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Thema: Mappingcontest - Konzept

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Bei der Punkteverteilung kann ich dir nicht ganz zustimmen.
    Erstmal der Punkt "Chipsetauswahl" beim "Mapping" mit der Begründung, das Chipset müsse zur Situation passend sein: Wäre es dann nicht eher unter "Atmosphäre" zu bewerten?
    Das "Thema" finde ich auch noch etwas komisch. Wenn man durch Posen und ähnliches das Thema hervorhebt, gehört das imo eher zu "Mapping" oder "Atmosphäre".
    Das "Einfallsreichtum" sollte außerdem viel mehr Gewichtung haben bzw. Abstufungen. Sonst lohnt es sich garnicht kaum, sich etwas richtig kreatives einfallen zu lassen, da der die 0815 Situation Darstellende im Endeffekt nur zwei Punkte weniger bekommt.

    Die Jurymitglieder sollten imo recht gut mappen können und auch in diversen Bewertungsthreads bewiesen haben, dass sie bewerten können und wissen, worauf es ankommt.

    Find ich übrigens gut, dass sich jemand mal die Mühe macht und eine "Contestrichtlinie" erstellt .

  2. #2
    Organisatorische Fragen klingen einerseits genauso langweilig, wie sie andererseits wichtig sind. Und bei einer gefühlten Außentemperatur von momentan 30 Grad bin ich krank genug, mich nun genau damit zu beschäftigen.

    Erst einmal denke ich, dass Du vollkommen recht hast, wenn Du sagst, etwas anderes als Mapping Contests ließe sich zur Zeit nicht erfolgreich inszenieren. Warum das so ist, ist ein anderes Thema.
    Dass der Contesthäuptling allein - und nur er - die Teilnehmer den jeweiligen Screens zuordnen kann, ist ebenso sinnvoll wie eigentlich selbstverständlich. Trotzdem kann man das gar nicht groß genug schreiben.
    Bei den Regelvorschlägen sind mir einige andere aber unklar:

    1. Warum sollte der Contest 8 Wochen laufen? Das klingt zwar angenehm präzise und bestimmt, ist letztlich aber nur irgendeine willkürlich gewählte Zahl. Warum nicht 1 Monat? Warum nicht 1 1/2 ? Das sind auch schöne, runde Zahlen... Wichtiger ist wohl, anfangs kurz den jeweiligen Aufwand des entsprechenden Contests zu überschlagen und dann eine Zeitvorgabe zu machen.

    2.
    Zitat Zitat
    Vorher sollte eine Abstimmung erfolgen, die das Thema des Contests festlegt
    Ist auf einmal Demokratie, oder was? Wer sich die Arbeit einer Contestorganisation macht, sollte auch selbst bestimmen dürfen, welches Thema er wählt. Da das ja ohnehin mit den Administratoren abgesprochen werden muss, ist da sogar ein Fitzelchen Demokratie und allgemeine Willensberücksichtigung dabei.

    3. Es ist etwas krude, bei einem Mappingcontest ein Extrakriterium Mapping einzuführen (das ist ja wohl eher der Gesamteindruck) und das dann auch noch mit gerade einmal 5 von 18(20) Punkten zu gewichten. Das führt nur zu Verwirrungen. Wenn Du es gleich "Chipsetumsetzung" nennst, wird schon eher ein Schuh daraus. ABER: Atmosphäre scheint bei Dir vor allem aus Lichteffekten zu bestehen. Ein guter Lichteffekt (7 Punkte) ist also mehr wert. als die ganze zugrundeliegende und durchgestaltete Map (5 Punkte). Da scheint mir die Gewichtung innerhalb der Kriterien nicht in einer ausgewogenen Balance zu sein.

    4. Juryauswahl
    Da steht jetzt nichts, dann rate ich mir mal irgendetwas zusammen. Ein Jurymitglied sollte:



    - in der Lage sein, das, was er beurteilen soll, im Zweifel auch selbst hinzubekommen. Das sichert die Autorität des Urteils. Idealerweise unterstreicht ein Punktrichter also seine Eignung, wenn er selbst schon einmal an einem solchen Contest teilgenommen und gut abgeschnitten hat.
    - Zeit haben.
    - und sich die Zeit nehmen. Faulen Jurymitgliedern können ruhig irgendwelche Strafen drohen (Postingabzüge oder so), da schlampige oder ausbleibende Bewertungen zu erheblichem Unfrieden führen. Wer sich zum Punktrichter küren lässt, sollte vorher wissen, ob er das schafft und kann, und sic im klaren darüber sein, dass einige ihr Herzblut in die Screens stecken und Trödelei als Abwertung ihrer Arbeit verstehen.
    - in der Lage sein, ihr Urteil in ganzen Sätzen und unter Anwendung vergleichbarer Kriterien zu begründen, so dass der Mapper weiß und nachvollziehen kann, warum er so toll/mittelmäßig/schlecht bewertet wurde.

    Die Idee einer Contestrichtinie ist auf jeden Fall gut. Damit wäre wohl einigem unnötigen Gezeter wirksam beizukommen. Und solange kein starres Regelwerk dabei entsteht, das für spätere Contests verbindlich ist und so das Forum in eine Art Amtsstube verwandelt, ist ein wenig Ordnung schon in Ordnung.

  3. #3
    Naja, ob es wirklich an den Regeln liegt, dass einige Contests nichts werden? Der Grund ist wohl eher, dass die Organisatoren bzw. Jurymitglieder urplötzlich die Lust verlieren und das kann man durch Regeln nicht verhindern. Vielen geht's halt nur darum mit ihrer Contestidee im Rampenlicht zu stehen und wenn's dann an die Bewertung (= Arbeit) geht, werden plötzlich lange Gesichter gemacht.

    Zu den Regeln:
    8 Wochen ist viel zu lang. Für einen Screen braucht man schätzungsweise maximal 20 Stunden, wenn man alles selber zeichnet. Bei der Themenwahl gebe ich real Troll Recht, die sollte immer der Organisator treffen.

    Zu den Kriterien:
    Ich würde diese Unterteilung ganz weglassen, wie Medley und ich das ja schon bei unserem Contest machen wollten. Man kann eine gewisse Menge Punkte vergeben und selber bestimmen, wie man die Kategorien einteilt. Die einzelnen Kategorien hängen nämlich viel zu stark zusammen, als dass man sie getrennt voneinander bewerten könnte. Es ist letztendlich alles Grafik. Warum also immer dieser Zwang, möglichst viele Kategorien zu haben? Am Ende zählt sowieso nur die Summe.

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