Ich bin der selben Meinung wie Kelven. Ob einem eine Story (bzw. ein Spiel) gefällt, oder nicht, das entscheidet man immer selbst. Klar gibt es bestimmte Story-Muster, die vielleicht mehr Leute ansprechen. Aber man sollte als Maker meiner Meinung nach das machen, was man selbst gerne spielen würde (so mach ich das jedenfalls).
Z.B. konnte ich mich nie mit dem Stil von Kelvens Spiele anfreunden (hoffe du nimmst es mir nicht übel ). Da gehör ich aber wahrscheinlich zur Minderheit, denn die meisten finden seine Spiele, die ohne Frage allesamt, was Grafiken und Technik angeht, gut gemacht sind, super. Es geht also auch nicht umbedingt um die beste Grafik, oder um die beste Technik. Das sind alle Bestandteile eines Spiels (das gilt auch für kommerzielle Games, Nintendo hat uns das mit der Wii gezeigt), die zum Spielspaß beitragen können. Manchmal kann man auch nicht so genau sagen, warum man ein Spiel so toll findet. Ich hab z.B. Gothic 3 bestimmt 100 Stunden lang gespielt. Hatte viele Frustmomente, das Spiel war (und ist es zum Teil immernoch) total verbuggt und nicht richtig ausbalanciert. Trotzdem hat es einen Heiden-Spaß gemacht, ich weiß auch nicht genau warum, die Story hat mir nämlich auch nicht besonders gefallen. Was meint ihr dazu?