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Hm, eine große Weltkarte ist übersichtlicher als dieses ständige umhergelaufe auf normalen Maps, außerdem erspart es einem Zeit und die Mühe fürs Mapping, ist jedenfalls meine Meinung.
Davias hat das mal sehr treffend auf den Punkt gebracht.
Wenn man das gesamte Spiel mit Maps verknüpft, dann ist es für den Spieler ein größerer Zeitaufwand um hin und her zu reisen. Für längere Strecken ist das ungeeignet.
Auf einer "kleinen" großen Weltkarte wie bei der Allreise fehlt mir die Bewegungsfreiheit. Ich glaube das ist es, was den Reiz an den großen Weltkarten ausmacht. Wenn sie gut gemacht sind, hat man viel Platz zum Erkunden, in erster Linie weil man nicht direkt alles auf einmal sieht.

Als Positivbeispiel nehme ich mal mein eigenes Spiel ^.- Ich habe auch eine recht große Weltkarte und bin der Meinung, dass sie dennoch sehr Abwechslungsreich geworden ist:


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Eine Weltkarte macht dann Sinn, wenn der Spieler viel auf ihr entdecken soll. Falls das im Spiel nicht vorgesehen ist, kann man auf die Weltkarte auch ohne Probleme verzichten. Eigentlich wirkt sie dann sogar eher störend. Wenn sich auf ihr nichts tut, außer dass man herumläuft, ist sie völlige Zeitverschwendung.

Nehmen wir z.B. zum Vergleich das Filmgenre. Stellt euch eine Szene vor, in der der Held in seiner Wohnung ist und einen schockierenden Anruf bekommt und aufgrund dessen schnell zu einem anderen Ort muss. Sieht man den Helden dann erst die 10. Stockwerke im Hochhaus runterlaufen, in seinen Wagen steigen und dann eine halbe Stunde durch die Stadt fahren? Wenn sich auf dem Weg storytechnisch nichts tut natürlich nicht. Normalerweise ist die nächste Szene die Ankunft am Ziel.
Ein weiteres schönes Zitat von Kelven.

Mein persönliches Fazit:
Gute Weltkarten gibt es en Masse, genauso wie gute Spiele ohne. Einfluss auf das Spiel selbst hat es nicht.
Ob man sich für große Weltkarten oder für eine Alternative bleibt dem Entwickler überlassen. Allerdings würde ich mir in der Makerszene etwas mehr Abwechslung wünschen ^.-