Selbstauswertung gefragt.

  14. #14
    Zitat Zitat
    Danke für die Info. ^^ Und ich wusste gar nicht, dass beim Raven APM eine Speedkomponente dabei ist. Andererseits ist schon wieder etwas Zeit her, dass ich den zuletzt gemacht habe.
    Ist sie an sich auch nicht. Ich hätte sie aber gerne drin.
    Die einzige "Speed-Komponente" ist, dass gewisse Hochbegabtenvereinigungen, die den Raven annehmen, nur solche Tests annehmen, die z.B. mit einer Zeitbegrenzung von dreißig Minuten gemacht wurden.


    Zitat Zitat
    Auch lässt sich Oligarchie schon durch den schieren Umfang relativieren, durch den man Kabbeleien in anderen Themenbereichen nicht mitbekommt und der ein Grund für 887 Administratoren (+199 halb-aktive und 118 inaktive) in der englischen WP
    Eines der zentralen Elemente der Demokratie ist die Konsensfindung auf Basis von Meinungs- und Interessensausgleich.
    Zu sagen, Wikipedia sei keine Demokratie, nur weil diese Demokratie nicht auf "Wahlen", sondern auf Diskussionen (die man eventuell als Referendum modellieren kann) setzt (ganz davon abgesehen, dass ich fast überall Wahlen sehe) halte ich für eine fehlerhafte, uninformierte und einfach nur dumme Interpretation dieses Begriffes.
    Nehmen wir mal Wikipedias eigene Definition:

    Zitat Zitat
    Folgende Kennzeichen sind für eine Demokratie zwingend:

    * Es gibt einen Demos (Volk), welcher politische Entscheidungen in kollektiven Prozeduren trifft. Nur volljährige Mitglieder des Demos nehmen daran teil.
    Volljährigkeit lassen wir mal wegfallen,
    Volk (Nutzer): +
    Kollektiver Entscheidungsprozess (Konsensfindung): +

    Zitat Zitat
    * Es gibt ein Territorium, in dem die Entscheidungen innenpolitisch angewendet werden und in dem der Demos angesiedelt ist. Heutzutage ist dies das Territorium des Nationalstaates und weil dies theoretisch mit der Heimat des Volkes korrespondiert, stimmen Demos und Reichweite des demokratischen Prozesses überein. Kolonien von Demokratien werden selbst nicht als demokratisch betrachtet, wenn sie vom demokratischen Mutterland regiert werden. (Demos and Territorium stimmen nicht überein.)
    Territorium könnte man abstrakt als ihren Server definieren, womit auch dies erfüllt wäre.

    Zitat Zitat
    * Es gibt für politische Normen eine Entscheidungsfindungsprozedur, welche entweder direkt (z. B. als Referendum) oder indirekt (z. B. über die Wahl eines vertretenden Parlamentes) funktioniert. Diese Prozedur wird vom Demos bereits dadurch als legitimiert betrachtet, insofern sein Ergebnis „akzeptiert“ wird. In einer repräsentativen Demokratie wird die politische Legitimität der Repräsentanten aus der Bereitschaft der Bevölkerung abgeleitet, die Entscheidungen des Staates (auch die der Regierung und der Gerichte) entgegen individuellen Vorzügen und Interessen zu akzeptieren oder hinzunehmen. Dies ist deshalb wichtig, weil demokratische Wahlen immer Gewinner und Verlierer haben. Zumindest muss die Prozedur geeignet sein, Regierungswechsel herbeizuführen, sofern eine ausreichende Unterstützung dazu existiert. Scheinwahlen, die ein existierendes Regime nur bestätigen können, sind nicht demokratisch.
    * Im Fall von Nationalstaaten müssen diese souverän sein: demokratische Wahlen sind nutzlos, wenn eine Autorität von außen das Ergebnis überstimmen kann. Ausnahmen kann es im Falle der Suzeränität geben (Bsp. Island).
    * Ein unverzichtbares Merkmal einer Demokratie ist schließlich, dass durch wiederkehrende verbindlich festgelegte Verfahren die Regierung ohne Revolution wechseln kann. In vorwiegend direkt-demokratischen Systemen übt das Volk die Macht selbst aus. Es entscheidet zum Beispiel mittels Volksabstimmungen und kooperativer Planung in Sachfragen selbst. In Repräsentativen Demokratien werden hierzu von den Bürgern Repräsentanten gewählt (oder in der Vergangenheit auch per Los bestimmt), die die Herrschaft ausüben sollen.
    Na?
    Die generelle politische Ausrichtung und Zielsetzung der Wikipedia ist liberal-demokratisch. Sie wollen den Menschen das Wissen zugänglich machen, es liberalisieren, und die Wissensgenerierung wird demokratisch, durch Konsensbildung, geregelt.

    Zitat Zitat
    Auch lässt sich Oligarchie schon durch den schieren Umfang relativieren, durch den man Kabbeleien in anderen Themenbereichen nicht mitbekommt und der ein Grund für 887 Administratoren (+199 halb-aktive und 118 inaktive) in der englischen WP
    Nein. Oligarchie bedeutet herrschaft der Wenigen zu deren Vorteil (und sei dies nur Profilierung), ohne, dass "wenig" definiert wird. In Relation zur Autorenschaft (anonym und angemeldet) sind die Administratoren eine sehr präzise Minderheit.
    Man könnte das Ganze, wollte man es positiver darstellen, höchstens Meritokratie nennen, von einer Epistokratie ist es jedoch Meilen entfernt.


    Zitat Zitat
    Jein. AfDs werden hauptsächlich aufgrund von WP:N und WP:V durchgeführt (mitunter auch WP:NOT), insbesondere mit weniger bekannten Büchern, Filmen, Autoren etc. sowie Spezialartikeln/POV Forks auf der einen und vielen Internetangeboten auf der anderen Seite. Gut, es gibt Extreme, aber die stammen meist aus diesen Bereichen.
    Durchaus, allerdings sind die Regeln für WP:N teilweise sehr unterschiedlich, je nach Land und die Art und Weise wie mit an sich namhaften Institutionen und Vereinigungen die - zumindest in ihrer Hochzeit - eine große Relevanz hatten umgehen ist auch von den politischen Einstellungen der Administratoren abhängig. Ein sehr schönes Beispiel wäre die Löschung des Artikels über die Mega Society aufgrund einer Kontroverse über ein ehemaliges Mitglied und den generellen Inferioritätskomplex der Nutzer und Administratoren.


    Oh - und es erledigt sich eh:
    Zitat Zitat von Wikipedia - Power Structure (Wikimedia)
    Democracy

    Not all conflicts can be resolved through consensus, and in many cases, simple votes are organized using only the wikipages as a tool. Virtually all existing voting methods have been tried and used, and no standard has been agreed upon yet.

    In March 2003, with Wales' approval, User:Eloquence organized the first official project-wide vote on a Wikipedia policy, on the subject of which articles to include in the Wikipedia total article count (see Article count reform). The voting method used was average voting. The result was accepted, and more official votes on contentious subjects may follow.

    Basically, whenever you feel like it, you can try to start a vote on a talk page, but people will probably not participate in it if they think discussion has not yet been exhausted as a way to resolve conflicts of opinion. In general Wikipedia follows a deliberative democracy model, where nothing is in a hurry... it could evolve towards consensus democracy if the will is there.

    While Jimbo remains skeptical of voting, he has suggested that he is more willing to accept votes on the non-English Wikipedias, where he is less able to oversee the decision making process. It is most likely there that new structures will emerge.
    Soviel auch zum Thema, dass die Wikipedia selbst weiß, was sie ist.
    Geändert von jwiechers (14.05.2007 um 15:02 Uhr) Grund: So, erstmal BWL Klausur überlebt

    discipline and profession - power is nothing without control.


  15. #15
    Zitat Zitat von Sakow Beitrag anzeigen
    Nächstes thema: Liebe. Ich verliebe mich nicht. In all den Jahren konnte ich mich noch nicht verlieben, ich habe nicht mal das Verlangen danach. Es stört mich nicht, aber wundert mich. Ich frage mich woran das nur liegen könnte?
    Es ist immer interresant, wie alle allen anderen unterstellen, in Sachen Liebe soo erfahren zu sein. In meiner Oberstufenklasse waren sehr sehr viele (männliche und weibliche) Jungfrauen und auch an der Uni hats nen gewaltigen Batzen (ok, in der Uni hat noch keiner gefragt, wer jetzt Jungfrau ist, aber äh man bekommt das peripher mit irgendwo)

    Mach dir da ma keine allzu großen Gedanken

    Haushalt, pffff die meiste Hausarbeit is einfach langweiliges Zeuch, dat lernt ma schnell ma. Ich mein, du wirst ja wohl nen Besen über ne glatte Fläche ziehn können und dann das, was er mitgenommen hat, mit dem Handbesen auffegen können.
    Ernährung öh wat heißt "du lehnst ab"? Liegt ja wohl in deinem Ermessen, was du so ablehnst, eh?

    Perfektionismus ist zum Teil auch eine Krankheit von mir, wenn ich was mache, mache ich es gerne bis ins letzte Detail (aber viel besser isses, das sein zu lassen und faul auf der Haut zu liegen )
    Mim Melden hab ich aber nen großen Vorteil, ich bin theatralisch ^^

    Chipstüten sind imho blöd konstruiert, zum Glück mampf ich das Zeuch nech, bei dem Ganzen Salz fühlt sich mein Mund danach immer irgendwie so rissig und trocken und überhaupt an shudder

    Zu wikipedia, ich finds ganz praktisch, wenn man sich ma grob zu was informieren will, ich mein jetzt z.B. für Schulreferate isses eigentlich ideal. Dat man wiki nech für tiefere Betrachtungen benutzt is natürlich klar ^^
    In vielen Themen will ich keine seitenlange wissenschaftliche Errata lesen die zudem Wissen in dem betreffendem Gebiet benötigt sondern einfache, für Laien verständliche prägnante Beschreibungen wie sie eben wiki hat. Passt doch.
    Und in welchem Lexikon findet man ein so breites Spektrum?

    @Sephi: Nochma, was ist jetzt mit dem Vergleich von beispielsweise musikalisch Hochbegabten und abstrakt-räumlich Hochbegabten? Wie kann ein absoluter Wert beides beschreiben, sodass beides einen hohen Wert vorraussetzt und somit zur Inklusion führen würde, dass musikalisches Talent und räumliches Talent äquivalent wären was sie wohl kaum sind?

    class Dog { //(...)
    boolean getBuddha() { throw NullPointerException; } }
    Spielt Hero-Chan!

  16. #16
    Zitat Zitat von Sakow Beitrag anzeigen
    Nächstes thema: Liebe. Ich verliebe mich nicht. In all den Jahren konnte ich mich noch nicht verlieben, ich habe nicht mal das Verlangen danach. Es stört mich nicht, aber wundert mich. Ich frage mich woran das nur liegen könnte?
    Sei dankbar... einfach nur dankbar . Die Chance, enttäuscht zu werden, ist sehr hoch.

    Zitat Zitat von Dhan
    Es ist immer interresant, wie alle allen anderen unterstellen, in Sachen Liebe soo erfahren zu sein. In meiner Oberstufenklasse waren sehr sehr viele (männliche und weibliche) Jungfrauen und auch an der Uni hats nen gewaltigen Batzen (ok, in der Uni hat noch keiner gefragt, wer jetzt Jungfrau ist, aber äh man bekommt das peripher mit irgendwo)
    Das soll angeblich normal sein: Akademiker seien sexuell etwas weniger aktiv als direktberufstätige Schulabgänger. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind zwar nicht repräsentativ, aber sie decken sich einigermassen mit dieser Behauptung. Für mich beruhigend . Aber ich bin auch kein Womanizer und werde das wohl auch nie sein ^^.

  17. #17
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    Unfug.
    IQ-Tests enthalten eine Reihe von Objekten die an repräsentativen Gruppen getestet werden. Daraufhin wird eine Normalverteilung vorgenommen. D.h., wenn die Testgruppe 1000 Personen hat (im Normalfall wird das als Mindestmaß für IQ-Tests angenommen, Raven hatte bei jeder Normierung mindestens 1500 Tester), dass man ungefähr bis 150 (etwas über 1:1000) verlässlich messen kann.
    Darüber, da extrapoliert man - was an sich sehr gut funktioniert.
    Stimmt, eine gauss'sche Glockenkurve garantiert die absolute Verlässlichkeit eines Tests... Repräsentative Gruppen auch... Vor allem, weil ja Repräsentation wahnsinnig gut funktioniert, wenn man von einer Grundgesamtheit von 6 Milliarden (auf die ja der Test angewendet werden soll) 1500 aus einem eingeschränkten Kulturraum auswählt und sie dann noch mit einem nach westlichen Massstäben geeichten System bewertet und testet. Aber mit der Statistik ist es ja bekanntlich so eine Sache... Wie heisst das bon mot der Franzosen?
    Zitat Zitat
    on les a recensés, répartis, classés, étiquetés, conscrits, administrés
    Geändert von Rübe (11.05.2007 um 00:44 Uhr)

  18. #18
    gott, ihr armen hochbegabten, klingt ja schrecklich euer leben, keine freunde und nix.
    gott sei dank bin ich ein idiot, den alle lieben. mir gehts gut.

  19. #19
    Zitat Zitat
    Ich muss zugeben, dass ich das Buch nur indirekt kenne (mehr kann man auch nicht ernsthaft erwarten), aber stellt sich eine Studie anhand recht willkürlich fassbarer, zetraler Begriffe wie der "Rasse" sich nicht selbst sehr fragwürdig dar, zumal sie dann noch weiter auf stark soziale geprägte Faktoren wie Gesetzestreue (die sich nur an lokal bestehenden Verhältnissen, aber nicht allgemein vergleichen lässt), Persönlichkeitsbewertungen und scheinbar sogar die Rate der Masturbation (wer ist dabei ehrlich o_Ô) eingeht.
    Rasse lässt sich an sich - sofern man politisch nicht ganz korrekt ist - recht gut fassen, sowohl genetisch, als auch phenotypisch. Dabei muss man nicht mal auf Großrassentheorie eingehen, aber an sich halte ich jene für hilfreich.
    Es werden seit Jahren große Mengen an Daten massiv beschönigt und ignoriert, einfach weil sie nicht mehr politisch korrekt sind.
    Das Guiness Buch streicht einen Eintrag wie "höchster IQ" auf Druck der Öffentlichkeit aber behält so unglaublich faszinierende Einträge wie "Häufigste Überschläge in einem Stunt-Auto".

    Ich befasse mich mit diesem Thema jetzt seit über zehn Jahren und ständig sehe ich Wissenschaftler die behaupten sie könnten es widerlegen, aber ihre Daten weisen dann höchstens auf minimale Ungenauigkeit hin - und wirkliche fundierte Gegenthesen zu V. Weiss homozygotem Intelligenz-Primärgen oder den Beobachtungen von Murray und Herrnstein habe ich noch nicht gefunden.
    Es ist einfach nur enervierend.

    Was die Rate der Masturbation angeht, da bin ich selbst nur bedingt mit Rushton einer Meinung. Rushton geht halt so weit, dass er behauptet Afrikaner seien R-Strategen, also Mengen-Fortpflanzer statt K-Strategen. Solche Überlegungen halte ich für schwer nachweisbar.

    Zitat Zitat
    [...] Tickle [...] andere Tests [...]
    Das ist eine konzeptionelle Frage, es konnte gezeigt werden, dass solche Tests des kristalisierten Wissens mit kulturfairen IQ-Tests in sehr hohem Maße korrelieren, d.h. das solche kulturgebundenen Tests innerhalb der Kultur recht gut verwendbar sind. Ja, dafür brauchst du spezifisches Wissen, aber dieses spezifische Wissen ist eher in deinem Kopf, wenn du intelligenter bist.
    Ich persönlich bevorzuge auch kulturfaire Tests. (Von denen es einige gibt).

    Zitat Zitat
    Um auf meine vorhergehende Frage weiter einzugehen: Welche davon kann man selbstständig belegen und auswerten, ohne irreelle Summen um 1000+$ für Beaufsichtigung, in Glitzerrahmen eingeschlagene Zertifikate und so einen nutzlosen Mist aufzubringen zu müssen? Sprich, kostenlos. Links, bitte.
    Ach, die meisten kosten bei weitem nicht so viel, Mensa testet ja auch immer mal wieder für 50€.

    discipline and profession - power is nothing without control.


  20. #20
    Zitat Zitat von Sephiroththe23 Beitrag anzeigen
    oder den Beobachtungen von Murray und Herrnstein habe ich noch nicht gefunden.
    Es ist einfach nur enervierend.
    Außer, dass sie ihre Daten aus einem Haufen ganz unterschiedlicher Quellen gezogen haben und sicherlich keinen Versuch starteten, diese irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen? Abgesehen natürlich von: "Die Ergebnisse von all diesen entsprechen unseren Erwartungen.".
    Nicht zu vergessen, dass sie keine Daten selbst erhoben haben, um solcherlei Unsinn zumindest Probeweise ausschließen zu können. Und ich bin mir sicher, sie haben nicht einmal das Naheligendste getan, und unter ihrer eigenen Klasse (Universitätsangestellte Intellektuelle) Test durchgeführt um aufzuzeigen, dass die Statistik in allen Gruppen hält und garantiert unabhängig vom Bildungsniveau ist.

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