Historische Hintergründe sind auf Dauer langweilig und erhöhen den Spielspaß eher selten.
Ahja?Zitat von MysticT
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Historische Hintergründe sind auf Dauer langweilig und erhöhen den Spielspaß eher selten.
Ahja?Zitat von MysticT
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@real Troll
Na ganz benutze ich sie eben nicht als Synonym. Das Szenario ist für mich eine gröbere Sicht, die vieles ausblendet. Teilweise finden sich beim Szenario natürlich Elemente aus den Hintergründen, aber nur aus einer vereinfachten Sicht. Beim Wild-West-Beispiel gibt das Szenario vor allem die Grafik vor. Die Art, wie die Leute gekleidet sind, wie die Städte aussehen und was für eine Technik vorherrscht. Klar, streng genommen sind das auch Hintergründe, aber nichts was einem bei der Wahl der Geschichte besonders einschränkt. Würde man sich aber nun an die historischen Tatsachen halten wollen, dann könnte man z.B. keine Dampfpanzer einbauen oder die Revolverhelden müssten ihre Waffen über Hüfthöhe tragen und nicht in tiefsitzenden Holstern.
Ich denke, ein Spiel bleibt auch dann ein Wild-West-Spiel, wenn es sich nicht exakt an unsere Wild-West-Zeit hält. Es gibt ja genug Geschichten, die z.B. in unserem Mittelalter angesiedelt sind und trotzdem übernatürliche Elemente besitzen. Aber diese Geschichten erheben auch nicht den Anspruch historisch korrekt zu sein.
Bei mir ist es so, dass ich die Spielwelt so gestalten will, wie es mir in den Sinn kommt. Sich an historische Fakten zu halten, wäre mir eine zu große Einschränkung. Außerdem bin ich ein Freund der High-Fantasy. Ein KS, bei dem man als Technik nur unterschiedliche Waffen einsetzen kann, ist mir zu wenig. Es müssen schon die ultimativen Super-Nova-Weltzerstörungs-Techniken sein. Ähnlich sieht's mit den Gegnern aus. Nur Menschen und normale Tiere sind für meinen Geschmack zu eintönig.Zitat
Dieser Meinung bin ich auch. Ich denke, solche historische Hintergründe sind zu eintönig und einschränkend. Man sollte Fantasy mit Real verbinden um ein gutes Game zu *erhalten*.
god praying Varnhagen![]()
Worauf ich hinauswollte ist die Tatsache,dass bei einer zu peniblen Nachahmung historischer Gegebenheiten immer die Gefahr besteht,dass der Spieler von der geschichtlichen Komponente erschlagen wird.
Er wundert sich,wozu er all die Hintergrundinformationen braucht und falls diese nicht sehr geschickt in die Storyline implementiert werden,dann fühlen sie sich auf den Arm genommen und mit zu viel unwichtigen Input überschüttet.
Ich stimme dir da vollkommen zu. Wenn ich schon technische Einschränkungen hinnehmen muss,die unvermeidbar sind,warum soll ich mich dann noch selbst im Spieldesign einschränken,indem ich auf bestimmten Fakten rumpoche. Man kann vielleicht einige Elemente übernehmen,aber es ist doch wesentlich spannender ,wenn ich diese dann nach meinem Willen interpretiere und ihnen vielleicht eine neue Funktion zuweise.Zitat von Kelven
Hm. Hätte nicht gedacht, dass so viele Makerer Fantasy bevorzugen. Und dabei heißt es oft in Spielvorstellungen "Schon wieder ein Fantasyspiel" und sollte es einmal keines sein "Endlich mal etwas Neues". MMn geben historische Spielhintergründe noch viel "Neues" her.
Hm. Zu eintönig ? Was ist denn der Unterschied, ob der Spieler jetzt mit Feuer-, Eis- und Blitzbällen um sich wirft, oder ob er mit Bogen/Armbrust schießt, verschiedene Wurfmesser einsetzt und den Gegnern mit Rauchbomben aus dem Verkehr zieht ? MMn ist letzteres innovativer.
@Schlaftablette
Es wäre auch innovativ, wenn man halbe Hähnchen mit Bratpfannen bekämpft (ok, um genau zu sein gab es das schon in Po'ed), aber das sagt ja nichts aus. Feuerbälle und ähnliche Zaubersprüche sind halt spektakulärer als das was du angegeben hast. Und ja, ein KS muss neben guter Spielbarkeit auch gut aussehen. Was das angeht schwimme ich ganz auf der Welle der Grafikfreunde.
Btw. sollte es wenn dann "Schon wieder ein Standard-Fantasy-Spiel" heißen; zumindest was mich angeht. Mit ein wenig Variation könnte man da schon viel erreichen. Siehe z.B. Von Menschen und anderen Dämonen.