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Thema: [Geschichte] ~Der Kult~

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Okay … ich mach mir mal die Mühe. Zunächst mal Typos und Grammatik.

    Zitat Zitat
    Mit langsamen Schritten ging Jeff Gerdes gemächlich an der grauen Straße einer industriellen Großstadt entlang.
    "gemächlich die graue Straße […] entlang"

    Zitat Zitat
    Jeff störte es nicht, auch wenn er jederzeit, mit oder ohne Absicht der Fahrer, mit Leichtigkeit umgefahren werden konnte.
    Der Relativsatz ist … argh! Erstens stören die zwei "mit", die zu nah beieinanderstehen und zweitens ist das ein typisches Beispiel für "show, don't tell".

    Zitat Zitat
    Irgendwann blieb er einen stehen und blickte verdutzt auf die andere Straßenseite […]
    "blieb er einen Moment stehen" oder "blieb er stehen" … ich tendiere zu letzterem.

    Zitat Zitat
    […]einen langen Nachtschwarzen Mantel, der leicht im Wind umherflatterte und einen großen ebenso vielfarbigen Schlapphut.
    "nachtschwarzen" klein. Und Du solltest den hinteren Satz umdrehen: "einen ebenso vielfarbigen großen Schlapphut", ansonsten wirkt es, als würdest Du sagen wollen, daß sie einen Schlapphut trägt, der ebenso groß wie vielfarbig ist.

    Zitat Zitat
    […]ansehen dass auch er lächelte.
    Komma zwischen "ansehen" und "dass".
    Zitat Zitat
    […]da die gleichzeitige Detonation von zwei Explosionsstoffen und danach noch einer Reihe Autotanks der Wirkungsgrad der Explosion etwas unförmig geworden war.
    "da durch die gleichzeitige"

    Zitat Zitat
    Dieser kickte sie in der Luft einfach weg, als würde er am Boden Fußball spielen.
    Der Satz wirkt seltsam, so wie er da steht. Laß das "am Boden" weg.

    Zitat Zitat
    […]stoppten die beiden langen und hohen Sprünge abrupt auf[…]
    "auf" weg. Und ob es den Leser interessiert, daß die beiden Sprünge lang und hoch waren, ist auch fraglich.

    Zitat Zitat
    […]sämtliche Objekte auf der Straße; Dreck, Trümmer[…]
    Kein Semikolon, sondern einen Doppelpunkt nach "Straße".

    Zitat Zitat
    Das ganze Material krachte an die Häuserwandreihen zu beiden Seiten der Straße und zerschellten dort zusammen mit Fenstern und anderen Hindernissen.
    "Häuserwandreihen"? o_O … entweder "Häuserwände" oder "Häuserreihen", aber nicht beides.
    Außerdem "zerschellte dort zusammen", Singular.

    Zitat Zitat
    Wie eingefroren standen die Beiden Kämpfer im Krater der Straße. Stehend, den rechten Arm ausgestreckt, Faust an Faust.
    "Wie eingefroren standen die beiden Kämpfer im Krater der Straße; den rechten Arm ausgestreckt, Faust an Faust."
    Der zweite Hinweis, daß sie stehen, ist überflüssig. Hier kannst Du das Semikolon setzen.

    Zitat Zitat
    […]aus der Bilderbuchhaften Stellung[…]
    "bilderbuchhaften" klein.

    Zitat Zitat
    Du hast nichts verlernt, Jeff Gerdes! Oder sollte ich sagen, Hahon?“, sagte er freundlich.
    Öffnende Anführungszeichen fehlen. Außerdem setzt man, wenn man ein Satzteichen (in diesem Fall das Fragezeichen) in der Rede hat, kein Komma mehr hinter die schließenden Anführungszeichen.

    Zitat Zitat
    „Na Dogma? Du hast auch nichts von deine Höflichkeit verloren. Bist du wiedereinmal auf der Jagd?“, fragte er kichernd..
    Komma weg, ein Punkt zuviel.

    Zitat Zitat
    Ich bin die Faust des Kaisers von Armageddon und der Vorbote des jüngsten Tages!
    Die beiden kennen sich doch, oder? Wieso also die lange Vorstellung? Das verrät dem Leser sowieso schon viel zu viel auf der ersten Seite.

    Zitat Zitat
    Meine Klinge wird dich zwei Teile teilen!
    Nee … "in zwei Teile spalten" oder "wird dich teilen" … aber nicht "in zwei Teile teilen" bitte.

    Zitat Zitat
    „Komm nur!“, rief er laut gen Himmel[…]
    Komma weg.

    Zitat Zitat
    […]und es wurde still in der zweiten Karl-Marx-Straße.
    Der Straßennahme interessiert den Leser hier wirklich nicht die Bohne.

    Zitat Zitat
    […]blickten zaghaft aus den Fenstern oder das was davon übrig war und[…]
    "oder dem, was davon übrig war, und"

    Zitat Zitat
    Die Wolken zogen sich langsam vor die strahlende Sonne. Und es wurde still.
    "Die Wolken zogen langsam"
    Außerdem würd ich den kleinen Satz noch mit dranhängen, so verursachst Du eine unnötig lange Pause.

    Zitat Zitat
    […]war so kurz wir brutal.
    "kurz wie brutal"

    Zitat Zitat
    Dort, blieb es stecken und fing an sich[…]
    Komma weg.

    Zitat Zitat
    Lose fiel die Peitsche von Dogmas Hals ab[…]
    Besser: "Die Peitsche fiel von Dogmas Hals"
    Das "lose" ist überflüssig und die Inversion klingt seltsam.

    Zitat Zitat
    Hahon versuchte indes krampfhaft das von selbst um sich fuchtelnde Schwert unter Kontrolle zu bekommen. Die Klinge versuchte, unabhängig von dem Zustand ihres Meisters, Hahons Kehler zu durchtrennen.
    Zweimal "versuchen". Du könntest eines durch "bemühte sich" o.ä. ersetzen oder den Satz ganz umgestalten.
    Außerdem: "Hahons Kehle", ein r zuviel.

    Zitat Zitat
    Hahon wehrte die Schläge mit einen Pistole ab, indem der mit dem Pistolenrücken die Schläger abwehrte und das Schwert zurückschoss.
    ARGH! Die Wiederholung ist echt Schmerz. Den ganzen Satz solltest Du anders schreiben, das ist so einfach nur schrecklich. Zu dem falschen Artikel vor "Pistole" sag ich mal nichts.
    Zitat Zitat
    Da die Pistole, nach der neusten Technologie, ihre Munition aus der Luft bezog, konnte dieser Kampf unendlich lange dauern, es sei denn das Schwert würde endlich den Geist aufgeben, doch es hatte eher nicht den Anschein eines schnellen Endes.
    "nach der neusten Technologie" ist kein Relativsatz. Die Kommata sind überflüssig. Außerdem ist der Sinn hier irgendwie nicht ganz klar. Daß die Pistole ihre Munition, wie auch immer, von Geisterhand aus der Luft bezieht, kann ich in einer SciFi-Umgebung ja noch akzeptieren, aber wieso sollte das Schwert "endlich den Geist aufgeben"? Wenn man Pistolen hat, die unendlich viele Projektile produzieren können, wieso läuft dann das Schwert mit Batterien, die ausgehen können?
    Nebenbei würde ich den Satz nicht so mit Kommata schachteln, sondern eher zwei daraus machen. Setz einen Punkt nach "lange dauern" und fang dort neu an. Ein Komma nach "es sei denn" fehlt auch.

    Zitat Zitat
    Es bewegte sich Zum Krater in die Hand seines Meisters.
    "zum Krater" klein.

    Zitat Zitat
    Dieser wischte sich mit dem Ärmel den Mund ab, der mit frischem Blut vom Sturz besudelt war und flüsterte: […]
    Der Relativsatz wirkt aufgesetzt. Bau es lieber anders ein: "Er wischte sich den mit frischen Blut besudelten Mund mit seinem Ärmel ab" oder so. Woher das Blut kommt ("vom Sturz") interessiert auch nicht.

    Zitat Zitat
    […]und sprintete dann durch die Gaßen weg.
    "die Gassen". Außerdem ist "wegsprinten" seltsam. Besser: "und verschwand dann durch die Gassen".


    Insgesamt gefällt mir Deine Geschichte weniger. Du fängst sehr schnell an einzusteigen, ohne dem Leser etwas über das Setting mitzuteilen. Das ist okay, aber es läßt einen mit vielen Fragen zurück. Auf der anderen Seite nennst Du aber Straßennamen und gehst auf bestimmte Nebenaspekte der Szenen (z.B. Wind, andere Menschen, die zuschauen, etc.) recht genau ein. Wichtig ist hier vor allem das bekannte "show, don't tell". Mich als Leser interessiert es nicht wirklich, wie die Straße heißt und aus welcher Richtung der Wind kommt. Wenn es wichtig für die Handlung ist, dann bau es in die Aktionen und Gedanken des Charakters ein. Willst Du also unbedingt darauf hinweisen, daß die Straße "Karl-Marx-Straße" heißt, dann könntest Du das auch in einem Blick, den Jeff über das Straßenschild schweifen läßt, verpacken. Der Wind könnte Jeff auch kalt von hinten in den Nacken wehen anstatt einfach nur vom Erzähler erwähnt zu werden, usw. usf. Ich denke Du weißt, was ich sagen will.

    Das Setting selber klingt auf den ersten Blick ein wenig nach Equilibrium, das kann aber auch einfach nur Einbildung meinerseits sein. Aber die Großstadt und der Kampf mit Schwertern und Waffen gleichzeitig hat mir das Bild direkt vor Augen geführt.

  2. #2
    *push*
    Joar. Ich habe die Geschichte verbessert. Danke für die komplettverbesserung, Ranamru. Ich hätte nicth gedacht, dass sich jemand solche Mühe macht
    Auf jden Fall, schreibe ich noch eine einleitenden Teil der noch davor kommt. Mal sehen ob ich heute fertig werde.

    edit:
    @ .kerby Was ist für dich "nachher"?
    es sind schon über 6 Stunden und zwei Tage vergangen ^^

    edit2: So habs geschafft^^

    Geändert von ~Hauptmann Krey~ (07.05.2007 um 21:02 Uhr)

  3. #3
    Naja also vom Schreibstil her will ich nichts sagen, da ich dazu zu wenig erfahrung habe für gute und sinnvolle Kritik. Aber es ist alles verständlich und nicht zu langweilig geschrieben (obwohl mir eigentlich egal ist woher der krater in der straße stammt^^).

    Naja vom Inhalt her, ists sehr wenig, aber interessant, also schreib mehr, verwunderlich finde ich bisher nur das sich zwei bekannte aus dem selben kult scheinbar töten wollen. naja, schreib mehr dann wird auch mehr dazu geschrieben^^.

  4. #4
    /Krey
    Jo, keine Ursache. Wenn jemand an einer solchen Verbesserung interessiert ist, mache ich mir gerne die Mühe.

    Durch die neue Einleitung wirkt der Text insgesamt abgerundeter. Der Einstieg ist weniger abrupt und dem Leser wird durch die neue Informationen ein wenig Gefühl für Deine Welt vermittelt, was sehr gut ist. So weiß ich, wenn ich über die ersten Absätze hinaus bin, wie ich viele Aspekte einzuordnen habe. Die Randinformationen wie, daß es im 22. Jahrhundert spielt oder daß die Menschen mit Schutzmasken herumlaufen hilft mir dabei, ein Bild zu entwerfen, was Deine Geschichte einzigartig. Das ist auf jeden Fall viel besser als die erste Version.

    An groben Fehlern ist mir jetzt nicht wirklich mehr etwas neues aufgefallen. Zwei Dinge nur:

    Wenn Du einen Aussagesatz (also einen, den Du normalerweise mit einem Punkt abschließt) in wörtliche Rede setzt, fällt der Punkt bei der Einbindung in einen Nebensatz weg. Also schreibst Du:
    »Es regnet«, sagte Hans.
    und nicht:
    »Es regnet.«, sagte Hans.
    Wenn der Satz für sich allein steht oder der Nebensatz vor der wörtlichen Rede kommt, setzt Du den Punkt aber. In dem Fall empfehle ich auch der Lesbarkeit halber, einen Absatz oder einen Gedankenstrich (—) nach der Rede zu setzen und nicht im Fließtext weiterzuschreiben. Also:
    »Es regnet.«
    Hans sagte, »Es regnet.«
    Wobei das letzte aber eher unüblich ist und ich Dir im Fließtext davon abraten würde; nachgestellte Nebensätze wirken bei wörtlicher Rede besser. Solltest Du unbedingt voranstellen wollen, empfehle ich Dir indirekte Rede.
    Hans sagte, es regnete. / Hans sagte, es würde regnen.
    oder:
    Hans sagte, daß es regnete. / Hans sagte, daß es regnen würde.

    Zitat Zitat
    „Mach dich bereit, Hahon! Ich bin die Faust des Kaisers von Armageddon und der Vorbote des jüngsten Tages! („Langweilig! Wie oft willst du mir das noch erzählen?“ fragte Hahon und amte mit der Hand einen quasselnden Mund nach.)Meine Klinge wird dich und deine blasphemischen Bemerkungen in zwei Teile teilen!“
    Hier würde ich die Klammern entfernen und es einfach einbauen. Klammern sind in der epische Erzählung eh ein elendes Laster, was aber vor allem durch Stephen King Einzug in die Schreibkunst gefunden hat. Ich sage, daß eine Information entweder wichtig genug ist, um direkt im Text vorzukommen, oder nicht wichtig genug um überhaupt erwähnt zu werden. Also bau den Teil einfach in den Text ein.

    Ein genaueres Urteil gebe ich Dir dann mal, wenn etwas mehr Text vorhanden ist. Im Moment kann ich Dir nur sagen, daß es stilistisch in Ordnung ist, aber von der Ideenfindung her nicht über eine handelsübliche SciFi-Erzählung hinausgeht. Es fehlt noch das gewisse Etwas, um die Geschichte besonders lesenswert zu machen.

  5. #5
    @ .matze
    Die beiden sind eigentlich nicht aus dem selben Kult, aber ich habe das nochmal deutlich gemacht. (Hoffe ich zumindest)

    @ Ranmaru
    Ich habe einiges verändert, aber ich versteh das mit dem Hans nicht. Oo

    edit:
    Noch ein wenig Text zum dritten Abschnitt hinzu gefügt

    edit2:
    Vierter Abschnitt fast fertig

    edit3:
    Geschafft^^
    Wens Interesiert, als nächstes geht es mit Stifler weiter. Um wens gerade geht erkennt man übrigens auch an der Einfärbung des Textes.

    Geändert von ~Hauptmann Krey~ (08.05.2007 um 21:00 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von ~Hauptmann Krey~ Beitrag anzeigen
    @ Ranmaru
    Ich habe einiges verändert, aber ich versteh das mit dem Hans nicht. Oo
    Damit wollte ich Dir eigentlich nur zeigen, wie man wörtliche Rede orthographisch korrekt in Fließtext einbaut. Zusammengefaßt kann man auch einfachen sagen: wenn nach dem schließenden Anführungszeichen ein Komma kommt, kommt vor dem schließenden Anführungszeichen kein Punkt.

    Richtig: »Bla bla«, blubb.
    Falsch: »Bla bla.«, blubb.

  7. #7
    Achso. Verstanden. Danke

    edit:
    4. Abschnitt erweiter und 5ten hinzugefügt. Arbeite gerade am 6.

    Geändert von ~Hauptmann Krey~ (09.05.2007 um 16:17 Uhr)

  8. #8
    Möp Mööp ! Möööp !

    Eine Gothic-Geschichte (Ist das der passende Ausdruck? Ich weiß es nicht...)
    von unserem Provinzhauptmann !

    Joa, gefällt mir gut. Würde gerne ausfürhlicher bewerten, aber ich muss weg. Drum muss ich es lassen.

    Schön geschrieben !

    Mio-Raem

  9. #9
    Zitat Zitat von Mio-Raem Beitrag anzeigen
    Eine Gothic-Geschichte (Ist das der passende Ausdruck? Ich weiß es nicht...)
    Wieso Gothic?

    Zitat Zitat
    von unserem Provinzhauptmann !
    lol

    Zitat Zitat
    Joa, gefällt mir gut. Würde gerne ausfürhlicher bewerten, aber ich muss weg. Drum muss ich es lassen.
    Hoffentlich läst du dir nicht soviel Zeit wie .kerby^^
    Aber naja, ein Forum will erobert werden, nicht?

    Zitat Zitat
    Schön geschrieben !
    Danke

    edit:
    6ter Abschnitt beendet (Was mir grad auffällt, wieso rechne ich in Abschnitten?). Nun folgt der 7te indem es einen Konflikt zwischen Rabenfeder, Stifler und Hahon auszutragen gibt.

    Geändert von ~Hauptmann Krey~ (09.05.2007 um 20:03 Uhr)

  10. #10
    So, hier gehts jetzt weiter, weil niemand mehr so einen Block lesen will:

    Hahon lag überrumpelt am Boden und blinzelte verwirrt in die blauen Augen Stiflers. Er würge Hahon und schrie: „Was sollte das eben? Erst läßt du Stifler allein und dann nervst du ihn! Willst du Stifler jetzt zur Weißglut bringen? Keine gut Idee bei deiner Curias!“
    Hahon ließ sich davon nicht beirren und kickte Stifler einfach in der Bauch. Dieser flog durch die Decke und zersplitterte dabei einfach. Der Oberkörper flog nach oben, während der Rest im Fahrstuhl zerbröselte. Hahon rümpfte sich die Nase und stand auf.

    „Lass den Kindergarten sein!“ sagte er verächtlich.
    Von oben flogen Eisbrocken herunter und zersprangen im Fahrstuhl. Kurz darauf flogen sämtliche Eissplitter wieder zusammen und bildeten den Körper des Mannes erneut. Stifler holte noch während des Zusammensetzens zum Schlag aus, aber Hahon zertrümmerte Stiflers Hand mit der Peitsche.
    „Stifler! Hör auf mit dem Kindergarten! Ich muß Schatten dringend zu Vicktor bringen!“ er wies auf den leblosen Körper Schattens, der schlaff und verdreht auf dem Boden lag.

    Stifler sah Schatten an.
    „Was ist denn mit dem passiert?“ fragte er verwirrt.
    „Weiß ich nicht. Ich habe ihn in einem Trümmerhaufen eines Hauses entdeckt. Gerade als ich zu dir vorstoßen wollte. Zudem muß ich sagen, dass mich Dogma attackiert hat. Ich konnte nicht wirklich pünktlich sein!“ verteidigte Hahon sich und hob Schatten wieder auf.
    Stifler kratzte sich am Kinn.
    „Nun, dann sei dir diese Schandtat verziehen.“
    „Diese?“ fragte Hahon sich, schwieg aber.
    "Und Stifler hofft das du ihm seinen kleinen Angriff verzeihst. Stifler war sehr böse auf dich, weil du ihn alleine gelassen hast."
    Hahon verstand, sagte aber nicht.

    „Wusstest du eigentlich, dass `die Schatten der Toten`, deren Anführer du dereinst warst, wieder in unseren Gefilden sind?“, fragte Stifler.
    Hahon schien das nicht zu interessieren.
    Ungerührt sagte er: „Musst du immer so geschwollen reden? Was kratzt mich das? Diese Idioten waren zu schwach für mich. Die waren auf Reisen um stärker zu werden. Na und? Was hat’s gebracht?“
    Stifler fing an, leicht zu beben.
    „Das ist das Problem. Keil der Scharfschütze, Krey Rabenfeder der Hauptmann und Casull der Killer. Sie gingen auf Reisen um stärker zu werden. Und sie wurden stärker. Der Curiaswert jedes Einzelnen ist höher, als unsere beide zusammen.“ erzählte er auf den Boden blickend.
    Hahons Mund klappte auf.
    „Was!?“

    „Ja. 12.500, 23.250 und.... und... 75.000!“
    Vor Schreck ließ Hahon Schatten fallen.
    „75.000 Curias?? Du hast gerade mal 3.050!! rief er außer sich.
    Stifler nickte.
    „Stifler weiß. Und du hast gerade mal 2.500. Aber Casull hat im verschollenen Tempel die alten Mächte der Priester, ihrer Opfer und ihrer Götter geschlagen und absorbierte dann ihr Macht. Davon hat er diese unglaubliche 75.000... Ihr oberster Gott, Pachacámac, hatte angeblich 35.000 Curias... Unser Hauptmann bestieg den Mount Everest und besiegte dabei Berggeister, Bergkrieger und Bergsteiger. Dazu machte ihn der Aufstieg und die Luft noch zusätzlich stark. Er hat garantiert einen höheren Realwert als 23.500! Und Keil hat auf dem grund des Meeres trainiert und Atlantis gesucht. Er hat es nicht gefunden, dafür hat Keil aber durch die Bekämpfung des Druckes und der Atemnot unglaubliche Kräfte bekommen. Mist! Stifler ist ein 300 Jahre alter Eisdämon! Trotzdem hat er nicht mehr als 3050 Curias und die Fähigkeiten der Eisdämonen. Es ist bitter...“

    Hahon blickte mit düsterem Blick nach unten. Seine Laune war nun sogar schon unter dem Nullpunkt postiert.


    Der Fahrstuhl hielt an und öffnete sich.
    Hahon nahm Schatten wieder auf die Schulter und betrat mit Stifler das Stockwerk. Es bestand komplett nur aus einem einzigen Clubraum mit Computern, Fernsehern, einer großen Bibliothek, einem Kühlschrank der sich automatisch immer wieder auffüllte und einem Sportzentrum, was nie benutzt wurde. Es gab eine Etage höher noch eine Trainingshalle, aber die war schon fast komplett zertrümmert und einfachen Sport machen wollte keiner der faulen Elitekultisten. Die setzten sich lieber vor den Fernseher oder surften im Internet. Bewegung bekamen sie in dem sie auf der Straße herumliefen und Leute umbrachten die ihnen nicht gefielen. Sie ließen dabei den Gegnern immer einen großen Vorteil um auch ein wenig Spaß zu haben.
    Vor dem Fernseher lümmelte Rabenfeder in ein Sofa gekuschelt und schaltete zwischen verschiedenen Sendern ziellos hin und her. Neben ihm stand ein langes Schwert das so schmucklos wie glänzend scharf war. Über seinen Schultern lag ein schwarzer Mantel aus tausenden Rabenfedern, woher Hauptmann Kreys Spitzname herrührte. Unter dem T-Shirt war ein graues T-Shirt zu erkennen, auf dem „Ich hasse Arbeit“ stand.
    Stifler kniff hasserfüllt die Augen zusammen. Er hasste die Rabenfeder und überhaupt alle von den "Schatten der Toten". Genauso wie die meisten Anderen. Sie waren schwach, aber hattet viele Sonderechte. Jetzt würde er sich rächen. Wenn Krey wirklich so stark geworden war, wie es hieß, konnte er dies leicht abwehren. In seinen Händen entstanden ein Langbogen und ein spitzgezackter Pfeil aus Eis. Gleichzeitig zog Hahon eine Granate aus seinem Anzug und legte Schatten leise ab. Stifler und er sahen sich spontan in die Augen und nickten sich an. Sie brauchten nicht miteinander zu reden. Sie waren Killer. Professionelle Killer und dazu noch gelegentlich ein Team. Sie hatten gelernt gemeinsam zu handeln, gemeinsam zu töten ohne sich abzusprechen. Hahon zog den Splint der Granate und warf sie auf den Hauptmann. Stifler schoß den Pfeil kurz danach ab.
    Beides flog in unglaublich schneller Geschwindigkeit auf Krey zu.


    Meint ihr, ich habe die Absätze zu großzügig zerstückelt?

    Geändert von ~Hauptmann Krey~ (10.05.2007 um 13:14 Uhr)

  11. #11
    Irgendwie bin ich ein wenig verwirrt, die Leute sind in ihrem Hauptquartier und kämpfen das gegen einen aus einer anderen Gruppe, der auf nem Sofa sitzt, ahja 0o. Auch sonst, irgendwie kämpppfen die da alle aus irgendwelchen gründen gegeneinander an vershciedensten orten und so seltsam plötzlich wie aus dem nichts. "hallo." "hi." *aufzugtür geht zu* *typ springt dem andern hinter her und will ihn töten*. naja, ich hoffe mal das das später ein wenig durchschaubarer und überschaubarer wird als es momentan ist.

  12. #12
    Also, so sollte das nicht wirken.
    Stifler ist wütend auf Hahon, weil er ihn allein gelassen hatte und das die beiden Rabenfeder an den Kragen wollen, hat einen Grund der erst später enthüllt wird. Aber ich werde beides nochmal hervorheben.
    Danach (nach der Szene mit Rabenfeder) nimmt das Gekämpfe (\o/) ab.

    edit: plan ausgeführt

    Im Bruchteil einer Sekunde reagierte Rabenfeder. Er drehte sich um, schnappte sich sein Schwert und verschwand. Während die Fernbedienung auf den Boden fiel durchbohrte der Pfeil Sofa und Fernseher. Die Grante riß den Rest des Sofas noch in kleine Stücke.
    Erschrocken blickten sich Stifler und Hahon um. Wo war Krey hin?
    Plötzlich tauchte er hinter Stifler auf und zerschlug ihn mit der Kline seines Schwertes in lauter Einzelteile. Bevor Hahon reagieren konnte, tauchte der Hauptmann auch vor ihm auf und kickte ihn unsanft durch die geschlossene Fahrstuhltür.
    Stifler setzte sich wieder zusammen und setzte sich im Schneidersitz hin. Er wusste, dass er keine Chance hatte. Doch Hahon war nicht so, er gab nicht so leicht auf. Schon gar nicht gegen Rabenfeder. Immer war er ihm überlegen gewesen. Das dies nun nicht mehr so war, regte ihn auf. Er warf eine Granate vom Fahrstuhl aus auf Krey, doch dieser wich ihr aus und boxte Hahon durch den Fahrstuhl 52 Stockwerke nach unten.

    Geändert von ~Hauptmann Krey~ (10.05.2007 um 20:50 Uhr)

  13. #13

    Neues von Krey, neues vom Kult

    Krey wurde gebannt, schreibt aber dennoch weiter an Der Kult, nach einer bitte, hat er mir seinen Fortschritt geschrieben und soweit wie ich das verstanden habe, darf ich es hier veröffentlichen, damit er mehr und besseres Feedback als von mir bekommt, von daher: Happy reading und schreibt was dazu.

    Eine halbe Stunde später saßen die sechs Elite-Kultisten im Halbkreis und blickten auf einen großen Bildschirm. Vor dem Bildschirm lag der regungslose Körper Schattens auf einem Küchentisch. Die Kultisten waren offensichtlich geteilt. Auf der einen Seite saßen Stifler, Hoho und ein afrikanischer Vampir namens Vicktor. Ihnen Gegenüber saßen Rabenfeder, ein Mann mit Schlapphut, dessen Name Keil lautete und Casull. Der letzt genannte trug einen Kapuzen Pullover und eine weite Jeans. Auf seinem Rücken trug er ein, mit einem Band festgemachtes Gewehr. In seinen Händen spielte er mit einem scharfen Messer herum.

    Alle waren still und blickten düster im Raum herum.
    Auf dem Bildschirm erschien plötzlich eine das verdunkelte Gesicht eines hageren Mannes. Das dunkle Gesicht gehörte dem Botschafter des Imperators, Büttel, der Schnitzer.
    „Also, liebe Elite-Kultisten. Der Imperator hat eine besondere Prüfung für euch! Sie ist mehr als schwer, also gebt acht! ... Lass dein hämisches Grinsen sinken, Hahon! Hör erst zu! Ihr müßt eine Woche ohne eure besonderen Fähigkeiten in der Wildnis auskommen und dort trainieren. Hör auf zu murren, Hahon! Da mußt du durch! Ihr geht mit Hilfe eines Computerprogramms das die Realität perfekt simuliert an verschiedene Orte der Welt und einer von euch nimmt Schatten mit.

    Wie ihr sicherlich wißt, vergessen Menschen die den Tod knapp geschliffen haben ihr Gedächtnis, bekommen aber einen immensen Kraftschub. Ich schätze Schatten Kraft auf 10.000, sollte er wieder wach werden!“
    Hahon unterbrach Büttel.
    „Sollten wir ihn nicht schnell wiederbeleben? Mir ist ohnehin schleierhaft, wieso du angeordnet hast, dass Vicktor ihn nicht sofort heilt!“

    Büttels Gesicht wurde rot.
    „Unterbrich mich, den Boten des Imperators nicht!! Der Imperator hatte einen driftigen Grund mir das aufzutragen. Denn Schatten ist bereits durch die Macht des Imperators geheilt. Er schläft jetzt. Falls du dich über das Blut wunderst, ich habe gesagt, geheilt aber nicht gewaschen. Das übernimmst du als Strafe, du frecher Hund! Und jetzt hört auf mich zu unterbrechen.“

    Der Bote atmete tief ein, dann sprach er weiter.
    „Also wie gesagt, ihr werdet ohne euer Fähigkeiten überleben müssen. Gerade durch den mächtigen Curiasschub der ScdT [Schatten der Toten] können wir so einen Kräfteausgleich schaffen. Einzig und allein Schatten und der, der ihn begleiten wird, dürfen die Kraft verwenden.“
    Sofort sprang Hahon auf und packte Schatten am Arm.
    „Der gehört mir.“, sagte er und grinste siegessicher.

    „Falsch. Gerade du bekommst ihn nicht, Hahon. Nein, ich denke jemand sollte sich um ihn kümmern der stark und verantwortungsbewußt ist. Keil wird sich um ihn kümmern.“, bemerkte Büttel kühl.
    Hahon blickte Keil an und ließ Schattens Arm los.
    Der angestarrte zupfte sich am Bart und brummte: „Nun gut. Ich werde ihn übernehmen, wenn ihr es wünscht.“

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