Gjaron: Eine Frage hätte ich: In welcher Zeit spielt das Geschehen? Im Moment sieht es wie 1920er/30er aus, aber ich bin mir nicht so sicher.
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Nicht ganz, dass Spiel spielt im Jahre 1997. Aber die Ereignisse die im Spielverlauf vorkommen reichen zurück bis in die '70er Jahre. Da sich viele vielleicht gefragt haben, wie ich denn dieses Büchermenü gemacht habe, will ich hier wein Screens davon zeigen!
Das Büchermenü, welches viele Informationen enthält
Man hat einige Bücher, auf die man die ganze Zeit zugreifen kann. Manchmal erhält man neue Informationen, womit man nicht viel anfangen kann. Dann kann man die Bücher zur Hilfe nehmen um Rätsel zu lösen und die Story zu verknüpfen.
Hier ist ein weiterer Screen zu "The Apartment".
Zu sehen ist einer von vielen mysteriösen Vorfällen die Joel Maclom im Apartment 207 ... ! (Verb gesucht: plagen, heimsuchen)
NPC Fighter:Ui. Das kann man wirklich nur sehr schwer lesen. Hast dus mal mit einer anderen Schrift und Anti-Aliasing probiert?
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Das Buch soll man auch nicht lesen können, da ich einen Screen gemacht habe, wo das Buch gerade aufbgeblendet wird. Das Buch ist am Ende auf Vollbild und dann kann man es gut lesen. Aber im Moment soll man noch nichts lesen können... Keine Sorge, dass ist beabsichtigt!
Es war ein schönes kleines Plätzchen, abgeschieden.
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Dieser Satz klingt ziemlich komisch. Ich würde den etwas anders schreiben.
Zitat
Es soll nicht auf Dauer sein, nur solage ich etwas mehr Geld habe.
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Es müsste wohl eher: "nur solange, bis ich etwas mehr Geld habe." heißen.
Ich weiß, dass das nervt, aber die Story ist nunmal das, was ich am genauesten unter die Lupe nehme.
Aber mich würde interessieren, wo man als Held hin kann. Ich glaube nämlich weniger, dass die Spielwelt auf das Apartment begernzt ist.
Ich hoffe mal, dass die Story nicht wieder auf ein so ödes Schicksalsdrama herausläuft.
Ich muss allerdings sagen, dass Herr Joel Malcom sein Apartment ein wenig dunkel gestaltet hat, oder will er stromsparen. o__ô Beim ersten Screen ist keine einzige angeschaltete Lampe im Zimmer! Und auch ansonsten sehe ich da auch nur eine einzige Lampe.
Allerdings sieht der schlafende Malcom sehr gut aus.
Ich bin mir im Moment noch nicht wirklich sicher, was ich von diesem Spiel halten soll. So ganz hat mich die Vorstellung noch nicht überzeugt.
eine wirklich neue idee ist es nicht , was nicht heissen soll das dein spiel automatisch schlecht wird ^^.
ich muss sagen das mir die story bisher lust auf mehr gemacht hat , und das deine screens ebenfalls sehenswert sind .
wenn du das bisherige niveau ( so wie ich es sehe ) halten kannst , steht einem sehr guten makergame nichts mehr im wege.
wie schon einige vor mir gesagt haben erinnert das ganze sehr an SH 4 - The Room . ich bin gespannt ob du das ganze ähnlich aufziehen willst , oder ob du dich noch distanzierst . beides hat in meinen augen potenzial
Es ist geschafft, das Spiel ist fertig.
Nach 3 Monaten ist es vollbracht, The Apartment ist fertig.
Ich möchte nochmals den Betatestern danken
-Evil Lord Canas-
-Canlace-
-Intero-
Ich habs auch schon angespielt, Atmosphäre einfach super!
Nur leider kannte ich mich überhaupt nicht aus.
Ich fand das Feuerzeug und ging damit dann in das Bad oder was das halt war.
Dann der Spruch im Bad. Ab dem Zeitpunkt wusste ich nicht mehr, was zu tun war. Ich ging aus dem Raum raus und kam nicht mehr weiter.
Ich habs auch schon angespielt, Atmosphäre einfach super!
Nur leider kannte ich mich überhaupt nicht aus.
Ich fand das Feuerzeug und ging damit dann in das Bad oder was das halt war.
Dann der Spruch im Bad. Ab dem Zeitpunkt wusste ich nicht mehr, was zu tun war. Ich ging aus dem Raum raus und kam nicht mehr weiter.
Das Spiel war ganz nett, aber hat mMn mit einigen Schwächen zu kämpfen. Auf der einen Seite stören mich normalerweise keine Spiele, die eine filmähnliche Handlung haben, jedoch muss diese Linearität auch durch eine passende Menge Gameplay ausgeglichen werden. Bei so einem Kurzspiel besonders auf das Erzählen einer Geschichte zu setzen, wirft immer die Frage auf, ob man nicht lieber gleich zu einem der passiven Medien hätte greifen sollen. Also kurz gesagt, man konnte im Spiel für meinen Geschmack zu wenig spielen und die Rätsel bestanden fast nur aus dem Anklicken des richtigen Objektes.
Ich habe "The Apartment" nun durchgespielt und werde mich nun an einer gut gemeinten, aber nicht immer positiven, Kritik versuchen. :)
Drei Monate Entwicklungszeit sind wenig. Vielleicht zu wenig. Ich finde einige hervorragende Ideen, aber auch vieles, das hätte viel besser gemacht werden können und müssen.
Die Bücher waren eine tolle Idee. Es ist sehr reizvoll, dem Spieler von Anfang an den Schlüssel zur Lösung des Rätsels in die Wiege zu legen. Auf der anderen Seite frage ich mich, warum es vier Bücher über Dämonen sein mussten, wo doch zwei schon ausreichend gewesen wären. Es waren einige Bücher, aber nicht jedes kam zu tragen - das ist schade, weil das Büchersystem nicht immer ganz übersichtlich war. Es hätte nicht geschadet, die Titel der Bücher oben einzublenden, denn es ist wirklich frustrierend, ein bestimmtes Buch zu suchen, wenn man nur die Farben erkennt. Besonders fies: Wenn Joel zu denken beginnt und noch eines der Bücher aufgeschlagen ist. Man erkennt so gut wie nichts.
Von Sachen der Rätsel her, muss man sagen spielt sich "The Apartment" eher wie ein interaktives Filmchen und weniger wie ein Horrorgame. Man bekommt Hinweise, wenn wieder die Tür klopft oder Danger Mouse sich den nächtlichen Einlauf geholt hat und muss dann die Bücher durchklappern, bis man genug Hinweise gesammelt hat, dass wieder die Tür klopft oder ein neuer Zettel erscheint ... das war aber so weit nicht störend, da "The Apartment" ein sehr kurz gehaltenes Spiel ist.
Wiederum sehr schön umgesetzt finde ich das miese Wetter und das die Wohnung von Tag zu Tag mehr verfällt. Auch die rapide laufende Uhr ist ein schickes Detail, auf das man achten muss. Schreckmomente wie der plötzliche anspringende Fernseher oder die klappernden Dosen wurden leider hoffnungslos versemmelt - dafür trumpfte das Spiel zum Ende hin in Sachen Rätsel richtig auf. Punkte auf einem Notenblatt, die zu einem kultistischen Symbol verbunden werden müssen oder Löcher in selbigem Noteblatt, die über ein Buch gelegt eine Botschaft ergeben. Klasse! Trotzdem hätte ich mir, gerade zum Anfang hin, gewünscht, dass in den Rätsel nach etwas mehr Recherche in den Büchern verlangt wird.
Und jetzt das größte Manko: Die Textstücke wurden unglaublich flach gehalten, so dass der Hauptcharakter nicht nachvollziehbar ist.
Wenn ich an Halluzinationen und Kopfschmerzen leiden würde, seit ich in der neuen Wohnung lebe, dann würde ich nicht auf die Idee kommen, dass es spukt, sondern dass ich mir dringend einen Fachmann ins Haus holen sollte, der mir die Bude auf Schimmel überprüft!
In meiner Wohnung liegen Zettel, wenn ich nach Hause komme und mein Kühlschrank ist ausgeräumt - da käme mir doch als erstes in den Sinn, dass ich mir mal meinen Vermieter kralle, um ihm zu sagen, dass er bloß aus meiner Hütte bleiben soll.
Der Hauptcharakter wirkt so wenig ... menschlich, das ganze Gehabe ist so unglaublich aufgesetzt. Da stirbt wirklich Atmosphäre.
Qualitativ hat das Spiel sich zum Ende hin wirklich entwickelt, aber ich hätte mir gewünscht, dass manche Features, wie etwa das mit dem Feuerzeug in der Toilette mehr beherzigt worden wären. Vielleicht wäre es einfach cool gewesen, eine Situation zu erschaffen, in der man gezielt die Lampe einschalten muss - die stand zwar da rum und war zierendes Equipment, nutzte einem aber nichts.
Das es sich beim Ende des 6. Tages um eine Echtzeitspielsequenz handelt, hätte ich gerne gewusst, BEVOR ich den Game Over-Screen sehe. *g*
Zum Ende, dem ganzen 7. Tag ... okay, war'n Versuch wert. Der Dämon, um den es schlussendlich ging, hätte sich vermutlich nicht so verhalten, wie es aufgezeigt wurde. Es wäre sinnvoller gewesen, von vorne herein mehr Hinweise zu streuen, damit diese Sache nicht am 7. Tag plötzlich so Schlag auf Schlag kommt. War zum Ende hin etwas viel, denke ich.
Cool aber: "Ich bin jetzt zuhause." :D Das kam richtig geil.
Ich empfinde "The Apartment" nicht als ein Horrorspiel, sondern wie einen geschickt inszenierten interaktiven Film, der leider unzureichend versucht, Horrorelemente einzubinden. Ich halte "The Apartment" aber wiederum nicht für ein schlechtes Spiel, sondern denke sogar, dass es in der höheren Klasse der RPGMaker-Horror-Szene mitspielt. An ein Desert Nightmare, Heinsen Hill oder The Mansion kommt es aber natürlich nicht heran.
Ein oder zwei Monate zusätzlicher Entwicklungszeit hätten dem Produkt nicht geschadet. (Was vermutlich, wie ich den Credits entnehme, nicht möglich war.)
Übrigens habe ich noch einen Bug gefunden:
Wenn ich meinen Spielstand vom 6. Tag geladen habe, befand sich die Wohnung im Zustand des 3. Tages. Erst als ich das Rätsel mit dem Notenblatt gelöst hatte, sah die Wohnung wieder verwüstet aus. :)
Coincidence
Geändert von Coincidence (27.04.2007 um 13:32 Uhr)
Auch wenn der Thread hier schon lange inaktiv ist, will ich doch nochmal hier allen danken, die mein Spiel gewählt haben. War überrascht, dass dieses 3 Monate Projekt, den 2. Platz macht.
Die Auswertung und genauen Ergebnisse findet ihr hier
Ich denke, dass das hier ein schöner Abschluss in diesem Thread ist. Glückwünsch sind natürlich immer gerne gesehen^^
Na dann gratuliere ich mal herzlich !
Ja, mich hat's irgendwie auch gewundert oO
(soll jetzt nich heißen, dass das Spiel schlecht ist xD)
Aber allgemein fand ich die Spiele des Jahres irgendwie...
nicht allzu atemberaubend, sag ich mal.
Aber das tut ja hier nix zur Sache: Herzlichen Glückwunsch zum 2.Platz!
So, ich entschuldige mich schon mal im voraus das ich diesen Thread mal nekromiere, und zitiere mal ein paar Sätze aus der neuen GamesStar
Zitat von Aus der GameStar
Der Platz für das RPG-Maker-Spiel im Freispielteil geht dieses mal an The Apartment...
...The Apartment ist vor allem ein Lehrbeispiel:Selbst mit den technischen Limitierungen des RPG-Makers lässt sich eine dichte Atmosphäre erzeugen.Schon allein deshalb sollte man sich das Spiel einmal anschauen.