Kein Grund gleich in die Luft zu gehen.
Meine Erfahrungen mit meinem Kampfmagier sind die:
Mein Stärkster Zerstörungszauberspruch heißt Finger des Berges und hat "140 Schaden in 5 Fuß an Ziel" (was auch immer das bedeuten mag). Um den Zauber sprechen zu können benötige ich ca. 280 Magika, d.h. ohne Magikazuwachs (in meinem Fall durch magische Rüstung) kann ich ihn gar nicht sprechen...
Da ich in meiner Kampfmagierrüstung 500 Magika habe, kann ich den Zauber 2 x sprechen, ehe die "Flasche" leer ist.
Und jetzt kommt Taktik ins Spiel. Damit Oblivion nicht in einem "Ballerspiel" endet muß ich mir vorher überlegen wie ich vorgehen will. Um die "Ballerspielmethode" durchzuziehen muß ich Magika regeneriern Tränke zusätzlich schlürfen, d.h. die "Flasche" wird nie leer. Alternativ kann ich auf schwächere Zauber zurückgreifen, bei denen die natürliche Manaregeneration die "Ballerspielmethode" gewährleistet. Der Haken hierbei ist, die Gegner fallen nicht so schnell um, können also ihr Ziel erreichen und den Helden plätten }![]()
Damit das nicht passiert muß man neue Wege gehen (die Meisten ziehen eine Flucht vor)...
Ich muß gestehen, ich habe noch nie einen "reinen" Magier gespielt (ist nicht ganz mein Ding). Aber eines ist sicher - in Oblivion kommt man als "reiner" Magier nur mit der Anwendung von Zerstörungszaubern nicht weit. Und das macht ein gutes Magiebalancing in meinen Augen aus. (In anderen Spielen ist der Magier meist bevorteilt).






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- sondern einen Allrounder



). Durch OI erhalte ich 2,5 Manapunkte pro Intelligenz-Punkt (2 wäre Standard). Ich spiele auch keinen Hochelfen, sondern "nur" einen Bretonen mit Sternezeichen Lehrling (durch OI einen Startmana-Bonus von 150). Und was soll ich sagen? Ich komm gut klar... natürlich muss ein Magier zaubern können, aber wer einen - in den meisten RPGs schwerer zu spielenden - Magier spielt, sollte auch seine Ressourcen ein wenig managen können. Will ich also Feinheiten wie eine "Weak Chain" nicht nutzen, sondern stupide ohne nachzudenken einen Zauber nach dem anderen losballern können, sollte ich schlicht keinen reinen Magier sondern beispielsweise einen Kampfmagier spielen, der kann sich dann notfalls auch anders wehren und gut einstecken . Das wäre genauso, wie wenn ich versuchen würde, mit einem Schurke immer den Offensivkampf gegen eine Übermacht zu suchen. Kann man tun, man sollte sich aber nicht wundern, wenn es schief geht. Und keinesfalls braucht man häufig eine Weak-Chain die 5 Minuten dauert. Mir wäre zumindest kein solcher Kampf bekannt. Von dem hier diskutierten Balancing halte ich in dieser extremen Form nicht viel. Nicht nur, das alle anderen Klassen - besonders natürlich die Mischklassen mit Magieranteil - damit extrem übermächtig werden (ich hätte mit meiner Spielweise dann beispielsweise zu meinem "Vollmagier" auch noch einen "Fast-Vollkrieger" quasi ohne jegliche Schwäche gegenüber einer spezialisierten Klasse und keine Mischklasse mehr, wenn ich beispielsweise einen Kampfmagier spielen würde) auch würde der Magier schlicht langweilig werden. Kopf ausschalten, vielleicht noch ein paar Stärkungs-/Schutzzauber an und losballern mit dem besten Angriffszauber, den ich habe. Mana-Sorgen hab ich kaum, Schwächungszauber für die Gegner sind kaum noch nötig. Will jemand wirklich so einen Magier spielen? Nun ja, ich nicht... die Herausforderung und der Spaß an der Sache ist doch gerade, alle vorhandenen Möglichkeiten auch zu nutzen... da gehört eine "Weak-Chain" aus Stärkung/Schwächung einfach mit dazu... das ist genauso wie dieses "jede Rasse sollte einen guten Magier abgeben"... ich spiele doch kein RPG, um am Ende alles vereinheitlicht zu haben... 
