Gut, dass hier die Story in Zeldaspielen angesprochen wurde, das bringt mich nämlich gleich auf was.
Twilight Princess etwa ist sicher nicht das beste Zelda, auch von der Story her nicht. Und besonders kompliziert oder gefinkelt ist die Geschichte auch nicht, es gibt auch nicht sonderlich viele überraschende Wendungen. Trotzdem imponiert mir die Inszenierung sehr, und viele Cutscenes ließen mir bei dem Spiel trotz allem ein "episches" Feeling aufkommen.
Wenn also eine Story, die von vielen für nicht so toll gehalten wird, durch die hervorragende Inszenierung selbiger kaschiert werden kann, dann frage ich mich doch, was eigentlich eine "gute" Story sein soll? Das Beispiel Zelda ist hervorragend aus meiner Sicht, da vor allem in den 3D-Teilen die Story für meistens nicht so supertoll gehalten wird, diese aber im Spiel einen wichtigen Platz einnimmt und auch dementsprechend umgesetzt wird. Gemessen daran, was ist also eine gute Story? Was macht eine gute Story aus? Viele Zeitalter, Völker und Eigenheiten àla Herr der Ringe? Ist das das Kriterium für eine gute Story?
Für mich nicht, daher würde mich interessieren, was andere dazu meinen.






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). Da gehör ich aber wahrscheinlich zur Minderheit, denn die meisten finden seine Spiele, die ohne Frage allesamt, was Grafiken und Technik angeht, gut gemacht sind, super. Es geht also auch nicht umbedingt um die beste Grafik, oder um die beste Technik. Das sind alle Bestandteile eines Spiels (das gilt auch für kommerzielle Games, Nintendo hat uns das mit der Wii gezeigt), die zum Spielspaß beitragen können. Manchmal kann man auch nicht so genau sagen, warum man ein Spiel so toll findet. Ich hab z.B. Gothic 3 bestimmt 100 Stunden lang gespielt. Hatte viele Frustmomente, das Spiel war (und ist es zum Teil immernoch) total verbuggt und nicht richtig ausbalanciert. Trotzdem hat es einen Heiden-Spaß gemacht, ich weiß auch nicht genau warum, die Story hat mir nämlich auch nicht besonders gefallen. Was meint ihr dazu?

Ich spiele unter anderem auch viele kommerziele Spiele, die eine gute Grafik haben (Oblivion, G3) und finde da die Grafik auch sehr schön und gut, aber für mich sind Spiele eben nur Erzählungen, die in Bilder gepackt wurden! Nennt mich Altmodisch, aber ich könnte auf Atembreaubende Specialeffekts etc verzichten, wenn wenigstens das WICHTIGSTE also die Story gut und stimmig ist! Bei Gothic 3 zum Beispiel: Die Grafik und die Effekte waren geil! Aber die Story ging nun wirklich fast gegen null und durch die Bugs, die drin waren, weill Jowood so gestresst hat soweit ich weiß, wurde der Rest Spielspaß vollends zerstört...Nimmt man dagegen Gothic 1: Die grafik ist mittlerweile zum Kotzen und die Steuerung sollte man Kreuzigen, aber die Story war genial und originell (meiner Meinung nach)! Und als Lieblingsbeispiel Unterwegs in Düsterburg: Ein super Spiel, die Story war stimmig, man wurde mit Infos weder überfüttert noch wurden einem welche vorenthalten und die Effekte waren angemessen und gut umgesetzt!
