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Thema: [Obl] Rollenspiel-Thread #2 (Signatur aus!)

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Cyrodiil, Kaiserstadt, Marktviertel

    Nachdenklich schritt Grimoa durch das Tor, welches Elfengarten und Marktbezirk voneinander trennte. Vor ihr eilten Menschen über die Strasse, alle mit ihren täglichen Aufgaben beschäftigt. Niemand schenkte der Rothwardonin mit dem lilanen Zopf besondere Beachtung. Dies war eine überaus beruhigende Feststellung für Grimoa. Ihre Szene mit der Wache, die vor drei Monaten hier stattgefunden hatte, schien komplett in Vergessenheit geraten zu sein. Unbewusst überprüfte sie ihre Kleidung, um unter den teilweise doch recht gut gekleideten Kunden des Marktviertels nicht weiter aufzufallen. Sie trug eine einfache Hose aus dunkelgrau gefärbtem und sehr fein gewebtem Leinenstoff und eine fliederfarbene Tunika, die um ihre Taille von einem schmalen Gürtel zusammengehalten wurde. An diesem befand sich ein kleines Messer sowie ein gut gefüllter Geldbeutel.

    Sie schlenderte langsam am Rande der Strasse entlang, unsicher, wo sie zuerst nach einem Bogen suchen sollte. Schließlich nahm ihre Faulheit ihr diese Entscheidung ab, und sie betrat den ersten Waffenladen, der ihren Weg kreuzte. Das Geschäft hieß "Hauen und Stechen" und wurde von dem Ork Urbul gro-Orkulg geführt. Gruz gro-Basch hatte ihr ein paarmal von ihm erzählt, sie konnte sich nur nicht mehr erinnern, ob sein Urteil positiv oder negativ ausgefallen war.
    Urbul gro-Orkulg war grade damit beschäftigt, seine Auslagen zu betrachten, als sie das Geschäft betrat.
    "Oh, Kundschaft...", murrte er leise, und drehte sich Grimoa zu. "Womit kann ich helfen?"
    "Nun...", fing Grimoa an und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. "Ich suche eigentlich einen Bogen", sagte sie wenig hoffnungsvoll, denn die Regal enthielten hauptsächlich Streithämmer und schwere Rüstungsteile.
    "Bogen?", gab der Ork zurück. "Hm, ich habe excellente Streitkolben hier", verkündete er mit einem tiefen Bass und machte eine ausladenede Handbewegung, die die Hälfte des Ladens umfasste.
    "Oh ja, gewiss, excellent... Und mit Sicherheit auch sehr schwer", antwortete sie nach einem kurzen Zögern.
    "Schwer, ja. Hm...", murmelte der Händler und maß sie einmal mit seinem Blick von Kopf bis Fuß. "Vielleicht ist etwas leichteres doch besser", sagte er dann etwas lauter.
    "Ich habe auch Dolche und ein paar kleine Schwerter", er fing an in einer Kiste hinter seiner Ladentheke zu wühlen.
    "Macht Euch keine Mühe", warf Grimoa schnell ein, "ich komme vielleicht ein andermal wieder", sie versuchte überzeugend zu lächeln und fügte in Gedanken hinzu: "wenn ich sonst nichts finde."

    Das nächste Geschäft, welches sie betrat, war die "Beste Verteidigung", geführt von Vernado. Dieser war grade in ein Gespräch mit einem Kaiserlichen, scheinbar ein anderer Kunde, verwickelt und schaute kaum auf, als Grinoa den Laden betrat. So hatte sie sehr zu ihrem Gefallen, genug Zeit sich in Ruhe umzusehen. Die Regale und Tische enthielten hauptsächlich verschiedene Klingenwaffen, Schwerter aller Formen und Längen sowie Messer und Dolche. Aber auch Rüstungen verschiedenster Macharten waren verteten. Bei manch einem Stück spürte sie das verlangen, es in die Hand zu nehmen und auszuprobieren, doch sie hielt sich zurück. Die Händler in der Kaiserstadt sahen es nicht gerne, wenn man ungefragt ihre Waren berührte. In Hammerfell gehörte es zum guten Ton, dass man eine Waffe vor dem Kauf einmal in die Hand nehmen durfte, auch ohne extra zu fragen. Aber vielleicht lag diese Übervorsicht der Kaufleute daran, dass sich die Menschen in der Kaiserstadt generell weniger auf Waffen verstanden als die Bewohner Hammerfells.
    Sie war so in das Betrachten der Waffen verloren, dass sie nicht bemerkte, wie der andere Kunde das Geschäft verlies und Vernado an sie herantrat.
    "Sie sind schon sehr schön, nicht wahr?", sprach er sie unvermittelt an. Grimoa erschrak, bemühte sich aber, dies nicht zu zeigen. Falls Vernado doch etwas von ihrem Schrecken bemerkte hatte, ging er jedenfalls nicht weiter darauf ein.
    "Welches darf ich Euch genauer zeigen?", fragte er sie und strich mit den Blicken nun seinerseits über die glänzenden Klingen.
    "Ich bin eigentlich auf der Suche nach einem Bogen", antwortete Grimoa schnell, bevor sie sich noch hinreißen lassen würde, hier ein Schwert zu kaufen.
    "Oh, ein Bogen. Natürlich, die sind dort drüben", er zeigte auf die hintere Ecke des Raumes. Dort befandet sich ein Regal, in dem einige einfache Stahl- und Feinstahlbögen lagen. Auch die passenden Pfeile waren vorhanden.
    "Nehmt sie gerne in die Hand und spannt sie einmal", beantwortete Vernado Grimoas unausgesprochene Frage. Vorsichtig spannte Grimoa einen Bogen nach dem anderen, fühlte den Zug der Sehne und das Holz an ihren Fingern. Das einfache Material der Bögen ließ jedoch keine sehr hohe Zugkraft zu, und auch die Haltbarkeit war vermutlich begrenzt.
    "Hmmm...", machte Grimoa nachdenklich, als sie den letzten Bogen wieder weglegte.
    "Habt Ihr auch etwas mit, nunja, mehr Durchschlagskraft?", fragte sie dann.
    "Ah, Ihr sucht etwas exquisiteres als der Durchschnitt", antwortete Vernado lächelnd, "dass hätte ich natürlich auch gleich erkennen können."
    Er verschwandt kurz in einem Hinterzimmer und kam dann mit einem elfischen Langbogen wieder zurück. "Dieses edle Stückk habe ich erst vor zwei Tagen erworben. Seht Ihn Euch an, er ist wirklich einmalig. Die Schnitzereien macht wirklich so schnell keiner nach und er ist an Durchschlagskraft und Leichtigkeit unübertroffen."
    Grimoa nahm den Bogen entgegen und probierte auch diesen aus. Er lag wirklich gut in der Hand, hatte auch eine angemessene Zugstärke und die Verzierungen waren wirklich hübsch, was für sie aber eigentlich ehr nebensächlich war. Der Bogen würde damit allerdings sehr gut zu ihrem elfischen Dolch passen, den sie sich vor einigen Jahren mühsam zusammengespart hatte.
    Nun kam also der Teil eines Geschäfts, in dem Grimoa leidlich schlecht war. Die Preisverhandlung.
    "Nun, wie ich sehe habt Ihr Interesse an diesem schönen Stück", machte Vernado seinen Eröffnungszug. Grimoa schwieg nur eine Weile und wog den Bogen nocheinmal in ihrer Hand. "Hmmmm..."
    "Ich gebe ihn Euch für 400 Septime", schlug Vernado vor.
    400... Grimoa musste sich zurückhalten, um nicht zu schockiert auszusehen. Das überstieg ihr Budget nun doch ein wenig.
    "300 kann ich Euch geben...", sagte sie vorsichtig und sah sofort am Gesichtsausdruck des Händlers, dass sie kaum noch Chancen auf diesen Bogen hatte.
    "300 für so eine excellente Waffe? Das kann ich nicht machen", Vernado schüttelte mit dem Kopf. "Aber es wird schon spät, heute bekomme ich sowieso keine anderen Kunden mehr. Ich gebe euch für 380 Septime noch ein Dutzend der einfachen Pfeile dazu, wie klingt das?"
    Ja, das war ein gutes Angebot, gewiss, aber immernoch über ihrer Grenze.
    "Tut mir leid", murmelte Grimoa, "aber das kann ich mir im Moment nicht leisten."
    "Schade", meinte Vernado und nahm den Bogen zurück, "vielleicht nächstes mal."

    Als Grimoa wieder die Straße betrat war die Dämmerung schon heriengebrochen und ein leichter Nieselregen hatte die meisten Menschen von der Straße vertrieben. Wenn sie noch "Eine Faire Chance" den letzten Waffenladen im Marktviertel aufsuchen wollte, musste sie sich beeilen.

  2. #2

    Cyrodiil, Kaiserstadt, Marktviertel

    Rasch lief Grimoa durch das Marktviertel um im Waffengeschäft "Eine Faire Chance" Schutz vor dem einsetztenden Regen zu suchen.
    Als sie durch die Tür trat, war die Inhaberin Rohssan bereits dabei aufzuräumen. Grimoa zögerte kurz, "Guten Abend", grüßte sie dann freundlich, "ist noch Zeit für einen kleinen Handel oder soll ich besser morgen wiederkommen?"
    "Oh nein, kommt herein, womit kann ich Euch helfen?", erwiederte Rhossan.
    "Ich suche einen Bogen. Etwas stabiles nach Möglichkeit, mit guter Durchschlagskraft. Aber zu teuer sollte er auch nicht sein", formulierte Grimoa ihren Wunsch. Vielleicht würde es diesmal klappen.
    "Hm... Ich glaube, da habe ich genau das richtige. Wartet einen kleinen Moment, ja?" Und mit diesen Worten war sie auch schon in einem Hinterzimmer ihres Ladens verschwunden.
    Als Rhossan wieder auftauchte, hatte sie einen dwemerischen Langbogen in der Hand.
    "Ich glaube, dass erfüllt genau Eure Anprüche. Er ist äußerst stabil und hat sehr viel Kraft. Leider ist er damit auch deutlisch schwerer als andere Bögen."
    Das ungwöhnliche Desgin gefiel Grimoa sofort und auch beim Ausprobieren zeigte sich der Bogen im besten Licht.
    "Wieviel wollt Ihr dafür haben?", fragte sie gleich, bevor sie es sich anders überlegen würde.
    "Oh, das ging aber schnell! Ich habe den Bogen schon eine halbe Ewigkeit liegen, dachte nicht, das sich überhaupt nochmal jemand für das schwere Ding interessieren würde. Also gut, der Preis... Sagen wir 200?"
    Grimoa wog den Bogen nocheinmal in der Hand. Das war ein guter Preis, aber sie würde auch noch Pfeile benötigen.
    "In Ordnung, doch ich brauche auch ein paar Pfeile. Sagen wir, ich gebe Euch 220 und dafür bekomme ich den Bogen und einige gute Pfeile?"
    "Pfeile! Aber natürlich. Ich kann Euch keine der gleichen Machart geben, aber wie wäre es mit einem Köcher Silberpfeile? Es sind fast zwei Dutzend. Das sollte eine Weile reichen. Und wenn Ihr mehr benötigt, kommt einfach wieder!" Mit einem Augenzwinkern hielt sie Grimoa einen sehr hübsch gefertigten Köcher mit 20 Silberpfeilen hin.
    Das war doch mal ein erfolgreicher Einkauf. Grimoa besiegelte das Angebot mit einem Handschlag, bezahlte die 220 Septime und verließ gutgelaunt das Geschäft.

    Kaum hatte sie die Straße wieder betreten und sich Richtung Elfengarten und damit Zuhause aufgemacht, näherte sich ihr mit langen Schritten eine schlacksige Gestalt von hinten.
    "Hallo Grimoa!", begrüßte ihr Mitbewohner Jeffre sie. "Warst du einkaufen?", fragte er mit einem Blick auf ihren neuen Bogen.
    "Ja, richtig", antwortete sie, "aber was machst du denn eigentlich hier? Hat Georick dich schon laufen lassen? Keine Tränke mehr zu brauen heute?"
    "Nein, bei dem Wetter kommen wahrscheinlich sowieso keine Kunden mehr", erwiederte Jeffre. Seine Arbeit für den Besitzer des Alchemiegeschäfts "Die Hauptzutat" hielt ihn manchmal bis spät in die Nacht fest.
    "Vielleicht", überlegte Grimoa in Gedanken, "sollte ich mich auch mal wieder nach einer festen Arbeit umsehen. Das zusätzliche Geld könnte ich gebrauchen. Und dann wäre es einfacher zu erklären, was ich den ganzen Tag mache und wie ich meine Miete bezahlen kann. Die Menschen sind so verdammt neugierig geworden."

  3. #3

    Cyrodiil, Bruma

    Ritter der Grafschaft Bruma – Abgesandter, was bedeute für Thorr? Ruhm und Ansehen? Weniger Probleme mit den Stadtwachen? Was Thorr damit anfangen wollte, wusste er noch nicht, aber als nächstes stand auf seiner Liste ein Teil seiner Beute verkaufen und einen Altmer besuchen, der schon die Gepflogenheiten der Nords angenommen hatte. Der Wintereinbruch in Bruma war unübersehbar. Meterhoch staute sich den Schnee an den Holzhäusern und bildet zusätzlich noch einen Schutz vor der Kälte. Der Morgen war außergewöhnlich Sonnig, trotzdem war die Luft eisig. Die Wachen schaufelten fleisig die Wege frei, damit das geschäftige Treiben in Bruma aufrecht geahlten werden konnte. Es waren fast nur noch Nords auf den Straßen. Thorr begab sich zum Händler und verkaufte die kunstvollen Waffen der Aklaviri zu guten Preisen. Dann kaufte er einen Geschenkkarton mit Geschenkpapier.

    In seiner Hütte verpackte er den Meistercalcinator der Akaviri in dem Karton und suchte eine Flasche des Besten Weines Cyrodiils. So begab er sich zum Haus von Elendil Sunlight. Sie waren zwar keine Nachbarn, wohnten aber im gleichen Stadtviertel. Thorr klopfte an die Tür Elendils. Als diese sich öffnete schrie oder sang er?
    Alles Gute zum Geburtstag!“ mit einer Flasche Tamika, Jahrgang 399 und einem Geschenkkarton stürmte Thorr beinahe ins Haus hinein. Er genoß unauffällig den verduzten Gesichtsausdruck des Altmer. Natürlich hatte der Altmer nicht Geburtstag, zumindest glaubte Thorr nicht an solche Zufälle. Ihm hatte die Idee mit dem Geburtstag besser gefallen als ein – Herzllichen Glückwunsch zur Beförderung, Herr Dorfalchemist – was zweifelsohne eine Abfuhr auf Altmerisch zur Folge hätte.
    Thorr drückte ihm den Geschenkkarton in die Hand und die Flasche Wein. Er hatte den Almer noch nie Feiern gesehen. Wußten Altmer überhaupt, was Spaß im Leben bedeutet? Dann wartet er geduldig wie ein Fünfjähiger darauf, dass der Altmer das Geschenk auspackte.
    Geändert von Thorr (15.10.2007 um 08:54 Uhr)

  4. #4

    Bruma, Cyrodiil

    Elendil prallte rückwärts. War der Nord verrückt geworden? Hah, er hatte es immer gewußt, dass das ewige Eis hier oben selbst Nords auf's Gemüt schlug. Was sollte auch sonst das Geschrei von Geburtstag bedeuten. Wer hatte Geburtstag? Er, Elendil? Nicht, dass er wüsste. Und Alkohol trank er auch nicht. Magier sollten sich grundsätzlich von allem, was in irgendeiner Form des Geist beeinflusste, fern halten. Schien der Nord nicht zu wissen. Na ja, wie denn auch. Nords waren magisch unbegabte Geschöpfe und sollte sich tatsächlich in ihren Reihen mal ein anderer Nord befinden, würde dieser sicher sofort von seinem Stamm als Missgeburgt ausgestoßen.

    Elendil stellte die Weinflasche auf das nächststehende Tischchen und brummte: "Ich habe weder Geburtstag noch trinke ich Alkohol. Alkohol und Magie vertragen sich nicht. Oder möchtet Ihr hautnah erleben, wie ich die Kontrolle über meine Magie verliere und als gerösteter Nord enden?"

    Etwas verdutzt hielt er dann das Geschenkpäckchen in der Hand. Und was sollte er nun damit? Er hatte keinen Geburtstag und selbst wenn... wie kam Thorr dazu, ihm etwas zu schenken. Langsam entpuppte sich der Nord als ähnlich lästig wie diese Albino-Katze, die offenbar von einer Schneewehe begraben war. Weswegen sie wohl auch nicht mehr auftauchte. Was ihm, Elendil, nur recht sein konnte.

    Und dieses dauernde in-sein-Haus-stürmen. War sein Haus etwas zu einer daedraverfluchten Goblinhöhle geworden, in die jedermann nach Belieben ein- und ausging? Es wurde offenbar mal wieder Zeit für ein paar magische Fallen, die jeden Anklopfer schon mal mit einem netten kleinen Blitzzauber etwas durchschüttelten. Diese und ähnlich unfreundliche Gedanken gingen dem erbosten Altmer durch den Kopf.

    Dann drückte er Thorr das Päckchen wieder in die Hand. "Nun, da Ihr wisst, dass ich nicht Geburtstag habe, ist ein Geschenk also auch überflüssig."
    Mit diesen Worten drehte er sich um und ging in seinen Alchemieraum zurück. Den Weg nach draußen würde der Nord wohl ebenso einfach finden wie er den nach drinnen gefunden hatte.

  5. #5

    Cyrodiil, Bruma

    „Nicht Geburtstag?“ Thorr kratzte verlegen am Hinterkopf. „Nun ja, behalte das Geschenk, ich denke, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“ Dann wand er sich von Elendil ab, stellte den Karton auf eine Ablage und suchte den Ausgang.

    Thorr hatte heute wieder einen seiner Gammeltage. Als Reicher Nordritter wurde er faul, oder lags am Alter? Eine Frage, die er nur bei Olafs Streu und Bräu verdrängen konnte. In der Kneipe stürmte ihm Olaf gleich entgegen. „Hier lies! HoHoHo.“ sprach er und drückte Thorr einen Krug seines Spezialbieres in die Hand und den Rappenkourier.

    Zitat Zitat
    Extrablatt!
    Festung Fahler Pass entdeckt!

    Geheimnisse der Ersten Ära enthüllt!
    Die Festung am Fahlen Pass, das sagenhafte Hauptquartier der Akaviri-Invasoren aus Tamriels Erster Ära, wurde von Sir Thorr, dem kühnsten Ritter der Gräfin von Bruma, ausfindig gemacht. Man hatte angenommen, dass diese Festung schon lange in der Zeit verloren war, vergraben in den eisigen Ödländern der Jeral-Berge. Dank einer Expedition, die von Ihrer Gnaden Narina Carvain, der Gräfin von Bruma, finanziert wurde, ist der geheime Eingang zu dieser großartigen Ruine gefunden worden.

    Zuvor haben Gelehrte keinen plausiblen Grund anführen können, warum der Akavir-Moloch, nachdem er Tamriels Verteidiger beiseite gefegt hatte, urplötzlich und vollständig bei der Überquerung der Jeral-Berge zusammenbrechen sollte. Nun weisen Fundorte vor Orf auf einen massiven Erdrutsch hin, der die Festung bedeckte, die unselig viele Akaviri-Kommandanten darin einschloß und die Akaviri-Kolonnen führerlos und isoliert in den wilden Hochgebirgspässen zurückließ.

    Die Gräfin konnte aufgrund der einzigartigen Funde beim Ausgrabungsort nun ihre Antiquitätensammlung von Akaviriartefakten vervollständigen. Der Kulturelle Höhepunkt ihrer Sammlung ist dabei ein sehr kostbares magisches Halsband, in welches der sagenumwobene Stein des Wahnsinns als Schmuckstein eingearbeitet wurde. Dieses Sehenswerte Amulett alleine ist einen Besuch der Stadt Bruma wert und ist ein kultureller Höhepunkt für jeden vornehmen Bürgers Cyrodiils.
    „Was erheitert Dich daran?“ fragte Thorr. „Na die Touristen! Jeder will die Ausstellung der Gräfin sehen und vergisst dabei die Reisekriese, die durch die Obliviontore ausgebrochen ist. HaHa, mein Laden boomt wieder. Und wem verdank ich das – Dir, ab heute nehm ich kein Geld mehr von Dir für die Zeche, HoHoHo“
    „Nadenn – laß uns Feiern!“ sprach Thorr und reichte dem Wirt seinen leeren Bierkrug…

    „Ich habe eine Dunkelelfin zu Gast – schöner als Barenziah in ihren schönsten Jahren.“ protzte Olaf. Die „wahre Geschichte Barenziahs“ gehöhrte zu den Lieblingsgeschichten der Nords. Sie war ungewöhlich leidenschaftlich und spannend geschrieben. Zwar schnitten die Nords in den Letzten Teilen der fünfbändigen Geschichte nicht so gut ab, allerdings war Barenziahs erster Liebhaber ein Nord. Barenziah gehöhrte in der Geschichte zu den Frauen, die das Leben genießen und teilen konnten, so was gefiel allen Nords. Tief im innersten war es auch Thorrs Wunschtraum mal einer solch leidenschaftlichen Dunkelelfin zu begegnen. Leider hatte er schon oft die Erfahrung gemacht, dass Illusion und Wirklichkeit zwei ganz verschiedene Dinge sind. Nun jeder wollte seine eigene Traumwelt, aber dieser Abend war von den Göttern nicht zum Philosophieren geschaffen. Die schlüpfrigen Geschichten Ongars erheiterten gerade die Gesellschaft und Thorr konnte sich nicht davor verschließen…
    Geändert von Thorr (15.10.2007 um 14:25 Uhr)

  6. #6

    Bruma, Cyrodiil

    Elendil hörte die letzten Worte Thorrs. Häh? Der Nord duzte ihn einfach, sprach hier von Freundschaft, obwohl der Altmer ihn kaum kannte und überließ ihm das Geschenk trotzdem. Was war nur los mit dem Kerl? "Menschen!", dachte Elendil verstimmt. "Diese Kurzlebigen begriffen eine Abfuhr nicht mal dann, wenn sie ihnen in die Nase biß. Sensibilität war ein Fremdwort für sie und immer mit dem Kopf durch die Wand." Der Altmer hörte wie die Tür ins Schloss fiel und ging sicherheitshalber nochmal nach vorn, um zu schauen, ob Thorr nun auch wirklich gegangen war oder etwa - Akatosh bewahre - gleich wieder im Flur stand. Doch der Nord war fort, das Päckchen jedoch stand auf einer Ablage. Kopfschüttelnd nahm der Magier und Alchemist es auf und ging damit zurück in seinen Alchemieraum, wo er es abstellte und dann öffnete. Sein Blick wurde es fassungslos, als er den Inhalt sah. Ein Meistercalcinator. Aber nicht etwa ein normaler, sondern dieser trug noch fremdartige Schriftzeichen, welche Elendil dann auch wirklich fremd waren, an den Seiten. Und im Boden war kunstvoll eine Schlange eingraviert, welche sich um einen Stab wickelte. Akavirisch, ganz ohne Zweifel. Was auch erklärte, wieso der Altmer die Schrift nicht lesen konnte.
    Ja, wusste dieser Thorr denn nicht, wie unglaublich wertvoll dieses Gerät war? Meistercalcinatoren war sowieso nicht gerade preiswert und häufig, doch dieser hier war ein Kunstwerk. Ein akavirisches Kunstwerk, welches dem Nord Unsummen eingebracht hätte. Oder die ewige Wertschätzung der Gräfin von Bruma.

    Liebevoll strich Elendil mit der Hand über das wertvolle Stück, welches er dann ganz vorsichtig in einen Schrank stellte. Natürlich in denjenigen, der Glastüren davor hatte, damit er sich an dem schönen Teil erfreuen konnte. Der Nord musste eindeutig verrückt sein. Erst der viel zu wertvolle Ring, den er in Bruma von Thorr erhalten hatte und nun dieses Kunstwerk von Alchemegerätschaft. Entweder verrückt oder eindeutig zu reich, dass er solche Dinge verschenken konnte, dachte Elendil.
    Nachdem der Magier und Alchemist noch einmal einen liebevollen Blick auf den akavirischen Calcinator geworfen hatte, wandte er sich seufzend ab und begann die Zutaten für die nächsten - von der Magiergilde vorbestellten - Tränke zu überprüfen. Der Alltag hatte ihn wieder.

  7. #7

    Cyrodiil, Bruma

    Thorr wusste nicht wie er nach Hause kam, aber neben ihm lag etwas im Bett. Er versuchte sich zu errinnern. Dunkelelfin – nein von der war nur die Rede. Wettsaufen – und dann… er wagte langsam sich seinem Bettnachbarn zuzuwenden. Gottseidank es war eine Frau. Skortja!
    Sie kuschelte sich an Thorr ran. Er erschrack und fiel aus dem Bett. „Was ist los mein Held?“ fragte die Nord. „Was machst Du hier?“ fragte Thorr entrüstet. „Wir haben gestern gefeiert, sind uns näher gekommen und näher“ „Gut das langt“ fiel Thorr ihr ins Wort. Zieh Dir was an und verlaß mein Haus.“ ohja Nord konnten richtig unromatisch sein. Nachdem sie sich was angezogen hatte, ging sie zur Türe raus und verabschiedet sich „Bis heute Abend bei Olafs Streu und Bräu.“ Wenigstens war sie nicht Nachtragend, dachte sich Thorr, als er die Türe schloß. Dann ging er zum Bücherschrank. „Die Wahre Geschichte Barenziahs“ murrmelte er zu sich selbst, ging mit dem ersten Band zur Küche, holte sich was zu Essen und zu Trinken und begann im Buch zu lesen.

    „PochPochPoch“ „PochPochPoch“ „PochPochPoch“ „PochPochPoch“ „BummsBummsBumms“ „RummsRummsRumms“ „RummsRummsPlatsch“ Sind Nordfrauen doch nachtragend? fragte sich Thorr, als er zur Tür lief. Die Türe hatte sich göffnet und der Klopfer fiel vor Thorrs Füße. Es war nicht Skortja, die etwas vergessen hatte „Was soll der Lärm?“ fragte Thorr. Vor Thorr erhob sich die klägliche Figur von Tolgan, dem Herold der Gräfin. „Die Gräfin Narina Carvain bittet Euch sie so schnell wie möglich aufzusuchen. Ich soll Euch dies hier geben.“ Der Herold übergab Thorr einen Rappenkourier und ein Geldsäckchen mit ca. 500 Septime.

    Die Gräfin weiß, wie man sich bei Nords gehöhr verschafft, dachte sich Thorr. Nicht das er das Geld bräuchte, aber es war ein Zeichen von Dringlichkeit! Thorr war eigentlich schon lange wach, es war früher Nachmittag. Thorr schlug den Rappenkourier auf:

    Zitat Zitat
    Neue Kämpfergilde
    Kämpfergilde bekommt harte Konkurrenz


    Die Kämpfergilde ist in Tamriel eine Institution gewesen, solange man sich erinnern kann. Diese kühnen Männer und Frauen haben unzählige Jahre lang immer zur Verfügung gestanden, um Arbeiten zu übernehmen, für die der Durchschnittsbürger schlicht nicht qualifiziert ist. Ob es darum ging, einem Hausbesitzer eine Rattenplage vom Hals zu schaffen, oder einen eigensinnigen gelehrten zu retten, die Kämpfergilde war immer zu Stelle für alle, die genug Geld besaßen, um ihre bescheidenen Gebühren zu bezahlen. Nun jedoch scheint es, dass die Kämpfergilde nicht das einzige Pferd im Stall ist.

    Eine neue Gruppe hat in letzter Zeit für allerlei Aufsehen in Cyrodiil gesorgt. Sie nennt sich die Dunkelforst-Rotte und hat bekannt gegeben, dass sie jede Arbeit übernimmt, welche die Kämpfer anbietet, und so manche, die sie ablehnt.

    Während die Kämpfergilde immer die strengsten Maßstäbe sowohl hinsichtlich der Qualität ihrer Mitglieder, als auch der Legalität der von ihnen übernommenen Aufträge angelegt hat, stellt die Dunkelforst-Rotte keine solchen Ansprüche. Sie hat kein Überprüfungsverfahren für die Aufnahme neuer Mitglieder und scheint willens zu sein, jeden Auftrag zu akzeptieren, vorausgesetzt, der Preis wird bezahlt.

    Manche haben die Methoden der Dunkelforst-Rotte in Frage gestellt. Gerüchten zufolge sind sie verwegen und nicht wählerisch. Viele haben von unnötigen Personen- und Sachschäden während der erfüllung eines Auftrages geklagt. Niemand, mit dem wir sprachen, war jedoch bereit, für diesen Artikel eine offizielle Aussage zu machen.

    Was die Zukunft für diese Gruppe von Emporkömmlingen bringt, bleibt zu sehen. Ist dies die perfekte Lösung für eine sich rapide ändernde Welt? Werden ihre Methoden die Käpfergilde dazu zwingen, ihre Geschäftspraktiken zu lockern? Wir werden sehen. Bis dahin – wenn Ihr eine Arbeit zu erledigen habt und die Kämpfergilde abwinkt, wendet Euch an die Dunkelforst-rotte vor Ort!
    Thorr war über den Bericht und das Geld verwirrt. In Bruma gab es keine Niederlassung der Dunkelforst-Rotte. Im Grunde lösten die Nords ihre Probleme selbst und Keiner käme im Geringsten auf die Idee hier der Kämpfergilde einen Job anzubieten, zumal ihre Mitglieder hier in Bruma nicht mal Nords waren. Die Mitglieder der Käpfergilde waren eigentlich eine Lachnummer von Bruma. Bevor Thorr zur Gräfin ging machte er einen Besuch in der hiesigen Kämpfergilde.

    Die Kämpfergilde in Bruma hatte ihr Haus gleich neben dem Haus der Magiergilde. Thorr brauchte nur eine Treppe zu steigen und zweimal hinzufallen und dann war er da. Bei dem Wetter allerdings war die Redewendung „hinfallen“ mehr als eine Beschreibung für einen kurzen Weg. Irgendein Witzbold hatte Salz auf die Straßen geschüttet, der Schnee war geschmolzen und das Wasser zu Eis gefohren. Das Haus der Kämpfergilde war ein Holzhaus von überdurchschnittlicher Größe. Es gehörte zu den ganz wenigen Häusern Brumas, die ein Obergeschoß hatten. Das Haus besaß kunstvoll verzierte Holzsäulen und zwei Banner am Eingang, die das Schwertwappen der Kämpfergilde abbildeten. Über dem Eingang hing das Schildwappen der Käpfergilde mit zwei gekreuzten Schwertern. Na dann mal los, dachte sich Thorr und stieß die Tür auf. Er betrat eine Große Halle, die von vielen Holzsäulen gestützt wurde. An den Holzsäulen hingen Lampen und im hinteren Teil des Raumes war ein Übungsplatz, auf dem Waffen aneinander prallten. Die Ork Bumh gra-Gash und der Agonier Rechts-Wind übten hier den Zweihandkampf. Die Ork übte mit einer Stumpfen Axt, der Agonier übte mit einem stumpfen Eisenclaymore. Das Problem bei den Übungskämpfen war allerdings, dass der eine nicht richtig Angriff und der andere dadurch nicht richtig blocken konnte. Sie hatten einfach schon zu oft Miteinander gespielt.

    Gegenüber dem Übungsplatz waren ein Eßtisch mit Speisen, ein Lagerbereich und Vitrinen, die einzigartige Schaustücke hatten. Im Obergeschoß war das Büro des Gildenführers. Hatte Bruma einen Gildenführer? Das Büro war groß, mit Bett, Schreibtisch, Schränken und Truhen. Schöne Bilder und die Wappenflaggen der Kämpfergilde zierten die Wände. Ein großer runder kunstvoll gestickter Teppich lag auf dem Fußboden. Ein Gildenführer war in Bruma nicht zu Gegend. Thorr verließ die Kämpfergilde und begab sich ins Schloß zur Gräfin.

    Die Gräfin zappelte schon ungeduldig auf ihrem Stuhl hin und her. Sie bekam immer feuchte Augen, wenn sie Thorr sah. Ihr Alter selbst war schwer abzuschätzen.
    „Ihr habt mich rufen lassen?“ begann Thorr das Gespräch.
    „Wie schön Euch wiederzusehen! Ihr seid mein kühnster und bester Ritter. Wie ihr dem Rappenkourier entnehmen konntet, gibt es eine Konkurenz zur Kämpfergilde.“
    „Verzeiht My Lady, aber ich verstehe nicht, was das mit Bruma zu tun hat?“
    „Ihr habt mir den Stein des Wahnsinns gebracht. Er ist das Kronjuwel meiner Sammlung. Immer mehr Bürger Cyrodiils kommen nur seinet wegen nach Bruma. Es sind aber nicht nur Adlige, sondern auch Mitglieder der Kämpfergilde, Abenteurer und Gaugler. Ich habe daher die Kämpfergilde beauftragt sich um Raufbolde und ihres Gleichen in Bruma zu kümmern. Sie sollten sich vor allem um Gäste kümmern, mit denen sich die Stadtwache nicht anlegen darf. Vor ein paar Tagen waren die Ritter des Dornenordens aus Cheydinhal hier um den Stein des Wahnsinns zu betrachten. Diese Ritter haben die Kämpfergilde von Bruma als einen Haufen Witzbolde bezeichnet und Euch als einen versoffenen Emporkömmling, der sich mit leichten Mädchen abgibt. Als Sir Thorr von Bruma habt ihr einen gewissen Ruf zu verteidigen, der nichts mit den Wettsaufgelagen in Olafs Streu und Bräu und leichten Mädchen zu tun hat. Ich beauftrage Euch, nach Chardinal zu Reisen, der Kämpfergilde beizutreten und wenn sich die Gelegenheit gibt, den Hallodries aus Cheydinhal in den Hintern zu treten.“ Die letzten Worte sprach sie leidenschaftlich, gefühlvoll und nicht zu laut, da sich so ein sprachgebrauch für die Gräfin von Bruma sich nicht zierte.
    „Cheydinhal? Käpfergilde! Ratten? Die Anfänger in der Kämpfergilde werden immer mit Rattenproblemen beschäftigt. Ihr wollt das ein Ritter von Bruma sich mit Rattenproblemen aus Cheydinhal befasst?“ fragte Thorr ungläubig.
    „Ja!“ entgegnete die Gräfin mit frechem und energischem Ton. Thorr fehlten die Worte. Er Verbeugte sich und entfernte sich sprachlos. Er sollte ernsthaft nach Chaydinhal und sich von der Kämpfergilde rekrutieren lassen! Verwirrt stammpfte Thorr durch die verschneiten Straßen von Bruma.

    Es war schon zu spät zum Abreisen, so packte er ein paar Sachen zusammen, den verzauberten Stahlclaymore, seine Rüstung ohne den Helm des Calvius mit Einhandlangschwert, ein paar Heiltränke, ein paar Giftampullen, seinen blauen Reiseanzug, den Goblin-Schamanenstab, zwei Fackeln und ein paar Reperatursets für Rüstungen. Dann begab er sich zu Olafs Streu und Bräu, auch wenn es sich nicht für einen Ritter ziert, so war und blieb es seine Stammkneipe…
    Geändert von Thorr (16.10.2007 um 09:02 Uhr)

  8. #8

    Cyrodiil, Chorrol, Eiche und Krummstab

    Mit einem langen Gähnen erwachte der endlich ausgeschlafene Rotgar. Mindestens 5 Minuten brauchte er um sich dazu durch zu ringen aufzustehen. Ein langer Blick durch den Raum und ihm fiel wieder ein wo er überhaupt ist. Kurz spähte er aus dem Fenster um nach dem Wetter zusehen. Es war ein strahlender Sonnentag, alle Wolken waren wie von den Göttern weg geblasen. Er zog sich das einfache Leinengewand an was ihm die Khajit bereitgelegt hatte und Rotgar beschloss im Anschluss an das hoffentlich köstliche Frühstück einen Schmied aufzusuchen. Seine Waffen waren stumpf, seine Stahlrüstung auch noch verbeult und bei seiner Kettenrüstung müsste man auch so manches ausbessern.

    Das Frühstück war köstlich, die Wirtin Talasma oder so ähnlich servierte Rotgar auf dem Zimmer, eine Platte mit allerlei wunderbaren Schätzen und das ganze auch noch nach nordischer Küche gehalten. Bei dessen Anblick lief Rotgar das Wasser im Munde zusammen.
    Er setzte sich nach dem Frühstück an den Tavernentresen und Rotgar bestellte sich ein paar Krüge Met. Es waren einige Leute im Gasthof, aber so voll wie am Tag davor war es nicht mehr. Er wechselte nach seinem Guten-Morgen-Met einige Worte mit der Khajit und Rotgar erfuhr dabei dass es klug wäre sich bei der Kämpfergilde nach Arbeit umzusehen. In Gedanken: „ Hrrm, die Kämpfergilde. Dort könnte ich zwar umsonst meine Ausrüstung reparieren lassen, aber die würden mich wahrscheinlich mit irgendeinem Frischling auf irgendeinen langweiligen Auftrag los schicken. Ich sollte mir aber wenigstens einmal bei einem Mitläufer der Gilde erkundigen wie es mit dem Sold aussieht.“

    Langsam wurde es Rotgar der Khajit bei dem Versuch ihm seine Wünsche von den Augen abzulesen überdrüssig und er verlies den Gasthof gen Richtung alter Baum.

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