Ergebnis 1 bis 20 von 36

Thema: Eine Frage des Blickwinkels

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    Die Alibi Story...

    ... oder besser gesagt das Super-Mario Syndrom.

    Viele Spieleentwickler haben ein gutes Konzept für ein Spiel bzw. sie haben ein gutes (manchmal nichteinmal das) Gameplay das unbedingt an den Mann gebracht werden muß. Dann basteln/makern sie so herum und bemerken dann, dass sie noch ne Story brauchen. Also lassen sie die Prinzessin von nem Obermotz kidnappen und die Aufgabe des Helden besteht darin sie zu retten. Das wars dann aber auch mit Story.

    Warum das bei manchen Spielen funktioniert ist einfach das Gameplay. Super Mario wird nie schlecht bewertet. Kult spielt da natürlich auch noch mit und es wird gar keine andere Story erwartet. Zeldaspiele sind vom Gameplay auch alle gleich Storytechnisch auch nicht auf hohem Horizont. Hier hat sich etwas bewährt.
    Um noch was zu Rpgs zu sagen:

    Jeder der das Mariorpg oder Papermario gespielt hat findet auch die Prinzessinenstory aber die Gamez waren phat.

  2. #2
    Zitat Zitat von Kelven
    Ein Rollenspiel (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass wir über die reden) muss nicht unbedingt story-intensiv sein um zu unterhalten, was durch Spiele wie Oblivion gezeigt wird.
    Ich hab zwar Oblivion nicht gespielt aber dafür FF1 ^^ ... oder FF5 wäre sicher ein noch besseres Beispiel aus meiner Sicht natürlich
    Und da kann ich dem was du sagtest völlig zustimmen.
    Bei einem Spiel muss weder die Story die Grafik noch die Technik gut sein.
    Solange das Gameplay stimmt und es Spaß macht (wozu die obigen Punkte zwar beitragen aber wenn sie nicht miteinander harmonieren) ist alles in Ordnung.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass jeder ein Spiel im Grafikstil von FF1 machen soll,
    sonder wollte ich damit sagen, dass Spiele vom Gesamtbild her stimmen müssen.

    Ich kann nur sagen wie ich Makerspiele sehe, also:
    Das Problem ist, dass man Makerspiele gratis bekommt und daher mir
    so zusagen eigentlich "nichts Wert sind".
    Wenn ich ein Spiel kaufe, werde ich es sicher zocken, auch wenns am Anfang
    mal nicht Spaß macht. Schließlich habe ich dafür bezahlt.
    Bei einem Makerspiel ist das ganz anders.
    Code:
    <>If "Game imponiert mir nicht in den ersten fünf Minuten"
       <> then -> ALT+F4
    So sieht das ca. bei mir aus.
    Ich glaube, dass ich nicht der einzige bin dem es damit so ergeht.

    Auf die Frage wie die Makerer ihre Spiele selbst sehen, kann ich nur sagen,
    dass sie ein Spiel machen wollen wie sie es sich selbst wünschen würden.
    Sprich, Mängel (aus deren Sicht) die in anderen Spielen auftreten und
    sie dann ausbessern wollen.
    Einziges Problem dabei ist, dass der Maker ein viel zu eingeschränktes Werkzeug ist.
    Das übersehen die meisten Anfänger und wollen ihr best Game evar machen,
    doch dann sehen sie selber das es nicht geht.
    Ich weiche hier schon vom Thema ab. So das wars von meiner Seite.

  3. #3
    Gut, dass hier die Story in Zeldaspielen angesprochen wurde, das bringt mich nämlich gleich auf was.

    Twilight Princess etwa ist sicher nicht das beste Zelda, auch von der Story her nicht. Und besonders kompliziert oder gefinkelt ist die Geschichte auch nicht, es gibt auch nicht sonderlich viele überraschende Wendungen. Trotzdem imponiert mir die Inszenierung sehr, und viele Cutscenes ließen mir bei dem Spiel trotz allem ein "episches" Feeling aufkommen.

    Wenn also eine Story, die von vielen für nicht so toll gehalten wird, durch die hervorragende Inszenierung selbiger kaschiert werden kann, dann frage ich mich doch, was eigentlich eine "gute" Story sein soll? Das Beispiel Zelda ist hervorragend aus meiner Sicht, da vor allem in den 3D-Teilen die Story für meistens nicht so supertoll gehalten wird, diese aber im Spiel einen wichtigen Platz einnimmt und auch dementsprechend umgesetzt wird. Gemessen daran, was ist also eine gute Story? Was macht eine gute Story aus? Viele Zeitalter, Völker und Eigenheiten àla Herr der Ringe? Ist das das Kriterium für eine gute Story?
    Für mich nicht, daher würde mich interessieren, was andere dazu meinen.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Gemessen daran, was ist also eine gute Story? Was macht eine gute Story aus? Viele Zeitalter, Völker und Eigenheiten àla Herr der Ringe? Ist das das Kriterium für eine gute Story?

    Für mich nicht, daher würde mich interessieren, was andere dazu meinen.
    Ich weiß nicht, je mehr ich über das Thema nachdenke, desto mehr hab ich das Gefühl, dass es nicht viel bringt darüber groß zu diskutieren. Man sammelt halt unterschiedliche Meinungen, mehr nicht. Wenn ich aufzähle, dass ich wegen diesen und jenen Gründen bestimmte Geschichten mag, kann niemand kommen und sagen: "Ich hab Argumente gegen deinen Geschmack!". Deine Frage ist nämlich leichter beantwortet als man denkt. Eine gute Story ist eine die mir gefällt. Mehr braucht das nicht. Ob das nun der billigste Mainstream ist oder eine emotional bewegende Geschichte oder eine tiefgründige, perfekt struktuierte Handlung spielt keine Rolle, solange man damit glücklich wird.

    Früher mal, vor langer Zeit, als ich noch jung gewesen bin, hab ich auch einige Threads zum Thema aufgemacht, bis mir etwas bewußt geworden ist. Muss ich mich für meinen Geschmack rechtfertigen? Nö. Muss ich den gegen Andersdenkende verteidigen? Nö. Deswegen hab ich auch keine Lust mehr darüber zu reden was gute Stories sind.

  5. #5
    Ich bin der selben Meinung wie Kelven. Ob einem eine Story (bzw. ein Spiel) gefällt, oder nicht, das entscheidet man immer selbst. Klar gibt es bestimmte Story-Muster, die vielleicht mehr Leute ansprechen. Aber man sollte als Maker meiner Meinung nach das machen, was man selbst gerne spielen würde (so mach ich das jedenfalls).
    Z.B. konnte ich mich nie mit dem Stil von Kelvens Spiele anfreunden (hoffe du nimmst es mir nicht übel ). Da gehör ich aber wahrscheinlich zur Minderheit, denn die meisten finden seine Spiele, die ohne Frage allesamt, was Grafiken und Technik angeht, gut gemacht sind, super. Es geht also auch nicht umbedingt um die beste Grafik, oder um die beste Technik. Das sind alle Bestandteile eines Spiels (das gilt auch für kommerzielle Games, Nintendo hat uns das mit der Wii gezeigt), die zum Spielspaß beitragen können. Manchmal kann man auch nicht so genau sagen, warum man ein Spiel so toll findet. Ich hab z.B. Gothic 3 bestimmt 100 Stunden lang gespielt. Hatte viele Frustmomente, das Spiel war (und ist es zum Teil immernoch) total verbuggt und nicht richtig ausbalanciert. Trotzdem hat es einen Heiden-Spaß gemacht, ich weiß auch nicht genau warum, die Story hat mir nämlich auch nicht besonders gefallen. Was meint ihr dazu?

  6. #6
    ich als Neuling geb mal meinen Senf dazu, aber zuerst
    @kelven
    ok^^ musste mal sein....

    Also mir persönlich liegt eine gute Story sehr am Herzen (ich spiele Pen n Paper und lese viel, vllt liegts dadran), aber das Mapping sollte jetzt nicht auf so kleinlicher Ebene bewertet werden...Ich hab zum Beispiel in einem Thread mal sowas gelesen: "Ja der Screen ist eigentlich ganz ok, aber da links stört mich die Pflanze, die über den Rand des Regals runterhängt, das Zerstört die Ordnung des Pics..." sowas in die Richtung...Da komm ich mir immer vor, wie bei ner Horde Karma und Chi Freaks Ich spiele unter anderem auch viele kommerziele Spiele, die eine gute Grafik haben (Oblivion, G3) und finde da die Grafik auch sehr schön und gut, aber für mich sind Spiele eben nur Erzählungen, die in Bilder gepackt wurden! Nennt mich Altmodisch, aber ich könnte auf Atembreaubende Specialeffekts etc verzichten, wenn wenigstens das WICHTIGSTE also die Story gut und stimmig ist! Bei Gothic 3 zum Beispiel: Die Grafik und die Effekte waren geil! Aber die Story ging nun wirklich fast gegen null und durch die Bugs, die drin waren, weill Jowood so gestresst hat soweit ich weiß, wurde der Rest Spielspaß vollends zerstört...Nimmt man dagegen Gothic 1: Die grafik ist mittlerweile zum Kotzen und die Steuerung sollte man Kreuzigen, aber die Story war genial und originell (meiner Meinung nach)! Und als Lieblingsbeispiel Unterwegs in Düsterburg: Ein super Spiel, die Story war stimmig, man wurde mit Infos weder überfüttert noch wurden einem welche vorenthalten und die Effekte waren angemessen und gut umgesetzt!
    Allerdings glaube ich nicht, das Leute die kein feeling für diese Grafik entwickeln können, sich wirklich dafür interesieren...Neulich zum Beispiel habe ich etwas interesantes gesehen: Ich steh bei GameStop so rum und suche nach FF3, da kommt ein 10 jähriger Knirps rein, rennt zielsicher auf das Stalker Regal zu und schreit laut los "Boah! Geil! Der Hammer! Muss ich haben!" der Junge hatte keine Ahnung davon, was für Arbeit dahinter steckt, von der Story hat der kein Fünkchen verstanden und den Namen Tschernobyll kann er vermutlich nicht mal aussprechen^^
    was ich damit sagen will: der Maker stirbt anscheinen aus...Die Jugend will kaum noch Story sondern hirnloses rumgeballer und Blut ohne ende...
    So leid es mir tut, aber es ist wahrscheinlich wirklich so...

    Und die meisten Entwickler haben eben das Problem, das sie wissen wies geht, was da im Hintergrund steht und ihnen deswegen alles logisch vorkommt! Sie können sich einfach nicht in die lage der Spieler versetzen oder denken ihr Story sei "mega gut und auch noch witzig", dabei ist sie der letzte schrott..Siehe Letzte Schlacht der Elfen lest es euch mal bis Seite 2 durch, da wirds lustig.,...

  7. #7
    @Drachenjäger
    Bei Spielen gibt's immer die Möglichkeit, dass eine für den Spieler uninteressante Geschichte durch das Gameplay kompensiert wird. Umgekehrt ist es schwieriger.

    @Thartor
    Zitat Zitat
    was ich damit sagen will: der Maker stirbt anscheinen aus...Die Jugend will kaum noch Story sondern hirnloses rumgeballer und Blut ohne ende...
    Der Bezug ist mir nicht ganz klar. Auf dem Maker gibt es so gut wie keine Actionspiele. Und wenn man Threads anschaut, in denen gefragt wird, welche Spielelemente den Spielern am wichtigsten sind, dann nennen viele die Story an erster Stelle.

    Zitat Zitat
    Sie können sich einfach nicht in die lage der Spieler versetzen oder denken ihr Story sei "mega gut und auch noch witzig", dabei ist sie der letzte schrott..
    Das ist aber nicht das Gleiche. Ich gehe mal davon aus, dass jemand von seiner eigenen Geschichte überzeugt ist. Das ist gut so, so muss es sein. Ob sie dann anderen gefällt oder nicht ist etwas anderes.

  8. #8
    Zitat Zitat
    @Thartor
    Zitat:
    was ich damit sagen will: der Maker stirbt anscheinen aus...Die Jugend will kaum noch Story sondern hirnloses rumgeballer und Blut ohne ende...
    Der Bezug ist mir nicht ganz klar. Auf dem Maker gibt es so gut wie keine Actionspiele. Und wenn man Threads anschaut, in denen gefragt wird, welche Spielelemente den Spielern am wichtigsten sind, dann nennen viele die Story an erster Stelle.
    Ich beziehe mich in dem Fall auch nicht auf die RPGCommunity (der wahrscheinlich immer die Story und das Gameplay am wichtigsten sein wird, da die Grafik nicht berauschend ist, wenn wir mal ehrlich sind) sondern eben auf die Spielezielgruppe...aber wahrscheinlich bin ich vom Thema abgekommen, falls ja dann tuts mir leid...


    Zitat Zitat
    Zitat:
    Sie können sich einfach nicht in die lage der Spieler versetzen oder denken ihr Story sei "mega gut und auch noch witzig", dabei ist sie der letzte schrott..
    Das ist aber nicht das Gleiche. Ich gehe mal davon aus, dass jemand von seiner eigenen Geschichte überzeugt ist. Das ist gut so, so muss es sein. Ob sie dann anderen gefällt oder nicht ist etwas anderes.
    klar sind sie das, jeder ist von seiner Story überzeugt und das ist auch gut so, denn das liefert Stoff für gute Diskussionen! Aber soweit wie ich das einschätzen kann kommen mittlerweile immer mehr Screenfun Leser, die sich denken "hey das krieg ich doch auch ganz leicht hin!" in die Community und das stört mich irgendwie ein bissl...Aber back to topic:

    Ich persönlich glaube eben, das die Atmo und die Story besonders wichtig sind, Gameplay nur bedingt (wenn auch nicht unwichtig)! Aber das ist bei jedem unterschiedlich denke ich... Und es wird vermutlich für alle Zeit so sein, das Leute ihre eigenen Erzeugnisse für die besten aller zeiten halten (jedenfalls die meisten)^^

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •