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Thema: [Obl] Rollenspiel-Thread #2 (Signatur aus!)

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  1. #1

    Cyrodiil, Anvil, Zu des Grafen Waffen

    Gute 15 Minuten saß er unschlüssig mit dem Brief in Händen dort. Er hatte sich nicht dazu durchringen können ihn zu öffnen. Er starrte weiterhin auf das Siegel und in seinem Innersten vermischten sich sämtliche seiner Gefühle zu einem vergorenen Klumpen. Sein verriet entsetzen, seine Körperhaltung Anspannung, doch in seinen Gedanken arbeitete es und in seinem Geist regte sich ungeduldige Neugier. Der Brief schien ihn fast schon hämisch anzugrinsen, wie sein vermutlicher Verfasser es vor wenigen Wochen auf Vvardenfell getan hatte. Er zögerte noch einen Moment, doch dann konnte er es nicht länger aushalten. Es schob einen Finger unter das Siegel und zerbrach es. Dann öffnete er mit leicht zittrigen Händen den Brief. "Wieso bin ich nur so nervös, es ist nur der Brief eines arroganten Telvanni. Er kann mir nichts tun. Aber wieso bin ich nur so nervös?": fragte er sich in Gedanken. Doch die eigentliche Angst lag tiefer, ausgelöst durch den Traum, wie ihm einen Moment später klar wurde. Er seufzte und wollte gerade mit lesen beginnen, als er aus dem Augenwinkel glaubte ein Funkeln wahrzunehmen. Doch als er in das Halbdunkel seines Zimmers starrte, fand er nichts als bewegungslose Schatten vor. "Hatte ich mir das jetzt nur eingebildet? Vielleicht werde ich noch verrückt. Nein. Dieser Telvanni ist ein Narr, wenn er glaubt das Haus Dagoth kontrollieren zu können. Er kann mir nichts. Ich kann ganz ruhig bleiben": machte er sich selbst Mut und wandte sich, nachdem er nochmals die Schatten einer Musterung unterzogen hatte, wieder dem Brief zu.

    Die Schrift war sauber und ordentlich und in perfekter Reihenschrift geschrieben. Überraschend sauber für einen Telvanni. Zu sauber. Sein Blick wanderte zum Ende der Seite und die Unterschrift verwirrte ihn. "Aytor von Brasselin" war es unterzeichnet worden. Das Interesse des Dunmer war jetzt wieder geweckt und er begann zu lesen.

    Muthzera Tarrior Gildres,

    Mein Meister Behram Meradanz Magierfürst von Haus Telvanni, Ratsherr im Rat zu Sadrith Mora, Herr über Tel Uvirith und dessen Besitzungen, wünscht euch seinen Dank für eine Mission zu übermitteln. Er sagte ihr würdet schon wissen was gemeint wäre. Auch wollte mein Meister euch darüber unterrichten, dass das "Schiff" noch eine ganze Weile in Reperatur sein werde. Er hofft ihr werdet ihm weiter so gut "helfen" können. "Er würde es": ich zitiere: "Bedauern, das ausgefallene Schmuckstück den Behörden übergeben zu müssen. Da ihr ihm sogut geholfen hat, wäre das Verschwendung." Ich schreibe diesen Brief auf Wunsch meines Meisters Behram Meradanz.

    gez. Aytor von Brasselin - Sekretär zu Tel Uvirith


    Tarrior las sich die Zeilen noch ein zwei weitere Male durch. Scheinbar hatte Behrams Sekretär oder dessen Lehrling, falls er einen besaß, diesen Brief für ihn abgefasst. Er wollte gerade aufatmen als ihm etwas auffiel. Direkt hinter den ersten Brief hatte man einen zweiten so gefaltet, das er an ersterem festhaftete und nicht gleich zu sehen war. Der Dunmer faltete das Papier auf und begann zu lesen, was darauf geschrieben stand.

    Ich bin durchaus zufrieden mit eurer Leistung mein Lieber Dagoth, doch wo ihr schon in Cyrodiil seid, könnt ihr euch gleich um eine andere sehr wichtige Angelegenheit kümmern. Ich weis das ihr von der Situation hier auf Vvardenfell erfahren habt. Woher ich das weiß spielt keine Rolle. Ihr werdet wie der gute Dram Bero es angeregt hat, zur Kaiserstadt aufbrechen und mit Hannibal Traven sprechen. Bloß ich habe andere Pläne mit ihm, als ihn darum zu bitten die Magiergilde hier unter Kontrolle zu halten. Die Kurzlebigen werden sich noch früh genug selbst vernichten, das Kaiserreich könnte morgen schon gefallen sein und keiner hätte es gemerkt, dazu brauche ich nicht die Kräfte meines Hauses zu bemühen. Nein eure Aufgabe wird anders aussehen diese lästige Eintagsfliege Traven ist nur ein Mittel zum Zweck. Ihr werdet ihn benutzen. Zu diesem Zweck habe ich euch eine kleine Kräutermischung zusammen stellen lassen. Die betroffene Person hat die Angewohnheit, sagen wir gesprächig zu werden. Ihr werdet im Gespräch mit Traven das Thema Totenbeschwörung anschneiden. Ich vermute das er mehr über die Totenbeschwörer weiß, als er öffentlich zu gibt. Er unterhält Informanten in den Kreisen von Nekromanten, konnte aber nur kleine Zellen infiltrieren, doch diese reichen schon. Achso bevor ich noch ein kleines unwichtiges Detail vergesse. Traven ist in letzter Zeit sehr vorsichtig geworden. Kommt diesem paranoiden Glatzkopf nur etwas komisch vor, wäre es möglich, dass ihr seine Räume mit den Füßen voran verlasst, wenn überhaupt. Der achso mächtige Herr Erzmagier hat in letzter Zeit die Angewohnheit entwickelt, die Kaiserliche Wache nicht länger mit solchen Ärgernissen zu belästigen, stattdessen sie selbst zu lösen. Ich bin durchaus geneigt euch das Amulett zurück zu geben, wenn ihr diesen Auftrag zu meiner Zufriedenheit ausführt. Und solltet ihr auf die geniale Idee kommen wollen, euch mit diesem Brief zu den Wachen zu begeben, dann könnte das schwere Konsequenzen für eure Gesundheit und die eurer pah "Freunde" haben. Prägt euch den Inhalt des Briefes guit ein und verbrennt ihn danach, ansonsten wird das oben genannte eintreten. Ihr werdet sicherlich bald die Ehre haben wieder von mir zu hören, vorausgesetzt ihr überlebt.

    gez. Telvanni Behram Meradanz, Magierfürst des Hauses Telvanni, Ratsherr im Rat von Sadrith Mora, Herr über Tel Uvirith und dessen Besitzungen sowie über euer LEBEN


    Er hatte den Brief nicht gelesen, sondern ihn verschlungen. Ihn in einem Schwall aus Erstaunen, Entsetzen, Bewunderung, Verachtung und warscheinlich etlicher weiterer Gefühle aufgenommen. Jedes einzelne Wort, jede einzelne Phrase, jeder Satz und jede noch so fiese Spitze voller Verachtung, Gleichgültigkeit und Arroganz. Was verlangte dieser Irre? Er sollte den Erzmagier von Cyrodiil den obersten Magier der Gilde unter ein Wahrheitsserum setzen. Abgesehen vom Verlust seiner Gildenmitgliedschaft und dem Ausschluss aus Haus Hlaluu, wegen Ausnutzung und Störung der freundschaftlichen Beziehungen zum Kaiserreich und dessen Institutionen, stand hier sein Leben auf dem Spiel. Er konnte unmöglich verlangen das er den Erzmagier aushorchte, das konnte er unmöglich verlangt haben. Und doch in der ganz überheblichen Art seines Briefes war genau dies festgehalten. Keine Zweideutigkeiten, sondern klare Anweisungen. Sie würden ausreichen um ihm sämtlicher Titel und Würden im Kaiserreich zu berauben, von der Länge der Kerkerhaft ganz zu schweigen. Er müsste nur diesen Brief dem nächstbesten Wachhauptmann vorlegen und die Nachricht wäre einen halben Tag später in der Kaiserstadt, einen Tag später in Vvardenfell und spätestens zwei Tage später würde die Legion den verfluchten Telvanni festsetzen. "Aber die größte Frechheit ist nicht der Brief, oder meine nächste Mission. Sondern erstens die Erpressung die mich dazu gezwungen hat eine ewig lange Zeit, durch Schnee und Kälte zu reisen, mich dazu gezwungen hat in der Oblivionebene gegen Hundertschaften von Monstern anzutreten und die Tatsache das ich nicht weiß, ob seine Kameraden noch leben. Aber die Krone setzt wirklich diese Unverschämtheit auf, sich anmaßen zu können mich nach solchen Unruhen erneut in einen Hexenkessel zu werfen": fügte er genervt in Gedanken hinzu, am liebsten würde er den Telvanni jeden verlorenen Tropfen Blut spüren lassen.

    Außerdem was meinte er denn mit Freunden? Doch nicht etwa Naasira, Asgar und Thorr? Bei letzterem gingen ihm wieder die Bilder aus seinem Traum durch den Kopf und er unweigerlich musste er würgen. Aber wie wollte er ihnen etwas von Molag Amur aus antun. Überhaupt wie wollte er wissen, dass er zur Kaiserlichen Wache mit dem Brief gegangen war, bevor es zu spät ist? Soviele Fragen doch fand er nur eine logische Erklärung. "Es gibt einfach keine Möglichkeit": legte Tarrior fest. Er zog sich nun endgültig an. Er würde zur Wache gehen, Behram anschwärzen und er wäre alle Probleme los und er konnte nichts unternehmen. "Selbst wenn er offenbar werden lässt, dass ich ein Dagoth wäre, würde man ihn für einen Lügner halten, der seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen versucht": dachte er jetzt wieder etwas selbstsicherer. "Vielleicht wird es doch noch ein schöner Tag": fügte er noch hinzu. Er hatte den Brief zusammengefaltet und wollte gerade die Tür öffnen, als er eine Stimme ertönte: "An deiner Stelle würde ich das nicht tun." Der Dunmer fuhr zusammen und sein Herz setzte einen Schlag aus, wieder starrte er in die Schatten, doch wieder sah er nichts. "Meine Sinne spielen mir schon einen Streich": ging es Tarrior durch den Kopf. Doch als er die Tür öffnete spürte er eine kräftige Hand auf seiner Schulter. In sekundenschnelle hatte er sein Schwert aus der Scheide gezogen und wirbelte herum. Nur einen Augenblick später sauste es auf die Person hinter ihm nieder. Doch ein Geräusch von Metall, auf Metall blockte die Klinge. Ein seltsames Schwert hatte die Klinge pariert. Die Tür schloss sich und erst jetzt sah er zwei Gestalten. Während die eine ihn festhielt, steckte die andere das Schwert weg. Der eine trieb ihn mit einem Stoß zurück Richtung Bett. Er taumelte und fiel auf einen der nahen Stühle.

    Dann erst bekam er die Gelegenheit, sich die beiden stummen Gesellen näher zu beschauen. Die beiden waren eindeutig männlich und hochgewachsen, obwohl man ihre Körper nicht zu erkennen vermochte, konnte er doch, anhand der Kraft mit der er festgehalten worden war und die Stärke mit der, der Schlag pariert worden war, ablesen das sie sehr kräftig sein mussten. Sie waren eingehüllt in einfache, weite, monotone, graue Kapuzenmäntel. Langsam wanderte sein Blick an den Körpern nach oben. Er wollte sich die Gesichter einprägen um diese Narren für diesen Frevel büßen, nein brennen zu lassen. Doch als er den Bereich erreicht hatte in dem unter der Kapuze das Gesicht zu sehen sein sollte, fand er nur eine formlose graue wabernde Masse vor. Einige Augenblicke später erkannte er, dass es keine feste Masse, sondern eine Art Nebel war der sich unter dem Mantel ausbreitete. Er vermochte nicht zu sagen, welcher Rasse, die beiden Graumäntel angehörten. Er hatte jetzt eine ganze Weile damit verbracht, die Unbekannten zu mustern, doch jetzt erschrak er, als ihm klar wurde, dass sie wohl schon die ganze Zeit in dem Zimmer gewesen sein mussten und er wollte garnicht daran denken, was sie alles mitbekommen haben. Nervös wanderte der Blick des Dunmers zwischen den beiden hin und her. Doch sie standen nur dort wie zwei Statuen. Keine Bewegung, bis auf ruhigen gemäßigten Atem.

    Ein tiefes Schweigen erfüllte den Raum, welches zuerst von einem der beiden gebrochen wurde, welcher von beiden konnte man unmöglich sagen. "Ihr habt eure Anweisungen, zerstört den Brief und begebt euch zur Kaiserstadt, wenn ihr bereit seid": sprach die Stimme monoton und klang so verzerrt und verschleiert, wie das Gesicht des Sprechers. Ohne auch nur nachzudenken, packte Tarrior sein Reisegepäck und legte seine Rüstung an. Dann reichte einer der Hünen ihm sein Schwert. Er steckte es gedankenverloren an seine Seite. Zwar war die Chitinrüstung, nicht so stabil, aber sie verlieh ihm ein Gefühl der Sicherheit und so kam er auch zurück in die Realität. "Weerr rrr seid ihh rr": fragte er stotternd, bis er sich über den lächerlichen Klang seiner Stimme klar wurde. "Wir sind hier damit ihr eure Pflichten erfüllt": war die kurze Antowrt des Fremden und Tarrior ahnte schon das er nicht viel mehr aus ihnen herauskriegen würde. Doch wusste er jetzt, dass Behram doch über die Möglichkeiten verfügte seine Drohungen wahr zu machen.

    "Aber was interessieren dich, dieser dreckige Nord, diese verwahlloste Bretonin und dieser bleiche kaiserliche Hund". fragte eine kleine nagende Stimme in seinen Gedanken. "Sie bedeuten dir nichts, schließlich war es doch so, sie haben dich benutzt und du hast sie benutzt, fertig aus. Sie gehören nicht deiner Familie, nicht einmal deinem Volk an. Sie werden doch eh sehr bald sterben, ob heute oder in ein paar Jahrzehnten ist doch egal. Egal ist auch ob du sie dem Tod übereignest. Damit du nicht länger vor diesem Telvanni im Staub kriechen musst, dass ist nicht egal. Verweigere dich und lass den Telvanni spüren, was es heißt einen Dagoth zu erpressen": versuchte ihn die Stimme zu verführen. Und er erschrak kurzer Hand als ihm seine dunklen Gedankengänge bewusst wurden. "Nein niemals": schrie er die Stimme an. "Du bist verweichlicht, früher hätte es dich kein Stück interessiert wenn jemand drauf gegangen ist, hauptsache du hattest deinen Vorteil davon. Du bist weich geworden": warf sie ihm vor, dann schwieg sie. "Du hast keinerlei Priorität, nur die Mission": erinnerte ihn einer seiner beiden Gegenüber daran, dass sie immernoch da waren. Er nickte und wollte gerade zur Tür gehen, als es plötzlich an selbiger klopfte. "Wer ist das?": herrschte ihn einer der Graumäntel an. "Tarrior bist du fertig, ich hörte du hattest dein Frühstück schon. Ich dachte wir wollten uns ein bisschen Cyrodiil anschauen": erklang die Stimme eines jungen Dunmers. "Tirian": schoss es ihm durch den Kopf. Schnell verbrannte er den Brief an einer Kerze, während die beiden Fremden ihn musterten. Als er hinaus treten wollte. Hielt ihn der eine auf. "Ein Wort und er ist als erster dem Tode geweiht": sprach er kühl. Er hatte die Tür geöffnet und Licht fiel in das Zimmer. Er hatte nicht darauf geachtet ob sich die Unbekannten versteckt hatten, doch waren sie jetzt verschwunden, als er sich nochmals umdrehte und mit einem stirnrunzeln den Raum nochmals betrachtete. "Was ist los?": fragte der Jüngere. "Ach nichts wichtiges, bloß Post von Haus Hlaluu, wir müssen zur...".

  2. #2

    Users Awaiting Email Confirmation

    Leyjawiin, Herberge zu den drei Schwestern

    Mit lautem Gähnen erhob sich Rowan von seinem Bett und gleich darauf sich wieder hinein fallen zu lassen. In Gedanken vertieft bemerkte er nicht einmal wie spät es schon war und das Klopfen einer der Khajit Schwester überhörte er auch. "So jetzt bin ich in Cyrodiil und was mach ich jetzt?. Ich könnte mein Training in den Künsten der Heilung und Zerstörung wieder aufnehmen, oder mir ein Hütte im friedlichen Dunkelforst bauen. Im Schwertkampf bin ich leider wohl auch etwas eingerostet, aber das kann sich ändern. Genau die Dunkelforst Rotte, ein Mitglied von ihnen ist mir doch auf der fliegenden Rose begegnet."

    Auf einmal wurde die Tür aufgeschlagen und einige Gemälde fielen zu Boden. Ein wuchtiger Ork betrat das Zimmer mit einem Kriegshammer in den Händen und offenbar nicht zum Teetrinken hier. Sofort sprang der noch immer in Gedanken verlorene Rowan instinktief auf und griff nach seine Silberklinge, doch nichts da der Ork hatte bereits zum Schlag ausgeholt und er zertrümmerte den Kleiderschrank an dem die Klinge lehnte. Schnell wirkte Rowan einen starken Schildzauber aufsich und machte sich zum Handkampf bereit. Den nächsten Schlag des Orks wich er gekonnt aus und versezte im auch gleich einen Konterschlag gegen die Seite, der Ork wankte zur Seite und da kam die Chance er griff nach seinem Schwert und schlug so heftig das er mit voller Wucht zu Boden stürzte und wahrscheinlich auch weil Rowan einen Frostzauber auf den Boden wirkte. Er krachte durch den Boden auf den Tresen im unteren Stock, der Ork schlug mit dem ungeschützten Kopf dagegen. Einige Gäste verließen die Herberge sofort und andere eilten zu dem Ork und stellten fest das er Tod war.

    Inzwischen waren zwei Stadtwachen eingetroffen und sahen das Chaos das hier herschte mit grimmigen blicken an. Einer von ihnen brüllte was hier geschehen sei. Die Khajitschwester die neben dem Ork stand erzählte das hier gestern ein Mönch eingekehrt war und nach eine guten Jausen sich in sein Zimmer schlafen legte. Heute nach Mittag kam dann dieser Ork hier her und fragte nach dem Rhotwardonen. Er schickte mich ihn zu hollen, aber als ich anklopfte rühte sich nichts. Als ich das dem Ork erzählte stürmte er wütend rauf zum Zimmer des Mönches und er brach die Tür auf. Es kam wohl zum Kampf und das hier ist sein Ende. Ein alter Mönch soll diesen furchtbaren Krieger besiegt haben!. Im diesen Moment trat Rowan neben die Wachen und bejate diese Frage.

    Nachdem er das geschehen bei den Wachen geklärt hatte untersuchte er den Leichnam des Orks sorgfälltig. Rowan entdeckte einen prall gefüllten Beutel Gold, einen Brief und ein versiegeltes Dokument. Er bezahlte mit dem Gold die Beschädigungen an der Einrichtung und seine Miete, lesen wollte er die Dokumente noch nicht er musste erst mal helfen den Ork hinaus zutragen. Was sich als schwere Arbeit erwies.
    Geändert von Herr Wolf (15.09.2007 um 16:00 Uhr)

  3. #3

    Cyrodiil, Leyawiin

    Es war schon Mittag, als Kyokaan aufstand. Er lebte nun schon seit über einer Woche in Leyawiin.
    Nach einem kleinen Rattenfleichimbiß, er hatte das Rezept von seinem Nachbarn Weebam-Na, begab sich Kyokaan zum Schloß. Am Schloßeingang schwallte ihn gleichmal Mazoga die Ork zu. „Ich mag Leyawiin. Dieser Graf, der mir half. Verdammt nett. Ihr beide. Ich glaube ich bleib hier…“
    Der Graf war über das veränderte Verhalten der Ork sehr erfreut und er erachtet in Rachegelüsten etwas Ehrenhaftes. Die Belohnung bestand aus einem Tiltel: Fahrender Ritter des Weißen Hengstes, eigentlich war es nur das versprechen auf einen Titel. Der Job, den es zu Erfüllen galt, bestand im Töten von Banditen, ein astreiner Mörderjob. Kyokaan nahm ihn schon aus lauter langer Weile an. Mazoga kannte diesen Typen sogar. Der Freie Ritter hatte offenbar eine Banditenvergangenheit. Obwohl sie einst gemeinsame Sachen gemacht hatten, hatte sie nichts dagegen ihren einstigen Kumpel zu töten. Allerdings fing sie an jetzt Kyokaan als Kumpel zu bezeichnen.

    Da der Bandit Schwarzer Brugo nur zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr Morgens dort war, gingen die beiden sofort los. Die Ruine lag östlich von Leyawiin und als sie sie erreichten war die Dämmerung schon eingebrochen. In der Ruine war alles friedlich. In einem Raum unterhielten sich zwei Banditen, die auf Brugo warteten. In der Dunkelheit verwechselten sie Mazoga mit ihrem Boss. Das war ein tödlicher Fehler, den sie kein zweites Mal begingen. Dann stellte sich Kyokaan in eine der Dunkelsten Ecken und wartet mit Mazoga. Es war herrlich wie sie mal ihre Klappe hielt. Die Ruhe vor dem Sturm! Kurz nach Mitternacht kamen drei Gestallten in den Raum, ein Nord, eine Kaiserliche und ein Ork in schwerer Kleidung. Da sie keine Fackel trugen, liefen sie in der Dunkelheit an ihnen vorbei. Kyokaan eröffnete den Kampf mit einem giftigen Pfeil auf den Nord. Mazoga stürmte darauf hin los und lieferte sich einen erbitterten Nahkampf mit Brugo. Die Kaiserliche entpuppte sich dabei als Magierin. Da half nur ein Spezialgift, dass Kyokaan extra für Magier gebraut hatte. Es lähmte die Zuge, den Geist und brannte wie Feuer. Es war schwer herzustellen, aber die Wirkung war beeindruckend. Kyokaan beobachtet den Kampf der Ork mit dem Banditenanführer und dem vergifteten Nord. Sie schien überlegen zu sein. Er spannte seinen Bogen mit vergifteten Pfeilen und schoß zuerst auf den Ork Brugo, dann auf den Nord und zum Schluß auf Mazoga. Ein Assaine brauchte keine abtrünnige Banditin als Kumpel, die ihre früheren Kumpels so fallen gelassen hatte. Mazoga spürte das Gift, den Hinterhalt und starrte genauso Fassungslos wie die anderen beiden in die schwarze Dunkelheit der Höhle. Dann sanken alle drei Tod zu Boden. Die Rüstungen waren ein Vermögen wert und Kyokaan konnte die Teile nur unter Einnahme zweier Federtränke tragen.

    Es war schon der Morgen angebrochen, als Kyokaan die Ruine verlies. Kyokaan schaffte erstmal alle Rüstungsteile in seine Hütte. Dann begab er sich zum Grafen. Dieser war hocherfreut über den Tod des Banditen. Den Tod der Ork Mazoga nahm der Graf gar nicht wahr. Er verlieh Kyokaan den Titel Fahrender Ritter des Weißen Hengstes, ein Wappenschild von Leyawiin und bezahlte 100 Septime für jeden Schwarzbogen. Als Bonus gab es einen Schlüssel zur Weißen Hengst-Unterkunft. Unterm Strich hatte sich die ganze Aktion gelohnt. Kyokaan begab sich sogleich zur Westlich von Leyawiin liegenden Unterkunft des Weißen Hengstes. Die Hütte gab nicht viel her. 2 Betten, ein paar Kisten und einen Übungsplatz. Sie war direkt an der Straße und als Unterschlupf für Leute, die nicht gefunden werden wollten, gut geeignet. Kyokaan begab sich am späten, verregneten Nachmittag zurück nach Leyawiin in seine Hütte, um sich für sein nächstes Abenteuer auszuruhen…

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