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Thema: Eine Frage des Blickwinkels

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    [FONT=Comic Sans MS]Ich habe mir jetzt nur Kelvens meinung durchgelesen, also Sry wenn das was ich sage schon gesagt wurde.

    Wie sehen die Maker ihre Makerspiele allgemein?
    Also ich denke das die meisten Maker die Spiele der anderen vergleichen. Sie vergleichen sie mit Werken die sie selbst geschaffen haben oder gespielt haben. Das ist genau wie in der Schule. Wenn ich meine Deustchmappe abgebe würde ich eine 1 bekommen. Aber dann kommen noch die anderen Schüler die ihre mappen größer aufpuschen als nöttig. Die Lehrer sehen dann das diese mehr Zeit investiert haben, auch wenn es weit über den normalen Durchschnitt der normalen Mappe geht. Dann vergleichen sie meine Mappe mit der anderen und dann bekomme ich nur eine 3.
    Natürlich ist das nicht immer der Fall
    bei den Makerspielen. Aber dennoch vergleichen viele.

    Wie sehen Maker ihre eigenen Makerspiele?
    Also, ich werde da mal aus meiner sicht sprechen:
    Ich vergleiche meine Makerspiele oft mit anderen. Aber ich hohle mir sehr oft Meinungen anderer ein. Und dann sehe ich erst das mir das nicht gefällt. Also wenn jemand das anspricht. Außerdem wollte ich meine Spiele immer so amchen das sie für andere angenehm sind. Naja jedenfalls errinere ich mich an eine stelle die gut hier reinpasst. Ich habe heute in den Screenshotthread einen screen reingestellt, und von xyz ein feedback bekommen. Es ging darum das ich dieselben Bäume verwendet habe, und ich sollte sie vielleicht unterschiedlicher machen. Aber natürlich ist das viel Arbeit und wenn ich rechtüberlege muss ich das nicht verbessern, denn es gefällt mir so. Aber normaler weise sehe ich meine Spiele immer so, das ich mir meinungen einhole und es dementsprechend ändere.

    Reding[/FONT]

  2. #2
    Wie sehen Maker die Makerspiele allgemein?

    Ich denke dass bei den Makern kritischer auf Details in den Spielen geachtet wird und dass die Spiele genauestens seziert und unter die Lupe genommen werden, während der Spieler ohne Makerkenntnisse einfach das Spiel spielt wenn es Spaß macht.
    Ich denke das das so ist, ist eigentlich ganz natürlich, wenn man sich intensiver mit einem kreativen Gebiet beschäftigt. Wer zum Beispiel selber zu zeichnen beginnt wird anfangs noch von einem schlechten Mangabild das irgendwer gezeichnet hat beeindruckt sein und es gerne angucken, während er irgendwann beginnt, genauer auf Details zu achten, wie hat der dies und jenes gemacht, warum diese Farben, diese Komposition? Viele verlieren an diesem Punkt aus den Augen dass es im Grunde genommen nur darum geht ein bestimmtes Gefühl zu vermitteln oder sonst was und sehen nur noch: "Ah, da ist ein Schnitzer in der Anatomie, der Muskel stimmt nicht, blabla". Ähnlich ist es bei Fotografie, Literatur und wahrscheinlich auch Musik.

    Der Maker verliert auch irgendwie ein wenig die Unbefangenheit und dieses "Versinken" im Spiel, das der normale Spieler oft noch hat. Man macht sich selber allzuoft lieber zum Kritiker als zum einfachen Spieler und nimmt kleinste Fehler viel eher wahr. Manchmal sind solche Leute dann richtig überrascht wenn sie mal ein Spiel spielen dass zwar weder ihren Grafik- noch den Technikansprüchen genügt, aber trotzdem unheimlich Spaß macht. Find ich irgendwie niedlich. ^^"

    Ich glaube durch dieses "Sezieren" der einzelnen Spielbestände entstehen auch erst diese Grafik- und Technikabarten, die nur um ihrer selbst willen gemacht werden. Story ist schließlich subjektiv, Gameplay schwer greifbar, was ist dann naheliegender als sich auf Grafik und Technik zu konzentrieren, beides Dinge die man glaubt einfach bewerten zu können. Äh... ich glaub ich drifte vom Thema ab... weiß irgendwie selber nicht mehr was ich damit eigentlich sagen wollte. o.o"

    Wie sehen Maker ihre eigenen Makerspiele?

    Darüber hab ich mir auch schonmal den Kopf zerbrochen. Es ist irgendwie schwierig sich als Ersteller in den Spielerkopf hineinzudenken, was man aber unbedingt versuchen sollte, da wie gesagt der Spieler keinerlei Vorwissen, etc. hat. Ich denke Maker sehen ihre Spiele einerseits sehr viel kritischer, andererseits aber auch oft viel positiver als der Spieler. Kritischer sehen sie kleine Details im Spiel, weswegen so viele Leute auch unter Verbesserungswut leiden auch wenn ihr Spiel von der Masse hochgelobt wird. Woran viele Entwickler allerdings nicht denken ist die Ungeduld des Spielers und das geringere Interesse zu Spielbeginn. Der Entwickler selbst kennt die Story, die Hintergründe, das Gameplay und das Spiel kommt höchstwahrscheinlich, zumindest in seiner Vorstellung, relativ nahe an das was er (im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten) als perfektes Spiel ansehen würde.
    Der typische Spieler dagegen ist erstmal ziemlich ungeduldig, geht vielleicht mit Neugierde an das Spiel ran, aber nicht mit der Begeisterung des Entwicklers. Ein langatmiges Intro macht in diesem Fall dem Entwickler wenig aus, er merkt es oft einfach nicht, während der Spieler da dann oft gelangweilt F12 drückt. Manche denken einfach nicht daran dass sie dem Spieler alles auf dem Silbertablett servieren müssen, weil dieser erst vom Spielkonzept, der Story und dem Gameplay "überzeugt" werden muss.
    Es ist also hier wichtig gute Tester zu haben, die einen auch auf solche Präsentations und Gameplayschnitzer aufmerksam machen... oder so. o.o"

  3. #3
    Es ist schon merkwürdig, diverse Spiele haben mich grafisch wirklich sehr beeindruckt, und man war teilweise richtig heiss darauf, die nächsten Effekte zu sehen. Das liegt daran, das ich das alles als ehemaliger RpgMaker Scripter sehe, und weiß, wo die Grenzen liegen. Als normaler PC Spieler würde mich das woh kaum interessieren, jedoch sollte ich erwähnen, das ich diesen Grafikstil von alten japano RPG's sehr mag. Wenn ein Spiel mit viel grafischen Aufwand auf dem Maker gescriptet wurde, gilt es für mich als "sehr schön" und habe dabei auch dieses Empfinden, welches man bei grafisch genialen kommerziellen Titeln hat.

    Mein 4000. Post by the Way ^.~

  4. #4
    @Xered
    Zitat Zitat
    Aber mal eine kleine Gegenfrage. Wie finden deine Sklaven deine Spiele eigentlich?
    Die sind von den Spielen natürlich restlos begeistert.

    @Fuxfell
    Story und Gameplay wollte ich aussen vor lassen, weil ich bei beiden denke, dass es da zwischen "Nicht-Makern" und Makern keinen großen Unterschied gibt. Aber schlechtes Mapping? Ich weiß nicht so recht. Wie gesagt, wenn die Spielwelt kaum passierbar ist, wird das auch den "Nicht-Maker" stören, aber die Kriterien, die einige bei den Screenkritiken heranziehen, werden für sie keine Rolle spielen.

    @Sushi
    Ja, ich hab es neuerdings mit deinen Spielen. Auf Alluring Darkness bin ich gekommen, weil das jemand im Thread für The Apartment erwähnt hat. Im Spiel ist übrigens ein Bug. Wenn man das Klavier mit der fehlenden Taste anklickt, stürzt der Maker nach dem Bild ab. Leider wurde bei mir warum auch immer keine Fehlermeldung angezeigt.

  5. #5
    @Kelven

    Ich denke, dass manche Kriterien selbst für "Nicht-Makerer" eine Rolle spielen, wenn es um wirklich grobe Schnitzer geht, wie z.B. dass plötzlich Bäume aus Häusern wachsen oder sowas in der Art...
    Außerdem werden auch die "Nicht-Makerer" vllt nach ähnlichen Kriterien bewerten wie die "Makerer" wenn sie erstmal gesehen haben, was es für Unterschiede gibt.
    Dann nehm ich jetzt mal wieder das Beispiel mit VD 2 ^^
    Angenommen die "Nicht-Makerer" spielen zuerst VD 2 einmal durch und bekommen dann ein Noob-Projekt vorgesetzt...
    Dann werden sich sicherlich auch manche denken:
    "Also auf dieser Map hätten jetzt ruhig etwas mehr Blumen/Bäume/Bodentexturen/etc. seien können, weil so wirkt die irgendwie leer... Also der der VD2 gemacht hat hat das besser gemacht..."
    Und so in etwa urteiln wir "Maker" doch auch, oder seh ich da was falsch?

  6. #6
    Das sind ja extreme Fehler. Solche Mappingfehler meinte ich gar nicht, sondern etwas wie "Da sind zu viele Objekte in einer Linie!" oder "Zu leer!". Und bei VD2 sagen doch viele der Grafik-Fetischisten, dass das Mapping gar nicht so gut sei. ^^

  7. #7
    Wie sehen Maker die Makerspiele allgemein?
    Ich denke, dass die Maker(er?) erstmal auf die Grafik und das mapping achten. Kritsch wird auch das benutzen von RTP geahndet.
    Zitat Zitat von Mr.Prinz
    Nene, die Screens gefallen mir nicht.
    RTP-XP-mapping soweit ich sehe...

    Ich Story les ich mir erst garnicht durch.
    Das heißt, sollte die Grafik, bzw. das mapping schlecht sein, werden viele wohl das Spiel erst gar nicht oder nicht weit spielen. Auch für mich ist die Grafik wichtig. Aber mir ist es egal ob ein Spiel auf RTP basiert oder mit aufwändigen, selbstgepixelten Grafiken erstellt wurde. Hauptsache ich kann hinsehen ohne das ich Augenschmerzen bekomme.
    Es gibt Spiele die sind zwar super aufwendig und lang, aber machen mir einfach keinen Spaß (Dreamland R) und es gibt Spiele die sind extrem kurz und einfach zu bedienen (Gamer`s Pong). An beiden Spielen habe ich gleich lang gespielt. Und warum? Weil Dreamland R mich Grafisch irgentwann angekotzt hat. Pong dagegen war kurzweilig und spannend (außer der perfekt-modus xD). Nicht-Makerer werden wohl kaum Pong spielen. Die werden denken "Och is ja Pong das ist ja sooo alt und bestimmt easy zu amchen...). Aber die meisten Makere wissen wir schwer es sein kann ein so ein Spiel (mit dem Maker) zu proggen. Ich meine, die mesiten bekommen ja nicht mal ihre Standart Adventures fertig (ich zum Beispiel).
    Was mir grad so auffällt, wieso sind wir hier in der Rpgmaker-Communtity, wo es doch massen an besseren (wie Kelven schon gesagt hat) Spielen gibt, die besser aussehen und sich besser spielen lassen?

    Wie sehen Maker ihre eigenen Makerspiele?
    Hm...
    Ich denke, dass die Makerer Punkte kritisch beachten die den mesiten Spielern nicht mal auffallen oder nicht lange von nutzen sind. (Massen an Animationen zum Beispiel) Also hockt man sich Stunden für Details hin, ohne das richtige Spiel weiterzumachen und dann geht alles zu schnell vorbei, als das die Spieler es so richtig begutachten und loben können(Ofenrohr xD)
    Dann kommt noch die Oberflächlichkeit hinzu in der Mann die Story erzählt. Manche bauen Witze und Anspielungen ein die nur Insider verstehen, aber Storytragend sind.
    Das Balancing ist wirklich schwer zu bestimmen, denn erstens kennt der Makerer sämtliche Geheimnisse seines Spieles und zweitens hat jeder andere Qualitäten. Taktische KSe kannst du keinem anvertrauen, der vorher nur Wrestling und Boxspiele gespielt hat. Oder drück mal einem RUndenstrategen ein Reaktionsspiel in die Hand. Natürlich ist auch noch von sämtlichen Anderen Aktiviäten des Spieler abhängig.

    Zitat Zitat
    Und bei VD2 sagen doch viele der Grafik-Fetischisten, dass das Mapping gar nicht so gut sei. ^^
    Ich bin kein Grafik-Fetischist und fand die Grafik trotzdem blöd. Die einfache grafik von Vampires Dawn 1 war übersichtlicher und einfach ... wie soll ich sagen... besser. Einfache Rm2k-Spielegrafik wie zum UiD, VD1 oder Eternal Legends spricht mich an. (Die XP-Grafik lass ich jetzt mal aus dem Spiel da ich noch kein XP-Spiel in Action, abgesehen von London Night Gothic, gesehen habe)

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